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43 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht von dieser Welt...
Bei Rushs unzähligen Weltklasse-Alben ist es doch möglich, ein einziges Werk herauszuheben; und das ist "Moving Pictures". Diese 7 Songs von 1981 stellen die markanteste Schaffensphase einer genialen Band dar. Sie stehen am Umbruch von der Hard Rock- Periode hin zur keyboardlastigeren Ära: Am Scheideweg entstand die perfekte Symbiose. Die Songs sind jeder...
Veröffentlicht am 27. August 2003 von Boris Theobald

versus
12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Begrenzter Mehrwert. Stereo hochauflösend toll!
Ich habe mir am Wochenende sehr ausführlich alle drei Versionen im Vergleich zu dem 90er Remaster angehört. Folgendes lässt sich feststellen bei exakt gleichem Pegel:

1.CD 2011/Remaster 90er: Praktisch keine Unterschiede. Die klanglichen Proportionen sind exakt gleich. Minimal feinere Höhen. Die gemessene Kompression ist bei der neuen...
Veröffentlicht am 19. April 2011 von André Sonst


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43 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht von dieser Welt..., 27. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Moving Pictures (Audio CD)
Bei Rushs unzähligen Weltklasse-Alben ist es doch möglich, ein einziges Werk herauszuheben; und das ist "Moving Pictures". Diese 7 Songs von 1981 stellen die markanteste Schaffensphase einer genialen Band dar. Sie stehen am Umbruch von der Hard Rock- Periode hin zur keyboardlastigeren Ära: Am Scheideweg entstand die perfekte Symbiose. Die Songs sind jeder für sich einer der besten in der Geschichte des Progressive Rock, jeder einzelne ein großes Meisterwerk. Während mit "The Camera Eye" der letzte echte Epos der Band vertreten ist, sind die anderen Stücke weitestgehend ebenso ‚kurz' (Normallänge eben) wie prägnant. Hinzu kommt noch das verrückteste Instrumental der Rockgeschichte, das quietschlebendige "YYZ", das tatsächlich mit einem Morsecode beginnt, den Drummer Neil Peart auf dem Pearson Toronto International Airport aufgeschnappt hat.
"Tom Sawyer" ist der legendärste Opener der Bandgeschichte - ein Song, mit dem man wie mit keinem anderen die Band bis heute identifiziert. Durch Mark Twains Helden von 1876 inspiriert und in die moderne Welt versetzt weist der Song skurrile Lyrics auf, die manchmal aus Sätzen, manchmal aus Aufforderungen oder einzelnen Schlagwörtern bestehen. Sie gehen einher mit dem dynamisch wechselnden musikalischen Ausdruck. "Tom Sawyer" ist ein Song, in dem ebenso viel Lebendigkeit steckt wie in dem Charakter, den er beschreibt, angetrieben durch die explosiven Keyboardakzente gleich zu Beginn und Neil Pearts unglaublich kraftvollen Drums.
"Red Barchetta" erzählt durchgängig eine Geschichte - die von der Liebe zu einem legendären roten Barchetta und einem Wettrennen auf der Straße. Die Musik mit ihrem rhythmischen Drive voller Akzentverlagerungen und Synkopierungen und mit ihren wunderschönen Gitarrenmustern gespickt mit zahllosen Wechseln versetzt den Hörer mitten in das Erlebnis hinein und transportiert eine wunderbare Stimmung.
Nach "YYZ" folgt der Klassiker "Limelight", der sich um das Leben im Rampenlicht dreht, um den goldenen Käfig, um Schein und Realität. "Limelight" ist wundervoll umgesetzt mit einem Refrain, der von einer sagenhaften Melodie getragen wird und zunächst mit zarter Clean Guitar einen Gang zurück schaltet, um dann in der zweiten Hälfte mit rockigem Drive Gas zu geben. Hinzu kommt ein gigantisches Heavy-Solo vor dem abschließenden Refrain, das sich schließlich wieder in die traumhaften Clean-Guitar- Strukturen auflöst.
Das zweigeteilte "The Camera Eye" beschreibt zunächst die unterkühlte Atmosphäre New Yorks mit den "Streets of Manhattan" und stellt dann das Leben in London mit den "Streets of Westminster" gegenüber. Inspiration hierfür fand Neil Peart im Klassiker "Manhattan Transfer" von John Dos Passos und dessen Darstellung der Stadt als Maschine. "The Camera Eye" zeichnet sich durch seinen monumentalen Aufbau aus - über Minuten hinweg kommen neue Elemente hinzu, die dann in herrlich verknüpften Strukturen variiert werden. Die Phasen des Songs sind nie kompliziert, aber genial ineinander verschachtelt.
