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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessanter Nachklang zu Achtung Baby
Zooropa ist eine sehr interessante Platte. Es geht los mit dem Opener "Zooropa", einer sehr psychedelischen Nummer, die aber bei mehrmaligem Hinhören voll überzeugt, anschliessend folgt "Babyface", der vielleicht popigste Song, den die Iren je geschrieben haben, aber trotzdem gut. Numb ist ein sehr untypischer Song von U2, der auffällt...
Veröffentlicht am 15. März 2004 von ron_91

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht die beste von U2, aber interessant.
"Zooropa" ist genauso, wie das Cover aussieht: auf den ersten Blick aalglatt, langweilig und poppig. Und bei näherem Hinhören können sie es doch noch; das Album entpuppt sich beim Reinhören als nettes Experiment. Der Titelsong leitet ganz ordentlich ein, "Babyface" ist wirklich gewöhnungsbedürftig, aber nicht gerade...
Am 11. September 2000 veröffentlicht


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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessanter Nachklang zu Achtung Baby, 15. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Zooropa (Audio CD)
Zooropa ist eine sehr interessante Platte. Es geht los mit dem Opener "Zooropa", einer sehr psychedelischen Nummer, die aber bei mehrmaligem Hinhören voll überzeugt, anschliessend folgt "Babyface", der vielleicht popigste Song, den die Iren je geschrieben haben, aber trotzdem gut. Numb ist ein sehr untypischer Song von U2, der auffällt mit einer nach Industrial-Rock tönenden Gitarrenspur mit dem Sprechgesang von "The Edge". Als Highlight und Geniestreich würde ich "Lemon" nennen, bei diesem Song kommt die Gitarre praktisch nirgends vor oder wurde sehr zu technomässigen psychedelischen Klängen verarbeitet, beim Refrain, der schnell ins Ohr geht kommt eine wunderschöne Klaviermelodie vor. Weiter gehts mit Stay, der einzigen Nummer da drauf, die auch auf "The Joshua Tree" hätte sein können. Aber trotzdem passt sie auf Zooropa, vielleicht schon gar einer ihrer besten Songs der 90-er. "Dady's gonna pay for your crashed car" ist ziemlich öde, jedoch als Experiment interessant. Track 7 "Some days are better than others" zeigt wieder das Können von "The Edge's" Gitarrentechnik, mal tönt es psychedelisch verträumt, dann wider stark elektronisch verzerrt. "The first time" ist nicht so anspruchsvoll, da durch das ganze Lied immer die gleiche Melodie ertönt. "Dirty day" mit guten Gitarrenriffs und die experimentell angelegte Elektro-Hymne "The Wanderer" (gesungen von Johny Cash) bilden das perfekte Schlusslicht dieser Platte. Alles in allem ist Zooropa eine wohlklingende Platte, kommt aber schon nicht an Achtung Baby oder The Joshua Tree heran. Respekt!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Oft überhört, 10. November 2012
Von 
ROTT - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Zooropa (Audio CD)
Gerade lief auf dem ipod die Zooropa Version von dem U22 Livealbum, da schwingen Erinnerungen mit. Erinnerungen an ein Album, dass in der 90ern fast unterging.

"Zooropa" ist nicht U2s erfolgreichstes Album. Das wird in alle Ewigkeit "The Joshua Tree" bleiben: fast jeder Song ein Single-Hit, das Album mit Gold und Platin überhäuft. Zooropa ist anders, vielleicht das am wenigsten beachtete U2-Werk. Bekannt daraus wurde lediglich STAY (FAR AWAY, SO CLOSE). Die CD entstand 1993 nach Abschluss der spektakulären und gefeierten Multimedia-Tour ZOO-TV, mit der U2 ihr voraus gegangenes Album "ACHTUNG BABY" vorstellten. "ACHTUNG BABY" hatte 1990 einen musikalischen Wechsel eingeleitet, der die Band vom traditionellen Rock'n'Roll zur elektronischen Dance-Music brachte, ein Trend, den U2 auf "Zooropa" weiter präzisierten und um zaghafte Techno-Elemente erweiterten.

