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5.0 von 5 Sternen DAS Parsons-Album
Die Musik des Alan Parsons Project war schon immer ein wenig avantgardistisch. Was die Studio-Truppe aber bereits 1976 auf die Beine stellen konnte ist phänomenal! Die Originalaufnahme wurde für die CD-Pressung leider ein wenig akustisch verunstaltet, indem zusätzliche Gitarren-Riffs eingestreut wurden. Dadurch geht ein wenig der ursprünglichen...
Am 14. Januar 2000 veröffentlicht

versus
37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade. Wenn man die LP kennt.
Wie viele andere auch kenne ich die original LP fast auswendig. Nach doch langer Zeit und wiederholtem Auflegen des LP Materials wollte ich den Sound nunmehr in CD-Qualität hören, in der Hoffnung die Brillanz und Qualität des Originals noch verbessert zu erleben. (Auch in einem dunklen Raum, ja) In der wissenden Erwartung eines Dirigenten, der den genauen...
Veröffentlicht am 9. Oktober 2011 von Crisis


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37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade. Wenn man die LP kennt., 9. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Tales of Mystery and Imagination (Audio CD)
Wie viele andere auch kenne ich die original LP fast auswendig. Nach doch langer Zeit und wiederholtem Auflegen des LP Materials wollte ich den Sound nunmehr in CD-Qualität hören, in der Hoffnung die Brillanz und Qualität des Originals noch verbessert zu erleben. (Auch in einem dunklen Raum, ja) In der wissenden Erwartung eines Dirigenten, der den genauen Verlauf der Partitur kennt, den Stab virtuell in froher Erwartung erhoben, ließ ich diesen dann doch recht schnell wieder sinken.
Welches originale Material wie auch immer remastert und von welchen Tapes gezogen wurde ist völlig egal: Was Parson und Kollegen hier gemacht haben ist schlichtweg ein Verbrechen. Klang - und Originaltreue seitig. "Wir haben da mal noch Gitarrenriffs verändert, dazugespielt. Orgelpart verstärkt..."
Und dann den ganzen Sums schön digital abgemischt ohne zu wissen was vielleicht passiert wenn mans nicht richtig macht ? Habe einige LPs aus den 70er und 80ern neu digital abgemischt gehört und die waren gelungen.
Diese nicht! Wie das Verändern eines Dialogs in einem bekannten Film, Veränderungen der Partitur, Farbverschiebungen eines bekannten Fotos, erscheint diese CD in einem ungewohnten, fast schon unangenehmen Gewand. Das ohrangenehme Arrangement der original LP jedenfalls ist dahin. Was im CD Begleittext als Vorteil der digitalen Bearbeitung genannt wird: Hervorhebung einzelner Instrumente, present Machung diverser Parts ist für mich eine regelrechte Aufdringlichkeit eben dieser Spuren, die dem erwarteten ausgewogenen Hören widerspricht. Nicht zu verwechseln mit der Dynamik, die durchaus vorhanden ist. Diese dann aber in ihrer Möglichkeit zu erleben, indem man entsprechend laut dreht, ist grell und äußerst unangenehm. Vermurkst.
Und, nein, meine Anlage ist nicht mit einem qualitativ mittelmäßigen CD Spieler bestückt wo der (oft postulierte)angenehme Analogsound des Plattenspielers das Maß der Dinge ist.
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DAS Parsons-Album, 14. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Tales of Mystery and Imagination (Audio CD)
Die Musik des Alan Parsons Project war schon immer ein wenig avantgardistisch. Was die Studio-Truppe aber bereits 1976 auf die Beine stellen konnte ist phänomenal! Die Originalaufnahme wurde für die CD-Pressung leider ein wenig akustisch verunstaltet, indem zusätzliche Gitarren-Riffs eingestreut wurden. Dadurch geht ein wenig der ursprünglichen Stimmung, die fast vollständig ohne elektronische Instrumente erzielt wurde, verloren. Trotzdem ist diese Vertonung einiger Kurzgeschichten von Edgar Allan Poe absolut hörenswert. Die Umsetzung der Geschichten in Musik ist wunderbar gelungen, so daß man die mystische Stimmung von Poes Erzählungen förmlich spürt. Selbstverständlich gibt es auf dem Album die für das Alan Parsons Project typischen Instrumentalstücke, den anderen Stücken lieh unter anderem John Miles seine unverwechselbare Stimme. Fazit: Obwohl es fast ein Vierteljahrhundert alt ist, ist dieses legendäre Album immer noch genauso reizvoll wie zum Zeitpunkt seines Erscheinens. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk, 3. Oktober 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tales of Mystery and Imagination (Audio CD)
Ich kann mich noch gut erinnern, als ich am Karfreitag 1979 das 15 Minuten Stück "The Fall of the House of Usher" in "Pop nach 8" hörte (damals spielte man im Radio noch überlange Stücke ohne Chart Ambitionen und ohne reinzulaben). Gleich die Woche darauf habe ich mir diese Platte und "The dark side of the moon" von Pink Floyd (auch mit Alan Parsons Anteil) in den Plattenschrank gestellt. Sicherlich das anspruchsvollste Werk von Alan Parsons und auch nach Jahren immer wieder mal auf dem Plattenteller oder CD Player bei mir. Die Vinylfassung unterscheidet sich von der aktuellen CD Fasssung durch das Fehlen von nachträglich dazugespielten Gitarrensolos und Einleitungstexten, geprochen von Orson Wells. Wie so oft, das vertraute Original fand ich schöner. Trotzdem, ein absolutes Muss für jeden Plattenschrank.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stunning rendition of 7 classic tales and poems by E.A. Poe., 31. Dezember 2003
Von 
Themis-Athena (from somewhere between California and Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Tales of Mystery and Imagination (Audio CD)
I'll never forget the first work by Edgar Allan Poe I ever read: it was "The Tell-Tale Heart," and Poe's short story about a madman who kills and dismembers an old man by whose "evil eye" he feels haunted soon outgrew the high school class assignment it had originally been for me; and the narrator's nightmares began to haunt me, too. (Yes, I was an impressionable 16-year-old, but Poe really *was* the master of horror for all ages.) Alan Parsons's rendition of the story on the third track of "Tales of Mystery and Imagination" does full justice to its sense of lunacy masquerading as clairvoyance, and the urgency of the narrator's acts, driven by the sound of the old man's beating heart, hidden below the floor boards of his room, and symbolized here by the steady bass and drum beat underlying the entire track - except for the deceptively serene bridge ("And he won't be found at all, not a trace to mark his fall nor a stain upon the wall"), after which it returns with all the greater force, accentuated by the grating sound of an electric guitar which, along with the bassline and drums, causes some to describe this song as more of a traditional rock song than the other parts of this album.
The album starts with an instrumental based on the poem "Dream Within a Dream," and the brief Poe quote from 1846's "Marginalia" (where "Dream Within a Dream" was also published), spoken by Orson Welles and added only on 1987's remastered CD. In many ways, this quote sets the theme for the entire album, and for Poe's work in general: "There is ... a class of fancies of exquisite delicacy which are not thoughts ... These fancies arise in the soul, alas how rarely ... at those weird points of time, where the confines of the waking world blend with the world of dreams. ... I captured this fancy, where all that we see, or seem, is but a dream within a dream." (I owned and loved the vinyl version of this album long before the CD was released; but for the life of me I cannot understand why this quote was not included from the start - unlike others I don't find it an intrusion but an enrichment.) And like the quote, the entire track weaves around the listener's thoughts and thus, leads us into the rest of the album, at the end introducing the drum-enforced bassline which also dominates the next two tracks on what used to be the vinyl original's first side.
Thus, "Dream Within a Dream" blends seamlessly into the interpretation of Poe's classic "The Raven" - the epitome of a story about a nightly visitor from hell, come to torment the narrator and to leave Nevermore. (Parsons maintains the poem's gloomy mood, although he makes little to no references to its more explanatory parts.) And like the "The Raven" and "The Tell-Tale Heart," the album's fourth track deals with a soul damned forever, setting to music the tale of "The Cask of Amontillado," that bait used by its narrator Montresor to lure and immure alive in his palace's labyrinthic vaults one pointedly named Fortunado. The song's heavily textured vocals layer Fortunado's pleas for help with Montresor's gloating, while gentle keyboard and string tunes contrast his horrifying act. Horns, guitars and a choir emphasize the story's somber end.
The tales then move on to the chillingly hilarious account of the madhouse reigned by the inmates themselves (insufficiently "soothed" by the prior system and now partying wildly) and the "System of Dr. Tarr and Professor Fether," administered on their former guards.
