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Kundenrezensionen

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am 31. Oktober 2002
Wo hat es das vorher schon mal gegeben? Guns n` Roses definierten mit Appetite for Destruction ein ganzes Genre. Mit den Use your Illusion Alben vollbrachten sie das bis dahin Unmögliche, nämlich 2 Alben gleichzeitig zu veröffentlichen und an die Plätze 1 und 2 der Charts zu bringen. Im Gegensatz zu Appetite sind die Illusion Alben viel "professioneller", gefühlvoller und tiefsinniger!
Auf dem 2. Teil des Illusion Epos ist unter anderem das unglaublich gefühlvolle "Knockin` on Heavensdoor" Cover von Bob Dylan, welches in starkem Kontrast zu der extrem lauten, agressiven Hasstirade "Get in the Ring" steht. Überlange Songs wie "Estranged" und "Civil War" lassen schmerzlich erkennen, dass es heutzutage kaum noch Rock mit solch tiefsinnigen Texten und perfekten Gitarrensolis gibt. Ebenfalls anhörenswert sind das fröhliche "Yesterdays" und der hammerharte Terminator 2 Soundtrack "You could be mine".
Fazit: Wer die Illusion Alben nicht hat, der hat 1987 - 1992 einfach die größe Band der Welt verschlafen !
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am 17. Februar 2006
Diese CD ist eine, die immer und immer wieder gehört werden kann, ohne langweilig zu werden, während die Lieblingslieder ständig wechseln. UYI2 ist untrennbar mit UYI1 verbunden, wobei sich auch zwischen diesen beiden Platten die persönlichen Vorlieben ständig verändern. Auf beiden Alben gibt es außer My World keine wirklichen Schwächen (wobei manche diese auch im sehr guten 'bad apples' von UYI1 sehen, was ich nicht bestätigen kann).
Bewertung der Songs (1-10 Punkte aufsteigend):
1. Civil War (9)
eher ruhigerer start
2. 14 Years (8)
song von duff über seine ex-, auch recht gemütlich
3. Yesterdays (6)
auch ein sehr guter song
4. Knockin' on Heaven's Door (5)
gut gemeinter coversong, aber die eigenen songs sind besser
5. Get in the Ring (7)
extrem punkiger song, rockt wirklich, gut zum abreagieren
6. Shotgun Blues (5)
sehr rockig, einer der schwächeren songs des albums
7. Breakdown (8)
sehr guter song, der sich erst nach öfterem hören entfaltet
8. Pretty tied up (6)
ein sehr rockiger song
9. Locomotive (5)
song mit gutem mitteteil
10.So Fine (8)
auch von duff, wahnsinnsballade
11.Estranged (10)
für mich der beste song von gn'r
12.You could be mine (9)
extrem rockig, wahnsinnsintro mit den drums
13.Don't cry alt. lyrics (6)
die original-lyrics passen besser dazu als die alternativen
14.My World (1)
über diesen 'song' gibt es nicht viele worte zu verlieren, klingt wirklich so, als würde axl bald kotzen
Alles in allem ist diese CD sehr zu empfehlen!!!!!
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am 14. Juni 2012
Teil zwei der use your illusion tour positiv zu bewerten sind ton und Bildqualität. ich finde persönlich eins der besseren teile der live in tokio reihe. enthalten sind songs wie estranged, so fine, sweet child o mine und und und 5 sterne
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am 23. September 2007
Dieses Album ist wirklich absolut unglaublich.Jeder GnR Fan muss sich die "use your Illusion II" auf jeden Fall zulegen, sonst hat dass Fan sein einfach keinen Sinn.Was die Jungs hier abliefern ist echt einfach sowasvon beeindruckend, das ist mir ja schon fast ŽzuŽ gut.Am allerbesten ist wohl gleich der Opener,"Civil War", von dem bin ich monatelang nicht mehr losgekomen und er lief bei mir immer rauf und runter.Aber auch Songs wie "My World", "Locomotive", "Shotgun Blues", "Dont Cry", "Enstranged" und vorallem dass dermaßen gelungende Cover von "KnockinŽ on Heavens Door" sind einfach Klasse.Ein absolutes Muss und für jeden Fan ein Must-Have.10/10 Sterne.
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am 16. September 2009
Eigentlich hätten die "Illusion I & II" besser ein Doppelalbum werden sollen... Für mich sind sie eh gleichwertig und gehören zusammen. Trotzdem gibt es drei Sachen, die mir bei der "Illusion II" auf den Sack gehen. Der erzählte Text aus dem Film 'Cool Hand Luke' in "Civil War", das milliardenfach gehörte Cover "Knockin' On Heavens Door", sowie der Rausschmeißer "My World", der für mich nur als "Lass uns den HipHop mal verarschen"-Song durchgeht. Jedoch handelt es sich um keine Verarschung, sondern um ein echtes Interessengebiet Axls. Er meint das durchaus ernst und hat den Song auf eigene Faust, ohne Wissen der Band, auf das Album gepackt.

