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5.0 von 5 Sternen Moving Pictures - Part II, 26. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Signals (Audio CD)
Ich besitze zwar jedes Studioalbum der Kanadier. Allerdings finde ich, dass starke Qualitätsunterschiede in den 18 (Die EP "Feedback" zähle ich nicht mit, da es sich um Coversongs handelt) Aufnahmen. "Moving Pictures" ist für mich bisher jedoch das einzige Album ohne Mängel. Kein Album reißt mich dermaßen mit. Ich habe jedoch die Tage einen Song entdeckt, welches haargenau den Geist von "Moving Pictures" atmet. Und dies ist "Subdivisions", der Opener von "Signals". Ein Song über die Verlorenheit der Jugend in den Vororten. Ich vermag jedoch mehr darin zu hören. Kritik am Turbokapitalismus(Zitat: "In the mass production zone"), das Denke-n in Schubladen und Klassen bei uns Menschen(Zitat: "Subdivisions - In the high school halls. In the shopping malls"), das einmal hineingeboren werden in eine "Kaste", an die man das ganze Leben lang gebunden ist(Zitat: "Growing up it all seems so one-sided. Opinions all provided. The future pre-decided"), sowie die Verblendung der Menschheit durch hohe Verfügbarkeit an zahlreichen Konsumartikeln. Desweiteren scheint mir die und das Übersehen der wahren Werte des Lebens eine Rolle zu spielen. (Zitat: "Some will sell their dreams for small desires"). Zusätzlich zu diesem herrlichen Text paart sich magisch anziehende, absolut faszinierende Musik. Ein Song, auf dem Lifesons Gitarre eine hintergründige Rolle spielt, und die Synthies stark dominieren. Am schönsten die herrliche Melodie nach dem Refrain. Ein unbeschreiblicher, einzigartiger Moment in der Schaffensperiode der Band.

Mit "The Analog Kid" erfolgt dann das kalte Erwachen in einem straigthen, schnellen Rock-Song, dessen ruhiger Refrain jedoch einen Teil der Magie von "Subdivisions" wieder aufleben lässt. "Signals" scheint bis hierher tatsächlich eine Fortsetzung von "Moving Pictures" zu sein. Triumphierend dann der Anfang von "Chemistry". Präzise gesetzte, träumerische Akkorde von Synths und E-Gitarre. Danach tauschen beide Instrumente ihre führenden Rollen immer wieder. Erst recht nicht zu unterschätzen, Lees einfallsreiche, knackige Bassarbeit, die nahezu
jedes Rush-Album stark prägt. Perfektes Zusammenspiel vom nahezu schon melodieführendem Bass, Gitarre und Schlagzeug folgt auch im folgenden "Digital Man". Sehr schick auch die Vocals. Lees ehemaliger Shouter-Gesang ist bereits längst einer hohen, spacigen Kopfstimme gewichen. Auch rhythmisch ein klasse Song, dem wohl eine kleine Prise Reggae verpasst wurde. SciFi-Rock mit Reggae-Einsprengseln? Habe ich selber wohl noch nie vorher gehört. Im Übrigen in seinen sechs Minuten ein sehr wandlungsfähiger Song, bei dem spätestens klar wird, das "Signals" auch neue Elemente enthält.

"The Weapon" beschreibt textlich, wie Ängste als Waffe gegen den sie emfpindenden Menschen gerichtet werden kann. Musikalisch dennoch wieder ein spaciger Wohlfühlsong, erneut mit viel Spannung, rhythmischen und harmonisch-melodischen Leckerbissen. "New World Man" ist wieder etwas straighter, Lees Bassspiel und die New Wavige Schrammel-Gitarre von Alex Lifeson reißt jedoch einiges heraus. Elektroklänge von Synths und elektrischer Violine(Gastmusiker Ben Mink) beginnen den Song, durchziehen in aber auch bis zum Schluss. Im Gegensatz zu "New World Man"
hat man hier auch das Tempo - vor allem gesanglich - wieder stark gedrosselt. Die akustische Gitarre kommt hier auch mal zum Einsatz. Ab ca. 3 Minuten dann starkes Prog-Drumming von Neal Peart, darüber die schräg-quietschende E-Geige. Mit einigen Gitarrenriffs klingt der Song dann wieder aus.

"Countdown" beginnt nach und nach mit NASA-Funkübertragungen, stampfendem Synthesizer, gemächlich riffender Gitarre, krummtaktigem Schlagzeug und erneut ruhigem Space-Gesang. Es folgt ein Midtempo-Part mit Gitarrenriffs und Synthiemelodien, ehe sich erstmals in diesem Song dermaßen aus dem Ärmel geschüttelten Basslinien anschließen. Immer Wieder dürfen im Anschluss die Synthies zu einigen Melodien, und schließlich zum Solo herangezogen werden. Zu einem melodischen Instrumental-Outro aus Schlagzeug, einfallsreicher Bassarbeit und angenehm riffenden Gitarren erklingen wieder Sprachfetzen vom NASA-Funk, ehe der Song und damit das ganze Album ausklingt.

Ein faszinierendes Machwerk, welches "Moving Pictures" gekonnt fortsetzt und stilistisch dabei auch einige Erweiterungen enthält. Einzige Schwäche: Hier und da etwas zu straight.

Anspieltip(s): Subdivisions

Vergleichbar mit: Moving Pictures

Wertung: 13/15

Datum: 26.12.2011
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Jahr danach...., 26. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Signals (Audio CD)
Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran!

So oder ähnlich ging es Rush wohl nach ihrem beängstigend genialen "Moving Pictures" Album ein Jahr zuvor.Billige und feige Lösung, Blaupause von "Moving Picures "aufnehmen, Kohle scheffeln...? Neeee, nicht mit uns dachten sie sich. Und packten zum Opener Song"Subdivision" erstmal einen gepflegten Synthesizer aus, der dem Song durchaus gut tat.Bei "Analog Kid" treibt Neil Pearts Schlagzeug die Band flott voran um mit dezenten Keyboard Einlagen immer mal wieder Luft zu holen."Digital Man" hat ein bisschen den Charme von Police`s "Message in a Bottle" Bei " The Weapon" zeigt Neil Peart ganz dezent und unaufdringlich allen "Dash Trommel" Schlagzeugern, warum sie von ihm immer nur die Rücklichter sehen werden.Sehr angenehm die Rush untypische Ballade "Losing it" die ihnen aber gut zu Gesicht steht.Zum Abschluss experimentieren Rush bei "Countdown " ein wenig mit Klangcollagen, die aber nie aufdringlich oder peinlich wirken. Gutes Plättchen...
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1 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Ting In It Self, 16. Juli 2003
Von 
Hermann Jung "heju2112" (Baden Würtemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Signals (Audio CD)
Jedes Wort über Signals ist zuviel.Aber eins sollte gesagt sein:
Signals ist ungefähr so."Als würde der Pfarrer den Lieben Gott in der Kirche treffen".
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Signals
Signals von Rush (Audio CD - 1997)
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