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Kundenrezensionen

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am 31. März 2005
Wie so viele Alben Rushs ist „Power Windows" von 1985 ein Schritt in einer steten Entwicklung und ein grandioser sowie völlig eigenständiger Höhepunkt zugleich, und zwar ein sehr markanter. Dies liegt vor allem an der feingeschliffenen, fast übertriebenen Produktion, welche den acht ohnehin überwiegend kompakten und übersichtlichen Songs ein zusätzliches Stück Eingängigkeit verleiht. Wegen seines aalglatten, ‚poppigen' Sounds wurde und wird „Power Windows" oft unterbewertet - zu Unrecht. Denn keinesfalls hat der Sound der 80er die Band in seinen kommerziellen Fängen verformt. Vielmehr haben Rush, die sich schon immer gern von Trends beeinflussen, aber nie kontrollieren ließen, sich die 80er selbst zu Nutze gemacht. Der Sound des Albums ist einzigartig und glasklar und lässt Lees Basslines, Pearts vielseitige Percussion und insbesondere auch Lifesons grandiose Arpeggios bestechend zur Geltung kommen, die sich mit Passagen abwechseln, in denen die Gitarre hallende Powerchords im ureigenen Liefeson-Sound beisteuert und entsprechend abschnittsweise den Keyboards oder Geddy Lees erstaunlich melodietragendem Bass Raum lässt.. Jedes kleinste Detail der Musik steht unwiderstehlich scharf im Vordergrund. Hinzu kommt ein offensiver Einsatz von Keyboards - mal durch Akzente, mal durch markante Melodien, die schon Mal wie bei „Grand Designs" auch rhythmischen Mehrwert schaffen, indem sie mitunter gegenläufige Akzente setzen. Im Gegensatz zu dem im Jahr zuvor erschienen „Grace Under Pressure" (das sich vor allem mit dem Kalten Krieg beschäftigte) sind die Atmosphären auf „Power Windows" weniger beklemmend und düster; die Arrangements straighter, aber dabei keinesfalls weniger tiefgehend.
„Power Windows" ist ein Quasi- Konzeptalbum, das sich - wie der Titel es schon sagt - mit ‚Power' beschäftigt, den unterschiedlichsten Arten von Macht, Energie und Kraft, sei es die des Geldes („The Big Money"), die der Menschheit, sich selbst zu eliminieren („Manhattan Project"), die der Träume („Middletown Dreams"), von Emotionen („Emotion Detector") oder die mysteriösen Kräfte des Kosmos („Mystic Rhythms"). Dabei verwenden Rush, das heißt vor allem Neil Peart, von dem die Texte wie immer stammen, in ihrer unwiderstehlichen Weise am laufenden Band Mehrdeutigkeiten, sprachliche Bilder, Andeutungen und mitunter zynische Bemerkungen, um Botschaften zu transportieren. Dazu zählt nicht zuletzt das von Hugh Syme gestaltete Cover, auf dem der Junge mit einer Fernbedienung selbst Macht in der Hand hält, aber unsicher zu sein scheint, in welchem der ‚Power Windows' (wörtlich übersetzt eigentlich ‚elektrische Fensterheber') die Realität zu sehen ist - dem Fenster nach draußen oder einem der drei Fernseher, die wie so oft auf den Covern als Dreierpaar die Band repräsentieren - einer der Fernseher ist eingeschaltet und zeigt den Jungen selbst, wie er mit einem Fernglas in den Raum zu schauen scheint.
Die Botschaften des Albums werden im straighten Opener „The Big Money" musikalisch wie textlich direkt und unverschlüsselt präsentiert; und dagegen steht zum Beispiel das tiefgehende „Manhattan Project", das sich betitelt mit der Deckbezeichnung des US-Entwicklungsprojects der Atombombe in den 40er Jahren mit der dunklen Seite von Macht durch technologischen Fortschritt auseinandersetzt. „Marathon", eine wunderbare ‚Durchhalteparole' Neil Pearts, wird in seiner Aussage musikalisch einzigartig untermauert durch quicklebendige Basslines und energiereiche Drives der sich ständig spannend weiter entwickelnden Percussion. Nach einem bestechenden B-Teil mit packenden rhythmischen Akzentuierungen und Soli verliert sich der Song im sphärisch getragenen Refrain. „Territories" als Hymne gegen Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit als Ursache von Konflikten wirft einen zynischen Blick auf die Völker der Erde: „Better the pride that resides in a citizen of the world than the pride that divides when a colorful rag is unfurled" und ist musikalischen Andeutungen gespickt. „Middletown Dreams" ist eine Hommage an die Kraft der Träume der einfachen Leute, die durch diese ihre Kraft erlangen, auch das normale Leben zu schätzen. „Emotion Detector" setzt sich auf Rushs ganz eigene Art und Weise mit der Kraft der Liebe auseinander: „It's true that love can change us, but never quite enough, sometimes we are too tender, sometime we're too tough". Schließlich endet „Power Windows" mit dem fesselnden „Mystic Rhythms" - die mysteriösen Momente und der magische Refrain lassen den Hörer in unvergleichlichen, verträumten Atmosphären schwelgen.
„Power Windows", das Geddy Lee aus heutiger Perspektive als Album für Rush- Einsteiger empfiehlt, ist eine hochklassige dreiviertel Stunde in der Karriere der Band, die geprägt und bis heute nichts von ihrem Zauber eingebüßt hat. Und wer genau hinhört, kann einiges für sich aus der Musik mitnehmen.
„You can do a lot in a lifetime
If you don't burn out too fast
You can make the most of the distance
First you need endurance -
First you've got to last..." (Marathon)
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am 14. Oktober 2004