"Zooropa" ist das experimentellste Album von U2. Die Band spielt mit Sounds und Stilen. Dem Album hat die kurze Produktionszeit im Anschluss an die Tour, als die Band noch richtig "eingespielt" war, gut getan. Das Album wirkt durch den Verzicht auf den Pathos früherer Werke klarer, spontaner und spielerischer. Außer der markanten Stimme Bonos erinnert kaum noch etwas an das handgemachte "Joshua Tree"-Album, doch selbst er hält sich auf Zooropa erststaunlich zurück: NUMB, durch seinen ganz besonderen Groove eines der besten Stücke auf der Platte, wird von The Edge gesungen, der auch den Text dazu schrieb. Eine weitere Überraschung bietet auch der Schlusssong von Zooropa: THE WANDERER singt kein anderer als Country-Legende Johnny Cash. U2 haben bei THE WANDERER alle Hände voll zu tun, um gegen Cash zu bestehen, dessen Stimme so charakteristisch ist, dass er selbst noch beim Vorlesen von Kochrezepten nach Country klingt. U2 treiben ihn in eine Art elektronischen Gospel, und das Ergebnis kann sich hören lassen und muss wohl auch Cash selbst überzeugt haben, zumal sein Auftritt auf Zooropa die Aufmerksamkeit neuer Hörer-Gruppen auf ihn lenkte.

Es ist bedauerlich, dass viele alte U2-Fans den Spaß der Band an stilistischen Experimenten nicht teilen mochten und sie den kommerziellen Erfolg von The Joshua Tree mit den ungleich ambitionierteren Nachfolge-Projekten nicht wiederholen konnten. Ist es doch genau diese Erweiterung ihres musikalischen Horizonts, die ihren Platz in der Geschichte der Rock-Musik begründet.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einem Meisterwerk auf der Spur, 22. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Zooropa (Audio CD)
" Zooropa " hat ein Janusgesicht. Es ist definitiv nicht das beste Album der Band. Gleichzeitig jedoch erscheint es mir als das mit Abstand Interessanteste.
Dies hat mehrere Gründe. Zunächst einmal ist es eine Platte ohne Hitpotential. U2-typische Chartsgaranten wie " one", " With or without you" oder "pride" finden sich einfach nicht auf dem sechsten Studioalbum der Band. Diese Tatsache war es wohl, die seinerzeit 1993 die meisten U2-fans ( und Kritiker ) ein etwas voreiliges Urteil über diese CD fällen ließ.
Übersehen wurde damals wie heute, dass der Verzicht auf Hits diesem Album einen ganz erstaunlichen Tiefgang verleiht.
U2 klingen hier zum ersten Mal wirklich schwermütig. Bedenkt man, dass die Band in ihren Texten dies im Großen und Ganzen eigentlich schon immer war und sie oft genug damit in Konflikt zu ihrer musikalischen Darbeitung gerieten ( man denke nur an " sunday bloody sunday"- eine Stadionhymne mit einem im wahrsten Sinne des Wortes todernsten Thema...), so muß man feststellen, dass U2 über ein gesamtes Album hinweg niemals so ehrlich zu sich selbst waren, wie auf "Zooropa". Ich bin mir nicht sicher ob U2 das überhaupt realisiert haben. Wie sonst kann man sich erklären, dass diesem Album von der Band selbst so wenig Zeit eingeräumt wurde, um sich kompositorisch zu entwickeln. Gerade "Zooropa" hätte kein Schnellschuß werden dürfen. Beinahe jeder Song des Albums deutet es an: Hier waren U2 ihrem Meisterwerk auf der Spur. Hätte man bei "Zooropa" im Songwriting ein wenig mehr Sorgfalt an den Tag gelegt, es wäre ihre künstlerisch und musikalisch wichtigste Veröffentlichung geworden.
Einen bestimmten Song hervorheben zu wollen erscheint sinnlos, erstrahlt "Zooropa" doch nur in seiner Gesamtheit. Trotzdem kann ich es nicht lassen. Hört euch einfach einmal " the first time " an. Wenn euch die Grundstimmung dieses Tracks zusagt, dann zögert nicht und legt euch diesen düsteren, nicht eben unumstrittenen Zwilling des Vorgängeralbums zu.
Wenn " Achtung Baby ! " die Party war, so ist " zooropa " der unruhige Schlaf, der dem Kater voraus geht.
4 Sterne für ein Album, das so viel mehr hätte sein können....
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der richtige Sound für die Autobahn, 28. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Zooropa (Audio CD)
Zooropa ist die unentdeckte Perle unter den U2-Alben. Denn U2 brachen bei der Veröffentlichung ziemlich alle PR-Regeln, die es gibt. Zooropa stand irgendwann nach der Veröffentlichung von "Achtung Baby" und der laufenden Tour in den Regalen, ohne dass die Gruppe die üblichen Werbetermine dafür gemacht haben.
