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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Herzschmerz aus New Orleans
Mit ihrem dritten Album nahmen Cinderella eine durchaus recht gravierende Änderung in ihrer Musik vor. Der grandiose Vorgänger "Long Cold Winter" richtete seinen Fokus schon auf eine etwas höhere, stärker von Blues beeinflusste musikalische Ebene, rockte aber noch ganz ordentlich. Mit "Heartbreak Station" entfernten sich Cinderella zwar etwas vom Hard...
Vor 21 Monaten von Asphaltwolf veröffentlicht

versus
3 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Südstaaten-Volksmusik - kein Hardrock!
Ich wollte erst gar keine Rezension über dieses Album schreiben, weil es musikalisch absolut nicht meine Baustelle ist. Jetzt werden manche denken, dass lass es doch ganz einfach, die damit vielleicht sogar recht haben, denn ich glaube nicht, dass ich dem Album mit meiner Meinung wirklich gerecht werde, ich schreibe aber deshalb darüber, weil ich die Band von...
Vor 16 Monaten von Rhinoman veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Herzschmerz aus New Orleans, 8. März 2013
Von 
Asphaltwolf (4942 Meilen bis Graceland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Heartbreak Station (Audio CD)
Mit ihrem dritten Album nahmen Cinderella eine durchaus recht gravierende Änderung in ihrer Musik vor. Der grandiose Vorgänger "Long Cold Winter" richtete seinen Fokus schon auf eine etwas höhere, stärker von Blues beeinflusste musikalische Ebene, rockte aber noch ganz ordentlich. Mit "Heartbreak Station" entfernten sich Cinderella zwar etwas vom Hard Rock der 80iger, aber nicht vom Rock N'Roll selbst. Sie legten dabei jedoch Wert auf eine sehr hohe musikalische Vielfalt.

Für "Heartbreak Station" siedelte die Band damals nach New Orleans über, um sich dort von der reichhaltigen musikalischen Kultur und dem kreolischen Flair der Hauptstadt Louisianas inspirieren zu lassen. Dies wird durch die Stilvielfalt der einzelnen Lieder des Albums, und durch eine mannigfaltige, zusätzliche Instrumentierung, wie Saxophon, Trompete, Piano, Organ, Keyboard, Streicher, Mandoline, 12-Saiter, Resonator- und Lap Steel Gitarre, ausgedrückt. Für die Akustik-Balladen "Winds Of Change" und "Heartbreak Station" nahmen Cinderella die musikalische Kompetenz von Led Zeppelin-Bassist John Paul Jones in Anspruch, der das orchestrale Arrangement der Streicher vornahm. Besonders der Titelsong ist eine schöne Ballade, die meines Erachtens zu den besten Balladen jener Zeit zählt.

Mit ihrem 1990er Album tendieren Cinderella insgesamt etwas in die Richtung von The Rolling Stones und Aerosmith, und vereinen dabei viele verschiedene Einflüsse wie Funk ("Love's Got Me Doin' Time") und Country, wie das etwas an Bob Dylan erinnernde "One For Rock N'Roll" und das rockige "Dead Man's Road". Bluesige Rock N'Roller wie "Sick For The Cure" und "Make Your One Way" erinnern an die Stones und britischen Rock N'Roll à la Faces, wohingegen "Electric Love" und "Love Gone Bad" etwas mehr auf den Amboss der Luftschmiede aus Boston verweisen. Tom Keifers Vocals sind im Vergleich zu den beiden Vorgängerwerken etwas in den Hintergrund gemischt worden, zudem lässt er seinen Gesang ziemlich variieren, und singt nicht mehr durchgehend so hoch und schrill.