Ansonsten gilt dasselbe wie für die "Illusion I". Packende Hardrock-Riffs, schöne klassische und Boogie-artige Pianoeinlagen, Axls markante und wandlungsfähige Stimme, rasante Gitarrensoli, Variationsreichtum, und wieder einmal perfekte Produktion und professionelles Arangement. Nachdem man z.B. die Erzählerstimme von "Civil War" überlebt hat (im Ernst, mir braucht niemand zu sagen wie schrecklich Krieg eigentlich ist. Nicht, dass ich das ich solche sinnlosen Machtkämpfe irgendwie beschönigen will, aber dieses "Oh Gott, Kinder sterben" geht mir einfach derbe auf den Sack.), befindet man sich in einem abwechslungsreichen Song, der mal Tempo hinzunimmt, mal Tempo herausnimmt. Besonders geil wird es gegen Ende, wo Klavier und Gitarre zeigen was Rock n' Roll wirklich bedeutet. Alles nur noch getoppt durch Axls einzigartigen Gesang.

Doch es gibt auf dieser Platte noch einen besseren Song, der so abwechslungsreich ist, dass ich ihn sogar als progressiv bezeichne. "Estranged" wartet mit allen stärken der Band auf. Von einfallsreichem Piano, Stimmungswandlungen, Tempowechseln, Slashs grandiosen Soli auf der E-Gitarre ist schlichtweg alles vorhanden. Auch das Drumming ist einfach nur perfekt, genauso wie der Wechsel zwischen leise geflüsterten und lauteren Passagen. Zwei weitere Songs gibt es noch, die die Acht-Minuten-Marke erreichen bzw. knacken. "Locomotive (Complicity)" und "Breakdown". Ersterer scheint sich lange Zeit nicht großartig zu entfalten, doch spätestens beim Piano-Outro bin ich traurig, dass der Song schon zu Ende ist. Das Cowboy-gepfeife in "Breakdown" schreckt mich zwar erst ab, und ich denke "nicht schon wieder so ein langweiliges, langsames Western-Ding." Doch dann wird auch dieser Song durch viele Wendungen sehr spannen und treibend.

"14 Years" ist dann ein Piano-Boogie-Rocker. Nahezu schon swingend. Auch Yesterdays"(bitte nicht mit dem ähnlich kilngenden Beatles-Song verwechseln) weiß zu rocken. Bei "Knockin' On Heavens Door" handelt es sich meiner Meinung nach zwar um das gelungenste Cover des Dylan-Songs, aber ganz ehrlich, er wurde schon 13467891143 mal gecovert und ich kann ihn einfach nicht mehr hören. Und das wird Vielen Anderen auch so
gehen. Ich hab ja auch demnächst vor, eine Band zu gründen. Und ich weiß genau welchen Song ich niemals covern werde. Für mich der einzig 100%ige Skip-Kandidat auf der Platte...

"Get In The Ring - (Motherfucker)"(entschuldigung) und "Shotgun Blues" sind dann Blues-Hardrock-Punksongs allererster Kajüte. Stradlins "Pretty Tied Up" verwirrt am anfang etwas mit Sitar, wird dann aber zur typischen Guns N' Roses Nummer. Ein spaßiger Hardrocker mit dem nötigen Groove.

Einen weiteren Kracher dieses Albums stellt dan "You Could Be Mine" dar. Der Terminator 2-Song, der bis heute nichts an seiner Klasser verloren hat. Polternde Drums, geniale Bassläufe, eine monströse Gitarre und dazu der Gottgleiche Gesang von Axl Rose.

Welche Songs fehlen noch? Die zweite "Don't Cry"- Version mit alternativen Lyrics - wirklich eine gute, interessante Alternative, dann "So Fine", dass änhnlich wie "Knockin' On Heavens Door" anfängt und mich einfach nur an eine Mixtur aus sämtlichen Guns N' Roses Songs erinnert. Nichts Weltbewegendes. Ach ja, und das oben angesprochene "My World".

Fazit: Auch das zweite Illusion-Album gehört in jede gut sortierte Rocksammlung. Leider ist dies auch schon das letzte 'echte' Album der klassischen Bandbesetzung gewesen. Das im Jahr 1993 folgende 'The Spaghetti Incident?' enthielt nur Coversongs.

