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5.0 von 5 Sternen Wahrlich deluxe! - 2112 (Super Deluxe Edition inkl. Comic-Buch + CD + Blu-Ray)
Diese Rezension bezieht sich auf: 2112 (Super Deluxe Edition inkl. Comic-Buch + CD + Blu-Ray), erschienen im Dezember 2012.

2112 ist für mich das erste typische Rush-Album, auf dem sämtliche für Rush typischen Trademarks vertreten sind. Hier wird auf einem halben Konzeptalbum bester Progrock geboten, der aber trotzdem sehr eingängig ist und...
Vor 19 Monaten von Michael Kraxner veröffentlicht

versus
3 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Groß, aber nicht avantgarde!
Ich bin ein großer Rush-Fan und halte die Band in vielerlei Hinsicht für einzigartig, vor allem was ihren eigenwilligen Stil und ihr hohes Niveau von 1977-1988 anbetrifft, einer Zeit, in der so manch andere alte Hardrock-Band nicht mehr existierte oder nur noch Drittklassiges produzierte. Was Rush aber 1976 (noch) nicht waren, ist progressiv, im Sinne von...
Veröffentlicht am 16. Februar 2006 von megalurch


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahrlich deluxe! - 2112 (Super Deluxe Edition inkl. Comic-Buch + CD + Blu-Ray), 26. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Rezension bezieht sich auf: 2112 (Super Deluxe Edition inkl. Comic-Buch + CD + Blu-Ray), erschienen im Dezember 2012.

2112 ist für mich das erste typische Rush-Album, auf dem sämtliche für Rush typischen Trademarks vertreten sind. Hier wird auf einem halben Konzeptalbum bester Progrock geboten, der aber trotzdem sehr eingängig ist und sich sofort in den Gehörgängen des Zuhörers festfrisst.

Die erste Hälfte des Albums ist eine aus 7 Teilen bestehende offene Geschichte einer totalitären Gesellschaft in der Zukunft, die von einer Priesterkaste (Priests of the Temples of Syrinx) beherrscht wird.
Die zweite Hälfte besteht aus 5 unzusammenhängenden Songs, die 2 echte Highlights ("Passage to Bangkok" und "Tears") hervorgebracht hat.
2112 ist sowohl für Fans des Prog-Genres als auch für Rush-Fans essentiell und dürfte diesen Zielgruppen auch hinreichend bekannt sein. Was macht nun den Mehrwert dieser vollmundig als "Super Deluxe Edition" gepriesenen Version aus und vor allem: rechtfertigt das Bonusmaterial den Liebhaberpreis?
Die Antwort lautet eindeutig: Ja!

Im Lieferumfang sind enthalten:

- Ein Buch, das auf der einen Seite einen 40-seitigen Comic von Tom Hodges (u.a. Star Wars "The Clone Wars," The Simpsons) enthält, der vor allem die Geschichte von 2112 erzählt, aber auch die anderen Albumsongs berücksichtigt. Auf der anderen Seite (man dreht das Buch einfach um) findet man auf 24 Seiten eine Menge Fotos, neue Linernotes von David Fricke (Senior Editor beim Rolling Stone) und sämtliche Lyrics. Getrennt werden die beiden Teile durch einen stabilen Karton, in dem die beiden Discs stecken.

- die remasterte 2112 CD, um 3 unveröffentlichte Livetracks erweitert:
+ Overture (Northland Coliseum, Edmonton, AB - June 25, 1981)
+ The Temples of Syrinx (Northland Coliseum, Edmonton, AB - June 25, 1981)
+ A Passage To Bangkok (Manchester Apollo, Manchester, England - June 17, 1980)

- eine Blu Ray mit dem Comic in digitaler Form und unveröffentlichte Fotos

Die technischen Daten zu den Discs:
DVD Audio/Video:
- 5.1 Surroundsoundmix in PCM (DVD-Audio) und 48kHz/24-bit Dolby Digital (DVD-Video)
- 96kHz/24-bit PCM Stereo (DVD-Audio) und 48kHz/24-bit Dolby Digital Stereo (DVD-Video)
BLU-RAY:
- 5.1 Surroundsoundmix in 96kHz/24-bit PCM und DTS-HD Master Audio
- 96kHz/24-bit PCM Stereo

