Kundenrezensionen


27 Rezensionen
5 Sterne:
 (17)
4 Sterne:
 (3)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:
 (4)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neue, alte Liebe
Dass die moderne Rockmusik ihren Urprung im Blues hat, ist natürlich auch einem Ausnahmegitarristen wie Gary Moore stets bewusst, und daher besann er sich Ende der Achtziger auf diese Wurzeln und vollzog zum x-ten mal in seiner Karriere einen stilistischen Wechsel - diesmal vom Hardrock hin zum Blues. Zum Einstand in dieses Genre schart er fast zwanzig Musiker um...
Veröffentlicht am 9. Februar 2007 von Enrico Palazzo

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kinder spielen mit dem Tonregler (Remastered)
Die Qualitäten von Gary Moore sind meiner Ansicht nach unbestritten, und "Still Got the Blues" ist nach weit über zwei Jahrzehnten ein Klassiker.

Was sich die Produzenten bei der "Remastered"-Version gedacht haben mögen, wissen allerdings nur diese. Dass der Neuaufguss "frischer" klingt, wie ein anderer Rezensent meinte,...
Vor 5 Monaten von Feedbäcker veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neue, alte Liebe, 9. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Still Got the Blues (Remastered) (Audio CD)
Dass die moderne Rockmusik ihren Urprung im Blues hat, ist natürlich auch einem Ausnahmegitarristen wie Gary Moore stets bewusst, und daher besann er sich Ende der Achtziger auf diese Wurzeln und vollzog zum x-ten mal in seiner Karriere einen stilistischen Wechsel - diesmal vom Hardrock hin zum Blues. Zum Einstand in dieses Genre schart er fast zwanzig Musiker um sich. Dabei sind neben den Blues-Größen Albert Kind und Albert Collins auch der Ex-Beatle George Harrison sowie die üblichen Verdächtigen und ehemaligen "Rainbow"-Musiker Don Airey (mittlerweile Nachfolger von Jon Lord bei "Deep Purple") an den Tasten, der schon bei Gary Moores Debüt-Soloalbum mitwirkte, und Bassist Bob Daisley.

Mit "Still got the blues" und der gleichnamigen Hit-Single war der Ire derart erfolgreich, dass etliche weitere Bluesalben folgen sollten. Während der musikalische Ziehsohn von Ex-"Fleetwood Mac"-Gitarrist Peter Green im Laufe der Jahre seinen Stil in dieser Richtung verfeinern sollte, klingt dieses erste Blueswerk gitarrentechnisch noch deutlich rockiger als es auf seinen aktuelleren Produktionen der Fall ist.

Das zeigt auch gleich der Opener "Moving On", der schon fast mehr Rock'n Roll ist als traditioneller Blues. Und so geht das Teil auch ordentlich nach vorne.

Schon auf der zweiten Nummer stellt Gary Moore die Blues-Legende Albert King (im späteren Verlauf des Albums mit der Hymne "King of the blues" gewürdigt) neben sich auf. Damit hat sich Moore offenbar einen Traum erfüllt. Akustisch ist das eher minimalitsische Gitarrenspiel Kings im Vergleich zum eher brachialen Bluesrock-Stil Moores für manche sicher gewöhnungsbedürftig, aber genau das macht der Reiz dieser Gitarrenduetts auf diesem Album aus. So wirkt das Ganze wie ein Dialog zwischen dem altvorderen, gelassenen Großvater und seinem wildem und ungestümen Enkel. Und wie ich Herrn Moore kenne, war das auch ganz sicher so beabsichtigt. Gary Moore versucht nicht mal, den feinen Minimalismus von Albert King auch nur ansatzweise zu imitieren, sondern rockt sein Ding so wie man ihn bis dahin kannte.

Der folgenden Bluesrocker "Walking by myself" verschaffte dem Album den völligen Durchbruch, nachdem dieser Song täglich in der Fernsehwerbung einer Textilkette durch die deutschen Wohnzimmer klirrte. Auch hier beherrscht wieder das deutlich rockige Gitarrenspiel das eigentliche Blues-Thema. Nichts für Puristen, aber ein Kracher, der auf keiner Party fehlen darf.

Im Anschluss zeigt Herr Moore erstmals etwas mehr Hang zur Tradition und haut mit dem Titelsong einen der größten Hits seiner Karriere raus. Eine lupenrein gespielte Blues-Ballade, die wohl auch aufgrund ihrer Sterilität diese Massenkompatiblität erlangt hatte, die dann letztlich zu den ernormen Verkauszahlen führte: "Still got the blues (for you)".

Lustig weiter geht's mit "Texas Strut", einem bluesigen Rocksong, der an frühe ZZ Top erinnert.

Der nächste Gastgitarrist erschallt dann auf dem Track "Too Tired": Albert Collins. Auch mit diesem liefert sich Gary Moore ein hörenswertes Gitarrenduell, wobei auch hier der deutlichere Blues vom Älteren angeboten wird, während Moore seinen Rock-Stil auslebt.

Nach der bereits erwähnten Ode an Gastmusiker Albert King folgen mit "As the years go passing by" und dem "Midnight Blues" zwei langsame Blues-Stücke, die stilistisch an den Titelsong erinnern, wobei ersteres mit Barpiano und Holzbläsern die Atmosphäre einer verrauchten Spelunke heraufbeschwört und somit deutlich hörenswerter ausfällt.

"That kind of woman" von George Harrison leitet dann das wieder flottere Ende der Produktion ein. Und der Beatle höchstpersönlich steuerte hierfür Gitarre und Gesang bei. Gerade der typische Slide-Sound von Harrison macht diese Nummer sehr hörenswert.

Mit "All your love" von Otis Rush und "Stop messin' around" von Gary Moores Idol Peter Green folgen Coverversionen zweier weiterer Blues-Klassiker, die Moore ebenfalls mit einem leichten Sommerrock bekleidet.

Alles in allem ist dies ein sehr hörenswertes Album und der Anfang einer neuen, alten Liebe Gary Moores zum Blues, der er auch in früheren Jahren schon gelegentlich fröhnte. Bestes Beispiel hierfür ist der Klassiker "Parisienne walkways" von 1978.

Auf der Remastered-Ausgabe der CD befinden sich satte fünf Bonus-Tracks. Die meisten davon B-Seiten der damaligen Singles wie das Instrumental "The Stumble" "Left me with the blues" und "Further on up the road" sowie zwei weitere Cover-Versionen, die während der Produktion entstanden sind und nun ihre Verwertung finden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungeschlagen und zeitlos, 3. August 2005
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Still Got the Blues (Audio CD)
"Still got the blues" ist in meinen Augen die beste Mischung aus Blues und Heavy Metal, die ich kenne. Ich hatte mir dieses Album 1991 von der Kassette eines Freundes überspielt und viel später erst die CD gekauft. Ich habe in all den Jahren immer mal wieder versucht, ein von Feeling und Technik her gleichwertiges Album in diesem Musikstil zu kaufen - Fehlanzeige. Gary Moore kreiert hier seinen eigenen Blues, dominiert von der überragenden, stetig wechselnden, manchmal rasenden, manchmal gefühlvoll langsamen, immer aber kreativen, verzerrten E-Gitarre und seiner markanten, höheren Rockstimme. Überflieger des Albums ist natürlich "Still got the blues" selbst - ein Titel, der zumindest in der verkürzten Radiofassung und (leider) ohne das geniale Solo am Ende aus dem Radio bekannt sein dürfte und zu den definitiven Klassikern der Rockgeschichte zählt. Die rockigen Titel "Oh pretty woman" (ziemlich verrucht), "King of the blues" (Rockblues-Knaller), "Moving on" und "That kind of woman", das klagende langsame "As the years go passing by", das tatsächlich Mitternachtsromantik verbreitende geniale "Midnight blues" sowie die letzten beiden Bluesnummern stehen "Still got the blues" aber kaum nach. Und auch die restlichen Songs sind Ohrwürmer.
"Still got the blues" ist ein zeitloses Album, welches irgendwie eine nächtliche Stimmung zwischen kleiner verräucherter Großstadtbar und dem einsamen Gang durch die leergefegten neonbeleuchteten Fußgängerzonen vermittelt. Definitiv ist es kein Album für Blues-Puristen, die mit dem Zeigefinger auf die Definition des Blues tippen. Denn dafür ist die Nähe zum Heavy Metal zu groß. Aber eigentlich ist das völlig egal...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die musikalische Überraschung aus dem Jahr 1990 - Der "Hard-Rocker" wird "Blueser", 15. Juli 2011
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Still Got the Blues (Remastered) (Audio CD)
Unmittelbar nach der "After-The-War-Tour" 1989 begab sich der bis dato "Hard-Rocker" Gary Moore ins Studio und produzierte zur Überraschung der Fans in Rekordzeit ein Bluesalbum der Superlative. Mit dieser radikalen Richtungsänderung verblüffte Gary Moore nicht nur die Musik-Kritiker, sondern er stieß auch vielen alteingesessenen "Hard-Rock-Fans" direkt vor den Kopf, die sich damit überhaupt nicht anfreunden konnten oder wollten. So waren auch viele ziemlich enttäuscht als Gary Moore auf der "Still-Got-The-Blues-Tour" kein einziges Hard-Rock-Stück spielte. Es gab Pfiffe, weil Gary Moore Songs wie - Out In The Fields, Empty Rooms, Wild Frontier, Frieday On My Mind oder After The War - nicht spielte, und viele Fans wandten sich kurze Zeit später von dem exzellenten Musiker ab.

