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Kundenrezensionen

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am 8. April 2012
Rising ist das zweite Album von Rainbow und wurde wieder mit Ronnie James Dio(Gesang) und Ritchie Blackmore(Gitarre) eingespielt. Am Schlagzeug saß dieses Mal Cozy Powell, den Bass zupfte Jimmy Bain und auf den Tasten seines Keyboards klimperte Tony Carey. Schon am Cover merkt man, dass dieses Album härter wird als der Vorgänger. Für mich ist Rising das beste Album von Rainbow und eines der Besten der Musikgeschichte.

"Tarot Woman" ist ein toller Opener und beginnt ganz leise mit dem Keyboard, bis Ritchie dann immer die Gleiche Saite anschlägt und das Stück richtig beginnt. "Run With The Wolf" kann nicht ganz mit dem Vorgänger mithalten. Gut ist es allemal. "Starstruck", einer meiner Lieblingstitel hat einen super Refrain und geht richtig ab. "Do You Close Your Eyes" ist wieder nicht ganz so toll, aber das Lied hat einen netten Refrain. Und nun kommt "Stargazer", das Prachtstück von diesem Album. Es geht einfach unter die Haut, wenn Ronnie Dio "...I see a rainbow rising..." singt. Niemals würden Ronnie und Ritchie wieder solch ein wundervolles Stück spielen(singen). "A Light In The Black" ist fast so gut wie "Stargazer", nur schneller. Ebenfalls ein Meisterwerk. Die Solos von Ritchie und Tony sind super und Cozy an den Drums gibt richtig Gas.

Rising ist einfach unglaublich meisterhaft. Daher gebe ich natürlich 5 Sterne. Gäbe es 6 Sterne, würde ich auch die geben. Schade, dass diese Besetzung nur für ein Studioalbum und ein Livealbum gehalten hat. Ronnie James Dio ging dann wenige Alben später auch. Der Mann in Schwarz übertraf sich selbst.
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am 8. Januar 2010
Um es kurz zu machen: Rainbow zelebrierten auf dem zweiten Studioalbum epischen Hardrock! Die Soloeinlagen oder auch das verschmolzene Miteinander der Keyboardlines von Tony Carey und den Gitarrenriffs von Ritchie Blackmore stetzen bis heute Maßstäbe im Genre des Hard Rock die einem auch heute noch vor Begeisterung den Mund offen stehen lassen! Als Beispiel sollten sich auch jüngere Musikliebhaber einmal die letzten nahzu orchestralen 2-3 Minuten von Stargazer anhören, in denen Dio zeigt(e) warum er seit damals bis heute zu den 10 besten Stimmen des Hard Rock/Heavy Metal Bereichs zählt. Einfach unglaublich gute Musik!!
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am 6. November 2012
Ritchie Blackmore gründete Rainbow 1975 nach seinem Ausstieg bei Deep Purple, wo er mit der musikalischen Ausrichtung unzufrieden war. Auch heute noch wird viel über seine "Higher and Fire"-Politik von damals disskutiert. Von der Besetzung, die das erste Album einspielte, blieb nur Ronnie James Dio übrig.

1976 erschien "Rising". Das Album ist zwar klein, aber ein Lehrstück, wie Rockmusik struckturiert sein muss, damit sie abgeht, unvergessen und damit auch zeitlos bleibt! Hier konnte Ritchie seine Vorliebe für ausufernde Gitarrensoli melodischen Klangbildern und schnellen Riffs voll ausleben! Aber auch Ronnie James Dio begründete so seinen Ruf als einer der besten Sänger in der Sparte Hartrock.

Meine Favoriten sind Tarot Woman, Starstruck, Light In The Black und natürlich Stargazer! Man kann sich immer wieder zurücklehnen und dabei zuhören, wie sich Blackmore und Dio ergänzen und mit "Rising" die Rockmusik in neue Spähren entführen! Nicht umsonst führen viele Gitarristen Ritchie Blackmore als ihr Vorbld an, um selbst Musik zu machen.