Das Buch macht einen hochwertigen Eindruck, der Comic ist stilvoll gezeichnet. Vor allem wenn man den digitalen Comic auf Disc ansieht und die Songs dazu laufen, entsteht eine sehr intensive Atmosphäre. Dazu trägt die wirklich fantastische DTS-HD Master Audio Spur bei, die auf einer entsprechenden Anlage sehr viele Feinheiten entdecken lässt.

Selbst bei genauer und sehr kritischer Betrachtung lässt sich bei dieser Edition kein Makel finden. Wären nur all die Super Deluxe Collectors Special Editions ähnlich gut aufbereitet ...

Dass 2112 ein wahres Götteralbum ist, steht ausser Frage. Die hochwertige Ausführung und Aufmachung lassen den Wert allerdings noch steigen!
Deshalb vergebe ich hier auch keine 5 Sterne, sondern 6.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DER Klassiker der 70er, 9. April 2003
Rezension bezieht sich auf: 2112 (Audio CD)
Schon auf dem bärenstarken (und etwas unterbewerteten) Vorgänger "Caress of Steel" hatten RUSH ausgiebig mit vertrakten Longtracks experimentiert. Auf "2112" hat die Band es geschafft, einen 20-Minuten-Song mit grandiosen Melodien zu versehen, die schon für sich allein absolutes Hitpotential aufweisen.
Und so ist dieses Album - nicht zuletzt gerade wegen diesem Titelsong - der ganz große Klassiker der 70er und (zusammen mit "Fly By Night" und "Moving Pictures") eines der wichtigsten Alben der Bandgeschichte.
"2112" - dieser Song, der angefangen bei der göttlichen "Overture" und dem Überhit "The Temples of Syrinx" bis zum nervenaufreibenden "Grand Final" nicht eine überflüssige Note aufweist und vor Abwechslungsreichtum und schönen Melodien nur so strotzt, dieser Song hat in der gesamten Musikgeschichte Maßstäbe gesetzt und unzählige spätere Prog-Götter beeinflusst.
Doch nicht nur der Titelsong macht dieses Album aus! Auch die restlichen Songs sind Meilensteine anspruchsvoller Rockmusik - nicht zuletzt auch wegen Neal Pearts genial hintergrünigen Lyrics. Vor allem "A Passage to Bangkok" (orientalischer Touch), die traurig schöne Ballade "Tears" und der fulminante Abschluss "Something for Nothing" gehören zum Besten, was irgendein Musiker dieser Welt je fabriziert hat.
Das alles gepaart mit einer musikalischen Klasse, die seines Gleichen sucht und Musikern, die jeder für sich an ihren Instrumenten (inklusive Gesang) einen einmaligen Wiedererkennungswert aufweisen, war so noch nie da - und wurde seitdem in dieser Klasse auch nie wieder dargeboten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super, aber...., 25. März 2013
Rezension bezieht sich auf: 2112-Deluxe Edition (CD+Blu-Ray) (Audio CD)
hätt's nicht noch was mehr sein können???

Ich war trotz meines Rush-Jünger Status schon etwas nervös beim Kauf der Scheibe(n). War doch in der Vergangenheit so manches "Re-Pack" eher ein Problemfall gewesen (s. Sectors Veröffentlichung, oder auch das teilveröffentlichte Frankfurter Konzert mir entsprechenden Bildproblemen). Diese Produktionsfehler bleiben uns hier definitiv erspart! Das ist schonmal sehr gut.

Zum Album selbst möchte ich mich nicht groß äußern, wer das bisher nicht kannte, wird es wahrscheinlich auch nicht durch die Jubiläumsausgabe kennenlernen. Mein Fokus liegt auf Klang und Ausstattung!

Klang:

DTS - EINE OFFENBARUNG! Auch hier war ich nervös. Wieviele "Remasters" hab ich gekauft und mich gefragt, was eigentlich jetzt hier wirklich "besser" ist! DAS HIER IST BESSER! Für mich war Steven WIlson seit seinen King Crimson Remastern DER echte Surround-Gott, aber Czicky steht dem um nichts nach! Geddys Stimme ist glasklar aus dem Center, der Wasserfall vermittelt den EIndruck mittendrin zu stehn und die Untermalung des Ganzen mit dem auf dem Schirm ablaufenden Comic (samt Lyrics) ist einfach klasse (Die Comicnummer läuft übrigens für alle SOngs -alles absolut klasse gemacht!) DAbmischung der Instrumente ist fantastisch, jeweils klar zu orten und was den Schlagzeugsound angeht einfach gelungen. In einfachen Worten: Ich seh da kein Verbesserungspotential. Auch die "zweite Seite" der Scheibe erstrahlt in neuem Glanz.

Ausstattung:

Hier geht es etwas bergab. Die 300. live Version der ersten beiden 2112 Passagen, Passage to Bankog live.... ein paar alte Bilder, die Lyrics und das Comic....das wars dann...

Wer die Deluxe Scheibe kauft, der hat die live Sachen wahrscheinlich schon unzählig, die Bilder schnell durchgesehn und das Comic lief ja schon beim Hören der BlueRay. Da bleibt für mich -trotz Fanboy-Status- so ein kleines Geschmäckle...! Den Aufwand, den die Band hier für das Projekt in die Waagschale geworfen hat, der ist nicht messbar. Am Remaster waren sie nicht wirklich beteiligt, das haben Sie wahrscheinlich abgesegnet, das war Kumpel Czicky (bei Sectors ist offensichtlich nicht mal das gemacht worden), die liner-notes hat einer vom Rolling Stone verfasst, Artwork ist nicht der Tisch der Combo. Die Mastertapes und die Liveaufnahmen wurden ans Tonstudio geschickt und das wars im Prinzip.

Jetzt frag ich mal andere Fanboys...: Warum denn nicht DEN Rush-Song 2112, mal ganz neu eingespielt (a la Springsteen "Darkness on the edge of Town Deluxe)? Oder mal eine KOMPLETTE live Version in entsprechende Klangqaulität und nicht nur die ersten beiden Teile? Vielleicht gar das ganze ALbum??? Mehr Lust auf Golf, Lerxst? Lieber im Baseballstadion, Geddy? Schade! Insofern darf jetzt jeder für sich die Sternanzahl einordnen, ich bin schweren Herzens bei vieren angelangt, Kaufen würde ich es aber als Besitzer iener guten 5.1 Anlage immer wieder!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammer, 24. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 2112 (Deluxe Edition inkl. CD+DVD) (Audio CD)
Wirklich gelungene Deluxe Edition, hervoragende Remaster Produktion, klingt fast wie neu, satte Bässe, gutes Klangvolumen - einfach hervoragend. Und die DVD ebenfalls der Hammer. Alle Songs mit Comicillustrationen und Songtexten, nur vom Feinsten. Ein Kleinod, auf jedenfall eine Kaufempfehlung mit 5 Sternen und nicht nur für eingefleischte Rush Fans!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilenstein - Teil 2..., 25. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: 2112 (Audio CD)
Im April 1976 erschien Rushs *2112*. Es war Rush insgesamt viertes Studioalbum. Ungeachtet des eher mäßig Erfolges, den der Vorgänger *Caress Of Steel* der Gruppe beschert hatte blieb man sich konsequenz und ohne Rücksicht auf Verluste treu. Und Neil Peart, Geddy Lee und Alex Lifeson setzt genau da an wo sie auf eben diesem Vorgänger geendet hatten.

Der Epos *2112* unfaßt genau eine LP-Seite und ist wiederum unterteilt in sechs Kapitel. Wie der Titel bereits andeutet handelt es sich um eine Sci-Fi-Geschichte die in ferner Zukunft angesiedelt ist. Die Geschichte erinnerte teils an Lem, teils an Asimov und Dick. Die Erde wird von einem totalitären Regime geführt, Gefühle werden maschinell unterdrückt, bis der Protagonist der Geschichte ein Musikinstrument findet. Die Story ist trotz des Anspruches etwas oberflächlich und läßt sich wohl nur in einem Roman und nicht in einem Songtext ausreichend umsetzen, aber die Musik ist genial. Verschachtelt, sperrig mit genialen Instrumental, ausgefeilten Arrangement, viel Spielwitz und hörbarer Spiellaune. Ein Song der selbst das geniale *Fountain Of Lamneth* vom direkten Albumvorgänger noch zu übertreffen vermag.

Ab Track 2, also zu Beginn der zweiten LP-Seite, wird man dann wieder in die normalen, um nicht zu sagen profanen Gefilde des Hardrockes zurück geführt. *A Passage To Bangkok* klingt nicht nur wegen des asiatischen Intros fremdländisch, sondern klingt im ersten Moment völlig deplaziert, weiss aber dennoch zu gefallen. Weiteres gilt für die anderen fünf Tracks, die wegen des sperrigen ersten Tracks, wohl bewußt nur an die maximale Grenze von 4 Minuten herangefürt wurden. Kein Ausfall dabei, klasse Arbeiten, aber auch keine weiteren genialen Ideen dabei, nur einfacher Hardrock. *2112* übertrahlt einfach die komplette Scheibe.

Die Scheibe markierte dann zurecht auch den Durchbruch auf dem amerikanischen Kontinent, der globale Durchbruch sollte noch folgen, allerdings nicht in dem Maße mit dem es die vielen Kollegen von Rush geschafft hatte, die sich auf das komponieren von kürzeren Stücken spezialisiert hatten.

FAZIT: Epos der seinesgleichen sucht - in dieser Form selbst von Rush nicht mehr übertroffen...
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Klassiker, 22. November 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: 2112 (Audio CD)
Ein grandioses Werk. Das vierte Album der drei Kanadier aus dem Jahre 1976 war der frühe Rush-Klassiker. Als LP machte ursprünglich das erste Stück "2112", ein 20-minütiges Rock-Sci-Fi-Epos basierend auf den Schriften von Ayn Rand, die gesamte A-Seite aus. Die B-Seite besteht noch aus "A Passage To Bangkok", "The Twilight Zone", "Lessons", dem wunderschönen, tränentreibenden "Tears" und "Something For Nothing". Die B-Seiten-Tracks haben keinen inhaltlichen Zusammenhang wie 2112, trotzdem regen die Lyrics zum Nachdenken an.
Rush sind eine beeindruckende und sehr tiefgründige Gruppe. Der Sound der Band ist mitreißend und vielseitig. Kurzum: Rush haben schon immer gute Musik gemacht, die bis zum heutigen Tage nichts an ihrer Attraktivität eingebüßt hat.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Immer noch verdammt gut!, 12. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: 2112 (Audio CD)
Dies ist im wahrsten Sinne ein Klassiker. 2112 ist das dritte Album mit Drummer und Haupttexteschreiber Neil Peart. Das Album ist der erste kommerzielle Erfolg der Band und gleichzeitig das berühmteste Rush Album, das die Band an die Spitze beförderte.

Die Texte des Titelopus 2112, bestehend aus 7 Teilen, basieren auf Science Fiktion und sind eine Art sozial-politische Geschichte über eine fiktive Republik auf einem Planeten irgendwo im Weltraum. Das Titelstück mit tosenden Keyboards, Killer Drumming, außergewöhnlichen Bass und Gitarre und seinem makellosen Konzept ist ein episch, progressives Rock-Meisterwerk. Das ganze Stück ist über zwanzig Minuten lang. Leider sind die einzelnen Teile nur als zusammenhängender Track auf der CD, so dass es nicht möglich ist nur einzelne Teile davon zu hören. Es ist nicht richtig klar, wo die einzelnen Teile enden und der nächste anfängt.