The orchestral suite "Fall of the House of Usher," the centerpiece of the vinyl album's second side, puts to music Poe's ghastly tale of an ancient mansion causing the ruin of its owners. Here again, Orson Welles lends his voice to Poe's words, written in 1831, eight years before the tale itself but foretelling it with its references to "[s]hadows of shadows passing," "colour becom[ing] pallor, man becom[ing] carcase, home becom[ing] catacomb, and the dead [who] are but for a moment motionless." (Again, I fail to understand why this was not included on the vinyl version of the CD.) The suite's individual movements mirror the breadth of emotions contained in Poe's tale, with (alternatively and conjunctively) wailing strings, sinuous guitars, and thundering, hard-driving drums and bassline.
And as in anyone of Poe's tales, there simply cannot be an upbeat ending - the album's last track is a melancholy interpretation of the ode "To One in Paradise," mourning the death of the speaker's love.
"Tales of Mystery and Imagination" is a quintessential concept album; the auspicious debut of that "anonymous outfit that never play[ed] gigs," as Parsons wrote in the liner notes of the remastered CD; a "project" whose name was initially not intended to be the name of the band but rather their product, the album itself. In addition to close contributor and keyboardist Eric Woolfson, Alan Parsons recruited a talented group of individuals: conductor Andrew Powell, who later produced Kate Bush's first albums, scored Richard Donner's Ladyhawke and worked with artists as diverse as Karlheinz Stockhausen, Pierre Boulez, Leo Sayer, Chris de Burgh, Kansas and the Philharmonia Orchestra; guitarist Ian Bairnson (now known for his cooperations with George Martin, Mick Fleetwood and again, Kate Bush); actor Leonard Whiting (Romeo the 1968 Zeffirelli film), Elton John's bassist David Paton, 10CC drummer and Bairnson ex-co-Pilot Stuart Tosh, Tina Turner sidekick-to-be John Miles, and Terry Sylvester, Graham Nash's replacement in the Hollies.
If you didn't know this is Parsons's and his "Project"'s first album, you certainly wouldn't be able to tell this from the record's tight, first-rate production and musicianship. I am not the world's greatest fan of electronic music - but this album has so much more to offer than synthesizers and vocoders. It has been one of my all-time favorites ever since its 1975 release, and I still listen to it with great regularity.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Erstlingswerk, 21. November 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Tales of Mystery and Imagination (Audio CD)
Mit Tales of Mystery and Imagination legte Alan Pasons den Erstling seines gleichnamigen Projektes vor, mit dem er das Werk von Edgar Allan Poe würdigte, indem er diesem eine weitere, musikalische Dimension hinzufügte.
Die Lyrics und Voice-Overs sind angelehnt an die Wrke Poe's und es gelang mit diesem Album auch den Geist, bzw. die Stimmung dieser Texte musikalisch wiederzugeben. Sein Alter merkt man diesem Album an keiner Stelle an.
Eingeleitet wird das Album von einem gelungenen und stimmungsmachenden Instrumentalstück, das direkt in das in meinen Augen stärkste Stück des Albums, "The Raven" überleitet, welches an das gleichnamige Gedicht Poes angelehnt ist. Auch die Stimmung in "The Tell Tale Heart" wird durch die musikalische Umsetzung akkurat wiedergegeben.
Weitere Höhepunkte dieses Albums sind das eher lockere "System of Doctor Tarr and Prof. Fether" und die 5 Teile des "Fall of the House of Usher".
Die Zusammenstellung dieses Albums stimmt, es gibt keine Langweiler oder Hänger, und daher ist dieses Album jedem Freund von Alan Parsons und Fan Poes unbedingt zu empfehlen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk, 15. Juli 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Tales of Mystery and Imagination (Audio CD)
Die Wirkung dieses Konzeptalbums tritt am besten ein, wenn man das komplette Album in einem abgedunkelten Raum komplett durchhört. Gänsehaut ist garantiert.
In diesem Album werden die psychoakustischen Mittel des Gruselfilmgenres genutzt. Besonders im Part "The Fall Of The House Of Usher" ist fesselnder Sound zu erwarten und auch der überzeugteste Rock-Musik-Fan wird erkennen,
dass der lange, ruhige symphonische Part einfach dazu gehört und nur eine Einleitung für einen wahnsinnigen musikalischen Trip ist.
Die Mischung aus Rock und Symphonic ist besonders im Stück "Cask Of Ammontillado" mit seinen energischen Bläserattacken zu spüren.
Das Album ist meiner Meinung nach eines der besten Konzeptalben.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Maßstab in Sachen Sound und Orchesterarangements!, 16. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Tales of Mystery and Imagination (Audio CD)
Mit dem Alan Parsons Project ging eine Band an den Start, die wie der Name schon ursprünglich nur als Projekt geplant war, welche aber bis heute ganze 14 Studioalben veröffentlich hat. Es handelt sich beim APP um erste Band der Rockgeschichte, in der der Produzent Namensgeber ist. Parsons wurde als Produzent von Pink Floyds „Dark Side Of The Moon" weltberühmt. Er selbst spielt nur bei manchen Stücken Keyboard und kann ein paar Griffe auf der Gitarre. Zusammen mit Eric Woolfson(der übrigens im Booklet nur beim Kleingedruckten erwähnt wird) ist er allerdings als Komponist für die Stücke verantwortlich. Der dritte im Bunde ist Andrew Powell, der sich für die orchestralen Arrangements verantwortlich zeichnet, die in ihrem Bombast so noch nie zuvor in der Rockmusik zu hören waren. Auf jedem der frühen Alben beschäftigen sich Woolfson und Parsons mit einem Thema, dass der Musik als Konzept dient. In diesem Fall widmet sich das kreative Duo den Gedichten von Edgar Allan Poe.

Die Band besteht im Grundsatz aus Ian Bairnson(Gitarre), Stuart Tosh(Drums), der nach dem ersten Album durch Stuart Elliot ersetzt wird(oder hat er einfach nur seinen Namen geändert? Weiß da jemand bescheid?), Eric Woolfson(Keyboards), Joe Puerta(Bass), dessen Posten später durch David Paton(hier noch Gitarre) übernommen wird. Der Lead-Sänger variiert beim Alan Parsons Project dagegen bei fast jedem Song. Es singen u.a. John Miles, Terry Sylvester und Alan Clark(beide von den Hollies), Arthur Brown. Auf späteren Alben singt oft Eric Woolfson, aber auch mir vorher unbekannte Sänger(Lenny Zakatek, Jack Harris, etc.). Dazu kommt eine Reihe von Gastmusikern, wie Francis Monkmann von der Klassik/Rock-Band Sky. Insgesammt haben Parsons und co. über 2 Jahre an diesem Album gearbeitet, an dem inklusive dem Orchester über 200(!) Musiker beteiligt waren.

„Through my own Part, I have never had a though, wich I could not set down in words... And so I capture this fancy, where all what we see or seem is but a Dream within a Dream", so beginnt dieses Werk mit gesprochenem Text von Orson Welles, wodurch sofort eine Gänsehaut erzeugende Atmosphäre erzeugt wird. Es entwickelt sich ein istrumentaler Opener, der mit Flötenklängen beginnt, ehe ein Bassrhythmus einsetzt,m über dem die E-Gitarre soliert. Der Bassrhytmus leitet dann über zum ultimativen Parsons-Klassiker. „The Raven" ist das erste Stück, in dem der damals neue EMI Vocoder zum Einsatz kommt, der dem Stück eine völlig eigene Note verleiht. Außerdem handelt es sich hier um den einzigen Song, der von Alan Parsons persönlich gesungen wird. Mit dem rockigen „The Tell-Tale Heart" und seinem Aufschrei zu Beginn des Tracks folgt das nächste Meisterstück, gesungen von Arthur Brown(Ja, richtig, „Fire"). „The Cask Of Amontillado" - gesungen von John Miles und Terry Sylvester - überzeugt mit seinen unverkennbaren Bläsereinsätzen. Mit dem wiederum von John Miles gesungenen „(The System Of) Doctor Tarr And Professor Fether" geht die erste Seite der ursprünglichen LP-Ausgabe zu Ende. Seite 2 beginnt mit der Orchester-lastigen Suite „The Fall Of The House Of Usher". Besonders bei „Arrival" kommt mir ein eiskalter Schauer über den Rücken gelaufen. Der regen prasselt und Gewitterstürme kommen aus den Boxen. Ein Keyboardloop setzt ein, und die Gitarre soliert mit langgezogenen Tönen, ehe das Stück mit einem krachenden Schlussakkord auf der E-Gitarre endet. Ebenfalls gelungen ist auch „Pavane", ein Instrumental mit Bass, Akkustik-Gitarre, Harfe, Mandoline und Cembalo als dominierende Instrumente. Und mit der Ballade „To One In Paradise" klingt dieses Meisterwerk schließlich aus.

Ein Klassiker, der in Sachen Sound und Orchester-Bombast Maßstäbe setzte.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein unübertroffenes Meisterwerk, 18. Juni 2004
Von 
Blagger - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Tales of Mystery and Imagination (Audio CD)
"Music, when combined with an intriguing idea, is poetry", rezitiert Orson Welles in der Mitte der CD. Das ist die Idee des Konzeptalbums, die eine zeitlang so in Mode war: eine LP/CD mit einer durchgängigen Idee oder Geschichte. Manche haben sich daran versucht, viele sind daran gescheitert, denn eine Rock oder Pop-CD ist eben weder ein Musical noch eine Filmmusik. Die "Tales" sind nun gleichsam das Meisterstück der Konzeptalben, ihr Beginn und gleichzeitig ihre Vollendung, und noch immer - 30 Jahre nach ihrer Entstehung - der gelungenste Versuch, Literatur und Popmusik zu verbinden.
Der geübte Hörer erkennt gar Wagnersche Leitmotive, der Poe-Fan fühlt sich im vertonten Fantasiereich der Short Stories des grossen Meisters der Gruselgeschichte. Und der Musikliebhaber, dem sowohl Konzept als auch Literatur egal sind? Der geniesst eine gute Stunde perfekt arrangierter und komponierter Musik. Doch die wirkliche Faszination entfaltet sich in letzter Konsequenz dem Freund von Edgar Allan Poes "Tales". Man hört das verräterische Herz in der Bass-Drum schlagen, man spürt den Raben hinter sich sitzend, man sieht Fortunato hilflos hinter der wachsenden Steinmauer kauern, und am Schluss erlebt man den Untergang des Hauses Usher in gewaltigen Tonsequenzen mit, bevor die liebliche Vertonung des Gedichtes "To One In Paradise" den Hörer beruhigt und versöhnt aus der Zauberwelt dieser Kompositionen entlässt.
Wer die "Tales" nicht gehört hat, hat einen Meilenstein versäumt. Ein Platz unter den 10 besten CDs aller Zeiten - neben Beatles und Pink Floyd beispielsweise - ist diesem Werk angemessen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Klassiker, 24. Oktober 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Tales of Mystery and Imagination (Audio CD)
Die Verbindung zwischen den schaurig schönen Geschichten und einer phantasievollen, perfekt umgesetzten musikalischen Darstellung ist Alan Parson hier gelungen.
Bei jedem Stück läuft einem erneut ein wohliger Schauer über den Rücken.
Auch nach 20 Jahren höre ich diese Musik mit Begeisterung.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Große Musik der 70-er Jahre, 10. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Tales of Mystery and Imagination (Audio CD)
Das Album aus dem Jahr 1976 ist ein gelungenes Beispiel für die Vertonung von Literatur. Mit den für ihn typischen musikalischen Mitteln gelingt es Alan Parsons, die besondere Atmosphäre in Erzählungen und Gedichten des amerikanischen Autors Edgar Alan Poe einzufangen. Die kraftvolle, intensive Musik, bei der Parsons zum Teil auf wenige Instrumente (bei "Fall of the House of Usher" auch auf andere, natürliche Klangelemente wie Regen, Gewitterdonnern etc.), zum Teil aber auch auf ganze Synfonieorchester zurückgreift, die klaren, eingängigen Melodien und Motive werden von Parsons geschickt eingesetzt, um den Hörer in eine Klangwelt mitzunehmen, in der die gesungenen Texte zu Poes Geschichten natürlich und passend wirken. Parsons erzählt Geschichten mit den Mitteln der Musik.
Es ist bedauerlich, dass das Alan Parsons Projekt heute so wenig bekannt ist. Es stimmt zwar, dass die ersten Platten aus den 70-ern und frühen 80-ern (neben der hier rezensierten u.a. "Turn of a friendly card", "I robot", "Eve") die besten sind, vielleicht gerade deshalb, weil diese sich deutlicher als spätere als ein "Gesamtkunstwerk" (wenn man mal dieses hochgestochene Wort benutzen will) präsentieren, in dem die einzelnen Musikstücke ineinandergreifen und weniger isoliert da stehen. Spätere Einspielungen reichen an diese außergewöhnlichen Werke nicht heran. Dennoch würde man sich Alan Parsons auch heute noch eine ähnlich große Popularität wünschen, wie sie etwa Genesis erfährt, deren Hochphase schließlich auch in den 70-ern stattgefunden hat, als sie mit gradezu revolutionärer Musik auf sich aufmerksam machten. Das Alan Parsons Projekt kann sich, was die musikalische Originalität und den Einfluss auf andere Musiker angeht, sicher mit Genesis vergleichen lassen.
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Tales of Mystery and Imagination
Tales of Mystery and Imagination von Alan Parsons Project (Audio CD - 1987)
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