Fashion Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Strandspielzeug calendarGirl Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More fissler Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego NYNY

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen10
4,7 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:26,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

TOP 500 REZENSENTam 16. März 2007
Rafael Kubeliks musikalische Schwerpunkte waren neben der Musik seiner großen Landsleute Dvorak, Smetana und Mahler immer die Werke der deutschen Spätromantik. So war zu erwarten, daß Wagners "Lohengrin" für den Dirigenten eine ideale Vorlage sei.
Nach dem Abhören der Aufnahme kann man diese Erwartung in allen Teilen bestätigt sehen. Kubelik bringt alle Facetten der an Schönheiten überreichen Partitur glanzvoll zum Klingen, und er wird dabei von durchweg hervorragenden Künstlern wirkungsvoll unterstützt. Zunächst verfügt Kubelik über eine Elsa von Brabant, wie es sie auf der Schallplatte seit Rudolf Kempes legendärer Aufnahme von 1963 (EMI) nicht mehr gegeben hat: Gundula Janowitz stattet die Rolle der Elsa mit einer stimmlichen Schönheit aus, die den Hörer schier überwältigt. Ihre in allen Farben schillernde Stimme reicht vom beseelten Pianissimo bis zu den kraftvollsten Ausbrüchen, ohne auch nur für einen Moment gestalterische oder sängerische Schwächen aufzuweisen. Eine herrliche Leistung! Der Amerikaner James King ist ein tonschöner, auch kraftvoller Lohengrin, und ich habe den Eindruck, daß er sich seit seiner nicht ganz so glücklichen Darstellung des Florestan in Böhms Fidelio-Aufnahme von 1969 beträchtlich gesteigert hat. Thomas Stewart ist ein überzeugender Telramund, und Karl Ridderbusch schafft es mit seinem prachtvollen Baß beinahe, aus dem König Heinrich eine Hauptrolle zu machen. Einmal mehr muß man bedauern, daß dieser große Sänger sich in seinen besten Jahren so hoffnungslos übernommen hat. Hier jedenfalls ist er noch auf der Höhepunkt seiner Laufbahn zu erleben. Einzig Gwyneth Jones (Ortrud) enttäuscht ein wenig, sie singt, wie so oft auf Platten, unstet und wirkt teilweise auch überfordert. Die kleinen Rollen sind alle gut besetzt. Der von Heinz Mende einstudierte Chor des Bayerischen Rundfunks singt untadelig, und Rafael Kubelik hatte sein "Hausorchester", das Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks, dem er zwei Jahrzehnte vorstand, voll im Griff. Hier haben wir eine Wagner-Aufnahme vor uns, die Bestand haben wird, ein Fest der Stimmen und aller Mitwirkenden. Neben der oben schon erwähnten Kempe-Produktion steht diese hier für mich an allererster Stelle.
Die tonliche Realisation ist ohne Fehl und Tadel. Die Aufnahme von 1971 klingt so frisch, als ob sie erst kürzlich entstanden wäre. Jedenfalls braucht sie sich hinter neueren Digital-Produktionen nicht zu verstecken. Das beiliegende Textbuch ist ordentlich. Es bringt eine gute Einführung in die Oper in drei Sprachen, das Libretto fehlt allerdings. Dafür ist der Preis des Albums recht kundenfreundlich.
0Kommentar|18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Juli 2002
Diese Aufnahme ist unbedingt empfehlenswert, denn die Sängerbesetzung spricht für sich:
der große Karl Riddersbusch als König Heinrich, James King als traumhafter Lohengrin, Gwyneth Jones als Ortrud vom Dienste (diese Frau ist einfach geboren für Wagner-Stücke!) Thomas Stewart als Telramund ist der perfekte Intrigant und die großartige Gundula Janowitz als geradezu zerbrechliche Elsa läßt keine Wünsche übrig. Eine komplett gelungene Aufnahme die oft auch den nötigen Affekt nicht scheut, wozu auch der gut aufgelegte Chor des Bayerischen Rundfunks und das schwungvolle Dirigat Rafael Kubeliks beitragen. Kaufen!
0Kommentar|20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Oktober 2003
Wo ist sie, die LOHENGRIN-Einspielung, die mich rundum zufrieden stellen kann, sowohl im Klang als auch in der sängerischen Darbietung?
Die oft genannte Referenz-Aufnahme von Rudolf Kempe mit Jess Thomas und Christa Ludwig ist zwar sängerisch "erste Sahne", dafür ist der Höreindruck arg verrauscht.
Hier nun das Gegenteil: diese LOHENGRIN-Einspielung glänzt mit ihrem strahlenden und transparenten Klang, das Orchester ist blendend aufgelegt und überzeugt in jeder Hinsicht, ebenso ihr Dirigent, der mit Sinn für Dramatik zu gefallen weiß.
Nur leider gibt es bei den Sängern Abzüge.
Allen voran Gwyneth Jones als Ortrud, die leider gar nicht überzeugen kann. Ihre Stimme klingt angestrengt und unsinnlich, weder im Duett mit Telramund noch in ihren großen Ausbrüchen kann sie punkten. Hinzu kommt ein unschönes Vibrato. Ganz offensichtlich ist Frau Jones nur gut, wenn's um dramatische Spitzentöne geht. Bei den leisen Passagen kommt sie gar nicht rüber, weil ihr die lyrischen (und die diabolischen) Töne einer Christa Ludwig oder einer Waltraut Meier fehlen.