"Witch Hunt" beinhaltet mehr Keyboards als die übrigen Songs auf "Moving Pictures". Die Atmosphäre ist unheimlich und düster. Die spezielle Thematik der Hexenjagd überträgt sich in die heutige Zeit auf Ängste der Menschen, was auch durch den Untertitel "part III of ‚Fear'" deutlich wird.
"Vital Signs" ist mit seinen Effekten, ungewöhnlichen Sounds und staccato-Rhythmen von Gitarre und Drums ein weiteres außergewöhnliches Stück zum Schluß.
Alle Songs auf "Moving Pictures" haben eines gemeinsam: Sie flößen den Themen, über die sie geschrieben sind, Leben ein. Sie sind niemals statisch, sondern erwecken Bilder und Geschichten im Kopf des Zuhörers, sind tiefgehend und spornen die Fantasie an. Hierfür steht auch das aufwendige und geschickt tiefsinnige Artwork des Albums. Drei Bilder werden vor ein paar Zuschauern in ein Museum getragen. De Szenerie steckt voller Wortspiele: Bilder, die Bewegung zeigen - die Bilder werden bewegt - die Bilder bewegen ihre Betrachter. Es handelt sich um Rushs 2112-Stern, ein Bild von Johanna von Orleans auf dem Scheiterhaufen (mit Bezug zu "With Hunt") und dem inzwischen legendär gewordenen humorvollen Bild von Hunden, die Poker spielen. Zur Aufnahme der Szene wählte man das Queen's Park Building in Toronto, dessen drei Eingangsbogen mit jeweils drei Pfeilern zusammen mit den drei Bildern zur symbolträchtigen Anzahl der Bandmitglieder passt. Obwohl der Plattenfirma das Shooting damals zu aufwendig erschien, hielten Rush an ihren Vorstellungen fest und zahlten es aus ihrer eigenen Tasche.
"Moving Pictures" ist ein Meilenstein der Rockgeschichte und auch in Rushs Bandhistorie. Obwohl die drei Kanadier noch kein einziges mittelmäßiges Album abgeliefert haben, ist dieses Album doch mit seiner unfassbaren Dynamik, Magie, Inspiration, musikalischer und technischer Vielfalt einfach durch nichts und niemals zu überbieten.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geht es besser ?, 27. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Moving Pictures (Audio CD)
Moving pictures, das ist für mich seit nunmehr 20 Jahren das Kultalbum schlechthin. In Teenie-Zeiten habe ich mir einen Spass daraus gemacht, jedesmal wenn ich eine Scheibe komplett durchhörte, einen Punkt zu vergeben. Und das über exakt 5 Jahre ! Moving pictures war dabei in meiner doch recht umfangreichen CD-Sammlung ganz vorne auf Platz 1 mit 239 Durchgängen. Glaubt Ihr, es ist mir auch nur ein Mal langweilig dabei geworden ? Nein. Dieses Album ist so atemberaubend gut, dass ich es dem geneigten ProgRock-Anhänger dem es noch nicht bekannt sein sollte, wärmstens ans Herz lege. Rush befindet sich mit diesem Album an der Schnittstelle zwischen Ihren Hardrock- und den Synthie-Rockzeiten und vollzieht die perfekte Synthese, druckvoll, authentisch, sphärisch, kreativ und technisch perfekt.

Mein persönlicher Favorit. "The camera eye" entlockt meiner Haut auch nach 20 Jahren noch Pusteln. Einfach traumhaft, und ich finde gerade schön, dass dieses Epos eben nicht auf den Punkt kommt sondern sich bis zum Finale permanent weiterentwickelt. Fantastisch ist auch YYZ, ein durchgeknalltes Instrumental, dass selbst den virtuosesten Gitarristen, Drummern und Bassern Fragezeichen ins Hirn treibt. Auf einem Rush - Tribute Album hat sich James Murphy (Ex DEATH, KONKHRA und TESTAMENT-Gitarrist) mit YYZ auseinandergesetzt und ist meines Erachtens ziemlich kläglich gescheitert. Witch hunt, mein dritter Favorit ist derart stimmungsgeladen, dass die Pusteln, die sich gerade erst verzogen hatten, ein weiteres Mal auftreten. Und das auch wegen Neil's erschreckenden Lyrics, welche die Geschehnisse um eine mittelalterliche Hexenverbrennung so grausig real in die Gegenwart befördern.