Das gesamte Album ist außer ein paar soften Balladenteilen sehr energievoll, dynamisch und einprägsam. Am meisten beeindruckt mich das technische Können der Band Mitglieder. Vor allem Alex Lifeson mit seinen Solos ist fantastisch. Die Riffs in allen Liedern sind sehr frisch und bilden zusammen mit dem exzellenten Bassspiel von Geddy Lee eine starke Kombination. Das alles basiert auf heavy und schnellen aber technisch großartigen Drums. Die Musik und Texte erzeugen eine dramatische Atmosphäre und bieten in den Balladen zusätzlich Raum für weitere Emotionen.

A Passage to Bangkok hat einige sehr gute Gitarren Riffs.Something For Nothing hat einen sehr würdigen progressiven Stil, während Tear ein total softes Lied ist.

Die stärkste Seite des Releases ist jedoch das Songwriting. Rush sind zu Musikern mit guten technischen und Songwriting Fähigkeiten gereift. Es gibt keinen Augenblick der Langweile. Es ist faszinierend wie sich die Instrumente in der Führung abwechseln. Die Gitarre ist immer präsent, deren Rolle wird manchmal von Geddys Bass übernommen und es gibt Drum Solos und viele instrumentelle Teile, wo man die großartige Technik heraushören kann.

Geddy Lees Vocal Performance ist auf diesem Album verdammt gut, seine Stimme füllt den Raum zwischen Drums und Gitarre. Der gesamte Sound ist sehr dynamisch, für jedes Instrument gibt es genügend Raum. Vor allem die Gitarre ist heiß und kraftvoll.

