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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine Referenzaufnahme
Wahrscheinlich eine der besten Don Giovanni Aufnahmen, die auf dem Mark erhältlich sind. Entstanden ist diese Aufnahme, um den Mozart-Opernzyklus von Harnoncourt und Ponelle am Züricher Opernhaus Ende der 80 Jahre festzuhalten.
Harnoncourt dirigiert das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam meisterhaft und bringt mit jeder Note die unverwechselbare...
Veröffentlicht am 1. Januar 2007 von filmopernliebhaber

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überdreht und trotzdem langweilig
Ich kann den höchsten Tönen meines Vorrezensenten gar nicht zustimmen.
Natürlich ist die Gruberova eine unschlagbare Donna Anna, und Blochwitz ist einer der besten Ottavios auf CD. Und natürlich ist Hampson ein hervorragender Sänger, der die Partie des Giovanni großartig meistert (auch, wenn er auf keinen Fall "alle Facetten" der Rolle...
Veröffentlicht am 12. März 2009 von Keno Weber


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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine Referenzaufnahme, 1. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Mozart: Don Giovanni (Gesamtaufnahme) (ital.) (Audio CD)
Wahrscheinlich eine der besten Don Giovanni Aufnahmen, die auf dem Mark erhältlich sind. Entstanden ist diese Aufnahme, um den Mozart-Opernzyklus von Harnoncourt und Ponelle am Züricher Opernhaus Ende der 80 Jahre festzuhalten.
Harnoncourt dirigiert das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam meisterhaft und bringt mit jeder Note die unverwechselbare Herrlichkeit von Mozarts Musik zum Ausdruck. So durchdringend und transparent wurde der Don Giovanni nur selten aufgenommen.
Die Besetzung ist außerordentlich: In der Hauptrolle der junge Thomas Hampson, vielleicht am Höhepunkt seiner Karriere. Mit seiner makellos vollen, eher hoch gelagerten Baritonstimme (genau richtig für den draufgängerischen Frauenverführer), ist er in der Lage kleinste Facetten dieser doch recht anspruchsvollen Partie auszumalen. Auch in der Höhe hat er nicht die geringsten Probleme, alles kling ungezwungen und wunderschön. Brillant ist vor allem die Champagnerarie gesungen, die Harnoncourt in einer unglaublichen Geschwindigkeit dirigiert, bei der so manch anderer Sänger versagen würde.
Edita Gruberova ist als Donna Anna auch unschlagbar. Die Transparenz dieser Stimme ist beinahe unvergleichlich (nur Anna Netrebko hat dies auch vorzuweisen). Jeder Ton sowohl in den schwierigen Koloraturen ( zweite Arie "Non mi dir' ben mio...") wie in den Rezitativen ist exakt getroffen und von außerordentlicher Schönheit.
Einen wunderbaren Gegensatz dazu bildet Roberta Alexandras Donn' Elvira. Sie hat eine eher dunkle, tiefer gelagerte Stimme, die aber sehr gut zu dieser Rolle passt. Toll gesungen vor allem "Mi tradi" in der sie jede Wiederholung mit einem anderen Gedanken ausmalt. Einige Töne in der Höhe mögen zwar manchmal etwas gezwungen erscheinen doch alles in allem eine sehr gute Leistung.
Lazlo Polgar als Leporello auch extrem gut, genauso wie Babara Bonney als Zerlina (die auch in Nozze di Figaro ein wunderbare Susanna singt)und Anton Scharinger als Masetto, der leider sehr oft unterschätzt wird (im selbem Nozze di Figaro singt er die Hauptrolle vortrefflich.)Nicht zu vergessen ist auch Hans Peter Blochwitz als Ottavio, dessen ewige Verliererrolle er sehr, sehr gut singt: Vor allem die Koloraturen in "Il mio tesoro" 2 Akt.
Auch Robert Holl als Komtur kann sehr überzeugen. Schließlich ist er auch einer der besten deutschen Bässe.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überdreht und trotzdem langweilig, 12. März 2009
Von 
Keno Weber "onekrebew" (Hannover, Nds.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mozart: Don Giovanni (Gesamtaufnahme) (ital.) (Audio CD)
Ich kann den höchsten Tönen meines Vorrezensenten gar nicht zustimmen.
Natürlich ist die Gruberova eine unschlagbare Donna Anna, und Blochwitz ist einer der besten Ottavios auf CD. Und natürlich ist Hampson ein hervorragender Sänger, der die Partie des Giovanni großartig meistert (auch, wenn er auf keinen Fall "alle Facetten" der Rolle ausdeutet). Auch Holl überzeugt als endlich mal nicht gewollt abgedunkelter Commendatore.

Im Gegensatz dazu fällt die Restbesezung stark ab. R. Alexander als Elvira hat einfach keine leichte Höhe, alle Noten mit Hilfslinien klingen mehr oder weniger geschrien. Bonney und Scharinger sind vollkommen langweilig in ihrer Ausdeutung ihrer Rollen (Zerlina und Masetto). Das fehlt jedes Bisschen Erotik. Und der miese Höhepunkt ist Polgár mit seinem unerträglichen Leporello: Hier ist dann doch das gewollt Abgedunkelte eines Möchtegern-Komturs und das Schlimmste ist, dass er die Sprache nicht kann! Er spricht mehrmals einfach irgendwas, was so ähnlich klingt wie der wirkliche Text!

Über allem steht dann noch ein Harnoncourt, der es sich anscheinend zum Prinzip gemacht hat, die Tempobezeichnungen einfach falsch herum zu interpretieren. Da sind u.a. die Strettas in den Finali quälend langsam, dafür aber z.B. die Tänze im 2. Akt Finale total überdreht. Als wären ihm diese Stellen in der Partitur peinlich...
In dem großen Rezitativ der Anna im 1. Akt lässt er einfach das Orchester immer nach dem Ende der Sängerin einsetzen, obwohl es eigentlich AUF dem Schlusston beginnen müsste. Ich respektiere Harnoncourt sehr, aber das ist nix.
Natürlich ist das so einfacher zu dirigieren, aber es raubt dem Stück trotzdem so gut wie alle Dramatik.

Aber dies ist dann auch der hauptsächliche Haken an der Aufnahme. All die genannten Sonderbarkeiten könnte man hinnehmen, wenn ein dranatischer Spannungsbogen dabei herauskäme. Aber das passiert leider nicht. Das Stück ist in dieser Aufnahme weder spannend noch erotisch noch lustig. Und so sind denn auch die Rezitative gähnend langweilig.

Alles in allem eine Aufnahme, die trotz aller möglichen Pluspunkte (eingangs genannte Sänger und sehr gutes Orchester!) dramatisch nicht überzeugt. Wer eine dramatische und facettenreiche Aufnahme hören will, sollte zur (Live-)Aufnahme von Gardiner greifen, die zwar auch nicht perfekt ist, aber einen unglaublichen Sog entwickelt.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaufen!, 5. Oktober 2009
Von 
Jana Eichmeyer (Wien, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mozart: Don Giovanni (Gesamtaufnahme) (ital.) (Audio CD)
Thomas Hampson in seinen jungen, Edita Gruberova in ihren besten Jahren. Eine der besten Aufnahmen, die ich kenne. Auch das Tempo ist so, wie es sein sollte. Ein muss für alle Mozart- und noch mehr für alle Don Giovanni-Fans.
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