Obwohl Cinderella noch eine Platinauszeichung für über 1.000.000 verkaufte Platten erhielten, galt bzw. gilt "Heartbreak Station" seltsamerweise als Flop. Die zugehörigen Singles waren bei weitem nicht so erfolgreich wie die vorangegangenen Auskopplungen der Band. In dem Videoclip zu "Shelter Me" kann man übrigens Little Richard sehen, der dort eine Art Fernsehpriester verkörpert. Cinderella besannen sich auf die Wurzeln der Rockmusik, etwas, womit andere Bands und Musiker nur geringfügig später in den 90iger große Erfolge feiern konnten. Diesbezüglich hätten Cinderella sicher einen noch größeren Erfolg verdient gehabt, denn was Rock N'Roll-Musikalität und Songwriting betrifft, ist das Album genauso exzellent, wie man es von Cinderella kennt. "Heartbreak Station" ist im Grunde genauso bunt wie die Metropole des Mardi Gras, jedes Lied kann für sich selbst stehen, und zieht etwas neues ins Feld der Musik von Cinderella. 4 Sterne mit leichter Tendenz zu 5.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hierzulande völlig unterbewertet!, 9. April 2004
Rezension bezieht sich auf: Heartbreak Station (Audio CD)
Warum die Mannen um Reibeisen Tom Keifer hierzulande so völlig untergingen,bleibt mir wahrscheinlich für immer ein Rätsel.In Amiland verkauften sich die ersten 3 Alben jedenfalls wie das sprichwörtlich "Geschnittene Brot",während sie hier allenfalls ein Stiefmütterliches Dasein fristeten.Ihre Kreuzung aus Hardrock,einer Prise Glam und einem gewaltigen Schuss Blues findet bei mir jedenfalls schon seit fast 15 Jahren immer ein offenes Ohr.Hervorheben kann ich bis auf die ultra geile Tränendrüse Ballade "Heartbreak Station" eigentlich keinen Titel,da sich (fast)alle Songs auf einem gleich hohem Level befinden.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Goodbye to the 80s!, 7. Februar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Heartbreak Station (Audio CD)
Irgendwie standen Cinderella immer in der zweiten Reihe, sie hatten zwar Erfolg, erreichten aber nie den Status ihrer Vorbilder (und Förderer) Bon Jovi. Mit Heartbreak Station wurde das, zumindest in den Augen der Kritiker, anders. Ein perfektes "Goodbye to the eighties" Album, weg vom Haarspray-Rock hin zu einer interessanten Mischung aus Blues, Folk und Glam. Mit SHELTER ME, ONE FOR ROCK'N'ROLL oder WINDS OF CHANGE besangen Cinderella das Ende einer Ära, die sie selbst massgeblich beeinflusst haben.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen CINDERELLA - HEARTBREAK STATION - Ein Blues-Rock-Album aus dem Lehrbuch, 7. August 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Heartbreak Station (Audio CD)
Die US-Band CINDERELLA gehörte zu den ersten Rock-Acts, die sich auf die Blues-Wurzeln der Musikart besannen und Alben mit deutlichem Southern-Einschlag aufnahmen. Dabei bleibt das erste Blues-Werk der Band LONG COLD WINTER sicherlich unerreicht, aber auch der Nachfolger HEARTBREAK STATION hat durchaus seine Reize und besticht durch ehrliche handgemachte Rockmusik mit ganz viel Blues.

Der erste Unterschied sticht direkt ins Ohr, CINDERLLA Haben ihren Sound weiter aufgepeppt, indem sie sowohl Gastmusiker eingeladen haben, aber auch was das Songwriting anbetrifft, ihren Fähigkeiten mehr vertrauen. Schon beim Opener THE MORE THINGS CHANGE kommen Saxophon und Percussions zum Einsatz, bei LOVE'S GOT ME DOING TIME haben die Gitarren richtig Funk und als Gastinterpreten konnten die Memphis Horns" gewonnen werden. Dies zieht sich durch das gesamte Album, bei jedem Track geben sich zusätzliche Musiker die Ehre und dadurch der Band einen viel voluminöseren Sound. Das tut dem Album und der Band sehr gut, die dadurch ihre musikalischen Grenzen ausweiten kann und mit HEARTBREAK STATION ein wunderbar zeitloses Blues-Rock-Album hinlegt.

Eine weitere Stärke des Albums ist die Produktion, die perfekt zur Atmosphäre der Platte passt, sehr transparent wird die gesamte Tiefe und Bandbreite der Instrumente abgebildet, hier ist der Bass ebenso gut wahrnehmbar, wie die Gitarren oder die Bläser, die Background-Sängerinnen sind bei SHELTER ME eben nicht im Hintergrund verschwunden, sondern stehen gleichberechtigt neben dem exzellenten (wenn auch vielleicht am Anfang gewöhnungsbedürftigen) Gesang von TOM KEIFER. Hier stimmt einfach alles, auch das Songwriting. Anspieltipps sind dabei THE MORE THINGS CHANGE, LOVE'S GOT ME DOIN' TIME, SHELTER ME, der Titelsong, eigentlich alle Songs, denn jeder einzelne gehört auf diese CD und macht das Werk so rund. Freunde gut gemachter (und handgemachter) Rockmusik von BRUCE SPRINGSTEEN bis BON JOVI, von AERSOMITH bis KISS werden an CINDERELLA und HEARTBREAK STATION ihre helle Freude haben.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ehrgeiziger bluesrock, 26. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Heartbreak Station (Audio CD)
cinderella wurden oft mit bon jovi vergleichen (die sie gefördert haben), was musikalisch unsinn ist - ihr hardrock war immer wesentlich näher am blues gebaut. vergleiche drängen sich viel eher auf mit aerosmith - und auch mit den stones und guns 'n roses (was durchaus sinn ergibt - die stones sind ein haupteinfluss von aerosmith, die wiederum beeinflussten gnr).

"the more things change" schließt an "long cold winter" an, eine slidegitarre wühlt sich durch den schlamm, und schon dampft der song ab. mit seinen bläsern klingt er stark nach southern rock, erinnert ein wenig an die black crowes. "love's got me doing tome" ist bluesfunkrock im stil der 70er-jahre-aerosmith, der song ist der verschollene kleinere bruder von "last child". "shelter me" ist eine country-blues-ballade, die auch auf "sticky fingers" von den stones gut gepasst hätte - oder auch auf das "lies"-album von gnr. "heartbreak station" wieder ist eine herrliche ballade, mit ihren streichern steht sie in verwandtschaft mit den besseren tracks auf "use your illusions". "sick for the cure" baut auf einem aus cowbell und gitarre gestrickten groove auf, der unheimlich stark an "honky tonk woman" erinnert, das lied geht aber in eine andere richtung und schwelgt schließlich in sumpfigen akkorden.

"one for rock 'n' roll" ist ein jimmy-page-artiger folkblues, tritt aber auf der stelle. "dead man's road" ist der einzige track, der deutliche bon-jovi-bezüge aufweist - auf die cowboy-songs von bon jovi, also "wanted dead or alive" und den "blaze of glory"-soundtrack. "make your own way" ist wieder so ein cowbell-booge, flott, aber nicht rasend inspiriert.

"electric love" ist für mich ein höhepunkt dieser platte, abgründig, drängend, bedrohlich, verdüstert, mit sehr originellen akkordwechseln im refrain. "love gone bad" hat einen sehr charmanten, kommerziellen refrain, kann sich aber nicht recht entscheiden, ob es nun hart rocken oder doch veträumt fließen will. mit "winds of change" endet das album dann sehr athmosphärisch, led-zeppelinsek, aber auch ein wenig ziellos.

dieses album war das ehrgeizigste von cinderella, es hat unbestreitbar seine magic moments, aber insgesamt ist es weniger zwingend als "long cold winter". es verzettelt sich ein wenig. dennoch: kann man empfehlen!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen CINDERELLA - HEARTBREAK STATION - Ein Blues-Rock-Album aus dem Lehrbuch, 7. August 2007
Von 
Die US-Band CINDERELLA gehörte zu den ersten Rock-Acts, die sich auf die Blues-Wurzeln der Musikart besannen und Alben mit deutlichem Southern-Einschlag aufnahmen. Dabei bleibt das erste Blues-Werk der Band LONG COLD WINTER sicherlich unerreicht, aber auch der Nachfolger HEARTBREAK STATION hat durchaus seine Reize und besticht durch ehrliche handgemachte Rockmusik mit ganz viel Blues.

Der erste Unterschied sticht direkt ins Ohr, CINDERLLA Haben ihren Sound weiter aufgepeppt, indem sie sowohl Gastmusiker eingeladen haben, aber auch was das Songwriting anbetrifft, ihren Fähigkeiten mehr vertrauen. Schon beim Opener THE MORE THINGS CHANGE kommen Saxophon und Percussions zum Einsatz, bei LOVE'S GOT ME DOING TIME haben die Gitarren richtig Funk und als Gastinterpreten konnten die Memphis Horns" gewonnen werden. Dies zieht sich durch das gesamte Album, bei jedem Track geben sich zusätzliche Musiker die Ehre und dadurch der Band einen viel voluminöseren Sound. Das tut dem Album und der Band sehr gut, die dadurch ihre musikalischen Grenzen ausweiten kann und mit HEARTBREAK STATION ein wunderbar zeitloses Blues-Rock-Album hinlegt.

Eine weitere Stärke des Albums ist die Produktion, die perfekt zur Atmosphäre der Platte passt, sehr transparent wird die gesamte Tiefe und Bandbreite der Instrumente abgebildet, hier ist der Bass ebenso gut wahrnehmbar, wie die Gitarren oder die Bläser, die Background-Sängerinnen sind bei SHELTER ME eben nicht im Hintergrund verschwunden, sondern stehen gleichberechtigt neben dem exzellenten (wenn auch vielleicht am Anfang gewöhnungsbedürftigen) Gesang von TOM KEIFER. Hier stimmt einfach alles, auch das Songwriting. Anspieltipps sind dabei THE MORE THINGS CHANGE, LOVE'S GOT ME DOIN' TIME, SHELTER ME, der Titelsong, eigentlich alle Songs, denn jeder einzelne gehört auf diese CD und macht das Werk so rund. Freunde gut gemachter (und handgemachter) Rockmusik von BRUCE SPRINGSTEEN bis BON JOVI, von AERSOMITH bis KISS werden an CINDERELLA und HEARTBREAK STATION ihre helle Freude haben.
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5.0 von 5 Sternen CINDERELLA - HEARTBREAK STATION - Ein Blues-Rock-Album aus dem Lehrbuch, 7. August 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Heartbreak Station (Audio CD)
Die US-Band CINDERELLA gehörte zu den ersten Rock-Acts, die sich auf die Blues-Wurzeln der Musikart besannen und Alben mit deutlichem Southern-Einschlag aufnahmen. Dabei bleibt das erste Blues-Werk der Band LONG COLD WINTER sicherlich unerreicht, aber auch der Nachfolger HEARTBREAK STATION hat durchaus seine Reize und besticht durch ehrliche handgemachte Rockmusik mit ganz viel Blues.

Der erste Unterschied sticht direkt ins Ohr, CINDERLLA Haben ihren Sound weiter aufgepeppt, indem sie sowohl Gastmusiker eingeladen haben, aber auch was das Songwriting anbetrifft, ihren Fähigkeiten mehr vertrauen. Schon beim Opener THE MORE THINGS CHANGE kommen Saxophon und Percussions zum Einsatz, bei LOVE'S GOT ME DOING TIME haben die Gitarren richtig Funk und als Gastinterpreten konnten die Memphis Horns" gewonnen werden. Dies zieht sich durch das gesamte Album, bei jedem Track geben sich zusätzliche Musiker die Ehre und dadurch der Band einen viel voluminöseren Sound. Das tut dem Album und der Band sehr gut, die dadurch ihre musikalischen Grenzen ausweiten kann und mit HEARTBREAK STATION ein wunderbar zeitloses Blues-Rock-Album hinlegt.

Eine weitere Stärke des Albums ist die Produktion, die perfekt zur Atmosphäre der Platte passt, sehr transparent wird die gesamte Tiefe und Bandbreite der Instrumente abgebildet, hier ist der Bass ebenso gut wahrnehmbar, wie die Gitarren oder die Bläser, die Background-Sängerinnen sind bei SHELTER ME eben nicht im Hintergrund verschwunden, sondern stehen gleichberechtigt neben dem exzellenten (wenn auch vielleicht am Anfang gewöhnungsbedürftigen) Gesang von TOM KEIFER. Hier stimmt einfach alles, auch das Songwriting. Anspieltipps sind dabei THE MORE THINGS CHANGE, LOVE'S GOT ME DOIN' TIME, SHELTER ME, der Titelsong, eigentlich alle Songs, denn jeder einzelne gehört auf diese CD und macht das Werk so rund. Freunde gut gemachter (und handgemachter) Rockmusik von BRUCE SPRINGSTEEN bis BON JOVI, von AERSOMITH bis KISS werden an CINDERELLA und HEARTBREAK STATION ihre helle Freude haben.
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5.0 von 5 Sternen CINDERELLA - HEARTBREAK STATION - Ein Blues-Rock-Album aus dem Lehrbuch, 7. August 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Heartbreak station (1990) [Vinyl LP] (Vinyl)
Die US-Band CINDERELLA gehörte zu den ersten Rock-Acts, die sich auf die Blues-Wurzeln der Musikart besannen und Alben mit deutlichem Southern-Einschlag aufnahmen. Dabei bleibt das erste Blues-Werk der Band LONG COLD WINTER sicherlich unerreicht, aber auch der Nachfolger HEARTBREAK STATION hat durchaus seine Reize und besticht durch ehrliche handgemachte Rockmusik mit ganz viel Blues.

Der erste Unterschied sticht direkt ins Ohr, CINDERLLA Haben ihren Sound weiter aufgepeppt, indem sie sowohl Gastmusiker eingeladen haben, aber auch was das Songwriting anbetrifft, ihren Fähigkeiten mehr vertrauen. Schon beim Opener THE MORE THINGS CHANGE kommen Saxophon und Percussions zum Einsatz, bei LOVE'S GOT ME DOING TIME haben die Gitarren richtig Funk und als Gastinterpreten konnten die Memphis Horns" gewonnen werden. Dies zieht sich durch das gesamte Album, bei jedem Track geben sich zusätzliche Musiker die Ehre und dadurch der Band einen viel voluminöseren Sound. Das tut dem Album und der Band sehr gut, die dadurch ihre musikalischen Grenzen ausweiten kann und mit HEARTBREAK STATION ein wunderbar zeitloses Blues-Rock-Album hinlegt.

Eine weitere Stärke des Albums ist die Produktion, die perfekt zur Atmosphäre der Platte passt, sehr transparent wird die gesamte Tiefe und Bandbreite der Instrumente abgebildet, hier ist der Bass ebenso gut wahrnehmbar, wie die Gitarren oder die Bläser, die Background-Sängerinnen sind bei SHELTER ME eben nicht im Hintergrund verschwunden, sondern stehen gleichberechtigt neben dem exzellenten (wenn auch vielleicht am Anfang gewöhnungsbedürftigen) Gesang von TOM KEIFER. Hier stimmt einfach alles, auch das Songwriting. Anspieltipps sind dabei THE MORE THINGS CHANGE, LOVE'S GOT ME DOIN' TIME, SHELTER ME, der Titelsong, eigentlich alle Songs, denn jeder einzelne gehört auf diese CD und macht das Werk so rund. Freunde gut gemachter (und handgemachter) Rockmusik von BRUCE SPRINGSTEEN bis BON JOVI, von AERSOMITH bis KISS werden an CINDERELLA und HEARTBREAK STATION ihre helle Freude haben.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bon Jovi's kleine Brüder, 10. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Heartbreak Station (Audio CD)
Mit ihrem 90er Album Heartbreak Station gelang den Jungs von Cinderella ihr meiner Meinung nach bestes Album. "Shelter Me" ist ein wunderschön bluesiges Melodicrockjuwell. Nicht zu vergessen die Top-Ballade "Heartbreak Station".
Songs wie "Sick For The Cure" oder "Make Your Own way" gehen ins Ohr. "Dead Man's Road" ist der Pendant zu Bon Jovi's "Dead OR ALive" und über die Klasse von "One For Rock And Roll braucht man nicht zu sprechen, beinahe schon eine Hymne an bessere Zeiten. Nicht zu vergessen die Top-Ballade "Heartbreak Station".
Die restlichen Songs sind ausser dem ruhigen "Winds Of Change" Durchschnitt und können getrost übersehen werden.
Man sollte sich beim ersten durchhören Zeit nehmen und das Album wirklich komplett hören. An Tom Keifer's Stimme muss man sich gewöhnen, zu den meisten Songs past sie aber perfekt. Empfehlenswert!!
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3 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Südstaaten-Volksmusik - kein Hardrock!, 3. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Heartbreak Station (Audio CD)
Ich wollte erst gar keine Rezension über dieses Album schreiben, weil es musikalisch absolut nicht meine Baustelle ist. Jetzt werden manche denken, dass lass es doch ganz einfach, die damit vielleicht sogar recht haben, denn ich glaube nicht, dass ich dem Album mit meiner Meinung wirklich gerecht werde, ich schreibe aber deshalb darüber, weil ich die Band von Anfang mitverfolge und Night Songs eines meiner Lieblings-Alben überhaupt ist und auch Long Cold Winter ordentlich was zu bieten hatte. Ausserdem denke ich mir, dass einige von Heartbreak Station sehr enttäuscht sein werden, wenn sie sich es wegen der tollen Vorgänger-Alben zulegen, weil es so ganz anders geworden ist als zuvor.

