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am 6. Dezember 2000
Es ist schon Wahnsinn,welch musikalische,lyrische und noch heute aktuelle Kost uns Rush hier zum Fraß vorwerfen.Egal,welchen der vier Titel man höhrt,es handelt sich auf jeden Fall um einen Meilenstein im Prog Rock und um einen der besten Rush-Songs.Anders als auf vielen Alben der 80er und 90er Jahren,wo das Trio immer mehr ins musikalische Pop-Niemandsland abdriftete,wird hier bei jedem Song auf die typische Rush-Atmosphäre geachtet und jedes Detail wird feinstens ausgearbeitet,ohne dass das Album auch nur im Geringsten steril klingen würde.Es übertrifft sogar andere Rush-Klassiker,wie z.B."A farewell to kings" oder "2112".Man merkt in den Aragements der Songs deutlich,wie manch andere Bands von heute sich an "Hemispheres" orientieren( "A change of seasons" von Dream Theater ist ein Typisches Beispiel).Doch warum nicht?Von der göttlichen Dreifaltigkeit(Lee/Lifeson/Peart)kann heute noch jeder Musiker etwas lernen. Selten war die Band so gefühlvoll!
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am 3. August 2005
Obwohl "Moving Pictures" (1981) als das beste aller RUSH-Alben gilt, ist und bleibt "Hemispheres" in Sachen kompositorischer und handwerklicher Virtuosität unerreicht. Anders als das Vorgängeralbum "A Farewell to Kings" (1977), das ein neues Kapitel in RUSH's musikalischen Entwicklung öffnete, wirkt "Hemispheres" geschlossener. Man merkt, daß die Band nach der Neuorientierung hier ihren Stil gefunden hat. Dennoch ist das Albums alles andere als leicht zugänglich. Ein Schulkamerad formulierte es seinerzeit recht treffend: Als würden GENESIS Hard Rock spielen. Das Hauptstück "Cygnus X-1 Book II" ist über 18 Minuten lang und ein Meilenstein der progressiven Rockmusik. Dagegen wirkt das geniale Frühwerk "2112" vergleichsweise simpel und eingängig. Den musikalischen Höhepunkt des Albums stellt aber das fast 9-minütige Instrumentalstück "La Villa Strangiato" dar, das ebenso wie "The Trees" zu einem Klassiker in RUSH's Repertoire geworden ist. In dem ironisch mit "Eine Übung in Selbstverherrlichung" untertitelten Track toben sich die drei Musiker wahrlich an ihren Instrumenten aus und zeigen, daß sie zu den absoluten Könnern ihres Fachs zählen. Hier wird musikalische Qualität von Rockmusik neu definiert. "Circumstances" fällt gegenüber dem überragenden Rest des Albums etwas ab.
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am 9. April 2010
Wirklich nicht mit Worten zu beschreiben.

"The Trees" ist beeindruckend, kommt aber nicht an die GRANDIOSEN Meisterwerke "Cygnus X-1 Book II Hemispheres" und "La Villa Strangiato" dran - Meilensteine des Progressive Rock, einfach nur PERFEKT, grenzenlose Virtuosität, voller Emotionen, vertrackte Progressive-Strukturen (so progressiv waren Rush noch nie - und wurden es auch danach nicht mehr) im perfekten Einklang mit wunderschönen, energiegeladenen Melodien. "Circumstances" ist eher mittelmäßig, was allerdings nicht weiter stört, da es nach vier Minuten schon vorbei ist.

