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am 18. November 2005
"The Idiot" wird oft als eines der besten Outputs Mr. Osterbergs bezeichnet, zumindest von sensibleren Musikliebhabern, die Iggy Pop auch mal außerhalb der Stooges akzeptieren. Wenige wissen, daß "The Idiot" eigentlich ein Bowie-Album ist. Entstanden in Berlin, als Schwesteralbum zu Bowies "Heroes" (siehe Cover), zu einer Zeit höchster Kreativität für Bowie und tiefster Nutzlosigkeit für Pop. Einsam in deutschem Wahl-Exil entschloß man sich zur fruchtbaren Zusammenarbeit. Bowie machte Musik, Pop schrieb Texte, Bowie produzierte, heraus kam "The Idiot". Das Album hat immer noch ein gewaltiges musikalisches Potential. Es sind viele Song-Ideen vorhanden, zumindest im Keim. Zur richtigen Geburt verholfen wurde nur "China Girl", als Re-Recording für Bowies "Let's Dance"-Album fünf Jahre später und "Nightclubbing" als Beitrag zum "Trainspotting"-Soundtrack. Die anderen Ideen schlummern noch als Geheimtip...
Es sollte nicht das letzte Werk mit der bewährten Rezeptur Bowie / Pop werden. Auch bei "Lust for Life" und "Blah-Blah-Blah" hat Bowie entscheidendes beigetragen und später Songs wie "Tonight" und "Neighborhood Threat" auf seinen eigenen LPs wiederveröffentlicht. "The Idiot" ist auf jeden Fall eines der interessantesten Iggy Pop-Releases und gleichzeitig ein klassisches Bowie-Album.
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am 16. Januar 2016
David Bowie ist leider verstorben und so kam mir auch diese von ihm in Berlin produzierte Iggy Pop Platte wieder in den Sinn. Zusammen schrieben sie einige Songs, von denen "China Girl", der bekannteste sein dürfte. Iggys Version übertrifft Bowies spätere Fassung deutlich, da er den Song viel emotionaler und leidenschaftlicher singt und auch die Musik ist nicht so glatt gebügelt sondern schräg und rau. "Nightclubbing" wurde in der Version von Grace Jones ein Disco Hit doch Iggys Interpretation ist in seiner kaputten Dekadenz am eindringlichsten. Das Highlight sind die "Dum Dum Boys" mit denen Mr. Pop wohl die Stooges meinte: "The first time I met the dum dum boys, I was fascinated"...
Ein genialer Song: cool, zynisch und absolut zeitlos. Bei einigen Songs ist sicherlich David Bowies Einfluß auf seinen Weggefährten nicht klein zu reden, jedoch war Bowie in seiner "Ziggy Stardust" und noch mehr in der "Diamond Dogs" Phase nicht unwesentlich von den Stooges inspiriert. "The Idiot" ist ein grandioses Album, eines der besten von Iggy Pop.
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am 16. Oktober 2007
Mit "The Idiot" hat Iggy Pop vermutlich sein kontroversestes Album abgeliefert. Im gleichen Jahr erschien das frische, lebensbejahende "Lust for Life", wovon "The Idiot" das genaue Gegenteil darstellt. Es ist düster, melancholisch, irgendwie auch traurig. Die einzelnen Lieder sind relativ lang, es wird grosser Wert auf Langsamkeit gelegt. Mir gefällt das Album zur richtigen Zeit besser als "Lust for Life", aber das ist, wie impliziert ist, stark von meiner Stimmung abhängig.
"Dum Dum Boys" ist mein Lieblingsstück, genau richtig für einen nebligen Montagmorgen.
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am 15. November 2013
Aber im Ernst - Iggy Pop ist einfach Klasse und es ist nie ein Fehler Musik von ihm zu hören/kaufen.
Wer Bowie und/oder Lou Reed mag kann einfach nicht an Iggy vorbei, er gehört einfach dazu !!!!
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am 28. Januar 2016
Die Berliner Jahre von Pop und Bowie gehören zu den bedeutsamsten Schaffensperioden der Popmusik, gerade im Hinblick auf den künstlerischen Aspekt bewegten die Veröffentlichungen dieser Zeit wahnsinnig viel. Der Legende nach holte Bowie, der selbst gerade seine Kokssucht überwand und seiner Hybris Herr werden wollte, den völlig abgestüzten Pop aus einer Psychatrie um ihn mit nach Berlin zu nehmen. Bowie mietete jedem eine Wohnung in einem Mietshaus an, und reduzierte das Leben beider auf vornehmlich notwendiges. Luxus wurde verbannt. Später beschwerte er sich, dass Pop ihm Mitten in der Nacht mehrmals den Kühlschrank leer gefressen habe. In einem Interview, in welchem Bowie zu dieser Lebensphase sprach, wirkte er geradezu Sehnsuchtsvoll. Dieses relative bescheidene und einfach gehaltene Leben aus unkapriziösem Berliner Nachtleben, bei welchem er nur irgendein Typ und nicht der große Star des Popzirkus war, der Aufnahmetätigkeit und der schlicht gehaltenen Wohnung gefiel ihm wohl sehr und die Freundschaft mit Pop schien eine tragende Säule in dieser Erinnerung zu sein.