Ich habe irgendwo gelesen, dass dieses RUSH-Album häufig unterschätzt wird. Da frage ich mich, wie kann so etwas passieren? Gut, die drei Kanadier klangen Mitte der 80er nicht mehr so wie in Ihrem Gründungsjahrzehnt, aber schätzt man nicht an guten Bands gerade, dass Sie sich weiter entwickeln. Selbstverständlich ist "Power Windows" auch der Zeitgeist anzuhören, als die DX-Synthesizer die Keyboard-Klangwelt revolutionierten. Aber man kann wirklich nicht behaupten, dass auf dieser Scheibe die "traditionellen" RUSH-Instrumente Drums, Bass und Gitarre ob der deutlichen Unterstützung durch digitale Sounds und Effekte zu kurz kämen. Im Gegenteil legen Neil, Geddy und Alex musikhandwerkliches Können an den Tag, das mit zum Besten gehört, was sie überhaupt abgeliefert haben. Offenbar haben immer noch manche Gitarristen den Komplex, zu kurz zu kommen, wenn ein paar schwarze und weiße Tasten mit abgemischt werden (aber sicher nicht Alex!). Egal. Vom durchgängig höchsten Niveau was Songmaterial, Hooklines und Arrangements anbelangt fallen mir allenfalls zwei, drei weitere RUSH-Alben ein, die hier mithalten können. Und der Sound ... falls in einem Lexikon irgendwann einmal der Begriff "Bombast-Rock" aufgeführt sein sollte, müsste "Power Windows" erklingen, denn es gibt kein gewaltiger klingendes Meisterwerk dieser Zeit. Zum Abheben !!!
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am 20. September 2003
Mit "Power windows" veröffentlichten Rush 1985 ihr keyboard-lastigstes Album, dass damals sicherlich für einige Kontroversen gesorgt hat. Zwar gab's schon seit "2112" und insbesondere auf den beiden Vorgängern "Signals" und "Grace under pressure" immer wieder Keyboards, aber nie in dem Umfang wie eben auf "Power windows".
Dass das bei Rush kein Nachteil ist, wird klar, wenn man sich die Scheibe einmal naher zu Gemüte führt. Im Gegensatz zu unzähligen anderen Bands klingen die Keyboards bei Rush nämlich nicht kitschig, sondern werden sehr songdienlich eingesetzt und auch Alex Lifeson kommt dabei nicht zu kurz und ergänzt mit seinen Riffs perfekt die Keyboard-Melodien.
Thematisch ist "Power windows" ein Konzeptalbum über Macht in verschiedenen Formen, und zwar: Geld ("Big money"), Werbung/Meinungsmanipulation ("Grand designs"), Bau der ersten Atombombe und die Folgen daraus ("Manhattan project"), Durchhaltewillen des Menschen ("Marathon"), Politik ("Territories"), Träume/Wünsche ("Middletown dreams"), Emotionen ("Emotion detector") und Gedanken ("Mystic rhythms") mit gewohnt nachdenklichen und kritischen Texten von Superdrummer Neil Peart.
Fazit: Auch wenn "Power windows" nicht ganz so heftig ausgefallen ist wie ältere Alben, kann man sich das Album guten Gewissens zulegen, da man sich den genialen Ohrwurmsongs kaum entziehen kann.
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am 10. Juni 2013
Dass es sich hier um ein klasse Album handelt, haben auch Rush wieder gemerkt und spielen auf der Clockwork Angels Tour 4 Stücke davon: Big Money (natürlich, oft dabei), Grand Design, Manhattan Project und Territories. Früher wurden auch Marathon und Mystic Rhythms öfters live gespielt. Middletown Dreams ist ebenfalls solide und könnte live bestehen. Emotion Detector ist für ein live-set etwas zu soft und durchschnittlich, aber wer weiß, was die 3 stooges/ gnomes live daraus machen würden? Wer mal hören will, wie eine Prog Rock-Band der 70er im Pop der 80er wildert oder wie man spannend und unorthodox Bass, Gitarre und Drums spielt, der ist hier genau richtig.
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am 16. November 2003
Als Power Windows veröffentlicht wurde, war der Schwenk zur eingängigen Musik für RUSH vollzogen, es war klar, dass nicht alle da mitziehen würden, aber auf diesem Album ist meiner Meinung nach am besten gelungen, Melodie und Rhythmus zu kombinieren. Schon damals rein digital produziert, ist die jetzige Neuauflage etwas für alle diejenigen, die sich damals noch nicht für RUSH erwärmen konnten und für die, die die alte CD an Freunde verschenken wollen, um diese statt dessen ins Regal zu stellen. Erstklassige Aufnahmetechnik. Mystic Rhythms, Marathon und Grand Designs sind nicht von dieser Welt und live immer gefordert. Sichere Bank für Fans melodiösen Rocks.
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TOP 1000 REZENSENTam 8. September 2006
Die "Power Windows" von 1985 zählt für mich mit der "Moving Pictures", der "Signals" und der "Grace under pressure" zu den besten Platten von Rush und somit auch zu den besten Platten des intelligenten Rocks überhaupt. Sicher, man kann den Stil kaum noch vergleichen mit ihrer Musik aus den 70ern. Die Gitarre ist längst nicht mehr so dominant, dafür steht das Keyboard fast schon im Vordergrund. Jetzt aber von Pop oder so zu sprechen, wäre vollkommen falsch, vollkommen daneben. Rush verstehen es eben wie kaum eine andere Gruppe, sich von Platte zu Platte weiterzuentwickeln. Sie setzen Trends, sind sich aber auch nicht zu schade, das Eine oder Andere in ihre Musik mit einfliessen zu lassen. Mitte der 80er haben sie damals angesagte Techniken und Sounds verwandt, um diese mit ihren Musikvorstellungen zu verschmelzen. Dabei ist eine absolut zeitlose Prog Rock Musik entstanden, die eigendlich einzigartig ist. Gerade die "Power windows" strotzt nur so vor innovativen Ideen, dass es schon fast beängstigent ist. Wunderbare Melodien, großartige Arragements und die unglaublichen musikalischen Fertigkeiten der Herren Lee, Lifeson und Peart treffen hier zusammen und es sind so fantastische songs wie Big money, Marathon, Territories und Mystic rhytms entstanden. Aber auch die anderen songs fallen nicht ab.

Wer anspruchsvolle, intelligente Musik bevorzugt, kommt an Rush nicht vorbei. 5 dicke, fette Sterne für dieses Meisterwerk.
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am 27. Juli 2007
mit Power Windows hat bei mir im zarten Alter von 14 Jahren meine große Verehrung für das geniale kanadische Progressiv-Trio angefangen. Es war das erste Werk, das mir ein guter Freund damals von CD auf Kassette (!) überspielte und ich habe es unzählige Male mit meinem Walkman (!) auf mich einrieseln lassen.

Power Windows markiert die endgültige Abkehr von der 70'er-Jahre-Hardrock-Ära Rush's. PW ist sehr keyboard-lastig, was mir damals, als ich auch für Jean-Michel Jarre schwärmte seeehr gut gefallen hat. Mein persönlicher Favorit ist ganz eindeutig TERRITORIES (ein unheimlich druckvolles, sphärisches Klangwerk), gefolgt von MARATHON. Beide Songs, ich erinnere mich genau habe ich damals zum Leidwesen meiner Eltern in voller Laustärke mehrmals hintereinander durch das Haus gejagt ;-)

5 Sterne sind bei Rush meistens Pflicht, wenngleich das Album im Vergleich zu den Klassikern zw. 1976 und 1982 auch seine Schwachpunkte hat, etwas belanglosere Songs wie z.B. EMOTION DETECTOR. Da jedoch die oben genannten Tracks überirdisch sind, gleicht sich das bequem zu einer ganz klaren 5-Sterne-Wertung aus.

Mir haben Rush immer am besten gefallen, wenn das Wort Keyboard bei der Produktion groß geschrieben wurde, naja, Sie können es wie z.B. bei 2112 auch ganz anders....PW gehört für mich sagen wir mal zu den 10 besten Alben Rushs. Es gibt wohl keine andere Band, die 10 Alben in meinem 5-Sterne-Bereich platzieren könnte. KAUFEMPFEHLUNG für alles zwischen 1976 und 1984
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. Februar 2005
Ich liebe dieses Album einfach. Es klingt etwas bombastisch, ist aber voller Spielfreude und toller Melodien. Jeder Song ist eine Perle fuer sich und traegt seine ganz eigene Atmosphaere. Trotz der Stilveraenderung verliert Rush nie seine eigene Identitaet.
Einfach eine tolle CD!
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am 24. Oktober 2012
die Gruppe sowieso. Konkret: Eine der besten CD's von Rush. Fans wissen das, Einsteiger sind gut beraten hier zuzugreifen. Wer es noch nicht weis, Rush spielen 2013 in Köln und Berlin ... oft werden die inzwischen etwas reiferen Herren nicht mehr nach Deutschland kommen ...
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am 17. Dezember 2013
hatte das Album schon auf Vinyl,die CD klingt aber auch seht gut !! Kann ich nur Empfehlen.
Der Preis war erstaunlich niedrig.
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