Fazit: Eins der besten Alben aller Zeiten! Blackmore und Dio in Hochform! Unbedingte und uneingeschränkte Kaufempfehlung!!! Und noch eine Bitte: Seit über 20 Jahren suche ich das Plattencover als Poster (DIN A0) zum Rahmen und Aufhängen. Wer kann mir helfen?
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am 13. Februar 2009
Nach dem '75er-Tabularasa bei DEEP PURPLE waren alle - die sich der Band affinierten - auf BLACKMOREs Debut gespannt! Das erste Album - na ja, klang etwas unausgegoren, obgleich es mit MAN ON THE SILVER MOUNTAIN einen späteren Live-Knaller enthielt. Die Umbesetzungen innerhalb der Band machen allerdings den Stellenwert von RISING aus! RONNIE J. DIO war und ist einfach 'ne Hausnummer unter den Shoutern, mit TONY CAREY an den keyboards holte sich RITCHIE B. einen classicly-trained buddy an die Tasten und mit COZY POWELL saß ein "Klopper" am Schlagzeug (urspr. vom Jazz!!), der dem Ganzen die rhythmische Krone aufsetzte, obwohl er etwas am seligen JOHN BONHAM (LED ZEPPELIN) erinnerte. Trotz alledem hat MARTIN BIRCH als ausführender Produzent widerum ganze Arbeit geleistet (DEEP PURPLE waren ja eh' seine Domäne!!) Die Songs haben meine Mit-Rezensoren bestens, aber allerbestens, bewertet (ich kann, und möchte, dem nichts hinzufügen). Mit RISING ist dem Projekt RAINBOW ein äußerst gelungenes Quent Rockgeschichte gelungen, was die Band danach nur noch mit DOWN TO EARTH (1979)erreichte ... dies aber widerum durch personellen Aderlaß!
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am 2. Mai 2007
......ist das 2te album von rainbow aus dem jahre 1976.

schon der einsteiger "tarot woman" ist sein geld wert. der beginnt

mit leisen keyboard-tönen , wird nach ca. 1/2 min. von ritchie blackmore`s

gitarre unterstützt und dann geht der song so richtig ab.

niemand besseres als röhren-ronnie james dio hätte seine stimme hier auf

dieser platte leihen können. schade, dass nur 6 lieder drauf enthalten sind,

aber zu vinylzeiten ist das verständlich. dann kommt noch der burner "stargazer". der song enthält 8 1/2 min. pure rockenergie. mit viel kraft

schreit sich ronnie die stimme aus dem hals. einfach wunderbar. rainbow

hätten meiner meinung nach mehr beachtung verdient. es kann einfach nicht

immer nur "since you been gone" heißen. es gibt auch noch andere, viel

bessere songs von rainbow. für mich sind rainbow mi diesem album die

besseren nachfolger von deep purple und nicht whitesnake !
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am 11. Mai 2014
"Rainbow Rising" erschien 1976 in der Besetzung: Ritchie Blackmore (Guitars), Ronnie James Dio (Vocals), Tony Carey (Keyboard), Jimmy Pain (Bass) und Cozy Powell (Drums). Es war somit schon das zweite Album der Regenbogen-Formation.

Im Jahr 1975 war Ritchie Blackmore bei Deep Purple ausgestiegen, und er entschied sich mithilfe einiger ELF-Musiker eine neue Gruppe unter Namen "Rainbow" zu formieren. Blackmore hatte Gerüchten zufolge Probleme sich gegen David Coverdale durchzusetzen. Ein Jahr nach deren Erstlingwerk, damals unter dem - "Ritchie Blackmore's Rainbow" - veröffentlicht, erschien mit "Rising" das bis dato unerreichte Meisterwerk der Gruppe in Sachen Professionalität und Sound. War bereits das Debüt ein guter Einstand, so gelang es `76 eben diese Aspekte auf Hochglanz zu polieren. Insgesamt sechs Songs umfasste die damalige LP, die bis heute zu Klassikern des Genres gehören und größtenteils auf keinem Konzert fehlen durften.