Das Album steckt voller exzellenten, neuen, frischen Ideen. Es gibt keinen einzigen Schwachpunkt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein, 23. Februar 2005
Von 
Christian Pohl (Hamburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: 2112 (Audio CD)
Dieses Album war sicherlich eine kleine Revolution, wenn auch die Entwicklung auf dem Vorgaenger schon angedeutet wurde. 2112 ist eine schoene Geschichte, die aus einzelenen Themata besteht, die aber wie aus einem Guss klingen. Das Titelstueck klingt immer interessant und spannend, eine grosse kreative Leistung.
Ist meiner Meinung nach auch zeitlos. Man hoere sich das Ganze mal auf Different stages an. Die anderen Songs gefallen auch, wobei Something for nothing noch ein echter Knaller ist. 5 Sterne weil Musikgeschichte
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Durchbruch für Rush - zeitloses Album!, 7. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: 2112 (Audio CD)
In den 70ern mischten Rush die Welt des Hardrocks mit experimentellen und nie da gewesenen Strukturen auf. "2112" ist ein Meisterwerk, eine Explosion kreativen Schaffens! Und damit schafften sie es auch endgültig zu Weltruhm. Ihr 20-Minuten- Epos steht auch heute noch sinnbildlich für die Band und wird von Fans auf der ganzen Welt auf Konzerten frenetisch gefeiert: Ohne einen kleinen Teil aus dem Megawerk zu spielen kommen sie einfach nicht von der Bühne! Der Titeltrack besteht aus sieben Teilen und ist eine geniale Aneinanderreihung von ruhigen und harten Passagen, die sich jeweils an der erzählten Geschichte orientieren: eine Science Fiction- Atmosphäre; jemand findet sich plötzlich im Jahre 2112 wieder und versucht vollkommen überwältigt und dennoch fasziniert, mit dem, was er sieht, umzugehen. Interessant ist, daß Rush dabei sogar starke Refrains einbauen konnten (die Stärke eines Einzelsongs und gleichzeitig oft die Schwäche von langen Nummern) - "The Temples of Syrinx" ist ein Klassiker!
Ohne "2112" hätte es Dream Theaters "A Change Of Seasons" NIEMALS geben können, wer sich der "Ahnenforschung" des ProgMetal hingibt, sieht auf einmal in den New Yorkern dankbare Abkupferer - dieses ist Rushs prägendstes und nachhaltigstes Album. Wem dabei (trotz genialer Remastering- Arbeiten!!) die Aufnahme von 1976 zu altmodisch klingt, der sollte sich auch die letzte Livescheibe "Different Stages Live" von 1998 zulegen, worauf die Kanadier das Stück in Komplettlänge und grandios wie immer abliefern.
Nach dem beeindruckenden Titeltrack gibt es noch fünf "überschaubarere" Songs: "Something for Nothing", "Lessons" und "The Twilight Zone" sind verrückte Nummern voller Power und Witz, "A Passage to Bangkok" ein Live- Klassiker und mit dem gefühlvollen "Tears" ist eine der ganz wenigen echten Balladen der Bandgeschichte vertreten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk, 22. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: 2112 (Audio CD)
Vermutlich wird sich kaum jemand, der Rush nicht ohnedies kennt, hierher verirren, aber falls doch, eine kleine Orientierung:
Rush sind eine - vor allem überm Teich immens erfolgreiche - kanadische Progressivrockband, bestehend aus drei Musikern, die auf ihrem jeweiligen Instrument zu den besten zählen. Vor allem der Schlagzeuger Neil Peart kann die Drummer, die ihm das Wasser reichen können, fast an einem Finger abzählen.
Bis aufs Debüt 'Rush' aus dem Jahr 1974, wo noch ein anderer Schlagzeuger spielte, ist das Line up seither unverändert, nämlich Alex Lifeson (Gitarre), Geddy Lee (Gesang, Bass, Keyboards) und Neil Peart (Drums, Percussion). 2112 aus dem Jahr 1976 ist das vierte Album der Band und wird von vielen Fans und Kritikern als ein bzw. der Band-Höhepunkt der Arbeit der 70er-Jahre angesehen. Das liegt vor allem an dem Titeltrack, einem über 20 Minuten langen, in sieben Teile gesplitteten Science-Fiction-Epos. Der Text stammt von Neil Peart, der damals von den Arbeiten Ayn Rands beeinflusst war. Zu dieser Zeit haben sich Rush noch weitgehend auf Gitarre, Drums, Bass und Gesang beschränkt, es waren kaum Keyboards im Einsatz.
Soviel zum nüchternen Teil.

Erst möchte ich mich den 2 bis 6 widmen, die allesamt ein gutes bis sehr gute Niveau bieten. Die Band hatte damals noch nicht vollständig zu ihrer eigenen musikalischen Identität gefunden und war stark beeinflusst von Led Zeppelin und The Who, was aber nichts an der Qualität der Songs ändert.
Passage to Bangkok ist eine leicht orientalisch angehauchte Nummer mit kräftigen Gitarren. Gemeinsam mit der Ballade Tears der Höhepunkt des Albums, wenn man den übermächtigen Titeltrack mal außer Acht lässt.
Twilight Zone ist dann sehr gefühlvoll und melodisch, dabei teils wehmütig, teils geheimnissvoll.
Bei Lessons wechselt sich fröhlich-flottes Spiel mit kräftig-intensivem ab, wobei im letzteren Teil das Können an den Instrumenten gezeigt wird. Das Lied endet mit einem langen Gitarrensolo, das outfaded.
Tears ist oben erwähnte sehr schöne Ballade, ein wehmütiges Stück, in dem, wenn ich mich nicht irre, auch Holzbläser zum Einsatz kommen.
Something for Nothing ist wohl ein typischer 70er-Jahre-Progressive-Rock-Song, mit wechselnder Intensität wie bei Lessons. Hier hört man zum Beispiel streckenweise den Einfluss von Led Zep und The Who heraus.

Der Titeltrack 2112 ist eine wunderschöne utopische Geschichte über einen Mann, der in einer Art kommunistischer Gesellschaft lebt, in der Individualismus abgelehnt wird und die sogenannten "Priests" mit ihren Computern alles verwalten. Da er nichts anderes kennt, fehlt es ihm auch an nichts, bis zu den in dem Lied erzählten Geschehnissen.