Wertung: 13/15
Anspieltipp(s): Civil War, Estranged, Locomotive, You Could Be Mine
Vergleichbar mit: Use Your Illusion I
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am 10. Dezember 2010
Diese CD ist ein Muss! Beim hören versetzt einen die CD zurück in die alten guten Zeiten, bei denen man sich noch auf die Charts freuen konnte...
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am 16. März 2015
was soll man sagen, es war Anfang der 90ger und es war "unsere" Zeit :-) Axels Stimme bleibt einzigartig auch nach all den Jahren noch.
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am 24. Februar 2015
Hammer Songs, eines der besten Alben aller Zeiten.Schade, das es so was nicht mehr gibt!Da möchte man das Rad der zeit nochmal zurück drehen.
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am 3. August 2012
Ich gebe zu, dass ich, mit Ausnahme von einigen Songs, mit den beiden "Use Your Illusion"-Werken, erst meine lieben Probleme hatte, was sicherlich an dem furiosen Debüt der Gunners lag, das ich zuerst kennengelernt hatte und täglich rauf-und runter gehört habe. Davon angespornt, beschaffte ich mir "Use Your Illusions" (damals auch noch auf Kassette und Vierfach-Vinyl) und wurde ersteinmal ein wenig ernüchtert. So gnadenlos wild, losgelöst und abgefahren wie auf "Appetite .." waren Guns N'Roses nicht mehr. Waren Guns N'Roses 1987 eine gut geölte und geschmierte, brutale Rennmaschine am Limit, so wirkten sie 1991 mehr wie ein Straßenkreuzer, immer noch mit ordentlich Dampf unter der Haube, aber deutlich gedrosselter und zivilisierter.

Die Gitarren-Riffs wirken immer noch schmutzig, nur sehr viel erdiger, ich möchte fast schon sagen, verrostet, allerdings dominieren sie die Guns N'Roses-Lieder größtenteils nicht mehr, sondern fügen sich in den Gesamtsound mit ein, der mit Synthesizern, Keyboard, Piano, Mundharmonika, Sitar und Akustik-Gitarren angereichert wurde. Interessanterweise erinnert mich der E-Gitarrensound und auch der Sound der Rhytmus-Gruppe ein wenig an das Debütalbum der Sea Hags, welches ja auch von Mike Clink produziert wurde. Auf jeden Fall stehe ich unheimlich auf diesen aufgerissenen, kantigen, kratzbürstigen und dreckigen Gitarrensound ...

Nichtsdestotrotz präsentierte sich "Use Your Illusions" eben weitaus progressiver und verspielter als "Appetite ..", es war definitiv eine Fahrt nach vorne, anstatt weiterhin auf derselben Rennstrecke zu kreiseln und sich somit zu wiederholen. Insofern war es ein nachvollziehbarer und konsequenter Schritt, zumal das Songmaterial fast durchgehend hochwertig ist. Im Laufe der Zeit habe ich dann mehr und mehr erkannt, was tatsächlich hinter all den Songs auf "Use Your Illusions" steht, das Bild Guns N'Roses bekam damit gewissermaßen seine Vollendung. Und einige wenige Songs wie z.B. "Shotgun Blues" schlagen trotzdem nun nicht gerade sanfte Töne an, sondern rocken - im Gegenteil - ziemlich heftig und schmutzig, so wie man es eben von den Gunners gewohnt war. Nur wird dabei eben weitaus erdiger und nicht mehr so geschmiert gerockt. Zudem verstecken sich diese Rock N'Roll-Nummern ein wenig. Das zweite "Use Your Illusion"-Werk ist da das Album, das etwas melancholischer, nachdenklicher und vereinzelt ruhiger ausgefallen ist als "Use Your Illusion I".

"Use Your Illusion II" beginnt eindrucksvoll mit "Civil War", ein fast schon episch zu benennender, langsamer gespielter und melodischer Sleaze Rock-Song, bei dem sich ruhigere Parts aus Akustik-und unverzerrter Gitarre mit härteren Parts gelungen abwechseln. Das Piano ist sehr geschickt in den Song eingearbeitet worden, was sich eigentlich generell für die Alben sagen lässt, insbesondere auch bei dem von Izzy Stradlin gesungenen "14 Years", das "Use Your Illusion II"-Pendant zu dem tollen "Dust N'Bones". Es ist ein bluesiger, etwas swingender Rock N'Roll-Song, irgendwie nicht spektakulär oder hitverdächtig, aber sehr, sehr gut. Izzy Stradlin hat meiner Meinung nach eine charismatische Stimme, die mir gut gefällt, und hier kommt das, wie auch schon bei "Dust N'Bones", sehr gut zur Geltung. "Yesterdays" ist ein verspielter, balladesker Song, für mich kein Highlight, aber eigentlich auch kein Ausfall. "Knockin' On Heavens Door" wurde so oft im Radio etc. gespielt, und hatte ich auch selbst so oft mit der Band nachgespielt, dass ich schon fast der Meinung bin, dass mir das Lied gefällt. Aber mal im Ernst: Guns N'Roses haben diesem guten Bob Dylan-Song ihren eigenen, unverkennbaren Stempel aufgedrückt, selbst wenn dieser vorallem gegen Ende etwas pompös ausgefallen ist und das Lied in die Länge zieht.

Die Trotzreaktion "Get In The Ring" gegenüber den Kritikern und der Presse, ist ein härterer, von Punk beeinflusster Sleaze-Rock-Titel, der im Grunde genommen nicht schlecht ist, gegen Ende, wie auch "Knockin' On Heavens Door", jedoch etwas zu sehr aufgeblasen wird. "Shotgun Blues" schlägt textlich und musikalisch in dieselbe Kerbe, ist jedoch nocheinmal ruppiger und lässt sich weder aufblasen noch zähmen. Das schnelle "Breakdown" bildet, wie auch weitere Lieder auf den beiden Werken, eine Symbiose aus dreckigem Rock N'Roll-Song mit klassisch arrangierten, progressiven Elementen. Das Lied ist zwar schnell gespielt, aber nicht sehr hart ausgefallen, die verzerrten Gitarrenriffs agieren eher etwas selbstvergessen im Hintergrund und scheinen den Song nur etwas zu betonen. Nichtsdestotztrotz ein interessanter Titel. "Pretty Tied Up" wird, unter Verwendung eines Sitars, wieder etwas dreckiger; zuerst ein etwas unscheinbarer Song, wächst er mit der Zeit, besonders die Bridge. Zudem scheint er ein wenig in die Rolling Stones/Brian Jones-Kerbe schlagen zu wollen. "Locomotive" setzt da dann noch etwas drauf, das Lied ist überwiegend ein harter Rock N'Roll-Song, wo die Riffs wirklich so klingen, als ob man eine schwere Dampflokomotive auf die Schienen gestellt hat, die jetzt mit Volldampf, kurz vor dem Entgleisen, die Strecke entlangdonnert. Durch den atmosphärisch gespielten Ausklang, der sich zuerst vollkommen von ursprünglich harten Song unterscheidet, gewinnt das Lied meiner Meinung nach deutlich.

Der Monolith auf "Use Your Illusion II" ist aber ohne Zweifel "Estranged". Das balladeske Lied bildet wieder eine spezielle Symbiose aus hartem Rock und klassischeren Elementen, besonders hervorstechen jedoch die sehr atmosphärischen Gitarrenmelodien von Slash. In seiner Gesamtheit ist es jedoch ein rundrum beeindruckender Song, der zwar groß inszeniert, aber nicht künstlich aufgeblasen wurde. "So Fine" scheint man zwischen zwei epischen Rock N'Roll-Lieder eingezwängt haben, funktioniert aber gut als Brücke zu "Estranged" hin, und ist im Grunde mehr als das. Axl Rose teilt sich da den Gesang mit Duff, der meiner Meinung nach zwar wirklich eine rotzige Stimme hat, die aber recht einzigartig und sofort wiedererkennbar ist. Mit "You Could Be Mine" haut man gegen Ende nocheinmal auf den Putz, der Terminator II-Track hat meiner Ansicht nach alles, was ein harter Rock N'Roll-Song braucht: ein hämmerender 4/4-Dampfhammer-Schlagzeug-Rhythmus, ein donnernder E-Bass, quietschende Gitarren, bluesige, filigran ausgearbeitete und messerscharfe Riffs, Melodie und eine sehr wirkungsvolle Gesangslinie. Die textlich alternative Version zu "Don't Cry" könnte/würde einen guten Abschluss bieten, wenn, ja, wenn nicht noch "My World" wäre. Wie sich diese Industrial-Nummer im Stil der Nine Inch Nails dorthin verirrt hat, kann ich mir nicht erklären. Mag ja ganz lustig klingen, aber irgendwie nicht so recht hier.

Nachdem, was ich über das Album in der Presse gelesen habe, wollte die Band, allen voran Slash, weiterhin dreckigen, von Aerosmith und Punk beeinflussten Rock N'Roll spielen, wohingegen Axl, der auch ein Fan von Elton John, ELO, Yes und Queen war, eben diese weitaus progressivere, melodischere Richtung einschlagen wollte. Ich denke, von diesen Gegensätzen leben die "Use Your Illusion"-Werke und machen sie wahrlich zu etwas Besonderem. Gewissermaßen stellt dieses Album einen der letzten Höhepunkte in der Geschichte der Rockmusik dar. Danach kam leider nicht mehr viel, dass diesen Popularitätsgrad und dieses spezielle Niveau erreichte.
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am 15. Oktober 2014
Höre diese Album, obwohl es nun schon 23 Jahre alt ist, immer wieder und regelmäßig. Es ist einfach ein Meilenstein der Rock-Geschichte
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