Vom Sound her knüpft Zooropa an die Experimentierfreudigkeit von "Achtung Baby" an. Nur gehen die Iren noch einen Schritt weiter. Songs wie "The Wanderer" oder "Daddy gonna pay for your crashed car" würden kaum auf ein Mainstreamalbum passen. Auch singt erstmals The Edge auf Zooropa, was diese Platte automatisch zu einem Sonderling in der U2-Sammlung macht.
Der Sound von "Zooropa" ist hypnotisch. Schon der Opener versetzt einen in eine merkwürdige Stimmung irgendwo zwischen Melancholie und Aufbruchssstimmung. "Lemon" oder "Stay" sind echte Ohrwürmer.
Am besten eignet sich der zwischen Breitwand- und Akkustik angelegte Sound dieser CD für lange Autofahrten.Ob man dann zu Stay träumt oder zu "Daddy gonna pay..." so richtig Gas gibt, sei jedem selbst überlassen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Willkommen in Zooropa!, 15. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zooropa (1993) (Audio CD)
U2 wie nicht jede sie kennt!
Wer auf tolle Überraschungen steht ist in Zooropa genau richtig.
Dieses Album verbindet industrielle Klänge mit kreativem Bandjaming (Some Day's Are Better Than Others) und schräge, ausgefallene aber doch interessante Tonfolgen (Lemon) mit den gewohnt tollen Rockmelodien von U2 (Stay).

Genau das richtige, wenn man mal kein bekanntes Album von U2 oder generell Musikern hören möchte.
Top!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Experiment gelungen!, 27. Januar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Zooropa (Audio CD)
Für U2 recht außergewöhnlich wurde "Zooropa" innerhalb kürzester Zeit - nur drei Monate - während einer Tourneepause eingespielt. Die Band ließ auf diesem Album einfach ihrem kreativen Überschuss freien Lauf und das war und ist gut so. Einzelne Highlights herauszuheben fällt mir schwer. Experimentieren war angesagt und wegen der begrenzten Zeit, die zur Verfügung stand wurde auch nicht an jedem Song zu lange herumgedoktert, wie z.B. auf dem Nachfolger POP. So wirkt jeder Titel wie eine Momentaufnahme, was diesem zu der damaligen Zeit eigentlich nicht geplanten Album nur gut tut. Herausragend Adam Clayton's Bass-Spiel auf "Some Days Are Better Than Others". Oder das reduzierte, an Lou Reed und Velvet Underground erinnernde Spiel in "Stay, Faraway So Close". Noch nie hat jemand einfach fünf Städtenamen (Miami, New Orleans, London, Belfast and Berlin)so harmonisch in eine Textzeile integriert wie Bono in diesem Klasse-Song! Beeindruckend auch Johnny Cash's Gastauftritt im letzten Song "The Wanderer". Es ist einfach unglaublich, wie er sich in "Erzengel Gabriel-Manier" durch diesen Space-Country-Song hindurchsägt. Gänsehaut! Und volle Punktzahl für "Zooropa". Übrigens einen Sonderpunkt gibt es für die radikal-schön-schmerzende Gestaltung des CD-Booklets.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht die beste von U2, aber interessant., 11. September 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Zooropa (Audio CD)
"Zooropa" ist genauso, wie das Cover aussieht: auf den ersten Blick aalglatt, langweilig und poppig. Und bei näherem Hinhören können sie es doch noch; das Album entpuppt sich beim Reinhören als nettes Experiment. Der Titelsong leitet ganz ordentlich ein, "Babyface" ist wirklich gewöhnungsbedürftig, aber nicht gerade schlecht, auch "Numb" und "Lemon" sind zunächst langweilig, werden aber bei weiterem Untersuchen und Ablegen der Vorurteile als vernünftige Songs sichtbar. Obwohl sie garantiert beide nicht sonderlich ernstgemeint sind... "Stay" ist ein klassischer U2-Song mit netter Steigerung, "Daddy's Gonna Pay For Your Crashed Car" mit seinem industriellen Technobeat ist völlig ungewöhnlich für U2, aber trotzdem gut. "Some Days Are Better Than Others" ist eine tolle, witzig arrangierte Nummer, meine liebste auf diesem Album, "Dirty Day" ist eigentlich nur in den Remixes gut. "The Wanderer", vom Country-Veteranen Johnny Cash eingesungen, hat einen genialen Text und bei mehrfachem Hören ist es auch ganz hübsch; natürlich wie der Rest des Albums immer mit einem Augenzwinkern zu betrachten. U2 winden sich mit "Zooropa" auch eine Menge Ironie ab, die man erstmal entdecken muss, und sie verlieren noch mehr Charme als mit "Achtung Baby!" und bereits "Rattle And Hum", aber irgendwo ist das Album interessant - und hörbar.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein mittelmäßiges, aber äußerst facettenreiches Album, 11. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Zooropa (Audio CD)
Es kann einfach nicht immer nur Number One-Alben geben. Nach "Achtung Baby", "Joshua Tree" und "Rattle and Hum" gehört das 1995er Album "Zooropa" eher zun den mäßigen Scheiben von U2, obgleich es durchaus auch Klasse hat und sich durch ein hohes Maß an Ideen- und Facettenreichtum hervorhebt. Die Band hat sich nach dem erfolgreichen "Achtung Baby" weiter neuen Einflüssen geöffnet und hat weiter experimentiert. Die Einfluss der Technik ist nicht zu überhören. Nur ging meines Erachtens hierbei der typische Sound zu sehr verloren, was an sich zwar nicht so schlimm ist, doch fehlt diesem Album ein gewisses Maß an Geradlinigkeit und Ausgereiftheit. Einige Titel gehen fast unter ("Dirty Day", "Stay"), während nur wenige wirklich Klasse zeigen, wie z.B. "Lemon" oder "Some Days Are Better Than The Others". Als Gegenstück zum dem elektro-lastigen Sound bestreitet Johnny Cash das Finale und bringt Country-Musik ein. Dieses U2-Album ist insgesamt sehr gewöhnungsbedürftig und wohl als Einstieg in die Musik von U2 eher weniger geeignet. Eingefleischte U2-Fans allerdings wissen dieses abwechselungsreiche und kreative Album zu schätzen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr experimentell, nur für Fans, 10. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Zooropa (Audio CD)
Dies ist U2's zweite CD nach der Stil Veränderung mit "Achtung Baby" es entstand in relativ kurzer Zeit während der Zoo TV Tour. Die meisten Songs wirken sehr experimentell. Das soll jetzt keine diplomatische Umschreibung für schlecht sein. Im Gegensatz zum Nachfolger "Pop" kann man U2 hiermit noch identifizieren, auch wenn der Sound gewöhnungsbedürftig ist. Insgesamt handelt es sich nicht um eine schlechte CD, doch die ganz großen Songs fehlen. Ausgenommen ist hier "Stay" (bzw. "Far Away So Close", dieser Titel gefällt mit besser). Bei diesem Song stimmt einfach alles. Es ist definitiv einer der besten, die U2 jemals gemacht haben. Letztendlich empfehlenswert ist die CD aber nur für U2 Fans. Solche, die es nicht sind, sollten lieber die Finger davon lassen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen U2 - Vorsprung durch Technik, 11. August 2003
Von 
Norman Fleischer "it's about progress" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Zooropa (Audio CD)
Als erstes muss erstmal gesagt werden, dass "Zooropa" neben "Pop" (1997) das wohl untypischste aller U2-Alben ist. 1993 bewegte sich die Band im Rahmen ihrer gewaltigen "Zoo TV"-Phase" damit immer weiter weg, wass die Band mal Ende der 80er ausmachte... und das war auch gut so. U2 probieren mit "Zooropa" noch mehr neue Sachen aus, als auf dem ohnehin schon genialen "Achtung Baby". Dies mal wird es allerdings noch verwirrter und seltsamer. "Lemon" und "Babyface" kommen als schnittige Pop-Songs fast ohne Gitarre aus, auf "Numb" zeigt The Edge Rap-Künste und "Daddy's gonna pay your crashed Car" und "Zooropa" spiegeln fast im Alleingang den Größenwahn der "Zoo TV" Shows dar... Highlight aber ohne Zweifel ist die post-moderne Westernhymne "The Wanderer" die Johnny Cash im Alleingang zum besten gibt... im Prinzip kein U2-Song mehr... aber dass trifft fast für die ganze Platte zu. U2 zeigten damals und in den gesamten 90ern Mut zur Veränderung. Weg vom Rock hin zu anderen Klängen. Ein weiterer Grund, warum die Band sich so lange so erfolgreich gehalten hat. "Zooropa" erhielt damals zurecht den Grammy für die beste Alternative Platte des Jahres. Sie ist das perfekte Gegenstück zum grossen Vorbild "Achtung Baby"... wem diese Platte gefiel, der wird bestimmt auch mit "Zooropa" zufrieden sein... auch wenn es vielleicht eine gewisse Eingewöhnungszeit braucht.
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Zooropa
Zooropa von U2 (Audio CD - 1995)
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