Definitiv ein zeitloser Klassiker (jedoch nicht leicht zugänglich) und das beste Rush-Album, meilenweit über "Moving Pictures" (welches verglichen mit sämtlichen Vorgängern eher schwach ist).
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am 12. Oktober 2004
Das Rush musikalisch in der absoluten Championsleaque spielen, das steht auch vorm Hören dieses Albums fest! Ob keyboardlastig oder gitarrenorientiert, in beiden Genren liefern die Kanadier Ausnahmematerial ab. Und dabei ist kein Album wie das andere und orientiert sich trotz aller Entwicklung NICHT an irgendwelchen Strömungen, sondern für viele SIND Rush DIE Strömung.
Mit Hemispheres liefern Rush, für meinen persönlichen Geschmack eines der vielen Highlights ihres Schaffens ab. Gleich das epische HEMISPHERES ist der absolute Knaller. Ob hart rockend oder wunderschöne sanfte Melodien ("I have memory and awareness, but I have no shape or form...") heftig oder sanfgt wie im Abscxhließenden Akkustikgitarrenpart "The Sphere", einfach alles perfekt!
Die nachfolgenden beiden Stücke, "THE TREES" und "CIRCUMSTANCES" sind sicherlich die Stücke, die sich jedem Hörer gleich erschliessen. Dabei fällt, gegenüber dem Rest des Albums CIRCUMSTANCES etwas ab, ohne schlecht zu sein.Es fällt neben den restlichen Ausnahmesongs lediglich etwas ab...!
Und dann kommts: LA VILLA STRANGIATO. Hören! Mehr muß man nicht sagen. Ohne VILLA vielleicht kein Dream Theater, wer weiß. DAS Instrumental. Mehr ist nicht drin. Spielfreude pur, ohne zu langweilen. Letztlich gibt es nur eins was das toppt: LA VILLA STRANGIATO LIVE!....
Fazit: Wer diese Album nicht hat, sollte meinetwegen die vorhandene Plattensammlung gegen diese SCheibe eintauschen, es lohnt sich allemal, wem das zu aufwändig ist, der kann es schlicht und ergreifend auch einfach hier bestellen....
MAN MU? ES EINFACH HABEN.
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am 21. Juni 2009
Waren mir Rush auf "2112" und "A Farewell To Kings" noch nicht entwickelt genug, so holen sie das auf "Hemispheres" nach. "Cygnus X-1 Book II" ist ein Longtrack, der bereits alle Stärken von Rush aufzeigt. Vor allem in instrumentaler Hinsicht überzeugen mich die Jungs in diesem Longtrack. Verschiedene Stimmungen werden projeziert, der Aufbau erinnert teilweise sogar an "Supper's Ready" von Genesis. Aber das nur minimal. Ich persönlich würde nicht so weit gehen, und dieses Stück als das "Supper's Ready" des Prog-Metals bezeichnen. Manche tun dies ja bekanntlich. Naja, für mich ist "Supper's Ready" auch nicht das Nonplusultra des Prog. Zumindest nicht die Studioversion. Zurück zu "Hemispheres".

Nach dem atmosphärischen, energiegeladenen Eröffnungslongtrack geht es rockig-kernig weiter mit "Circumstances" und Metal-Gesang von Geddy Lee. The Trees beginnt akustisch, um dann auch in einer Orgie auszuarten. Schön, dass auch mal Moogs eingesetzt werden. Das bringt die den frühen Rush-Alben fehlende Abwechslung. Cleane Gitarren und saubere Basslinien tun ihr Übriges.

Danach erklingt die spanische Gitarre, "La Villa Strangiato" beginnt. Eines meiner absoluten Lieblingsstücke von Rush. Hier wird der Begriff "Prog" wirklich groß geschrieben. Cleane, rhythmische Gitarren, solierende Moogs und Glockenschläge, dezente Percussion, holpriger Rhythmus. Hier ist wirklich alles dabei. Schön der Wechsel zwischen wild rockenden Gitarren und langsameren, leiseren, atmosphärischen Parts. Besonders schön der floydige, Porcupine Tree, Dire Straits und Camel ähnliche Part bei Minute 4. Bei 5:15 erinnert mich das Ding dann tatsächlich an ein Camel-Stück. Der Bass/Drumpart ab ca. 6:15 Minuten ebenfalls grandios. Am Ende kehren wieder die blitzschnellen E-Gitarren zurück. Wow!

Verglichen mit dem was Rush bis dato aufgenommen hatten, ist "Hemispheres" deutlich in der Ober- bis Spitzenklasse einzuordnen. Da mit "Moving Pictures" aber das absolute Hightlight noch folgen sollte, gibt es hier "nur" eine sehr gute Bewertung. Jedoch enthält die "Moving Pictures" kein "La Villa Strangiato"...
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am 14. Mai 2007
Die ersten 4 Studioalben und das erste Livealbum von Rush waren gute und gelungene Alben. Mit "A Farewell To Kings" von 1977 ist ihnen das erste geniale Album geglückt. `78 erschien "Hemispheres" und ist sicher genauso stark wie der Vorgänger.