Anders war das bei mir. Ich fand es zwar anfangs auch ein bisschen traurig, dass Gary Moore diesen Schritt so radikal vollzog, und vermisste ebenfalls Titel, die in die Fußstapfen der alten Hard-Rock-Songs traten, aber ich hatte sehr großen Respekt davor, dass der irische Gitarrenzauberer den Mut hatte mit - Still Got The Blues - ein völlig anderes, um nicht zu sagen neues Album zu produzieren, und dass er sich dabei auch an ganz große Bluesnummern wagte, wie zum Beispiel - Oh Pretty Women, Walking By Myself, Midnight Blues oder Stop Messin' Arround - die er allesamt exzellent covert.

Der Singlehit - Still Got The Blues - kletterte damals auch in rasanter Geschwindigkeit ganz hoch in die Deutschen Radio- und Verkaufs-Charts, kam allerdings wenig später in das Kreuzfeuer der Kritik, denn man unterstellte Gary Moore, dass er angeblich die Melodie von dem Titel - Nordrach - kopiert hätte; ein Musikstück, einer mir doch sehr unbekannten Deutschen "Krautrock-Gruppe" - Jud's Gallery. Bei dem Titel - Nordrach - handelt es sich um ein Musikstück, das kurioser Weise 1974 komponiert, aber erst 1999, also neun Jahre nach - Still Got The Blues - veröffentlich wurde. Wie so etwas möglich ist, weiß ich auch nicht. Es kam bezüglich des Titels - Still Got The Blues - zu einem Rechtsstreit zwischen den Musikern vor dem Landgericht München, bei dem Gary Moore am Ende unterlag. 2009 einigten sich die Parteien auf einen Vergleich, und Gary Moore zahlte in diesem Zusammenhang eine unbekannte Geldsumme an den Gitarristen von Jud's Gallery, behielt aber damit die Rechte an dem Song - Still Got The Blues.

Die remasterte Version wartet gleich mit fünf Bonustiteln auf, darunter das bekannte Blues-Lied - Further On Up The Road - von Bobby "Blue" Bland aus dem Jahre 1957, das auch schon von Eric Clapton eindrucksvoll intoniert wurde.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitloser Bluesrock, 15. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Still Got the Blues (Audio CD)
Als ich diese Platte auf Vinyl das erste Mal hörte, kannte ich noch nicht die Größen des Blues wie John Lee Hooker oder B. B. King. "Still got the blues" war meine erste Blues-CD und dieser Blues ist so genial gespielt, dass ich noch immer Gänsehaut bekomme, wenn ich "Movin'on" oder "As the years go passing by" höre. Und der Titelsong ist die Traumballade schlechthin. Diese CD ist Bluesrock pur, mit einem gehörigen frischen Schuss Rock und einem unglaublichen Feeling. Mag sein, dass der Blues eines John Lee Hooker ursprünglicher ist, der frische Bluesrock von Gary Moore ist mir lieber!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kinder spielen mit dem Tonregler (Remastered), 27. März 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Still Got the Blues (Remastered) (Audio CD)
Die Qualitäten von Gary Moore sind meiner Ansicht nach unbestritten, und "Still Got the Blues" ist nach weit über zwei Jahrzehnten ein Klassiker.