Rushs Virtuosität, musikalische Kreativität und Spielvermögen ist einfach gottesgleich. Zu schade nur, dass Geddy, Alex und Neil 1981 die Musik, die Ihnen damals noch so eingefallen ist, nicht auf CD haben brennen lassen. Ich würde einen weiten Weg zurücklegen und viel Geld bezahlen um mir diese Musik zu besorgen.

Dieses Album höre ich mittlerweile nur noch zu ganz besonderen Momenten und lasse mich immer wieder aufs Neue auch durch neue Details verzaubern. Erstaunlich, wie perfekt der Dreiklang aus musikalischem Können, Kreativität und Lyrik sein kann. Die NuRocker unserer Zeit sollten sich ein Beispiel nehmen.

Ein musikalischer ProgRock-Cocktail, der seines Gleichen sucht und die Mitbewerber um den Einzug in den Olymp des besten Albums dieses Genres erblassen lässt.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegende Bilder - Moving pictures -, 19. August 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Moving Pictures (Audio CD)
Rush sind eine Instiutuion im prog-rock geschäft sie schafften es Erdigen Rock mit den längen des Progmetals zu vereinen und brachten einen schönen Prog_Rock Cocktail auf den markt.Das die Moving pictures als ihre besste gilt ich finde darüber lässt sich streiten oder auch nicht denn es gibt so viel! gutes von den Canadiern, aber bleiben wir bei der Moving Pictures aus dem Jahre 1981, das in den U.S. Charts auf 3 ging und bis heute mit 4Millionen verkauften einheiten ihr bestverkauftes ist.
Produzent der Band war wie schon auf den anderen Platten zuvor Terry Brown, und Paul Northfield (Queensryche,Dream Theater) ist für den ton verantwortlich gewesen.

Das Album beginnt mit einem der besten Rush songs meiner meinung nach nämlich mit "Tom Sawyer", das sehr rockig ist, aber auch mit Keyboard passagen aufwarten kann, zudem finde ich den mittelteil mit Alex Lifesons solo extrem geil, und nimmt dann schön fahrt auf."Red Barchetta" nimmt die härte ein klein wenig raus, und wirkt etwas epischer wieder mit einem guten solo gespickt, Neil peart zeichnet sich durch das ein oder andere geniale drum-fill aus."YYZ" auf der kurz danach folgenden Live Platte von Rush befindet sich hinter diesem instrumental ein fettes drumsolo hier auf der studio version bleibt man zwar ohne drumsolo dafür zeigt sich der song doch sehr vertrakt viele tempo änderungen und verschiedene melodien treten hervor einfach nur genial!"Limelight" befasst sich thematisch mit der abneigung zu Erfolg und den Menschlich gesehenen folgen auf die jeweilige person.Musikalisch kommt der song sehr rockig rüber und ist auch eine potenzielle Single."The Camera Eye" das längste lied der platte wartet mit einem schönen spannungsbogen auf beginnt auch erst nach gut 2 1/2 minuten richtig fahrt aufzunehmen eine knappe minute später setzt der unvergleichliche gesang von Geddy Lee ein, der damals mir noch weitaus besser gefällt als heute.Der Song geht ähnlich wie YYZ durch viele Passagen mit viele verschidenen Melodien und Rhytmen."Witch Hunt" ist sehr schön dunkel gehalten ein paar keyboard effekte vergolden das ergebniss, die gitarre spielt ein sehr trockenes riff, und zudem sehr rockig bis dann wieder ein sehr episches keyboard riff dazu kommt."Vital Signs" für mich nich so stark wie die anderen songs, beendet das album aber dennoch mit ein paar netten keyboard melodien.In dem song findet man einige Reggae elemente die man wohl bei The Police sich abgeguckt? hat.

Fazit:Viele Rush-Fans sehen in Moving Pictures, das einen Wendepunkt in der stilistischen Entwicklung der Band markiert, das gelungenste Album von Rush. Die sieben Lieder klingen eingängiger und bei aller Komplexität deutlich gefälliger als auf den Alben, die die Band bis dahin veröffentlicht hatte. Auch die Elemente von Hard Rock sind stärker in den Hintergrund gerückt, während elektronische Melodieläufe breiteren Raum einnehmen.

Wie üblich bei Rush stammen die Texte von Neil Peart, während die Musik von den beiden anderen Rush-Mitgliedern Alex Lifeson und Geddy Lee geschrieben wurden.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Surgeon General Declares..., 19. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Moving Pictures (Audio CD)
Absolute Warnung: Diese Scheibe macht süchtig nach wiederholtem Konsum. Mein Erfahrungsbericht: "Tom Sawyer" 1981 im Radio gehört und nach "Moving Pictures" alle Scheiben rückwärts und - logo - alle künftigen gekauft !! Es kann aber nur eine - nämlich diese hier - geben, die den Thron verdient!(alle 2112-Fans mögen verzeihen, aber das "erste Mal" prägt eben !!). Stücke wie "Witch Hunt", "Vital Signs" und "Tom Sawyer" sind einzigartig, die nervöse Drum-Rhythmik von "Red Barchetta" verfolgt einen im Schlaf !!! Einer der virtuosest spielenden und gleichzeitig so unverwechselbar singenden Bassisten trifft auf einen Ausnahmegitarristen und den m.E. weltbesten Drummer (keiner kann so vertrackt spielen - kopieren zwecklos !), der noch dazu alle Texte - und was für Texte - schreibt. Angesichts der Mensch- u. Materialschlachten mancher Künstler (5 Musiker, Bläsergruppe, Chorgirls, Streicherensemble usw.) ist es doch klasse, daß die Jungs heute noch als 3er-Combo unterwegs sind (September 2004 in Germany - vormerken !!) Diese Scheibe kann ich jedem als Heilmittel empfehlen, für den sich Rockmusik und Intelligenz ausschließen. Also ich zieh mir das mit der gleichen Intensität 'rein wie Beethovens 9te ! Zum Einstieg in diese Droge empfehle ich: "Moving pictures" kaufen und 1 Woche lang täglich morgens, mittags, abends usw. P.S. Wer von dieser Megascheibe nur eine Raubkopie hat, sollte sich schämen !
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut genial, 17. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Moving Pictures (Audio CD)
Moving Pictures gilt nicht ohne Grund als das beste Rush-Album. Ich persönlich halte MP für eine der besten (nicht nur Rock-)Scheiben aller Zeiten. Die Produktion ist klar und kraftvoll, und die Songauswahl mit einem Instrumental und dem letzten überlangen Epos in der Rush-Geschichte lässt nichts zu wünschen übrig. Hier gibt es keinen Ausfall, selbst die weniger populären letzten beiden Stücke sind textlich und musikalisch brilliant, wobei das poppige und groovige Vital Signs zusammen mit Tom Sawyer neue Maßstäbe im Hardrock gesetzt haben dürfte. Was mir besonders gefällt, ist die Tatsache, dass MP fast ohne Rock-Clichés auskommt, was der Musik etwas Überirdisches verleiht, weit ab vom Käsesocken- und Schweine-Mief, den andere Rockbands gern verbreiten. Das fällt besonders bei dem 10-Minuten-Song The Camera Eye auf. Sicher, da ist dieses eine erdige (ebenfalls geniale) Rock-Riff, aber der Rest, einschließlich Geddy Lees Gesang, ist ganz, ganz weit, weit draußen... Der Song vergleicht die unterschiedlichen Atmosphären in New York und London und bedient sich dabei des Ansatzes von John Dos Passos. Nein, Rush singen nicht von Chicks und Jim Beam. Das hier ist ROCK gewordener Zen (vor allem während der Solos, die stets der ganzen Band Raum geben und nicht nur dem Gitarristen). Red Barchetta enthält noch ein paar typischere Rockmomente, ist aber durch den subtilen Einsatz der Gitarre bei Intro und Outro und durch das kleine Bass-Solo, das Geddy neulich live etwas ausgebaut hat, absolut eigenständig. Der Song kommt, nebenbei bemerkt, ohne Refrain aus. Zu Tom Sawyer und YYZ muss man wohl nichts sagen, die Stücke wirken heute so frisch und einmalig wie damals. Die Solos sind schräg und aggressiv und erinnern zum Teil an von Klezmer beeinflussten Jazz. Aber es ist dann eben nicht so akademisch, wie das klingen mag, sondern bleibt ROCK in fetten Buchstaben. Lediglich Limelight kommt etwas gewöhnlicher riffig daher, aber die Melodie und der Text beweisen erneut die besondere Qualität der Band. Das wäre mal ein Album, das Rush vollständig live spielen sollten. Ganz fett. Sublime. Fünf Punkte reichen nicht. Von hier aus konnte es nur bergab gehen. Aber dabei hat sich das Trio zum Glück viel Zeit gelassen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Droge!, 28. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Moving Pictures (Audio CD)
Wie ja schon alle anderen Rezensenten bemerkten, ist es zwar im Prinzip schwer bei der Menge an Rush-Alben - unter denen es keines gibt, das in irgendeiner Weise schwach wäre und ich glaube, es ist eh unmöglich, dass die Kanadier einen schlechten Song schreiben - eines herauszupicken, das alles überragt, und dennoch ist "Moving Pictures" eigentlich nicht zu überbieten.
Allein schon der Live-Standard und Opener des vorliegenden Meisterwerkes "Tom Sawyer" ist an Eingängigkeit kaum zu toppen. Besonders der geile Keyboardsound geht einem überhaupt nicht mehr aus den Gehörgängen.
Überhaupt ist es unglaublich, wie Rush es schaffen, bei aller Komplexität, die in ihren Songs manchmal vorherrscht, trotzdem Song-dienlich zu bleiben und durch die Bank Ohrwürmer zu fabrizieren - gerade bei "Moving Pictures".
Und was für herrliche Melodien hier zu finden sind - "Limelight", das düstere, aber wunderschön klingende "Witch-Hunt", das vor allem vom Drumming her unheimlich fette "Red Barchetta" oder das manchmal fast tänzerische 11-Minuten-Meisterwerk "The Camera Eye" (was für ein geiles Gitarren-Riff!)
Und auch das vertrackte Instrumental "YYZ", das auch Standard bei Rush-Konzerten ist, kennt natürlich jeder Fan wie seine Westentasche.
Bleiben noch die wie immer intelligenten und genial geschriebenen Lyrics von Poet und Drum-Kaiser Neil Peart zu erwähnen, die häufig kritisch formuliert sind und sich ernsten Themen widmen ("Limelight", "Witch-Hunt") - und natürlich das geniale Cover-Artwork: Auf der Vorderseite tragen Leute Bilder und auf der Rückseite geht es um bewegte Bilder im Sinne des Filmens. Grandios!
Wer Rush kennenlernen will, sollte ruhig mit diesem Album anfangen und auch wenn dies für mich und viele andere Rush-Fans das beste Album darstellt - enttäuscht kann der Neuling trotzdem nicht werden, wenn er sich später noch andere Alben dieser gottgleichen Prog-Rock-Band zulegt, denn wie gesagt: Schlechte Songs wird man im Rush-Katalog vergeblich suchen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt !, sollte jeder kennen, 3. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Moving Pictures (Audio CD)
Hab grad eben diese Scheibe nach längerer Zeit mal wieder gehört und muß ohne Umschweife feststellen, was ich sowieso schon wußte:

Dieses Album hat rein gar nichts von seiner Faszination verloren. Damals wie heute innovativ, verspielt und melodiös das einem die Ohren wackeln. Jeder halbwegs gebildete Musikliebhaber sollte nicht von dieser Welt gehen, bevor er nicht diesem Werk lauschte.

Weiterer Erklärungen bedarf es wirklich nicht, es war, ist und bleibt ein Paradebeispiel guter Rockmusik.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegende Bilder - das Beste was RUSH je geboten haben!, 7. Mai 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Moving Pictures (Audio CD)
Hi volks,

ich mache es diesmal kurz. Zu diesem Meisterwerk der Prog-Götter aus Kanada gibt es eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Es ist mit Abstand die beste Veröffentlichung im Prog-Rock Sektor und das Referenzstück für alle "möchtegern Proggies". Die Herren Lee, Peart und Lifeson haben sich mit "MOVING PICTURES" ein Denkmal gesetzt und dieser Output darf in keiner guten Sammlung fehlen. "Tom Sawyer", "Red Barchetta", "XYZ", "Limelight", "Vital Signs", "Witch Hunt", oder das göttliche "The Camera Eye" sind einzigartige Arrangements einer einzigartigen Band - einfach unerreichbar !!! Only Killers - no Fillers !!! Absoluter Pflichtkauf !!!!

