Kundenrezensionen

6
3,0 von 5 Sternen
Masters - Schumann
Format: Audio CDÄndern
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Oktober 2010
Die Aufnahme der Kinderszenen ist grauenhaft. Die ganze Zeit hört man sehr laute Hintergrundgeräusche (Husten, Räuspern, etc.). Mit der Musik kann man sich leider nicht auseinandersetzen, weil man sich nicht auf sie konzentrieren kann. Schade.
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am 30. Juni 2014
Manchmal ist man unaufmerksam, in Eile, oder denkt sich " Schumann gespielt von Horowitz, da kann man eigentlich nicht viel falsch machen" und dann ärgert man sich.

Hätte ich nur die anderen Kundenrezensionen vorher gelesen!
Dass es sich bei den Kinderszenen um einen Konzertmitschnitt handelt konnte ich der Produktbeschreibung nämlich nicht entnehmen.
Auf der Cd-Schachtel steht es dann klein gedruckt auf der Rückseite. Diesen Hinweis findet man aber auch erst nachdem man die Stereoanlage erfolglos auf technische Fehler untersucht hat wegen dem unangenehmen lauten Rauschen.

Dieses Rauschen und Rascheln ist schlimm, das Gehuste hat mir irgendwie den Rest gegeben. Ich habe 5 Kinder und bin wirklich einiges an Lärm und Störung gewöhnt, aber diese CD kann ich mir nicht anhören!
Schade. Ich glaube nämlich, der Klaviervortrag an sich würde mir schon gefallen.
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am 20. November 2010
Auch diesmal stellt sich die Frage: hören wir Schumann oder Horowitz?!
Und natürlich hört man Horowitz immer und deutlich heraus. Wie er mit Schumann umgeht, kann man ergooglen oder z.B. den Klavierpapst Herrn Kaiser aufsuchen. Zu einem Liebhaber der Klavierliteratur gehört diese Aufnahme in seine Sammlung, allein wegen der Erfahrung, wie man kleine Miniaturen in Schmuckstücke verwandeln kann -auch wenn es bisweilen etwas übertrieben wirkt -es ist eben Horowitz. Und daher auch nur 3-4 Sterne.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. August 2009
Zur Produktinformation gehört auch einmal das ambiente, in dem die Aufnahme stattfand. Ist es das Studio, spielt dies keine Rolle. Ein akustisch zuverlässiger Ort wird vorausgesetzt.

Anders bei live-Aufnahmen. Loriot karikierte es einst, beim Festkonzert für die Berliner Philharmoniker: Husten, Rascheln,Nießen,alles fein getimt zum pp-Stück,Ases Tod.

Dieser Umstand ist erwähnenswert, weil der Genuss der Musik deutlich gemindert wird durch zahlreiche Huster. Zur "Träumerei" kommt es nicht, weil die Eruptionen von Zuhörern keine Träumerei zulassen.

Wäre man technisch in der Lage, diese Geräusche herauszufiltern ? Wenn ja, wäre die Veröffentlichung dieses Konzert eine Unverschämtheit.

Ist man nicht in der Lage, stellt sich die Frage,ob das Konzert die Veröffentlichung lohnt ? Für den Horowitz-Fan sicher, für andere eher nicht. Vergleiche ich die Interpretation von Horowitz mit derjenigen der Argerich, die diese Stücke auch mehrfach eingespielt hat, bleibt diese meine Favoritin. Nicht nur vom Anschlag her, auch von der Interpretation, die nicht so bizarre Ausbrüche kennt, wie es Horowitz immer wieder einfällt,etwa bei "Haschemann". Mit einer so überragenden Wiedergabe wie derjenigen von der Pires ist diese überhaupt nicht vergleichbar interessant.

Wer zu dieser Aufnahme greifen will, sollte sich der Hintergrundgeräusche bewusst bleiben- die werden kostenfrei mitgeliefert.
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6 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. November 2002
Als Wladimir Horowitz gebeugt vor dem Flügel Platz nahm und sich schweigend konzentrierte, da vermittelte das Bild des 78jährigen auf der Bühne der Londoner Royal-Albert-Hall, die er nach Jahrzehnte langer Abwesendheit wieder betreten hatte, einen fast rührenden Eindruck der Alterseinsamkeit - gleich einem alten Meisterwerk, das sich flüchtiger Deutung entzieht und sich erst offenbart, wenn man Verständnis für seine Sprache entwickelt.
Und als er anhob, auf seinem Instrument zu sprechen, da erzählte er nicht die Geschichte eines Augenblicks, sondern eines ganzen Lebens : bei Horowitz war es immer die Geschichte s e i n e s Virtuosendaseins - einer der letzen großen Repräsentanten der Lisztschen Virtuosentradition.
In diesen Kontext gehören auch Robert Schumanns "Kinderszenen", die er 1990 im Wiener Musikverein spielte (Konzertmitschnitt bei "Grammophon").Hier spricht ein alter Erwachsener zu anderen Erwachsenen, zwar in schönem, erfahrungsreichem, aber nicht immer genügend reflektiertem Erzählstil. Die Zentralgestalt der Komposition bleibt fast unberücksichtigt : das Kind.Allenfalls wird das "Bittende Kind" zu einem verwöhnten, schwärmerischen Träumerle, die "Träumerei" dagegen zum vordergründigen Monolog.Wie will er das "Kind" zum "Einschlummern" bringen, wenn er den wiegenden Rhythmus zu schnell, die ungekünstelte Melodie zu ernst nimmt?
Zum Schluß spricht also nicht der Dichter, sondern wieder Horowitz, der Klaviervirtuose: die Komplexität des nur auf den ersten Blick einfachen Inhalts wird verschleiert zugunsten eines fantasieähnlichen Stücks von rätselhafter Aussagekraft.
Liegt darin der Eigensinn seines Alters?
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Juli 2013
Siehe meine vorige Bemerkung. Was soll ein kleines Lichtchen wie ich, das auch ein bisschen Klavier spielen kann, über diesen Meister kritisieren?
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