Was sich die Produzenten bei der "Remastered"-Version gedacht haben mögen, wissen allerdings nur diese. Dass der Neuaufguss "frischer" klingt, wie ein anderer Rezensent meinte, mag vielleicht stimmen. Aber warum in drei Bluesteufels Namen beginnt jede Nummer auf der Scheibe bei nur 3/4 der Lautstärke, um dann erst mit einem Pseudo-Fade-In auf Betriebstemperatur angehoben zu werden? Muss denn eine Neuauflage wirklich um jeden Preis immer ANDERS sein? Ein Schelm der denkt, dass hier bloß die Kinder des Tontechnikers an den Mischern gespielt haben - in meinen Augen eine Verstümmelung sondergleichen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DAS Blues-Rock Album schlechthin, 18. April 2011
Von 
Daniel Scheide (Altena) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Still Got the Blues (Remastered) (Audio CD)
Gary Moore auf einem der größten Blues-Rock Alben aller Zeiten!
Stellenweise klingts zwar etwas roh und hingeklatscht, aber dieses Album hat eine unglaubliche Intensität, die einem durch Mark und Bein geht.
Nicht zu letzt durch die Kooperation mit Blues-Größen wie Albert King und Albert Collins hat Gary Moore hier einen Meilenstein der Musikgeschichte geschrieben! Nebenbei wirken hier auch noch Deep Purple Keyboarder Don Airey und tatsächlich auf einer Nummer George Harrison mit!
Das vorliegende Album ist die Digitally Remastered Edition von 2003 mit 5 Bonusliedern.

Der Opener "Moving on" stimmt wunderbar auf das Album ein und "bluesed" fein vor sich hin, inklusive Garys Rock-Nuancen.

Bei "Oh Pretty Woman" gesellt sich dann Blues Legende Albert King dazu und gibt den Song die nötige Würze.

Und dann die absolute OBER-Nummer: "Walking by myself"! Das is einfach eine Nummer für sich! Grandios von vorne bis hinten und dieses Solo.....ein absoluter Schmaus!
Dieses Lied kennt sicher jeder und ist aus dem Blues-Rock Katalog nicht mehr wegzudenken.

Der Titeltrack "Still got the blues", geklaut oder nicht, ist sicherlich einer der größten Balladen überhaupt. Ganz ganz großes gefühlvolles Kino! Natürlich ein weiterer Höhepunkt des Albums. Zurücklehnen und einfach nur genießen!

Bei "Texas Strut" wird dann wieder ordentlich aufs Gas getreten und in feinster ZZ-Top Manier gespielt.

"Too tired" ist dann wieder eine ganz klassische Blues-Nummer mit Unterstützung des großen Albert Collins! Geile Nummer.

Feinste Bläser bekommt man dann bei "King of the blues" auf die Ohren. Dürfen natürlich auf einem kompletten Blues-Album nicht fehlen.

Dann wieder einen Gang zurückgeschraubt bei "As the years go passing by", lässt den Zuhörer durchweg positiv nachdenklich sitzen. Die beiden Saxophone werden sparsam aber wirklich ideal und songdienlich eingesetzt. Nicky Hopkins spendiert ein traumhaftes Klaviersolo.

"Midnight Blues" hält das veträumte Niveau dieses Abschnitts des Albums sehr gut.

Mit "That kind of woman" gibts dann noch nen echten George Harrison Song, wobei der Meister persöhnlich mitspielt hat und auch im Hintergrund mitsingt!

Weiter gehts mit dem Rush-Klassiker "All your love". Sehr fettes Gitarrensolo, ansonsten aber ne Durchschnittsnummer.

"Stop messin' around" ist ein Cover seines Mentors Peter Green

5 Bonustracks gibts bei dieser Edition noch obendrauf die allesamt mächtig "bluesen" und einfach nur Spaß machen, weil sie Gary weiterhin in bestform präsentieren. Da bleibt sowohl der Kopf, als auch das Bein nicht still.

Fazit: Dieses Album gehört in jeden gut sortierten Blues-Rock Schrank! Basta!

Lieblingslieder: Walking by myself, Still got the blues, Texas Strut, Too tired, King of the blues, The Stumble
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gary Moore - Still Got the Blues - Remastered Sound, 9. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Still Got the Blues (Remastered) (Audio CD)
Ich möchte hier den deutlichen Klangunterschied der Remastered CD in Bezug zur "alten" CD-Veröffentlichung hervorheben.
Die Remastered klingt herrlich klar, druckvoll und frisch im direkten Vergleich beider CDs. Die Gitarrensolos kommen einfach brillianter daher. Das auf der älteren CD leicht vorhandene Grundrauschen und verzerren in oberen Lagen ist hier nicht mehr zu finden. Ich ärgere mich nur, dass dieses Album nicht gleich in dieser nun vorhandenen Soundqualität veröffentlicht wurde. In meinen Ohren hat sich das Upgrade gelohnt, da man hier noch 5 Bonustracks oben drauf bekommt. Grund genug Still Got the Blues neu zu entdecken :-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


