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5.0 von 5 Sternen Kaum beachtetes Meisterwerk voll unkonventioneller Schönheit!
Selbst für den erfahrenen Musikliebhaber stellt CHELSEA GIRL eine Herausforderung dar. Einer leichtgängigen, butterweichen Nummer wie "Winter Song" etwa, steht das leicht abgedrehte, drogengeschwängerte Art-Rock-Experiment "It Was A Pleasure Then" gegenüber. Nicht einfach den Bogen dabei nicht zu überspannen.
Und dennoch ist Nico mit CHELSEA...
Veröffentlicht am 9. Februar 2011 von Michael Krautschneider

versus
3.0 von 5 Sternen Zeithistorisch...
..sicherlich interessant.
Nüchtern betrachtet zeigt Nico, alias Christa Päffgen nämlich was sie definitiv nicht konnte... singen.
Immer einen halben Ton neben den Noten versucht sie dem Song zu folgen, das kann man schräg oder physchedelisch finden... oder einfach unmusikalisch.
Mut und Mumm hatte sie dennoch, mach schreibt das Jahr...
Vor 14 Tagen von cal veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaum beachtetes Meisterwerk voll unkonventioneller Schönheit!, 9. Februar 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Chelsea Girl (Audio CD)
Selbst für den erfahrenen Musikliebhaber stellt CHELSEA GIRL eine Herausforderung dar. Einer leichtgängigen, butterweichen Nummer wie "Winter Song" etwa, steht das leicht abgedrehte, drogengeschwängerte Art-Rock-Experiment "It Was A Pleasure Then" gegenüber. Nicht einfach den Bogen dabei nicht zu überspannen.
Und dennoch ist Nico mit CHELSEA GIRL insgesamt ein geglücktes Album gelungen. Ja, es ist Nico's Platte, weil sie hauptsächlich von ihrer eigenartigen, tiefen Stimme und ihrer etwas eigentümlichen Art zu singen getragen wird. Die Instrumentialisierung der Scheibe ist recht zurückhaltend und bescheiden ausgefallen. Meist wird die Interpretin lediglich von Streichern, einer Gitarre und Membranen begleitet.
Interessant dabei ist, dass Nico's Begleitband sich praktisch aus der kompletten Besetzung von THE VELVET UNDERGROUND zusammensetzt, die im darauffolgenden Jahr - gemeinsam mit Nico - das legendäre mit A. Warhol produzierte THE VELVET UNDERGROUND & NICO (das berühmte "Bananenalbum") in die Welt setzen sollten. Zudem war es auch Lou Reed, der die meisten Songs auf CHELSEA GIRL geschrieben hat. Das merkt man unweigerlich auch. Tatsächlich könnte das Album auch als allererste Velvet-Underground-Platte bezeichnet werden. Der Stil der Band, die trotz aller Lobeshymnen, die ihr heute in Fachkreisen (und bei Fans) zuteil werden, einst beim Publikum durchgefallen war, ist bereits eindeutig herauszuhören - nur eben mit Nico's Stimme im Vordergrund und minimalistisch instrumentialisiert (unplugged quasi).

Ein Song auf CHELSEA GIRL - nämlich "I'll Keep It With Mine" - stammt übrigens sogar von Bob Dylan. Das sei aber nur der Vollständigkeit halber erwähnt...

So, wie auch THE VELVET UNDERGROUND erst sehr spät Anerkennung zuteil wurde, schaffte es auch Nico's Debütprojekt nicht, Publikum und Kritiker auf Anhieb zu überzeugen. Es war und ist halt doch etwas anspruchsvoller als das, was üblicherweise in den Charts zu hören war (ist)...
Nichtsdestotrotz gilt CHELSEA GIRL aufgrund Nico's einzigartiger Interpretationsweise und des etwas unkonventionellen Chrames, den die Platte ohne Zweifel innehat, heute als wichtiger Wegbereiter und Nachlass. Und das völlig zurecht, würde ich meinen!

An dieser Stelle möchte ich all denjenigen, die sich in ihrer Freizeit gerne mit Musik und neuerer Musikgeschichte auseinandersetzen, diese Scheibe ans Herz legen -
VELVET-UNDERGROUND-Fans im Speziellen!!

Auch ich bin beim Durchforsten eines Buches namens "1001 Alben, die Sie gehört haben sollten, bevor das Leben vorbei ist" eher zufällig auf diese Platte gestoßen... Gott sei Dank!
Nun möchte ich Ihnen, liebe Musikfreunde, diese Arbeit abnehmen und hier direkt eine Kaufempfehlung mit dem Prädikat: ABSOLUT HÖRENS- & BESITZENSWERT aussprechen!

Viel Freude mit CHELSEA GIRL - genießen Sie's!
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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nico - Chelsea Girl, 19. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Chelsea Girl (Audio CD)
Ich habe mir diese CD gekauft, ohne auch nur eine winzige Ahnung zu haben, was auf mich zukommt. Nico kannte ich bisher nur anhand der Bananen-LP von Velvet Underground, mit den Liedern "Femme Fatale", "I'll Be Your Mirror" und "All Tomorrow Parties". Vom ersten Moment an, als ich "Femme Fatale" hörte, war ich wie gebannt von dieser einzigartigen Stimme. Normalerweise habe ich tiefe Frauenstimmen vorher nie besonders toll gefunden, aber diese...
Dann hörte ich "Somewhere There's A Feather" und die anderen Songs von der Chelsea-LP. Wieder war ich gefesselt. Unerklärlicherweise konnte ich die nächsten Tage an nichts anderes mehr denken. Ich beschäftigte mich nur noch mit Nico, las Biographien und kaufte mir eine DVD ("An Underground Experience" und "Heroine"). Ich war begeistert von ihren Aussehen (erst blonde, dann braune Haare) und überrascht, das sie gebürtige Kölnerin ist. Die Chelsea-LP hörte ich immer und immer wieder. Besonders begeistert war und bin ich immernoch von den Liedern "Theses Days" und "Winter Song". Sogar von den etwas sonderbaren Lied "It Was A Pleasure Then" bin ich nach wie vor gebannt. Es ist erstaunlich, wie ein Junge von 16 Jahren, Jackson Brown, solche Texte schreibt ("These Days"). Die LP ist wunderbar ruhig, ohne Schlagzeug und mit Violinen (John Cale) und Flöten. Viele sagen, das die Stimme zu monoton und "langweilig" klingt, um sich ein ganzes Album anhören zu können, doch da bin ich ganz und gar nicht ihrer Meinung. Als nächstes kaufe ich mir Nicos zweite LP, "Marble Index". Ich sterbe vor Neugier!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne Sängerin, 14. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Chelsea Girl (Audio CD)
Produziert hat dieses Album wieder Tom Wilson der bereits für "The Velvet Underground & Nico" verantwortlich war.
Es gibt wundervolle Songs von Lou Reed, John Cale und Jim Morrison, der Rest stammt aus der Feder von Bob Dylan, Tim Hardin und dem damals erst 17.jährigen Jackson Browne. Die nachträglich eingefügten Streicher sind recht schön, die Querflöte nervt total. Das Album ist ein Mittelding zwischen anspruchsvollem Folk-Sound und Velvet Underground. Nico ist hier nur eine schöne Sängerin. Sie selbst hat dieses Album am aller wenigsten gemocht.
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4.0 von 5 Sternen Nico's Lieder, 26. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Chelsea Girl (Audio CD)
Nico's 1967 debut displays two distinct sonic styles, the first which may perhaps be termed a blend of folk & chamber music and the second the art-rock number with a VU feel. John Cale, Lou Reed and Sterling Morrison composed or co-wrote many of the songs and play on the album, contributing arresting instrumental textures behind Nico's bleak vocals. An air of melancholy permeates both styles whilst the second type has an added undertone of unease.

Tracks like The Fairest of the Seasons with its gentle orchestral backing, Cale & Reed's haunting Little Sister and Reed & Morrison's Chelsea Girls with their delicate arrangements have the folkie feel of some of Marianne Faithfull's 1960s work and also bring to mind the orchestral folk of Nick Drake, no doubt because John Cale worked with both and Drake also used cello and flute. Tim Hardin's moving Eulogy to Lenny Bruce resorts here as well.

Cale's Winter Song falls somewhere between the two whilst the complex arrangement of Lou Reed's Wrap Your Troubles In Dreams reflects the song's striking, often disturbing imagery. The most experimental track, It Was A Pleasure Then - co-written by Nico - is perhaps closest to the The Velvet Underground sound in its screeching feedback, dissonance and edgy sound effects.

The appeal of Chelsea Girls is difficult to define, especially for fans of the VU and the later solo work of Cale & Reed. The material's thematic matrix and the acoustic backing - including piano, strings & guitar - highlight the mournful magic in Nico's German accent and detached delivery. Two very different but interesting albums are The End and Drama of Exile. I highly recommend the biography by James Young, Nico, Songs They Never Play on the Radio.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckende Musik mit dunklen Charakter, 13. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Chelsea Girl (Audio CD)
Chelsee Girl ist die die erste Soloplatte von Nico, nach ihrer Zeit bei Velvet Underground. Reed und Cale wirkten maßgeblich zur Platte bei. Nico`s Lieder kommen sehr Melancholisch herüber, geben aber die Gefühlswelt der damiligen New Yorker Zeit preis. Für Fans von Nico ist die Platte ein muß und auch sicherlich interessant für jeden Musikliebhaber!
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3.0 von 5 Sternen Zeithistorisch..., 7. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Chelsea Girl (Audio CD)
..sicherlich interessant.
Nüchtern betrachtet zeigt Nico, alias Christa Päffgen nämlich was sie definitiv nicht konnte... singen.
Immer einen halben Ton neben den Noten versucht sie dem Song zu folgen, das kann man schräg oder physchedelisch finden... oder einfach unmusikalisch.
Mut und Mumm hatte sie dennoch, mach schreibt das Jahr 1967, sich gegen die in Warhols Factoy dominierende Männerwelt durchzusetzen.
Wenn auch nur teilweise mit Erfolg. Nach einer kurzen Liebelei und einigen Gesangsnummern bei Velvet Underground drängte sie Lou Reed mehr und mehr ins Abseits.
Wie gesagt, eine interessante Platte einer schillernden Persönlichkeit, die man nicht ausschliesslich nach der Qualität der Aufnahmen beurteilen sollte.
Nico selbst war mit der Platte auch unzufrieden, da es auch ihr zu viel Gesülze war.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen It's just the wasted years so long ago ..., 27. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Chelsea Girl (Shm-CD) (Audio CD)
There are two distinct styles on Nico's 1967 debut album. The first resembles a form of folkie chamber music and the second an unplugged type of Velvets art-rock. John Cale, Lou Reed and Sterling Morrison play on the album and wrote or co-wrote many of the songs. Their intriguing instrumental textures imbue Nico's morbid vocals with deeper dimensions. An air of melancholy permeates both song styles whilst the second type has an added undertone of unease.

Tracks like The Fairest of the Seasons with its gentle orchestral backing, Cale & Reed's haunting Little Sister and Reed & Morrison's Chelsea Girls with their delicate arrangements have the folkie feel of some of Marianne Faithfull's 1960s work and also bring to mind the orchestral folk of Nick Drake, no doubt because John Cale worked with both and Drake also used cello and flute. Tim Hardin's moving Eulogy to Lenny Bruce belongs here as too.

John Cale's Winter Song falls somewhere between the two styles whilst the complex arrangement of Lou Reed's Wrap Your Troubles In Dreams reflects the song's striking, often disturbing imagery. The most experimental track, It Was A Pleasure Then - co-written by Nico - is perhaps closest to the early Velvet Underground in its feedback squalls, dissonance and edgy sound effects.

The appeal of Chelsea Girls is difficult to define, especially for fans of the VU and the later solo work of Cale & Reed. The thematic matrix and the acoustic backing - including piano, strings & guitar - accentuate the mournful magic of Nico's German accent and aloof delivery. Two very different but interesting albums are The End and Drama of Exile. I highly recommend the biography by James Young, Nico, Songs They Never Play on the Radio.
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5.0 von 5 Sternen ...........it was a pleasure then ............., 4. Juli 2011
Von 
J. Fromholzer "fromholzer" (bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Chelsea Girl (Audio CD)
Nico, so dunkel und fremd. Dass für sie Englisch eine Fremdsprache war, hört man natürlich, aber das steigert den Genuss dieses Werks. "Chelsea Girl", fast ein "Velvet Underground" Album, die meisten Songs sind von Lou Reed oder John Cale (oder von beiden zusammen), einer ist sogar von Bob Dylan ("I ll keep it with mine"). "It was a pleasure then" - der beste Song der CD, dahingleitende Mono-Musik, roh, viele jüngere Bands möchten heute gerne so klingen, schaffen es aber nicht!