Überhaupt, die Damen: Gundula Janowitz, die sich ja sowieso immer leicht somnambul (wenn auch wunderschön) anhört, singt die Elsa wie ein Engel, aber das reicht nicht: die Figur wirkt blaß und brav, braver jedenfalls als es sein müßte. Im direkten Vergleich hinterläßt Elisabeth Grümmer den beseelteren Eindruck, auch wenn deren Stimme etwas altjüngferlich ist.
Die Herren halten sich bei dieser Aufnahme dagegen wacker und ohne Ausfälle. Karl Ridderbusch ist ein warmherziger König Heinrich, und James King hört sich für mich ergreifender und lebendiger an als Jess Thomas in der Kempe-Einspielung. Thomas Stewart als Telramund, obwohl ebenfalls lebendig und dramatisch gestaltet, kann gegen Fischer-Dieskau nur Zweiter werden, was seine Leistung jedoch nicht schmälert.
Fazit: diese Aufnahme ist ein edler Ohrenschmaus mit Schönheitsfehlern. Wer auf rauschfreien Sahne-Klang verzichten kann (ich kann's nicht) und wer Wert auf grandiose Sangesleistung legt, kann beim Kempe-LOHENGRIN nichts falsch machen.
Aber gibt es ihn denn überhaupt, den perfekten LOHENGRIN, die Kombination von beiden...? Um Anregungen wird gebeten!
0Kommentar|30 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. März 2014
Rafael Kubelik kennt man als Dirigenten des slawischen Repertoires, doch seine Aufnahme aus München aus dem Jahr 1971 hat dramatische Kraft und verwirklicht die Feinheiten der Partitur mit viel Einfühlung. Das Sängerensemble mit James King als Lohengrin und Gundula Janowitz als zerbrechliche Elsa sind das Lichtpaar. Gwyneth Jones und Thomas Stewart führen im 2. Akt einen grausamen Ehekrieg. Auch Karl Ridderbusch und Gerd Nienstedt verkörpern ihre Rollen intensiv. Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks beweisen, dass München eine Wagnerstadt ist. (DG 449591-2)
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Dezember 2002
Wenn es Lohengrin sein soll, dann unbedingt dieser! Mit Abstand die beste Aufnahme, und das gilt sowohl für die Klangqualität als auch für Sänger und Orchester. Wenn man diese Aufnahme kennt, klingen viele andere eher angestrengt.
Unbedingt zu empfehlen!
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Juni 2015
Diese CD ist einfach ein muß für Klassische Musik Liebhaber. Würde ich mir immer wieder kaufen. Denn über Geschmack läßt sich bekannter weise nicht streiten.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Januar 2014
Diese Gesamtaufnahme ist ein besonderer Genuss. Ich höre sie jeden Morgen, bevor ich mich auf den Weg zur Arbeit mache. Diese Musik mit diesen Interpreten ist ein besonderer Genuss und lässt den Tag hoffnungsvoll beginnen. Eine rechte Seelenmassage!
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Mai 2007
James King ist ein hervorragender Lohengrin, seine Interpretation der Rolle ist eine der besten der Schallplattengeschichte. Thomas Stewart als rauer Telramund hält sehr gut dagegen, Karl Ridderbusch ist ein sehr guter Sänger des Königs, wenn auch deutlich farbloser als mancher andere (z.B. Gottlob Frick). Gundula Janowitz als Elsa dagegen klingt etwas überfordert, Wagner ist nicht ihr Fach!! Außerdem ist ihre Rollengestaltung recht farblos und eindimensional. Bei Gwyneth Jones als Ortrud ist das anders, hier kann die darstellerische Leistung die stimmlichen Probleme gut kaschieren, aber leider nicht wegwischen. Auf der Bühne geht so etwas durch, beim Hören muß man allerdings feststellen, dass Frau Jones der Konkurrenz in ihrer Rolle deutlich nachsteht.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Februar 2010
Das ist für mich die schönste Aufnahme, die ich von Lohengrin kenne. Sie ist eher ruhig und romantisch und nicht so dramatisch gestaltet wie viele andere. Die Unterschiede zwischen laut und leise sind hier auch nicht so extrem. Eine wunderschöne, ruhige, stimmige Aufnahme, die man auch laufen lassen kann wenn man Gäste hat, ohne dass einer vielleicht "genervt" ist. Sehr schön!
55 Kommentare|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. April 2007
Diese Oper finde ich mit Abstand am romantischsten. Man denke nur

an den Brautchor "Treulich geführt", der auch heute noch bei vielen Hochzeiten gespielt wird, doch wissen nur die wenigsten, dass dies von Wagner stammt (Ein eingefleischter Wagnerianer weiß es natürlich!) Das kurze Glück von Lohengrin und Elsa, das durch die intrigante Ortrud

zerbricht, fasziniert mich jedes Mal neu und ich leide richtig mit:

In dem Moment, wo Elsa zusammensinkt und Lohengrin von ihr ziehen muss, bricht auch für mich eine Welt zusammen. So ist Lohengrin eben: Romantisch, dramatisch, tragisch.

Das ist Romantik pur auf die feinste Art! (Im Gegensatz zu diesen seichten Telenovelas!) Ein Muss für jeden Wagner-Fan. Diese Oper belehrt jeden, der meint, Wagner sei schwer, eines besseren: Wagner kann sehr romantisch sein und das ist er hier auch. Auch dies ist eine romantische Oper. Nach dem Vorspiel zum ersten Akt bin ich schon ganz weich und habe Tränen in den Augen. Ja, bei dieser Oper könnte ich jedesmal neu Tränen vergießen, schnief! Also, kaufen, hören und Taschentücher bereit halten!
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

26,93 €
14,99 €