30 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für jeden Blues-Fan!, 21. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Still Got the Blues (Remastered) (Audio CD)
Vor mehr als 10 Jahren kaufte ich mir genau diese CD eigentlich nur wegen des Klassikers "Still got the blues" und war überwältigt von den restlichen Songs. Ich lege bei handgemachter Musik immer sehr viel Wert auf Qualität und muss sagen, dass dieses Album ein Meisterstück des Blues ist. Es enthält wunderbare Balladen, fetzige und rockige Songs und nicht zuletzt genieße ich auch heute noch die unvergleichliche Stimme Gary Moores. Er sagte in einem Interview, er würde seine Gitarre wie eine Frau behandeln - und das tur er: Pure Erotik, Leidenschaft und Romantik. Ach, wäre man doch die Gitarre von Gary Moore...
Petra Görgen, Musikerin
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Gitarrenvirtuose Gary Moore, 29. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Still Got The Blues (MP3-Download)
Meiner Meinung nach könnte man diese CD auf Grund der Titel (z. B. Midnight Blues, Oh Pretty Woman, Walking By Myself, All Your Love) auch als "The Best Of" bezeichnen. Ich finde diese CD nicht nur wegen der beispielhaft angegebenen, abwechslungsreichen Titel sehr gut, sondern auch, weil das virtuose Können G. M. sehr gut herauszuhören ist.
Für mich zählt G. M. zwischenzeitlich auch zu den besten Gitarrenspielern aller Zeiten.
Wer Live-Aufnahmen liebt und etwas mehr Geld ausgeben möchte, sollte sich allerdings unbedingt (!) - gegebenenfalls auch als Alternative - das Box-Set (5 CDs) "Essential Live At Montreux" näher ansehen. Größtenteils phantastisch! Eine sehr gute Zusammenstellung ist auch die Platinum Collection mit 3 CDs (Rock, Blues, Live).
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es ist ja manchmal so eine Sache.., 12. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Still Got the Blues (Remastered) (Audio CD)
mit der Eigen- und Fremdwahrnehmung.. ;)

Gary Moore sieht sich selbst offenbar als einen Bluesgitarristen, der eben eine Zeitlang auch andere Sachen gemacht hat (STILL got the Blues..)..

Was man dann auf dieser CD zu hören bekommt, klingt allerdings mehr nach einem Rockgitarristen, der sich an einigen Bluesnummern probieren..oder sagen wir es ruhig: austoben möchte!

Da ich sowohl Rock als auch Blues sehr mag, habe ich damit weniger ein Problem, und die CD gefällt mir an und für sich auch ganz gut.
Allerdings stört mich bei Gary Moore zuweilen sein Hang, mit allzu schnellen Läufen die Songs inklusive seiner Rhythmustruppe geradezu über den Haufen zu spielen (im Englischen mit "to overplay" treffend bezeichnet).

Insbesondere die Duette mit Albert King und Albert Collins sind beide für Gary Moore eher wenig schmeichelhaft: Erstens, weil sie - wenig überraschend - den besseren Blues spielen, und zweitens (und vor allem!), weil es eben so KLINGT, als wenn Gary Moore es ihnen mit seinen pfeilschnellen, fast metal-artigen Läufen nun aber mal so richtig zeigen will.

Ohne Frage ist Gary Moore ein begnadeter Gitarrist, was etwa bei "As the Years go passing by" eindrucksvoll zu hören ist.
Aber im Blues zählen doch andere Dinge als im Rock, und ein solches Umsatteln, wie Moore es mit dieser CD einleitete, ist auch für jemanden wie ihn nicht mal eben so zu schaffen.

Besonders aufschlussreich ist in solchen Fragen ja manchmal der direkte Vergleich, und hier fällt er etwa gegenüber Peter Green ("Stop messin` round") oder Eric Clapton bzw. Otis Rush ("All your love") erneut nicht sehr schmeichelhaft aus.
Moores Versionen wirken im direkten Vergleich doch arg poliert und glatt.

Aber nochmal: Mich persönlich stört das nicht, denn das Adaptieren viel gespielter Stücke im eigenen Stil gehört zur Geschichte und für mich auch zur Faszination des Blues.
Ich habe zu Hause sogar eine ganze CD mit Coverversionen von "Rock me baby", von BB King über die Doors und Tina Turner bis zu Acdc und den Stones.
Aber das nur am Rand. ;)

Als Fazit bleibt:
Für Bluespuristen vermutlich kaum hörenswert - wer Rock mag, wird schon eher auf seine Kosten kommen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Still Got the Blues
Still Got the Blues von Gary Moore (Audio CD - 2002)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen