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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Koloratur in höchster Vollendung!, 8. August 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Galleria - Mozart (Konzertarien) (Audio CD)
Daß das Timbre und die musikalische Ausdrucksweise von Edita Gruberova nicht nur Bewunderer findet, sei hier dahingestellt: Denn wenn man diese schwierigsten Arien der Musikgeschichte in dieser Aufnahme hört, kann man nur staunen. Die Sopranistin offeriert hier eine Demonstration des Koloraturgesanges in immenser Perfektion. Edita Gruberova zieht dabei alle Register der Stimmtechnik und verblüfft mit extremen Tönen und aufwendigen Verzierungen. Bis zum dreigestrichenen G läßt Mozart die Sängerin jubilieren!
Technisch makelloser kann man diese Musik eigentlich nicht interpretieren.
Zudem gelingt es Edita Gruberova auch, den Arien Ausdruck zu verleihen und dramatischen Schliff zu geben.
Leopold Hager mit dem Mozarteum Orchester Salzburg sind mehr als nur kompetente Begleiter, die schwungvoll und detailreich musizieren.
Es gibt einige wenige gute Aufnahmen von Mozarts Konzertarien: Rita Streich, Natalie Dessay, Sumi Jo oder Cynthia Sieden.
Diese Interpretation mit Edita Gruberova nimmt aber den Spitzenplatz ein.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer hat diese Aufnahme aus dem Katalog genommen???, 29. April 2006
Von 
Bajazet30 (Göttingen, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Galleria - Mozart (Konzertarien) (Audio CD)
Ich kann mich hier meinen beiden Vorrezensenten in der Bewertung nur anschließen: Es handelt sich bei der vorliegenden Aufnahme um ein schier unglaubliches Dokument gesanglicher Kunst. Edita Gruberova meistert die höllisch schwierigen Arien nicht nur mit virtuoser Bravour, sondern auch mit Ausdruck. Aloysia Weber-Lange, die Ausnahmesängerin, für die Mozart einen Großteil der Arien des Recitals komponiert hat, kann sie eigentlich nicht viel besser gesungen haben. Insbesondere die Bravour-Arien "Popoli di Tessaglia" und "Ma che vi fece, o stelle" gehören zu den interpretatorisch und gesanglich eindrucksvollsten Aufnahmen in der Gruberova-Diskographie. Es ist erstaunlich, dass ein solches Highlight aus dem Katalog der DGG verschwunden ist.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In höchsten Tönen..., 15. März 2002
Rezension bezieht sich auf: Galleria - Mozart (Konzertarien) (Audio CD)
Donnerwetter! Zwar hat Frau Gruberova im Jahr 1983 noch nicht ganz ihre beste künstlerische Phase erreicht, zwar ist die Wärme ihrer Stimme bei der Aufnahme auf der Strecke geblieben, aber mehr Kritikpunkte fallen mir da beim besten Willen nicht ein!
Es ist enorm, was hingegen die Sängerin hier leistet, zu einem Zeitpunkt, wo sie das f’’’ nicht nur im Kämmerchen, sondern auch scheinbar mit Begeisterung im öffentlichen Raum zum besten gab. Und nicht nur das, sie steigt sogar noch einen Ganzton höher, nämlich in der Arie „Popoli di Tessaglia“, KV 316. Das g’’’ sollte dann aber doch das höchste sein, was einer Sängerin der Partitur nach zugemutet wird, oder? Und nur wenige weichen an dieser Stelle nicht in tiefere Lagen aus.
Nun sind das natürlich zunächst bloße Nennungen von Superlativen, aber es bleibt eben nicht dabei. Gruberova ist ganz zu Hause in Mozarts Stil, zumal sie auch ein entsprechendes Ensemble unter Leopold Hager zur Seite hat. Und somit bleibt auch der Ausdruck nicht auf der Strecke, wobei die Sängerin nicht den Fehler macht, zuviel eigenes dazuzugeben. Der hauptsächliche Ausdruck steckt schon in Mozarts Musik selber, in den hochvirtuosen und doch inhaltsstarken Koloraturen, Läufen und Verzierungen. Sie inszenieren auf kunstvoller Ebene die Texte, die sie vertonen Und erreichen in dieser Kunstvollendung das Leben auf einer hochgeistigen aber realen Ebene. Dementsprechend fällt Gruberovas Stilsichere Interpretation aus.
Diese Aufnahme wird nur noch von jener mit derselben Sängerin unter Nikolaus Harnoncourt von Teldec aus dem Jahr 1991 überboten, die in der Ausführung noch ein gutes Stückchen ergreifender gelungen ist und zudem mit Harnoncourts außergewöhnlicher Originalität innerhalb der stilistischen Möglichkeiten aufwarten kann...
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