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TOP 1000 REZENSENTam 24. November 2012
"Music From The Elder" erschien im November 1981 und ist das 9. Studioalbum der U.S.-Rocker Kiss. Eingespielt wurde es von Paul Stanley (Guitars, Vocals), Gene Simmons (Bass, Vocals), Ace Frehley (Lead Guitars, Vocals). Die Drums wurden von Eric Carr, Anton Fig und Allan Schwartzberg eingehämmert. Eric Carr wurde dann aber ofiziell der Nachfolger von Peter Criss. Die Produktion legte man in die Hände von Bob Ezrin, welcher u.a. schon mit Pink Floyd gearbeitet hatte.

"The Elder" ist und bleibt das ungewöhnlichste Album der Gruppe, handelt es sich um ein Konzeptalbum. Viele Fans hatten nach "Dynasty" (1979) und "Unmasked" (1980) wieder ein Hard Rock-Album erwartet und wurden enttäuscht. Zu hören war eher eine Art Fantasy-Rock, auf dem Fanfaren und Symphonieorchestermusik eine wesentliche Rolle spielten. Die Qualität der Stücke ist recht unterschiedlich, es gibt wirklich gelungene Songs, aber auch Ausfälle zu hören.

Ganz untypisch geht es los mit dem Instrumental `Fanfare` und dem kurzen und eher schwachen `Just a boy`. Bei `Just an boy` singt Stanley einfach etwas zu hoch, das muss nicht sein. Mit Piano und Orchester geht es bei `Odyssey`, dem längsten Stück der Platte, weiter. Bis hierher hören wir eher ein Musical, als eine Rock-Platte. Ab `Only you` von Simmons wird es aber besser, weil rockiger. `Under the rose`, von Simmons und Carr geschrieben, mit seinen Chören kann man schon als bombastisch bezeichen, sehr ungewöhnlich aber nicht schlecht. Mit `Dark light` folgt das erste von nur zwei Frehley-Stücken. Bei "Dynasty" und "Unmasked" waren es gerade die Frehley-Songs, die die Alben gerade noch vor dem Absturz retteten. `Dark light` ist ein recht typisches Stück von Ace und durchaus als gut zu bezeichnen, besonders das Solo kann überzeugen. Bei dem kurzen `A world without heroes` hören wir Keyboards und wieder Orchester. Auch hier weiß das Solo von Frehley zu gefallen. Bei `The oath` von Stanley wird amtlich gerockt. `Mr. Blackwell` geht etwas schwer in die Ohren, gefällt aber spätestens nach dem 3. Durchgang. Mit zwei Höhepunkten `Escape from the Island` und `I` endet das Werk.

Lange habe ich mich gefragt, ob "The Elder" gut für 4 Sterne ist, oder ob es doch nur zu 3 Sternen reicht. Auf jeden Fall kann man die Musik als mutig bezeichnen, sowas hatte man gerade von Kiss nicht erwartet. Im direkten Vergleich gefällt es mir etwas besser als die 2 Vorgänger, daher kann ich mich so gerade eben zu knappen 4 Sternen durchringen. "The Elder" kann Musikfreunden, die ohne Scheuklappen durch die Gegend laufen, durchaus gefallen. Man muss nur `offen` an das Album rangehen und es sind sicher auch mehrere Durchgänge nötig. Der Erfolg blieb jedoch aus, es gehört zu den am wenigsten verkauften Alben der Band, daher standen in 1982 einige Veränderungen an.
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am 22. Januar 2007
Viele KISS-Fans waren total verunsichert als diese Album auf den Markt kam,doch es ist ein wunderbares Werk! Die Songs gehen voll ins Ohr. Schöne Klassische Musik mit Popmusik und E-Gitarre. Ein Meisterwerk!
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am 22. Mai 2008
Dieses Album gehört eigentlich zu den besten Rockscheiben aller Zeiten, auch wenn das verbohrte KISS Fans (die es wahrscheinlich nie komplett gehört haben) komplett anders sehen!
Es ist einfach ein unglaublich gut komponiertes Konzeptalbum.
Auch hier lohnt es sich kaum, ein Stück hervorzuheben, außer vielleicht "Only You" (toller Simmons-Ohrwurm), "The Oath" (harter Rocker) und "Escape from the Island" (Frehley & Carr beweisen hier ein großartiges Zusammenspiel!).
Also blickt ruhig mal über den Tellerrand, denn es gilt hier ein top Album zu entdecken.
Aufzuräumen gilt es allerdings noch mit der Falschaussage des Rock Hard Schreibers Jaedike- die Stücke der remasterten Version sind immer noch in der originalen Reihenfolge!

Mich würde allerdings interessieren, wie die "Elder" Demos klangen, die die Jungs in Frehley's Studio aufgenommen hatten. Ich persönlich hätte Bob Ezrin damals gnadenlos entlassen (er verlangte nach Hören der, angeblich sehr harten, Stücke (letztes Überbleibsel der Demoversionen ist wahrscheinlich "Dark Light"- genialer Frehley Song), ein komplettes Neueinspielen der Lieder!!).

Frehley wurde nach dem Album übrigens nicht gekündigt (er hatte seine Drogen im Gegensatz zu Criss "unter Kontrolle"), sondern ist freiwillig ausgestiegen, da ihm die von Ezrin eingeschlagene Richtung nicht gefiel.
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am 28. März 2014
...aber nicht verwunderlich, dass die Band heute nicht mehr zu diesem Werk steht: es ist halt finanziell gefloppt und das ist ja -vor allem in der Welt von Gene Simmons- das einzige Qualitaetsmerkmal, das wirklich zaehlt!
Musikalisch sicherlich das anspruchvollste Album der Kiss-tory, abwechslungsreich, rockig, ambitioniert instrumentiert...
"The Oath", das bombastische "Odyssee" und selbst die "Rock'n Roll All Nite"- Ersatzhymne "I" (sowas darf ja auf keinem Kiss- Album fehlen) gehoeren zu den besten Songs der Band- Geschichte, "Escape from the island" ist ein flottes Rock- Instrumental und selbst Gene nervt mal nicht, mit "A world without heroes"! Fuer mich war "The Elder" schon bei der damaligen Vinyl- Veroeffentlichung eine tolle Scheibe. Sie hat bis heute nichts von diesem Standard eingebuesst.
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am 13. Dezember 2011
Ich will keine unnötig lange Rezension schreiben, dashalb nur eine kleine Geschichte:

Gestern ist mir aufgefallen, dass ich STÄNDIG "The Elder" höre beim Sport, beim Autofahren, beim Was-auch-immer.
Anscheinend ist diese Scheibe garnicht so schlecht, wie sie immer gemacht wird. Und die Rezensionen der Amazon-user sprechen wohl für sich.

Jetzt mal im Ernst: nehmen wir nur mal THE OATH !!!!!!!
Minimal Gitarren-instrumentierung im Refrain, wie es nur Kiss können! Hammer!!
Und "Just a boy" ist so widerlich kitschig, dass man als Stanley-Fan einfach grinsen MUSS!

Super Album! Punkt.
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am 7. Juli 2000
Das muß der Grund gewesen sein warum dieses geniale Album Damals so floppte. Ich für mich kann sagen daß The Elder das Beste Kissmachwerk aller Zeiten ist. Beste Songs sind Oddysee und vor allem I.
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TOP 500 REZENSENTam 31. März 2009
THE ELDER ist das fraglos kontroverseste Album von KISS - man stößt nur selten auf Meinungen im Mittelfeld. Wenn THE ELDER also eines fraglos geschafft hat dann das polarisierenste Werk der ohnehin völlig polarisierenden Truppe KISS zu sein.

Kiss wollten mit THE ELDER totales Neuland betreten und ein musikalisch ambitioniertes, komplexes und intelligentes Konzeptalbum abliefern - weg vom Pop der Vorgänger Dynasty und Unmasked, weg vom 70er Jahre Party-Hard-Rock der sie groß gemacht hat. Ob Kiss das mit THE ELDER gelungen ist diskutiert man seit fast 30 Jahren gerne mal.

Tatsache ist, dass dieses Album durchaus zeigt, dass die Köpfe bei Kiss auch andere Sachen als "Rock N Roll All Nite" schreiben können... das unterschätzte "The Oath" ist zum Beispiel ein reichlich heroischer Rocker mit Falsett-Gesang, der selbst für Paul Stanley bemerkenswert ist, und" A World Without Heroes" ist ebenfalls ergreifend und völlig anders als das bisherige KISS-Material. Bei "Under The Rose" wird man beinahe an Manowar (!) erinnert... wohlgemerkt an Manowar in ihrer klassischen, guten Phase.
Musikalische Ideen sind also reichlich vorhanden - das, was Kiss in den 80ern an Originalität eher abging (man höre nur das größtenteils arg austauschbare Material von Alben wie Animalize, Asylum, Hot In The Shade und Crazy Nights) hat THE ELDER fraglos.

Auch muss man THE ELDER fraglos zu Gute halten, dass es ein schlichtweg notwendiges Album war: irgendetwas musste ja zu dieser Phase bei Kiss passieren. Der 70er Hard Rock hatte ziemlich ausgedient und schwächelte bei vielen Fans angesichts der NWOBHM, der Disco-Rock Stil von Dynasty und Unmasked war ebenfalls ausgereizt und hätte vermutlich kein weiteres Hit-Album gefüllt... irgendwohin mussten sich Kiss also entwickeln. Insofern ist es absolut nachvollziehbar, weswegen Kiss auf diese etwas waghalsige Idee kamen.

Dennoch werde ich seit den 80ern mit THE ELDER nicht so wirklich warm und kann mich den 5 Sterne Rezis hier nicht anschließen. Denn auch wenn ich es seit über 20 Jahren immer wieder versuche, ein völliges Meisterwerk kann ich bei THE ELDER nicht erkennen. Ein Album mit vielen guten Ideen, OK, aber gute Ideen bedeuten noch nicht zwangsläufig eine ebenso gute Umsetzung. Und genau daran hapert es so ein bisschen - vieles wirkt ein wenig inkonsequent, ohne den entscheidenden Kick. Die Songs haben Potential, aber grandiose Hymnen höre ich in Ihnen nicht unbedingt. Dazu wirkt THE ELDER einfach unausgegoren und unrund - und manche Songs einfach zu holprig. .

Alles in allem eine durchschnittliche Bewertung - ein interessantes Album, und als Kiss-Album höchst bemerkenswert, vom Material her viel Potential, aber manchmal nur mittelmäßig umgesetzt.
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am 23. November 2012
Ich bin ein großer KISS-Fan seit mithin fast 30 Jahren, ich war auf jeder Deutschland-Tour, ich habe alle Alben, auch alle mir bekannten Bootlegs - dieses Album ist meines Erachtens das experimentellste, was KISS jemals produziert hat. Seinerzeit im Metall Hammer sehr kontrovers diskutiert - ich mag es sehr und kann jedem KISS-Fan/Liebhaber nur empfehlen mal reinzuhören.
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am 25. Juni 2014
aber dennoch eines der besten Kiss Alben. Es ist anders, aber wer den Gitarrenstrich von Just a Boy schonmal gehört hat, weiß daß der Soundtrack nie wirklich objektiv bewertet wurde. Es sollte nicht der typische Galopp sein, sondern zur Handlung passen. Auch was Ace (A Dark Light) angeht, ist die Platte einer meiner liebsten.
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am 19. April 2011
Konzept-Grütze von einer Band, deren Konzept bisher darin bestanden hatte, eine unendlich währende und ultra-hedonistische Übersteigerung angenehmer Aspekte der Pubertät aus allen Rohren in die Menschenmassen zu feuern. Es geht um den Kampf des Guten gegen das Böse, wie originell. War natürlich eine Idee von Gene Simmons, einem der World Champions des Antisubtilen: "Since the dawn of time The Elder have watched silently over a virgin world and all its creatures..." beginnt der schwülstige Text im Gatefold, dazu ein Foto mit alten, Der-Name-der-Rose-kompatibel geschnitzten Stühlen um einen Tisch herum, auf dem eine Kerze steht. Hui. The Elder sind also sowas wie Gott, und wie es in handelsüblichen Universen nunmal so ist, gibt es dazu eine Gegenkraft, also sowas wie Satan. Und nun schickt das Gute einen Krieger in die Schlacht gegen das Böse, also sowas wie Luke Skywalker. So weit, so doof. Interessant ist, daß Kiss in dieser Phase profunder Desorientiertheit tatsächlich (und unabhängig davon, ob man's mag oder nicht, auch erfolgreich) versucht haben, statt primitivem Mal-Fünfe-grade-sein-lassen-Hardrock nunmehr pseudo-hochwertigen Bombast-Schlock mit Sinfonieorchester, Chören, kleinen Hörspiel-Skits und all solchem Bedeutungsgedöns zu machen. Und wie ist es eigentlich gekommen, daß ein Literat wie Lou Reed an dieser Produktion beteiligt sein konnte? Kiss müssen für so einen doch das Hinterste vom Schwein sein...genau wie Bob Dylans Beteiligung an Gene Simmons' "Asshole"-Platte (grübel, brabbel)...na gut, das würde zu weit führen. Daß Bob Ezrin als Produzent die richtige Idee war, läßt sich denken, schließlich moppelte er auch schon das allerorten gepriesene "Destroyer" [1976] auf.
Das Album hat seine Höhepunkte: "A World Without Heroes" ist melancholischer Sympho-Rock, bei dem man sich von Gene Simmons' desillusionierter Greinerei über die Sinnlosigkeit einer Welt ohne Figuren, zu denen man aufschauen kann, gar berühren lassen möchte; und Ace Frehley, der sich damals deutlich von "The Elder" und zunehmend auch von Kiss abgrenzte, hat mit "Dark Light" einen seiner stärksten Momente: Sein unvermeidliches (und für einen Simpel wie ihn ziemlich experimentelles) Solo hat nur Schlagzeug- und Conga(!)-Begleitung! Der Refrain ist wunderbar hymnisch, und so ein zickiges Strophenriff hat(te) man von Kiss noch nicht gehört. Bräsigen Peter-Hofmann-Käse wie "Odyssey" allerdings auch nicht. Da hat Paul Stanley wohl schonmal für sein späteres Engagement als "Phantom Of The Opera" geübt. Das American Symphony Orchestra erledigt seinen Job, und Paul Stanley legt sich tatsächlich einen, ja, pastoralen Habitus zu. Weiter weg vom ideellen Kiss-Kern kann man kaum geraten. Aber auch er hat im kurzen, von Taktsprüngen aufgelockerten und mit akustischen Gitarren arrangierten "Just A Boy" seinen großen Auftritt. Und es gibt ein schmissiges Instrumental ("Escape From The Island"), an dem Eric Carr, dessen erster Studioeinsatz als Kiss-Drummer diese Platte auch noch war, sich songschreiberisch beteiligt hatte - wie auch an einigen anderen Stücken von "The Elder".
Natürlich ist das Humbug, aber für mich hängen Jugenderinnerungen dran. "The Elder" war meine erste, neu erscheinende Kiss-Platte als 11jähriger Fan. Ich erinnere mich an den Kurzhaar-und-Leder-Look, an Paul Stanleys lilanes Stirnband, an Eric Carrs Reißverschluß-Anzug (der irritierend punkig aussah) und Ace Frehleys schwarzen Overall mit silbernen Blitzen drauf.
Für das 1997er Remaster wurde die ursprünglich intendierte Track-Reihenfolge restauriert, und somit kommt das Werk erst spät aus dem Quark. Man versteht, warum 1981 eine ohnehin schon nicht amüsierte Plattenfirma darauf bestand, daß "The Oath" (das wahrscheinlich "härteste" Stück der Platte mit reichlich Falsett-Gesang von Paul Stanley) den Opener abgab. In der Kiss-Community und bandintern gilt "The Elder" als peinlicher Fehltritt. Ich muß gestehen, ich mag es.
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