`Tarot Woman`: Ein toller Anfang, mit richtig guter Gitarre von Ritchie. War lange Zeit im Live-Set. Viele sehen das Stück zusammen mit `Stargazer` als D E N Song der Regenbogen-Formation und ich sehe das nicht unähnlich. Dies ist auch schon der gelungene Einstand von Powell, Bain und Carey.
`Run with the Wolf`: Gutes, langsames Stück, und ein weiterer Klassiker von Rainbow, der auch als Single auf dem Markt erschien. Hier fehlt etwas die Durchschlagskraft die mit dem Eröffnungssong bereits erreicht wurde.
`Starstruck`: Hier gilt das gleiche wie für `Run with the Wolf` nur, das hier wieder Fahrt aufgenommen wurde. Ein guter, aber durchschnittlicher Song.
`Do you close your eyes`: Starkes, unterbewertes Stück. Hier fragt man sich, wie dieses Sahnehäubchen auf jeglichen Best-Of's des Gruppe fehlen kann. Richtig hart, rockend, treibend geht der Track nach vorne und hat einen tollen Chorus vorzuweisen.
`Stargazer`: Für viele Fans D E R Song von Rainbow schlechthin. Das Keyboardspiel von Carey trägt zur dichten Atmosphäre bei und Ritchie und vor allem Dio können hier glänzen. War im Live-Reportroire für lange Zeit vertreten und entfaltete auch dort sein Potenzial.
`A Light in the Black`: Starkes, überlanges, kurzweiliges Abschlussstück mit virtuoser Gitarre und stimmigem, warmen Gesang von Dio.

"Rising" war der endgültige Duchbruch für Ritchie Blackmore's Regenbogen-Formation. Von den durchschimmernden ELF-Lines war hier aber nichts mehr übrig geblieben. Somit 5 fette Sterne für sieben starke Klassiker und zwei durchschnittliche Songs der Band.

Fazit: Ein aufgehender Regenbogen ohne konstante Besetzung. 5 Sterne!
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am 29. Mai 2013
Nach seiner ersten Trennung von DEEP PURPLE suchte Ritchie Blackmore neue Musiker um sich zu scharen und hatte sein Augenmerk vornehmlich auf den Sänger des ehemaligen DEEP PURPLE-Supports ELF, Ronnie James Dio, geworfen. Der war einer musikalischen Kooperation nicht abgeneigt, bestand aber darauf, dass die komplette Backingband zu den neu formierten RAINBOW gehören sollte. Davon wenig begeistert, aber den Sänger unbedingt in der Band haben wollend, stimmte Blackmore zu. Das Ergebnis, das Debütalbum “Ritchie Blackmore’s Rainbow“, zeigte die Band noch auf der Suche nach ihrem ureigenen Sound. Erste Anzeichen waren da und mit “Man On The Silver Mountain“ enthält die Platte zumindest einen Rock-Klassiker.

Das zweite Album “Rising“ sollte dann neue Maßstäbe in der hart rockenden Welt setzen. Dio und Blackmore ergänzen sich auf “Rising” perfekt und zaubern einen Gänsehautmoment nach dem anderen in die Ohren des Hörers. Dio hatte das Potential, das seine Zusammenarbeit mit Blackmore barg, erkannt und stimmte zu neue Musiker in die Band zu holen. Das stellte sich als kluger Schachzug heraus, denn mit Cozy Powell und Jimmy Bain kam eine der besten Rhythmusgruppen die es jemals gab, zu RAINBOW. Auch Keyboarder Tony Carey gehört zu den besten seiner Zunft und spielte sich die Bälle mit Ritchie Blackmore gekonnt zu. Als sechstes ‘Bandmitglied’ wurde für den Produzentenjob der ehemalige DEEP PURPLE und zukünftige BLACK SABBATH- und IRON MAIDEN-Produzent Martin Birch verpflichtet, der “Rising” einen perfekten Sound verpasste. Soviel zu den optimalen Rahmenbedingungen.

Durch die beteiligten Personen ist ein starkes Rockalbum ja eigentlich schon selbstverständlich. Mit dem was die Herren Blackmore, Dio, Powell, Bain und Carey hier aber abliefern hatte die Rockwelt nicht im Ansatz gerechnet. RAINBOW veröffentlichten 1976 ein stilprägendes Album, dessen Einfluss bis ins Jahr 2010 und vermutlich auch darüber hinaus reicht. Auch die sechs Songs weisen keinen einzigen Schwachpunkt auf. Angefangen bei dem bedeutungsschweren Keyboard-Intro, das in dem fulminanten Opener “Tarot Woman” aufgeht, bis zur letzten Note des abschließenden “Light In The Black” passt auf “Rising” wirklich alles perfekt zusammen. Die typischen Blackmore-Rocker (“Run With The Wolf”, “Lady Starstruck”) verzücken jeden Hard-Rocker immer wieder aufs Neue und gehören rifftechnisch zu dem Besten was Herr Blackmore jemals aufgenommen hat.

Den musikalischen Orgasmus haben sich RAINBOW aber für die letzten beiden Nummern aufgespart. Mit “Stargazer” steht an vorletzter Stelle des Albums eine Jahrhundertnummer, die auch heute noch Ihresgleichen sucht. Manch einer behauptet, dass Ronnie James Dio hiermit sein gesangliches Meisterstück abgeliefert hat. Fakt ist jedenfalls, dass der kleine Sänger mit der großen Stimme bei “Stargazer” zumindest eine seiner intensivsten Leistungen gebracht hat. Die epische, leicht orientalisch angehauchte Nummer, die von den Münchner Philharmonikern instrumental unterstützt (und aufgewertet) wurde, kann getrost als Blaupause für symphonischen Hard Rock /Metal angesehen werden, auch wenn u.a. DEEP PURPLE bereits früher mit einem Orchester gearbeitet haben. Hier wird die Mischung aus Hard Rock Klassik das erste Mal perfekt in Szene gesetzt.

Das abschließende “Light In The Black” bringt dann noch einmal die Stärken der Band auf den Punkt. Ein Ohrwurmriff von Ritchie Blackmore in Einklang mit dem genialen Drumming von Cozy Powell und der alles überragenden Stimme von Ronnie James Dio machen diesen acht Minuten langen Song zu einem absolut würdigen Abschluss einer der wichtigsten Platten des Hard Rock. Hier wurde nichts, aber absolut gar nichts falsch gemacht. Ein Muss für jeden Hard Rock-Fan und solche die es noch werden wollen. “Rising” hat Geschichte geschrieben und enthält sechs Songs für die Ewigkeit.
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am 5. Mai 2011
Tja liebe Leute,
nach all der Kritik an dieser Deluxe-Edition muss ich mal eine Lanze dafür brechen: Das hier ist die definitiv beste Rainbow Platte überhaupt. Schon aus diesem Grund kann es nur eine 5 Sterne Rezension sein. Ja, auch und gerade für diese Ausgabe. Warum? Nun, hier werden als Grund für schlechte Bewertungen die fehlenden Bonustracks als Argument angeführt: Wer aber die Story von Rising kennt, weiß, dass es schlichtweg keine gibt!
Bei manchen Anbietern werden auf CD 2 nicht nur der Titel 7. Stargazer (Pirate Sound tour rehearsal), sondern auch noch Titel 8. A Light in the Black (Pirate Sound tour rehearsal) und Titel 9. Man on the Silver Mountain (Pirate Sound tour rehearsal) angegeben. Die letzten zwei gibt es aber leider nicht, auch nicht auf der japanischen Ausgabe. Wenn es sie gegeben hätte, wären sie natürlich auch mit drauf.
Passende Live-Aufnahmen gehören meiner Meinung nach, so es denn, außer irgendwelchen obskuren Bootlegs, noch welche in ausreichender Klangqualität gibt, auch besser als eigene Ausgabe veröffentlicht.
Stichwort: Live in Germany 1976 als vollständige Japan-Box mit 6 CDs, oder einzeln: Köln, Düsseldorf und Nürnberg, je ein komplettes Konzert als DOCD.
Zur Musik, denke ich, muss ich nichts mehr hinzufügen.
Zu den verschiedenen Versionen spreche ich hier mal als Sammler und für die Sammler unter uns: Wie lange bin ich auf Plattenbörsen rumgerannt, um den L.A.-Mix auf Vinyl und CD zu bekommen! Und hier ein eindeutiges JA, der Klangunterschied ist deutlich zu hören! Die Lieder sind nicht nur anders abgemischt, sondern einige Titel sind auch noch länger! (Diese teils gravierenden Unterschiede hören sogar meine Kinder!)
Zudem habe ich bedenkenlos viel Geld für klanglich schlecht klingende Rough-Mixes auf CD bezahlt! Aber man "braucht" halt alles und ist über jeden Schnipsel froh!
Hier nun bekomme ich alle drei Versionen und mehr in Top-Klangqualität und in schöner Aufmachung für weniger Geld, als ich für die einzelnen "Sammlerstücke" bezahlt habe.
Ich habe diese Bands auch noch Live und in Originalbesetzung erleben dürfen, bezeichne mich trotzdem nicht als Rockopa, und obwohl meine Kinder natürlich "ihre" Musik heutzutage hören, finden sie Bands wie Deep Purple, Rainbow, Whitesnake, DIO, Black Sabbath, Led Zeppelin, Gary Moore, Ted Nugent, BTO, Status Quo, Thin Lizzy, Uriah Heep, Iron Maiden, Judas Priest etc. etc. einfach nur geil und wir haben schon etliche Konzerte gemeinsam besucht.
Auch höre ich gerne mal deren neue Bands oder eben auch "Nachgemachtes", wie Demon's Eye, Rainstorm Project etc., eben weil es "ähnlich wie..." oder einfach "bekannt" klingt. Nur sind die eben kein Ersatz für die Originale!
In diesem Sinn: Freut euch einfach, dass diese Musik immer noch aktuell ist, Classic Rock im besten Sinn, und Keep on Rockin.
P.S.: Deluxe-Ausgaben von Long live R+R und On Stage folgen bald.
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am 15. Januar 2007
Nur ein Jahr nach dem viel beachteten Debütalbum (auf dem sie noch als Ritchie Blackmore's Rainbow fungierten) brauchte die Band den Namenszusatz des berühmtesten Bandmitglieds nicht mehr. Rainbow hatten sich bereits einen Namen gemacht. Und dass der Erfolg des Erstlings kein Zufall war, unterstreicht die Band auf dem Nachfolger RISING.

Aber zunächst einmal hatte Ritchie Blackmore mit Ausnahme von Sänger Ronnie James Dio die gesamte Band ausgetauscht. Nun waren Super-Drummer Cozy Powell, Bassist Jimmy Bain und Keyboarder Tony Carey (der 1988 auch mit Room With A View einen Solo-Hit in Deutschland hatte) mit an Bord.

Die Veränderung wird schon bei einem Vergleich der beiden Cover deutlich: War Ritchie Blackmore's Rainbow noch sehr farbenfroh und verträumt phantasievoll, so zeigt RISING eine zerklüftete Küstenlandschaft und eine aufgewühlte See, aus der kommend eine Faust nach dem Regenbogen greift.

Die Umbesetzung macht sich natürlich auch im Sound bemerkbar. RISING zeigt eine ganz andere Seite von Rainbow als das Debüt. Die Musik klingt deutlich düsterer, härter, mystischer und epischer. Aber auf der anderen Seite ist das relaxte Feeling des Debüts einer neuen Ernsthaftigkeit gewichen. Die Stücke sind alle perfekt gespielt und ebenso arrangiert. Es gibt keine überflüssige Note und keine kleine Verzierung, die nicht fundamental wichtig für das Stück ist.

Dominiert wird der Höreindruck von den beiden Longtracks Stargazer und A Light In The Dark. Wie viele Musiker sich beim Genuss von Stargazer dazu entschieden haben, ebenfalls solche Musik machen zu wollen, wird wohl nie herausgefunden werden können, es dürften aber einige gewesen sein. Und vermutlich kommen auch heute noch immer wieder junge Musiker auf den Geschmack, den dieses epische Werk mit all seinen Facetten hinterlässt. Insbesondere viele Fans der progressiven Rockmusik dürften ob Stargazer vor Freude mit der Zunge schnalzen. Und Ronnie James Dio hat sich alleine für diese Leistung einen Platz in der Rock'n'Roll Hall of Fame verdient.

Aber es wäre falsch RISING lediglich auf diese beiden überaus gelungenen Songs zu reduzieren. Denn auch die vier anderen Songs auf RISING sind eine wahre Freude. Tarot Woman klingt so mystisch, wie es der Titel vermuten lässt. Run With The Wolf ist ein konsequenter Rocker, der einen ausgepumpt, wie nach einer Hetzjagd zurücklässt. Starstruck besitzt alle Hit-Qualitäten. Und Do You Close Your Eyes war schon zu frühen Rainbow-Zeiten der Rausschmeißer bei den Konzerten, weil danach eigentlich musikalisch auch fast schon alles gesagt war.

Insgesamt gesehen ist RISING eines der besten Alben, die das Genre Hardrock zu bieten hat. Die Musiker sind allesamt erstklassig und die Musik such ohnehin ihresgleichen - ganz klar das stärkste Album von Rainbow und vielleicht sogar das stärkste Rock-Album des 20. Jahrhunderts.
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am 7. Oktober 2001
Alle Led Zeppelin und gerade auch Deep Purple Fans mögen mir verzeihen, aber DIESES Album ist und bleibt das beste Rock Album, das jemals eingespielt wurde. Hier wird keine Sekunde verschwendet und es gibt keinen Leerlauf; alles, aber auch alles stimmt! Der Opener "Tarot Woman" ist schon gleich zu Anfang der Überhammer: ein superheiß- treibendes Rockbrett der obersten Kategorie. Doch das solls beileibe nicht gewesen sein, denn was das wohl virtuoseste Gespann der Rockgeschichte danach spielt, ist schon nicht mehr als Hardrock, sondern schon als genialer Metal zu bezeichnen. Ronnie James Dio singt sich die Seele aus dem Leib, während Ritchie Blackmore seine Gitarrenseiten fast zerrreißt und nebenbei heißer als anderen zupft. Doch vergessen wir nicht Schlagzeugmeister Cozy Powell, der seinen Vorgänger Gary Driscoll einfach in Grund und Boden spielt und nebenbei kraftvoll, genau getimt und absolut perfekt den Rythmus vorgibt, auf dem die Kollegen dann ihren Höllenritt antreten. Doch nicht nur virtuos spielen und singen kann die Truppe, nein, Balckmore und Dio können genausogut komponieren. Das zeigt sich spätestens bei "Stargazer", einem epischen Meisterwerk, daß einem die Ohren abfallen läßt. Hier sollte man alles auf Anschlag stehen haben, denn es ist zwar an sich der langsamste Song der Platte und doch ist es der dramatischste und einfach beste. Ein gigantisches achteinhalbminütiges Rockmonster, das einen spätestens beim Gitarrensolo einfach auffrißt. Und Dio legt hier nicht nur seine allerbeste Performance hin, sondern er deklassiert alles anderen Rockbarden zu Änfangern und kleinen Fischen. Doch vergessen wir den Schlußhammer "A light in the black" nicht, der uns ohne Verschnaufpause nach etwas mehr als einer halben Stunde schweißnaß in den Sessel fallen läßt. Nebenbei ein exzellentes Remastering von Suha Gur. Jeder der auf harten Rock steht, muß dieses Teil haben!
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