Bowie verschaffte Pop einen Vertrag bei RCA und produzierte mit Brian Eno, den dritten im Bunde der Berlinjahre Iggys erste Soloplatte, welche die Musikwelt nachhaltig prägen sollte. Bowie und Pop schrieben einen Teil der Stücke gemeinsam und als Pop in den Aufnahmeraum marschierte, drehte er alle Regler nach oben und brüllte das halbe Studio zusammen. Bowie welcher als der Ästhet in diesem Duo gesehen werden muss, soll anfänglich ziemlich schockiert gewesen sein von Pops Vorstellung das Album zu gestalten, aber Pop setzte sich durch und wirkte in alle erdenklichen Bereiche hinein. The Idiot, griff in seiner rohen Urgewalt letztendlich dort, wo die Kraft von Velvet Underground zunehmend versiegte. Er strich den verkopften Aspekt aus dem Rock und spielte eine von seinem Bauchgefühl geleitete und im Ergebnis imens Körperbetonte Platte ein. Der hämmernde Rhythmus von Nightclubbing, das jede Idee des Gothic vorwegnehmende Funtime. Natürlich lässt sich der musikalische Befreiungsschlag dieser Zeit nicht auf ein Album oder einen Künstler beschränken. The Idiot war ein Teil dessen was Popkulturell in dieser Zeit passierte. David Bowie wies mit Low, "Heroes" und Lodger musikalisch ebenso den Weg wie es die Sex Pistols kulturell taten. Musikalisch (Velvet Underground, Kraftwerk, Nico, Eno) und lyrisch (Patti Smith, Velvet Underground, Reed) müssen natürlich noch weitere wichtige Interpreten der Zeit honoriert werden, aber eben auch Iggy Pops rohes hartes the Idiot, dass wenn man es mal von dem davor (Stooges) und dem danach abgrenzt ein absolut untypisches Iggy-Pop-Album ist. Vielleicht gerade wegen des Zwiespaltes zwischen der erhöhten Rezeption und dem Ruhm auf der einen und dem für den Künstler untypischen Klang ist the Idiot so manchem Iggy-Fan ein Dorn im Auge. Nicht weil es schlecht wäre, sondern weil es so wenig der Godfather of Punk Iggy Pop ist. Dabei ist Iggy Pop gerade hier nicht nur der Godfather of Punk sondern auch einer der Vorreiter des Post-Punk und damit vieler musikalischer Folgeerscheinungen dieser Zeit. Definitiv also ein Zeitzeugnis, aber auch, und das finde ich von höherer Bedeutung, immer noch kein Anachronismus sondern ein herausragendes Album ohne klaren soziokulturellen Bezugsraum, dass man mit Interesse an Punk, Post-Punk und Alternative in all seinen Facetten honorieren sollte.
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am 11. Februar 2016
Passano gli anni ma lo spirito che vive nelle cose buone a distanza riemerge e ruba un'emozione. Grande prodotto intramontabile
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am 1. Oktober 2011
Kein schlechtes. dazu sehr bekanntes Album des einflussreichen Kult- Rockers, aus der Zeit, als er mit David Bowie zusammen war.
Von dieser Zusammenarbeit zeugen auch die Songs, allen voran die Klassiker "China Girl" und "Nightclubbing", die Pop mit Bowie zusammen geschrieben hatte, und die überraschenderweise langsame Balladen, keine Rock and Roll- Songs sind, und zum ersten Mal erst so richtig beweisen, dass Iggy Pop durchaus zu romantischen Gefühlen fähig ist!
Diese beiden Songs sind wirklich verdammt gut, und gelten zurecht als einige der besten Songs von Iggy Pop, wenn sie alleine auch noch nicht das Genie des Musikers beweisen; sind sie doch entscheidend von David Bowie mit- beeinflusst worden.
Der Rest der Songs ist nicht so gut; eher so Durchschnittskost, von dem, was man von Iggy so gewohnt ist.
Dennoch gilt das album als sehr einflussreich.

Aber 2 geniale Songs machen natürlich noch nicht DAS perfekte Album.
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am 10. Dezember 1999
Eine der besten Platten von Iggy Pop. Das geniale Nichtclubbing ist vielen erst durch den schottischen Kultfilm Trainspotting vertraut geworden. Und China Girl kennen wir eher aus der Kehle von Iggy Pops altem Kumpel David Bowie, der damit vor langen Jahren einen Hit gelandet hat. Trotzdem, Iggy Pops Version gefällt mir besser, ist sie doch viel weniger kommerziell klingend, exzentrischer, skurriler. The Idiot ist zwar nicht gerade ein neues Werk, doch eines von diesen, die immer irgendwie aktuell bleiben, die man immer wieder hören kann. Es ist zwar nicht gerade DIE beste Platte von Iggy Pop, doch von vielen wird sie nicht übertroffen - von Lust for Life ganz sicher, eventuell noch von American Cesar. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 9. Mai 2005
Diese Platte unterscheidet sich von seinen anderen. Iggy Pop macht sicher keine kommerzielle Musik, aber The Idiot ist seine unkommerziellste. Stücke wie Sister Midnight, mehr aber noch Dum Dum Boys und Sister Midnight sind eine Variation der psychedelischen Musik Ende der 60-er Anfang der 70-er Jahre - nicht so virtuos, absichtlich verspielt und sich manchmal bis in die letzten Einzelheiten verästelnd wie seinerzeit, sondern klarer konturiert, kühler. Keine Musik zum nebenbei Hören, sondern zum Zuhören. Wer Jimi Hendrix wegen Machine Gun mag und nicht wegen Hey Joe oder Johnny B. Good, wer die Stones mal im Radio hört, aber Cream anhört, für den ist The Idiot die Platte der Wahl von Iggy Pop.
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