Eigendlich hat sich wenig geändert, der Stil von "Farewell to..." wurde weiterverfolgt. Prog Hard Rock mit viel Sience Fiction-Einflüssen (textlich). Die Platte hat mit `The trees` und `La villa strangiato` 2 Klassiker der Bandgeschichte. `The trees` war auch in Europa ein kleiner Hit und das instrumentale `La villa strangiato` ist ein 6 Sterne Song. Besser geht es nicht und alle 3 Musiker glänzen. Das über 18-minütige `Cygnus X-1 (Book II)` ist die Fortsetzung des Songs von dem Vorgängeralbum. Auch ein ganz, ganz starkes Lied oder besser gesagt Werk. `Circumstances` fällt auch kaum ab. Die Hinzunahme der Keyboards seit 1976 macht sich auch auf "Hemispheres" wieder bezahlt.

Der bereits mit "2112" eingeschlagene und mit "Farewell..." fortgesetzte Weg, wird mit "Hemispheres" verfeinert/vervollständig. Die Herren Lee, Lifeson und Peart liefern ein Meisterwerg ab. 5 Sterne für "Hemispheres".
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am 27. Oktober 2007
Anno 1979 hörte ich RUSH zum ersten Mal. Es war auf einem Festival in Holland und die Band trat als vorletzte Gruppe, vor dem eigentlichen Headliner, auf. Die Musik haute mich damals vom Hocker und ich musste mir das Album 'Hemispheres' gleich am nächsten Tag zulegen. Noch heute ist es mein persönliches Lieblingsalbum der Band, zum einen aus nostalgischen Gründen, zum anderen wegen der unglaublichen Wucht dieses Longplayers. 'Cygnus X-1 Book II' schließt nahtlos an den Vorgänger 'Xanadu' vom 'Farewell To Kings' Album an und findet mit dem Instrumental-Klassiker 'La Villa Strangiato' einen Abschluss den ich so nie wieder auf einem Prog Album gleich welcher Band, gehört habe. RUSH setzten mit diesem Album Maßstäbe in Sachen Arrangement und Instrumentenbeherrschung. Für mich das faszinierendste Album des kanadischen Trios!
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am 6. Juli 2010
"Hemispheres" mit seinen vier überragenden Stücken bietet Progressive Rock in Perfektion!

Der zweite Teil der Cygnus-Saga" progt und rockt, dass einem auch nach jahrelangem Konsum einfach nicht langweilig wird. Genesis-Fans , die vielleicht immer etwas vom angeblichen Metal auf Rush-Alben abgehalten werden sei gesagt, dass es sich bei der Musik um Rock, nicht um Metal handelt.

Die Shorties "Circumstances" und "The Trees" sind gleichzeitig Energie und Spielfreude pur! Das finale Instrumental "La Villa Strangiato" ist dann noch mal Progressive Rock der besonders filigranen Art.

Ein Muss für jeden Fan des Progressive Rock!
Ein Muss für jeden Fan von Rockmusik allgemein!

Überragend sind natürlich auch die Lyrcis von Neil Peart. Wer Flaches a la "Baby, take me higher, fire" etc. sucht wird hier von den Göttern des Olymp ordentlich vermöbelt.

Eines der fünf besten Alben der 70er!
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. Februar 2005
Sicher ein tolles Album, wusste man damals ja noch nicht, was noch alles kommen wuerde. Mit Cygnus erschien das letzte Mal ein Thema auf einer Cd von Rush, welches sich ueber eine Plattenseite erstreckte, was ich persoenlich gut fand. das heisst aber nicht, dass es mir nicht gefallen haette. 2112 hoere heute noch manchmal komplett durch. Aber 2112 gelingt einem auch nur einmal. Das Thema hier ist aber auf jeden Fall interessant und spannend. Highlights aber fuer mich der Evergreen The trees und das unsterbliche La Villa. Besser kann man ein Insrumentalstueck in dieser Laenge nicht aufbauen. Das haut einen heute immer noch um. Auf der letzten Tour hat es mich foermlich umgeblasen. einfach klasse
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am 11. Dezember 2011
Hemispheres ist wohl das anspruchvollste Album von Rush - für die Band - sowie den Hörer. Rausgekommen ist ein grandioses Album, an dem sich noch heute viele
Bands messen müssen. Aber auch Rush kam an seine Grenzen. Beim Versuch La Villa Strangiato aufzunehmen wären Rush fast an Ihrem eigenen Anspruch gescheitert.
Während der Aufnahme haben die Jungs kaum noch geschlafen. Und wegen der Komplexität wurde das Stück dann in mehreren Passagen aufgenommen - Rush.
Für mich als Rush-Fan gehört das Album zu meinen Favourits:

Moving Pictures, 2112, Signals, Grace under pressure, S & A, Hemispheres...
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