Am Beginn steht die
- Overture, ein Instrumentalteil mit spacigem Intro und anfangs abgehackten Rhythmen. Aber bald schon galoppiert die Musik los und die Band biete famose Instrumentalarbeit, die sehr einfalls- und abwechslungsreich und dennoch eingängig ist und den Hörer gleich mal mitreisst.
Es schließt mein Lieblingsteil an, das sehr rockige
- Temples of Syrinx, in dem die alles beherrschenden Priests vorgestellt werden. Der Gesang ist eher kreischend, was hier und auch später die Priests charakterisiert.
Dann Schwenk zu
- Discovery, einem anfangs sehr leisen, ruhigen Teil. Hier entdeckt der Erzähler der Geschichte ein ihm unbekanntes Gerät, das der Hörer durch die Beschreibung als Gitarre erkennt. Über die Strecke dieses Teils hinweg wird durch anfangs simples Geklimper bis hin zu späteren wunderschönen Melodien hinreißend dargestellt, wie der Erzähler lernt, darauf zu spielen und bemerkt, was er hier für ein wundervolles Ding gefunden hat, mit dem jeder selber so schöne Musik machen kann.
In
- Presentation bringt er das Ding voller Enthusiasmus zu den Priests, überzeugt davon, dass sie seine Begeisterung dafür teilen werden. Unendlich ist die Enttäuschung, als sie (erkennbar wieder durch den kreischenden Gesang) ihm vorwerfen, dieses unnütze Ding sei kein Segen, sondern ein Fluch - offenbar, weil es Individualismus erlaubt und sich dadurch jeder auf eigene Art ausdrücken kann - und dass es eines dieser Dinge war, das die "elder race of men" dem Untergang geweiht hat. Musikalisch wechselt dieser Teil zwischen den ruhigen Parts des Erzählers und den rockigen, aggressiven Parts der Priests.
In
- Oracle:Dream wird anfangs grandios seine Enttäuschung musikalisch verdeutlicht, bis sich die Musik dann in große Hoffnung steigert und der Erzähler in einem Traum erkennt, dass die vorhin erwähnte "elder race of men" nicht - wie offenbar allgemein erzählt wird - untergegangen ist, sondern den Planeten verlassen hat und in ihrer Kreativität immer weiter reist und lernt und wächst, bis sie eines Tages zurückkommen wird, um die Tempel der Priests niederzureißen.
Sein Aufwachen im Teil
- Soliloquy wird von sanfter Musik untermalt, wechselt dann aber zu aggressiver Instrumentierung, als der Erzähler merkt, dass er mit diesem Wissen nicht weiterleben kann in einer solchen Welt. Der Teil schließt mit seinem Freitod.
Abgeschlossen wird das Epos mit dem
- Grand Finale, galoppierender Musik, anfangs hoffnungsvoll, dann dramatisch und wild. Es gibt keinen Text mehr, nur zum Schluss die unterschiedlich deutbare Durchsage "Attention - all planets of the solar federation. We have assumed control."
Ich deute das als die erhoffte Rückkehr der "elder race", die den Priests die Herrschaft entrissen hat.

Auch wer mit derart überlangen Tracks üblicherweise nichts anfangen kann, sollte diesem Epos, wenn er 70er-Rock und/oder utopische Geschichten mag, eine Chance geben und es drei- bis viermal konzentriert anhören. Ich mag normalerweise keine so langen Tracks, aber diese Nummer hat mich gefangen und zählt inzwischen wohl zu einem meiner Lieblingslieder.
Speziell die musikalische Begleitung der Geschichte ist sehr plastisch und meiner Ansicht nach gelungen. Progressive-Fans kennen das Album ohnedies; wer mal in sowas reinhören möchte, dem sei dieses Teil wärmstens ans Herz gelegt.
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2112 von Rush (Audio CD - 1997)
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