Ich verneige mein Haupt !!!!
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine unmoegliche Rezension, 9. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Moving Pictures (Audio CD)
Was soll man ueber ein Album schreiben, das nun bereits in sein drittes Lebensjahrzehnt geht und zum Besten gehoert, was je aufgenommen wurde? Streng genommen kann man unter dieser Praemisse seinen Gegenstand eigentlich nur verfehlen.
Ich habe viele (zuviele) Kritiken ueber dieses Werk gelesen, trotzdem wage ich selbst eine solche; oder gerade deswegen.
Vergessen Sie fuers erste einmal alles, was besonders Schlaue an dieser Platte zu maekeln haben; es gibt nichts an ihr auszusetzen.
Natuerlich gibt es juengere Musiker, die technisch (noch) besser spielen koennen als das Trio der reifen Herren aus Toronto; dies besagt aber gar nichts, denn die sieben (eine mythologische Zahl) Songs auf dem Album koennen nicht anders gemacht werden, als sie gemacht worden sind. Moving Pictures ist in diesem Sinne perfekt. Jeder Song hat eine eigene Atmosphaere, ist aber doch nicht nur ein Solitaer, sondern fuegt sich in das Schmuckstueck.
Das Werk ist (wie es fuer Rush typisch ist) ein Gesamtkunstwerk: das Cover von Hugh Syme spiegelt sich ebenso in den musikalischen und rhythmischen Strukturen wider, wie es die Texte von Neil Peart tun.
Letzterer ist ohnedies ein Phaenomen: fuer mich wohl der beste Texter im Rockbereich, ein Philosoph und Dichter aus bestem Holz.
Wenn man Rush verstehen will - und dies ist meine einzige Botschaft an den geneigten Leser - so darf man sich nicht allein auf die Musik konzentrieren. Man muss vielmehr, gleichsam meditativ, Musik hoeren, Cover betrachten und Texte lesen; dann und nur dann erschliesst sich eienm der Rush-Kosmos. Dies gelingt wiederum aber nur, wenn man auch alle anderen Werke dieser Band kennt und zu schaetzen weiss. Sich mit Rush auseinanderzusetzen bedeutet einen Spiegel im Spiegel zu betrachten, darum werde ich auch keine Worte ueber das musikalische Koennen der drei genialen Kanadier verlieren.
Ich habe mir das Album (damals noch als LP) vor nun fast 22 Jahren das erste Mal gekauft - glauben Sie mir - ich entdecke beim Hoeren noch heute neue Facetten daran. Dies ist fuer mich eine Definition wahrer Kunst - sie nutzt sich nicht ab, sondern wird im Gegenteil durch haeufigen Genuss sogar noch vielgestaltiger. Lassen Sie sich auf Rush ein und Sie werden viel Freude daran haben; Moving Pictures ist eine gute "Einstiegsdroge" in das Rush-Universum.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musik an der Grenze zur Perfektion, 13. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Moving Pictures (Audio CD)
Nach fast einem Jahr der "Abstinenz" habe ich mal wieder dieses Album in den CD-Spieler gelegt: Es hat mich wieder umgehauen! Trotzdem ist "Moving Pictures" immer noch das einzige Album, dass ich von dieser Band habe. Was mich selbst sehr irritiert, denn diese CD würde ich immer noch als die Beste bezeichnen, die ich mir 2004, also vor 2 Jahren gekauft habe. Rätselhaft, denn das ist schließlich ein Album, dass ich in dieser Zeit über einen Monat hinweg beinahe jeden Tag, manchmal auch zweimal, gehört habe - was bei mir nicht sehr oft vorkommt. Songs wie das adrenalingeladene "Red Barchetta" und das Gänsehaut-erzeugende "Witch Hunt" haben sich regelrecht in mein Hirn gebrannt. "Tom Sawyer" hat ein paar süchtig machende Keyboard-Passagen und "Limelight" ist einfach der perfekte Ohrwurm. "YYZ" ist diese rare Biest: Ein Instrumental das sich weder überflüssig, noch uninspiriert, noch langweilig anhört. Und "Vital Signs" am Ende ist zwar kein Über-Song, bildet aber den perfekten Abschluss für diese CD.

Nach längerem Überlegen bin dann endlich darauf gekommen, warum "Moving Pictures" bis heute das einzige Rush-Album in meinem CD-Regal geblieben ist: Ich habe höchstwahrscheinlich Angst entäuscht zu werden! Denn diese Band, denkt sich ein Teil von mir, kann doch unmöglich noch eine andere Platte gemacht haben, die genau so gut oder sogar besser ist als diese hier. Aber ganz still und heimlich, wenn dieser Teil meines Bewusstseins gerade schläft, kaufe ich mir dann irgendwann doch eine weitere Rush-CD. Wetten?
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Moving Pictures
Moving Pictures von Rush (Audio CD - 1997)
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