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am 10. Februar 2010
Rudolf Serkin (79) und Mstislaw Rostropowitsch (55) waren zum Zeitpunkt der Entstehung dieser Aufnahme (Herbst 1982, JFK-Center, Washington) schon nicht mehr die allerjüngsten. Um es gleich vorwegzunehmen: die Altersreife tut den beiden Cellosonaten von Brahms so ungemein gut, daß man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt.
Rostropowitsch spielt mit unbändiger Kraft und völlig losgelöst; Serkin brilliert mit schwungvollem, jugendlichem Spiel wie zu seinen besten Zeiten. Der ungemein großen Palette an Emotionen in diesen Werken werden die Künstler zu jeder Zeit gerecht. Ganz gleich, ob es sich nun um eine kapriziöse und luftige Passage wie im Finale der F-Dur-Sonate oder eine sehr ernste und erdenschwere Stelle wie der Beginn der E-moll-Sonate handelt - das gemeinsame Musizieren geht den beiden Künstlern leicht und inspiriert von der Hand. Rostropowitschs satter und kerniger Ton beeindruckt dabei genauso wie Serkins unnachahmliche Phrasierungs- und Nuancierungskunst. Die der e-moll-Sonate innewohnenden dramatischen Spannung wird ins schier Unerträgliche gesteigert und preßt den Hörer förmlich in den Sessel (beim Hören mit Kopfhörern nimmt man Serkins Laute manchmal als etwas störend wahr). Die Dialoge zwischen Cello und Klavier sind absolut stimmig und klingen so spontan, als wären die Werke erst letzte Woche geschrieben worden. Man hätte sich unwillkürlich eine weitere, derart herausragende Zusammenarbeit der beiden Künstler gewünscht.
Da dieses aber ausblieb, muß man leider festhalten, daß diese außergewöhnliche CD ganz klar die beste in der schmalen Diskographie des reifen Serkin für Deutsche Grammophon ist. Die Klangqualität ist ebenfalls hervorragend ausbalanciert (was bei frühen Digitalaufnahmen keineswegs selbstverständlich ist) und rundet diese Aufnahme würdig ab. Für Kenner der Kammermusik von Brahms ist diese CD somit ein absolutes Muß.
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Johannes Brahms war vor allem Kammermusiker. Da sah er seine Stärke, da schaffte er viele seiner großartigsten Stücke. Mit der Cellosonate wagte er sich auf Terrain, das von Ludwig van Beethoven gestiftet worden war. Seine zwei Sonaten sind Perlen der Kammermusik - nur leider selten aufgeführt...

Mit op. 38 wagte er sich zum ersten Mal an diese Gattung und lieferte gleich einen wundervollen Genrebeitrag. Seine e moll Sonate ist typisch romantisch, der Charakterzug des fast viertelstündigen Eingangsallegros pathetisch, manchmal etwas gezwungen. Leider verzichtet der Komponist hier auf einen wirklich langsamen Satz, setzt dafür aber ein ausgeklügeltes Charakterstück, ein Menuett. Das erweist als solches zahlreiche Reminiszenzen an Haydn, an Mozart. Das Finale erinnert stark an die Einleitung, es ist voller Leidenschaft und Tiefsinn.

Die zweite Sonate op. 99 steht im pastoralen F Dur. Der Eingangssatz ist ein sprödes Allegro vivace, das seine Schönheiten nach und nach offenbart. Das Gravitationszentrum dieses Werkes ist sein Adagio affetuoso voller Ruhe, Güte und Anmut. Das leidenschaftliche Scherzo mündet ins ekstatische Finale, das die Ausdruckswelten der letzten beiden beethovenschen Cellosonaten erschließt.

Mstislav Rostropovich und Rudolf Serkin - beide zum Zeitpunkt dieser in allen Belangen ausgzeichneten Aufnahme betagt bis hochbetagt - meistern die teils halsbrecherischen Passagen dieser Werke einwandfrei, fast spritzig. Durch ihre Interpretation geht nichts an Wärme und Grazie in den zwei Stücken verloren.

Fazit: Viele Interpreten klassischer Musik werden mit dem Alter technisch schwächer; diese geniale Einspielung beweist, dass es auch anders sein kann: Serkin und Rostropovich sind gereift wie ein alter Wein...
11 Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Januar 2014
An dieser Aufnahme fasziniert insbesondere das "sprechende", anrührende Cello von Rostropovich; bei keinem anderen Cellisten fällt mir die Nähe zur menschlichen Stimme hinsichtlich Artikulation und Nuancenreichtum so auf.
Brahms Cellosonaten, etwas im Schatten der bekannten Violionsonaten stehend und nicht so eingängig wie diese, werden von beiden Musikern regelrecht erzählt. Billige Effekte und andere spieltechnische Mätzchen gibts hier nicht. Spieltechnisch sind beide Musiker trotz ihres Alters noch auf der Höhe, vorangetrieben werden die Stücke aber durch Rostropovich; Serkins Klavier findet sich zumeist in der Begleiterrolle wieder.

Der Klang der CD ist sauber mit neutralem Klang. Die beiden Instrumente sind aus mittlerer Entfernung aufgenommen, das Cello dominiert akustisch. Das Klavier ist mir etwas zu zurückhaltend aufgenommen.
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am 15. April 2012
Geniale Einspielung , frisch , kraftvoll und sehr souverän gespielt. Für mich ist Herr Rostropovich ohnehin nach wie vor DER Maßstab fürs Violoncello. Diese CD ist die originale aus den 1980ern, also noch mit der vollen Dynamikbandbreite. Man muss erstmal Volume mehr aufdrehen, geniesst dann aber mehr Dynamik. Das ist bei den neuen "Original Bit Processing" Vertretern nicht mehr der Fall. Deswegen ist eine gebrauchte "alte" für mich immer die erste Wahl.
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am 9. Februar 2014
Auf Anfrage meiner Schwester gekauft. Sie hatte die Musik irgendwoh gehört und war sehr kontent als ich die Sonaten überhändigte.
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