Heartbreak Station ist ein Southern-Bluesiges Country-Rock-Album geworden auf dem auch die Instrumente Mundharmonica, Saxophon, Akkustik-Gitarren, Klavier, Banjo, Percussion und Bläser auf dem ganzen Album mit zu hören sind, neben Backround-Sängerinnen. Häufig wird die Slide-Gitarre gespielt, insgesamt wirken die Songs sehr entspannt und locker. Insgesamt würde ich auf Deutsch sagen, dass es sich zum Grossteil um amerikanische Südstaaten-Volksmusik handelt. Wer hier auf harten kompromisslosen Hardrock der Marke AC/DC hofft, wie es auf dem Debut der Fall war, der wird hier bitterlich enttäuscht werden, auf dem direkten Vorgänger Long Cold Winter ging man aber schon ein Stück weit diesen bluesigeren Weg. Es wird hier in den Reviews oft auf die rauchige gewöhnungsbedürftige Stimme(egal ob positiv oder negativ) des Sängers Tom Keifer hingewiesen, dem möchte ich entgegenhalten dass Tom Keifer Stimme für mich immer am besten kommt, wenn er sich die Seele dem Hals schreit, und dazu zischt und quietscht was das Zeug hält. Auf diesem Album hier singt er ja immer in normalen Höhen und nie mot maximaler Kraft, sein rauchiges Organ hört sich auch hier immer sehr gut an, allerdings etwas besonderes ist er meines erachtens nur, wenn er gnadenlos schreit - nicht falsch verstehen, aber das besondere seiner Stimme kommt eben erst dann richtig zum tragen. Das mögen hier Viele ganz anders sehen, und Ihnen sei auch Ihre Meinung gerne gegönnt - ich versuche eben nur die Meinung aus meiner beschränkten Hardrock-Sicht darzulegen um einige zu warnen, die vielleicht nicht wissen, was mit Heartbreak Station auf sie zukommt. Womit ich nicht sagen will dass dieses Album für die richtige Klientel von Leuten durchaus ein Knaller sein kann. Wer aber auf bisherige Singles und Kaller-Songs hofft, wie "Shake me" oder "Gypsy Road", der liegt mit diesem Album falsch. Ich muss allerdings auch sagen, dass die Songs meist nicht schlecht sind und man nur ein paar qualitative Durchhänger auf diesem Album findet, wie "Wind of Change" oder "Electric Love". Die 3 Singles "The more things change","Shelter me" und "Heartbreak Station" sind allesamt hochklassig und nett anzuhören, wobei halt immer dieser Schunkelfaktor mit dabei ist. Ansonsten finde ich noch "Love gone bad","Dead Mans Road" und "Make your own way" ganz brauchbar.
Ich bewerte jetzt das Album mal von der Hardrock-Seite aus, und ich war offen gesagt 1991 bei Kauf des Albums masslos enttäuscht und dachte, dass ich im falschen Film bin - das sich das Album trotzdem millionenfach verkaufte stimmte mich wieder ein wenig besser, weil ich offensichtlich nicht der Einzige war, der einen Fehlkauf getätigt hatte. In der richtigen Stimmung ist das Album sicherlich gut, aber wenn ich Bock auf Rock habe, dann denke ich bestimmt nicht an Heartbreak Station, und von dieser Seite her gesehen hat das Album irgendwie das Thema verfehlt.
Es ist schwierig zu bewerten, weil es vielleicht nicht wirklich so schlecht ist, aber unter Gesichtspunkten des Hardrocks und dem was die Band bisher geboten hat, ist das Album nicht mehr als 2 Sterne wert.
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Heartbreak Station
Heartbreak Station von Cinderella (Audio CD - 1990)
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