Kundenrezensionen


2 Rezensionen

4 Sterne
0

3 Sterne
0

2 Sterne
0

1 Sterne
0

 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohne viel Schnickschnack..., 9. Dezember 2005
Von 
Alexander Gruschka "hoschti" (Elsenfeld, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Terraform (Audio CD)
...und knallhart auf den Punkt. Bass, Schlagzeug und E-Gitarre sind die Waffen mit denen Steve Albini und seine Mitstreiter in den Kreuzzug gegen Pathos und übertriebenen Schönklang ziehen. Hier gibt es das reine Destillat dessen, was Rockmusik ausmacht und nichts anderes, aber das ist man von einem Steve Albini in gewisser Weise schon gewohnt.
Trotz nur gut 30 Minuten Spielzeit besitzen Shellac die Frechheit als Opener einen 12 Minuten langen Bass/Schlagzeug-Monolithen zu bringen, der nur ab und zu von Albinis sägender Gitarre durchbrochen wird. Der langatmige Titel "Didn't We Deserve A Look At You The Way You Really Are" ist mehr als passend und überhaupt muss man so viel rockuntypische Monotonie erst mal verdauen. Hat man das aber geschafft, wird man sogleich in den Schleudergang geworfen und mit röhrendem Bass, wildem Getrommel, kreischender Gitarre und wie hingerotzten Wortfetzen mächtig durchgerüttelt. "House Full Of Garbage" geht mit dem Tempo wieder ein bisschen runter, hat aber eine der geilsten Basslinien der Rockgeschichte. Zum Schluss noch "Copper" und schon ist alles vorbei.
Aber man kann sich "Terraform" ja immer und immer wieder anhören und während man das tut, kann man das tolle Sciencefiction-Cover betrachten, dass besonders in der Vinyl-Version voll zur Geltung kommt. 5 Sterne!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen I'm in a bad mood, 7. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Terraform (Audio CD)
Es ist einfach, eine Rezension für ein Album zu schreiben, das schon vor 5 Jahren veröffentlicht worden ist. Der Nachfolger "A 1000 Hurts" ist ja nun auch schon eine Weile auf dem Markt und Shellac-Fans warten gespannt auf das, was jetzt noch kommen mag. Für mich ist "Terraform" aber nach wie vor die beste Shellac-Platte, und das obwohl der Sound weniger nervenzerreissend, die Texte weniger blasphemisch und labil daherkommen. Die Songs selbst sind hier aber weit weniger zugänglich und als auf den restlichen Machwerken von Albini und Co.
Mit dem 7-minütigen Opener "Didn't we deserve a look at you the way you really are" wird gleich ein zäher Brocken vorgelegt. Untermalt von Bob Westons monolithischen Basslinien murmelt Steve Albini seine Überlegungen zu Gott und der Welt. Im darauffolgenden "This is a picture" gibt er dann das Motto bekannt und knurrt: "I'm in a bad mood". Nun, das hätte er nicht erwähnen müssen, denn die gesamte Länge des Albums hindurch spuckt er und jammert, keift, predigt und streut seine Zahnarztbohrer-Riffs als wäre er der Schutzgott der Gemeinheit. Dank des unglaubliches soliden Gerüsts von Weston und Drummer Todd Trainer kann er weit ausholen.
Tolle Sache.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen