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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eins der besten Rock-Alben aller Zeiten, 31. Januar 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Long Cold Winter (Audio CD)
"Long Cold Winter" ist eins der besten Rock-Alben aller Zeiten. Keiner der Songs ist auf irgendeine Weise überflüssig, und wenn man das Debut-Album von Cinderella, "Night Songs" kennt, dann muss man sich ehrlich fragen, wie eine Band innerhalb von so kurzer Zeit eine so große Entwicklung machen kann. Und das soll keineswegs heißen, dass "Night Songs" nicht gut war. Aber auf "LCW" stimmt wirklich alles - vom Bad Seamstress Blues, einem whiskygetränkten Western-Blues-Track über Don't Know What You Got, wohl die schönste Hard-Rock-Ballade der 80er bis hin zu Coming Home ein traumhaft gutes Album einer ohnehin exzellenten Band. Schade, dass Cinderella in Deutschland nie die große Aufmerksamkeit bekommen haben, aber vielleicht macht das ja gerade den besonderen Reiz.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Album einer großartigen Band !, 1. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Long Cold Winter (Audio CD)
Ja ja die 80ziger Jahre waren schon toll ...nicht nur das ich jünger war und besser aussah als heute ...nein ! Die Musik war auch viel besser und noch nicht so trendverseucht wie heute...

Leider ging dieses Album in der Flut der Hard Rock Veröffentlichungen schon damals ziemlich unter , so das ich es erst im Jahr 1995 ! für mich entdeckt habe ...aber nicht destotrotz ist es bärenstark !

Die Band die von keinem geringeren als Mr. Jon Bon Jovi entdeckt wurde reiht hier einen Hard Rock Song an den nächsten ...ich höre hier immer das wäre ein Bluesalbum ...so ein Bullshit ...hier wird amtlich und wild gerockt , das die Matte nur so fliegt !!!

Songs wie Gypsy Road oder der Titelsong sind einfach klasse , wollen wir hoffen das Tom Kiefer und seine Jungs , ähnlich wie die Boys von Tesla , Mötley Crüe usw. mal wieder Bock haben ins Studio zu gehen um diesen Klassiker mal einen amtlichen Nachfolger folgen zu lassen !

In diesem Sinne ...holt es euch !
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolute Perle des Achtziger Rocks! - darkscene.at, 7. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Long Cold Winter (Audio CD)
Prall gefühlt mit Hits stellte das '88 Album "Long Cold Winter" klar, dass das '86er Hammerdebüt "Night Songs" der US Boyz alles andere als die berüchtigte Eintagsfliege war. Alleine in der USA heimste genannte nämlich 3-fach Platin (!) ein. Einfädler für den Deal mit der PolyGram war übrigens einmal mehr ein gewisser Herr Jon Bon Jovi, der ja schon bei Skid Row (... zur Review) seine goldenen Finger im Spiel hatte.