Dass Lou Reed und John Cale mitspielen hört man sogleich, auch wenn es im dünnen Booklet dieser Platte nicht extra vermerkt ist.

Ein Meisterwerk.

( J. Fromholzer )
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen dunkel und gut, 1. April 2011
Von 
Stephan Urban "stevo" (wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Chelsea Girl (Audio CD)
vorweg: um den nun geforderten preis ist bei dem album gar nix verhackt...

wer nichts über nico weiß: die herbe schönheit mit der dunklen stimme ist aus dem dunstkreis um john cale, lou reed, brian eno, andy warhol oder phil manzanera (um nur die bekanntesten zu nennen) nicht wegzudenken. sie hieß eigentlich christa päffgens, wurde 1938 in köln geboren und starb 1988 auf ibiza, ihr sohn ari stammt angeblich aus einer liaison mit alain delon.

alle ihre selbst komponierten und getexteten scheiben - meist von john cale produziert - waren nicht allzu erfolgreich, das war auch schwere kost damals, als es noch keine gothic-bewegung gab und sich für sperrige und düstere gesamtkunstwerke nur abgehobene minderheiten interessierten.

diese scheibe hier ist viel eingängiger, nico beschränkt sich querbeet auf songs von allen großen ihrer zeit, die klug und kompetent ausgesucht wurden, es sind keine songs, die eh jeder von dylan, morrison und co. kennt, vielmehr unbeachtete perlen, die damals - und auch heute noch - zumeist überhört wurden/werden.

nico zerrt diese sich dabei gar nicht wehrenden songs aus ihrer unbemerktheit, verleiht ihnen ein schattenhaftes, zaghaft sanftes leben und dem zuhörer mitunter heftig aufkräuselnde gänsehaut.

die flötentöne (von anderen hier seltsamerweise als nervig bezeichnet) führen aus meiner sicht wie ein helles licht durch die ewige nacht und bilden einen gegenpart zu den unheimlichen bewegungen unter der mattschwarzen oberfläche dieser lieder.

ganz großartige scheibe um wenig kohle!

klanglich stammt das teil klar erkennbar aus dem vorigen jahrtausend, schlecht ist aber anders, zudem sind viele töne extrem authentisch festgehalten. die damals wichtige psychedelic-prise wird auch durch den sound eingestreut. fazit: irgendwie unbestreitbar ein meisterwerk...
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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fast eine Art Velvet Underground-Album, 2. August 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Chelsea Girl (Audio CD)
John Cale scheint viel Mühe und Engagement für Nico gezeigt zu haben. Die Gitarren (z.B von Lou Reed) klingen hier manchmal ähnlich dissonant pulsierend (thrubbing beat unpossible to duplicate that sound) wie auf den ersten beiden VU-Alben. Die Kompositionen sind von Bob Dylan, Reed, Jackson Browne (damals 16 Jahre) und anderen. Mir gefällt am besten der "Winter Song". Obwohl kompositorisch und instrumental gut, scheint Nico diesmal das erste Mal die Möglichkeit gehabt zu haben, Ihre Stimme so klingen zu lassen wie es ihr gefällt. Ohne Rücksicht nehmen zu müssen auf eine andere Band (wieviel besser klangen "Ill be your mirror" oder "Femme Fatale") oder gar auf ein Plattenpublikum. Ich persönlich meine, daß ihre Stimme auf anderen Platten besser abgemischt wurde, hier nervt sie mich etwas. Schade, aber ich glaube, daß nicht alle das so sehen, amazon.com spricht von ihrem Debüt z.b. als ihrem "zugänglichsten" Album. Schön ist allerdings das Cover-Foto und der Text über sie, eine Art "Schnappschuß" der Art-Warhol Szene zu diesem Zeitpunkt. Auf diesem Cover sieht sie wirklich hübsch aus, die Tage, als sie als Mode-Modell die Titelseiten von etlichen Journalen füllte, lagen noch nicht so lange zurück.
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Chelsea Girl
Chelsea Girl von Nico (Audio CD - 1994)
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