Obwohl Verzögerungen den ursprünglichen Release um Monate von 1987 auf Mitte 1988 aufschoben, konnte vorliegender Zweitling die hohen Erwartungen des Erstlings sogar übertreffen, nicht zuletzt deshalb, weil das Songwriting ' sofern dies überhaupt noch möglich war ' durch perfekt eingeflochtene Bluesvibes und immensen Ohrwurmcharakter einen Feinschliff der besonderen Art erhielt. Eine heute noch stark klingende Produktion samt ihrer Erdigkeit tat ihr übriges. Dabei erinnern Tom Keifer's Vocals wegen des rauen Charmes ohne Umschweife an Ac/dc Frontröhre Brian Johnson, während auf instrumentaler Ebene dezent-latente Reminiszenzen zu den glorreichen Aerosmith zu frohlocken wissen. Das Schlagwort 'Hits' sei hier ganz bewusst nochmals erwähnt, denn wer derart viel Passion, Souveränität und Energie versprüht bei solch drallen Gassenhauen à la "Fallin' Apart At Seams", "Gypsy Road" (...can't take me home') oder der Bluesrocklehrstunde "Long Cold Winter", der hat ' salopp gesagt ' den Titel 'Rockstar' geradezu verdient. Besser geht nimmer. Auf den Punkt gebracht: "Long Cold Winter" hält in perfekter Balance sämtliche Charakteristika jener Epoche bereit, als da wären der urtypisch sleazige Gitarrensegen, simple, stets arschtretende Rhythmen sowie grandiose Vocallines, die nicht nur während balladesker Klänge jäh unter die Haut gehen. Auch noch zwanzig Jahre später gibt's da keinerlei Zweifel. Solch Perlen wie im Weiteren das selbstredend heimelnde "Coming Home" oder "Fire And Ice" versprühen kurzum pure Lebenslust ohne nur ansatzweise angebiedert zu klingen, auch wenn im Gegensatz hierzu der Albumtitel bzw. selbiges Lied von Liebeskummer zeugen. Keine Frage: dieses Kleinod sollte in jeder gepflegten Hardrockkollektion stehen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das perfekte Album - nicht nur für einen langen, kalten Winter, 14. Juli 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Long cold winter (1988) [Vinyl LP] (Vinyl)
Ende der 80er Jahre bekamen viele Hardrocker den Blues - und zwar wortwörtlich. Der bekannteste war wohl Gary Moore, der mit "Still Got The Blues" (1990), "After Hours" und noch anderen Alben seiner Leidenschaft am ausgiebigsten fröhnte. Aber bereits zwei Jahre vor Gary Moore, also 1988, besannen sich CINDERELLA auf ihre musikalischen Wurzeln. Dabei ist das, was TOM KEIFER (Gesang, Gitarre, Harmonika), ERIC BRITTINGHAM (Bass, Background Gesang), JEFF LaBAR (Gitarre) und FRED COURY (Schlagzeug) auf ihrem zweiten Longplayer LONG COLD WINTER abliefern feinster Blues-Rock (wobei die Betonung zu etwa gleichen Teilen auf Blues und Rock liegt).

Während der Erstling NIGHT SONGS noch ganz klassische AC/DC- oder KISS-orientierte Rockmusik (immerhin hatte KISS-Bass-Monster GENE SIMMONS die Band in Philadelphia entdeckt) war, macht sich auf LONG COLD WINTER noch deutlicher der Einfluss des texanischen Blues eines STEVIE RAY VAUGHAN bemerkbar. Mit GYPSY ROAD und DON'T KNOW WHAT YOU GOT (TILL IT'S GONE) haben CINDERELLA sogar zwei sehr erfolgreiche Singles auf dem Album. Aber gerade die Qualität der anderen Stücke macht LONG COLD WINTER zu einem zeitlos guten Album. Schon der Opener FALLIN' APART AT THE SEAMS (der BAD SEAMSTRESS BLUES ist nur ein kurzes Intro) macht die Marschrichtung klar, hier wird der Blues gerockt beziehungsweise der Rock gebluest, dass es nur so eine Freude ist. Auf dem ganzen Album kommen wunderbare Slide und Steel Gitarren zum Einsatz, bis man der Überzeugung ist CINDERELLA hätten nie im Leben etwas anderen gemacht. Dazu dann das wunderbar raue Organ von TOM KEIFER, das so perfekt zur Musik passt, wie man es kaum beschreiben kann. Und im Hintergrund "wimmert" der B3 und sorgt für die nötige Atmosphäre.

Auch auf dem Nachfolgealbum HEARTBREAK STATION verfolgten CINDERELLA ihren Blues-Rock konsequent weiter. Leider löste sich die Band danach auf und hat bis heute kein Comeback hinbekommen. Wenn man die Alben heute hört (vor allem eben LONG COLD WINTER und HERATBREAK STATION) dann muss man ein leider" hinzufügen, zumal die Band nie den Erfolg hatte, der ihr auf Grund der musikalischen Leistungen eigentlich zugestanden hätte, denn so überzeugend wie CINDERELLA klang selbst GARY MOORE auf keinem seiner Blues-Alben, auch wenn diese ungleich erfolgreicher waren. Aber auch in diesem Fall gilt eben DON'T KNOW WHAT YOU GOT (TILL IT'S GONE).
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow!!!!, 10. Oktober 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Long Cold Winter (Audio CD)
Als Glam Rock Fan, war ich früher eher auf die großen Namen fixiert, aber seit die großen Internetversender auf den Plan getreten sind habe ich viele neue nicht so bekannte Bands entdeckt; Wie z. B. Cindrella. Wo das Debüt NightSongs schon cool war, rockt Long Cold Winter erst richtig los! Alleine wegen dem Song "Gypsy Road" lohnt sich hier schon die Anschaffung. Es ist einer meiner absoluten Lieblingssongs. Aber auch der Rest ist keinesfalls zu verachten!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erste Sahne aus den 80ern - heute ein Klassiker!, 24. Mai 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Long Cold Winter (Audio CD)
Die "Hair-Crime-Band" Cinderella war leider hier in Deutschland nie so erfolgreich wie in den USA. Schade, denn sie hätten es echt verdient! "Long cold Winter" ist auch heute noch ein Klassiker ist. Songs wie "Gypsy Road" oder "Don't Know what you got (till its gone)" sind Lieder für die Ewigkeit voller Lebensgefühl und Nostalgie, einmalig inszeniert durch die Reibeisenstimme von Tom Kiefer. Für mich ist "Long cold Winter" nicht irgendein Album einer mittelmäßigen Glamrock-Band, sondern ein zeitloser Megaseller, der in keiner guten Rock-Platten-Sammlung fehlen darf!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das perfekte Album - nicht nur für einen langen, kalten Winter, 14. Juli 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Long Cold Winter (Audio CD)
Ende der 80er Jahre bekamen viele Hardrocker den Blues - und zwar wortwörtlich. Der bekannteste war wohl Gary Moore, der mit "Still Got The Blues" (1990), "After Hours" und noch anderen Alben seiner Leidenschaft am ausgiebigsten fröhnte. Aber bereits zwei Jahre vor Gary Moore, also 1988, besannen sich CINDERELLA auf ihre musikalischen Wurzeln. Dabei ist das, was TOM KEIFER (Gesang, Gitarre, Harmonika), ERIC BRITTINGHAM (Bass, Background Gesang), JEFF LaBAR (Gitarre) und FRED COURY (Schlagzeug) auf ihrem zweiten Longplayer LONG COLD WINTER abliefern feinster Blues-Rock (wobei die Betonung zu etwa gleichen Teilen auf Blues und Rock liegt).

Während der Erstling NIGHT SONGS noch ganz klassische AC/DC- oder KISS-orientierte Rockmusik (immerhin hatte KISS-Bass-Monster GENE SIMMONS die Band in Philadelphia entdeckt) war, macht sich auf LONG COLD WINTER noch deutlicher der Einfluss des texanischen Blues eines STEVIE RAY VAUGHAN bemerkbar. Mit GYPSY ROAD und DON'T KNOW WHAT YOU GOT (TILL IT'S GONE) haben CINDERELLA sogar zwei sehr erfolgreiche Singles auf dem Album. Aber gerade die Qualität der anderen Stücke macht LONG COLD WINTER zu einem zeitlos guten Album. Schon der Opener FALLIN' APART AT THE SEAMS (der BAD SEAMSTRESS BLUES ist nur ein kurzes Intro) macht die Marschrichtung klar, hier wird der Blues gerockt beziehungsweise der Rock gebluest, dass es nur so eine Freude ist. Auf dem ganzen Album kommen wunderbare Slide und Steel Gitarren zum Einsatz, bis man der Überzeugung ist CINDERELLA hätten nie im Leben etwas anderen gemacht. Dazu dann das wunderbar raue Organ von TOM KEIFER, das so perfekt zur Musik passt, wie man es kaum beschreiben kann. Und im Hintergrund "wimmert" der B3 und sorgt für die nötige Atmosphäre.

Auch auf dem Nachfolgealbum HEARTBREAK STATION verfolgten CINDERELLA ihren Blues-Rock konsequent weiter. Leider löste sich die Band im Anschluss an das Werk "Still Climbing" Mitte der 90er auf, um sich dann Anfang der 2000er wieder in der Originalbesetzung zusammen zu finden. Ein neues Studiowerk ist dabei bislang noch nicht herausgekommen. Wenn man die Alben heute hört (vor allem eben LONG COLD WINTER und HERATBREAK STATION) dann muss man ein "leider" hinzufügen, zumal die Band nie den Erfolg hatte, der ihr auf Grund der musikalischen Leistungen eigentlich zugestanden hätte, denn so überzeugend wie CINDERELLA klang selbst GARY MOORE auf keinem seiner Blues-Alben, auch wenn diese ungleich erfolgreicher waren. Aber auch in diesem Fall gilt eben DON'T KNOW WHAT YOU GOT (TILL IT'S GONE).
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5.0 von 5 Sternen Zeitlose Rockmusik für den Highway, 5. September 2013
Von 
Asphaltwolf (4942 Meilen bis Graceland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Long cold winter (1988) [Vinyl LP] (Vinyl)
Der amerikanischen Hard Rock-Band aus Philadelphia gelang es mit ihrem Zweitwerk "Long Cold Winter" einen beeindruckenden und ebenbürtigen Nachfolger vorzulegen. Cinderella starteten zwar im Hair Metal-Wahn der 1980iger, und schmiegten sich optisch auch an dessen Kleiderordnung an, boten musikalisch aber dennoch etwas vollwertigere Kost an.

Für ihr zweites Album nahmen Cinderella innerhalb ihres Musikstiles einige geringfügige Änderungen vor. Der metallische Street Rock des Debüts, das eine zeitgemäße und sleaze-rockige Kreuzung aus AC/DC und Aerosmith darstellte, wurde zugunsten eines Einfluss von Blues zurückgeschraubt. Die Band griff zudem auf eine zusätzliche Instrumentierung von Akustik-Gitarren, Maultrommel, Mundharmonika, Organ und Piano zurück. Aber das sollte nicht bedeuten, dass Cinderella mit "Long Cold Winter" in etwa vergessen hätten, wie man sauber rockt. Der Gitarrensound entpuppt sich immer noch als schneidig und rau, Tom Keifer kreischt schrill und rasiermesserscharf, und die Gitarren hauen immer noch prägnante Riffs, quietschende Licks und feine Soli raus.

Das Album beginnt mit dem stimmungsvollen Akustik/Steel-Guitar-Blues "Bad Seamstress Blues", der in den rauen Rock N'Roller "Fallin' Apart At The Seams" übergeht. Musikalisch wird mehr auf den Amboss der Luftschmiede gehauen und mehr Blues angereichert, klanglich sind Cinderella aber immer noch so unverfälscht und annährend ruppig wie AC/DC. Das Album wird weiterhin von rauen und flotten Rock N'Rollern wie bsp. der 'on the road'-Hymne "Gypsy Road", dem wuchtigen "Fire And Ice", oder dem sleazigen "Take Me Back" dominiert. Darunter sind auch Songs wie "Second Wind" oder "If You Don't Like It", die wie das tolle "Fire And Ice" eher dazu tendieren, die Linie des Debüt weiterzuführen. Die hart rockenden Lieder werden vorallem von rauen Riffs getragen, weisen aber (wie besonders "The Last Mile") einprägsame, etwas poppige Refrains auf, die schnell zum Mitsingen einladen.

Etwas anders gestaltete Lieder werden geschickt dazwischen gemischt, so dass das Album ein fein komponiertes und detailreiches Gesamtbild ergibt. Die nachdenklich stimmende Piano-Ballade "Don't Know What You've Got" und die Country Rock-mäßige Ballade "Coming Home" stehen für das variablere Songwriting der Band. Beide Nummern gehören mit zu den großen Single-Erfolgen des Albums. Der Blues bietet im Prinzip nur die verstärkte Basis des Songwritings. Allerdings mit Ausnahme des tollen Titelsongs: dies ist ein unverfälschter 12-Bar-Blues, der den 1980igern gemäß intoniert und dargebracht wird. Obwohl natürlich von rauem Rock N'Roll und Blues die Rede ist, entspricht "Long Cold Winter" eben auch durchaus dem Zeitgeist des amerikanischen Hard Rocks der 80iger Jahre. Dies wird vorallem durch die melodischen Refrains deutlich, die gleich der Musik von Bands wie Ratt oder Def Leppard von feinen Background-Vocals unterstützt werden. Man rechnet "Long Cold Winter" diesbezüglich nicht ganz zu Unrecht zum Glam Metal, aber Cinderella sind keinesfall nicht einfach nur "eine weitere Hair Metal-Band".

Das Album klingt immer noch frisch und unverbraucht. Die Musik mag vielleicht auch dem damaligen Zeitgeist entsprechen, ist meinen Ohren aber als zeitlos zu betrachten. Wenn man auf harte und ehrliche Rockmusik steht, die die Wurzel, den Blues, aufleben lässt, und geschickt mit Melodie und Pop verknüpft, dann dürfte "Long Cold Winter" ein Album für die Ewigkeit sein. Cinderella waren keine Revolution, aber eine bodenständige und zugleich herausragende Band, die exzellente Alben veröffentlichte.

"Long Cold Winter" ist vielleicht weniger für nächtliche Party-Meilen, aber immer noch harte Rockmusik für rollende Reifen und den Asphalt. Trotz des frostigen Albumtitels entstehen vor dem inneren Auge Bilder von sonnenüberfluteten Highways. Unterstrichen wird das durch die Thematiken der warm klingenden Lieder, die sich vorallem mit Distanz, Entfremdung, Reise und Ungebundenheit befassen. Cinderella waren in erster Linie auch eine Live- und Tourband, die auf ausgedehnte Konzertreisen ging. Obwohl das Album sehr erfolgreich war, erreichten Cinderella niemals den Ruhm, den Bands wie Aerosmith oder Guns N'Roses einheimsen sollten. Musikalisch steht die Band für mich da aber nicht zurück und gehört meines Erachtens zu den Großen im Amerikanischen Rock N'Roll, was ein Album wie "Long Cold Winter" ein weiteres Mal eindrucksvoll unterstrich.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Rock, 8. Januar 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Long Cold Winter (Audio CD)
Wer gute Rockmusik mag der wird diese Scheibe lieben. Ich selbst habe sie auf MC aber die ist schon ziemlich abgelutscht. Jetzt muss sie auf einem Silberling her, denn der haelt laenger. Ich mag speziell die Stimme vom Saenger Tom, auch die Soloarbeit ist gut. Nicht virtuos, aber wer will das schon bei erdiger Rockmusik? Die Scheibe ist echt empfehlenswert, auch wenn sie schon etwas aelter ist.
Gruesse aus Japan!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cinderella Long Cold Winter, 17. April 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Long Cold Winter (MP3-Download)
Long Cold Winter von Cinderella ist eines der besten Rock Alben aller Zeiten.Alle Songs sind ausnahmslos einfach der Oberhammer.So spielt man Blues Rock und nicht anders.Hört euch nur mal Gypsy Road, Falling Apart at the..., oder Take me Back an.Gänsehaut ist mit Sicherheit garantiert.Hoch leben die 80iger Jahre.An solch ein musikalisches Niveau kommen aktuelle Bands in 100Jahren nicht ran!!!!!
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Long Cold Winter
Long Cold Winter von Cinderella (Audio CD - 1988)
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