Kundenrezensionen

27
4,8 von 5 Sternen
Barcelona
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47 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Februar 2005
Mit diesem Album ist Freddie Mercury und Montserrat Caballé etwas ganz Besonderes gelungen. Vereint es doch auf unglaubliche Weise zwei ganz große Künstler mit doch sehr unterschiedlichen musikalischen Wurzeln.
Das Album beginnt mit der gleichnamigen erfolgreichen Singleauskopplung, gefolgt von dem schönen und exotischen "La Japonaise". "The Fallen Priest" ist für meinen Geschmack etwas zu schwerfällig geraten, aber durchaus kein schlechter Song. "Ensueno" ist der einzige Song des Albums, der komplett auf Spanisch gesungen wird und basiert auf Freddies "Exercises In Free Love". Der nächste Song ist "The Golden Boy" - ein wirklich gelunger Song, der ebenfalls als Single veröffentlich wurde. Auf der Freddie Mercury Solo Collection befindet sich unter anderem eine wirklich gelungene Frühfassung des Songs, bei der Freddie die für Montserrat gedachten Parts mit Falsettstimme singt. "Guide Me Home" und "How Can I Go On" (die übrigens ineinander übergehen) sind beide ebenfalls wirklich tolle Songs, wobei mir ersteres wegen seiner wunderschönen Klavierbegleitung allerdings etwas besser gefällt. Queen-Bassist John Deacon spielt bei "How Can I Go On" übrigens den Bass. Der abschließende Song "Overture Piccante" ist sozusagen eine Collage der vorherigen sieben Songs, enthält aber auch Teile einer Jam-Einlage ("When This Old Tired Boy Wants To Sing" - ebenfalls auf der Freddie Mercury Solo Collection zu finden), die während der Aufnahmen stattfand. Ich mag bei diesem Lied vor allem die Zeilen "We are mortal; In the hands of gods who roll the dice; We are mortal; Victims of our weaknesses", die eigentlich aus "The Fallen Priest" stammen (dort aber nicht dieselbe Wirkung bei mir erzielen).
Insgesamt gesehen ist es wirklich ein sehr empfehlenswertes Album, das auf seine Weise wirklich einzigartig ist.
Beschreibungen wie "klanggewordener Überschmalz" kann ich nicht nachvollziehen, denn sie werden dem Album nicht gerecht.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Februar 2005
Mit diesem Album ist Freddie Mercury und Montserrat Caballé etwas ganz Besonderes gelungen. Vereint es doch auf unglaubliche Weise zwei ganz große Künstler mit doch sehr unterschiedlichen musikalischen Wurzeln.
Das Album beginnt mit der gleichnamigen erfolgreichen Singleauskopplung, gefolgt von dem schönen und exotischen "La Japonaise". "The Fallen Priest" ist für meinen Geschmack etwas zu schwerfällig geraten, aber durchaus kein schlechter Song. "Ensueno" ist der einzige Song des Albums, der komplett auf Spanisch gesungen wird und basiert auf Freddies "Exercises In Free Love". Der nächste Song ist "The Golden Boy" - ein wirklich gelunger Song, der ebenfalls als Single veröffentlich wurde. Auf der Freddie Mercury Solo Collection befindet sich unter anderem eine wirklich gelungene Frühfassung des Songs, bei der Freddie die für Montserrat gedachten Parts mit Falsettstimme singt. "Guide Me Home" und "How Can I Go On" (die übrigens ineinander übergehen) sind beide ebenfalls wirklich tolle Songs, wobei mir ersteres wegen seiner wunderschönen Klavierbegleitung allerdings etwas besser gefällt. Queen-Bassist John Deacon spielt bei "How Can I Go On" übrigens den Bass. Der abschließende Song "Overture Piccante" ist sozusagen eine Collage der vorherigen sieben Songs, enthält aber auch Teile einer Jam-Einlage ("When This Old Tired Boy Wants To Sing" - ebenfalls auf der Freddie Mercury Solo Collection zu finden), die während der Aufnahmen stattfand. Ich mag bei diesem Lied vor allem die Zeilen "We are mortal; In the hands of gods who roll the dice; We are mortal; Victims of our weaknesses", die eigentlich aus "The Fallen Priest" stammen (dort aber nicht dieselbe Wirkung bei mir erzielen).
Insgesamt gesehen ist es wirklich ein sehr empfehlenswertes Album, das auf seine Weise wirklich einzigartig ist.
Beschreibungen wie "Schmalz-Overkill" kann ich nicht nachvollziehen, denn sie werden dem Album nicht gerecht.
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juni 2007
Was passiert, wenn man eine weltbekannte Opernsängerin mit einer Pop/Rock Legende zusammenbringt? Im Falle von Montserrat Caballé und Freddie Mercury gelingt dies Wagnis und erschafft eine völlig neue Musikrichtungund eine einzigartige CD. Barcelona zeigt Freddie am Zenit seines Schaffens und markiert gleichzeitig sein letztes Solo-Projekt.

Seine Liebe zu Montserrat und der Oper ist in jedem Lied spürbar. "Barcelona", der Song der olympischen Spiele 1992, konnte Freddie im legendären Ku auf Ibiza uraufführen, bevor er sich den letzten Queen Alben widmete.
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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. März 2004
aber auf jeden Fall eine einzigartige und möglicherweise sogar geniale Kombination eines begnadeten Sängers mit einer über jeglichen Zweifel erhabenen Opern-Diva. Meines Erachtens stellt der Titelsong trotz seiner nicht zu überhörenden Qualität nicht einmal den Höhepunkt dieses Albums dar, obwohl er, Olympiade sei Dank, wahrscheinlich Hundertmillionenmal im TV und Radio zu hören war; vielmehr sind "How can I go on" und das gefühlvolle "Guide me home" die wirklichen Perlen eines außergewöhnlichen Albums.
Wer natürlich Musik nur mit "Scheuklappen" hört wird sich mit den Songs dieser Veröffentlichung vielleicht schwer tun; aber wer mit offenen Ohren auch mal Töne jenseits des Mainstreams zulässt und sich möglicherweise eh schon von den zum Teil herrlich extravaganten Kompositionen des Freddie "Mr.Badguy" Merury verzaubert liess, wird mit Sicherheit auch mit diesem Album seine Freude haben.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Oktober 2001
Es handelt sich hierbei um die genialste Verbindung von Pop und klassischer Musik - initiiert durch Freddie Mercury, der jetzt schon nahezu zehn Jahre nicht mehr unter uns weilt. Frau Caballe hat sich getraut ihr Metier zu wechseln und das Ergebnis: phänomenal.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. März 2000
Nur zu Schade dass diese Musik nicht für dir Olympiade in Barcelona gewählt worden ist, denn deshalb war sie ja gedacht. Eine der besten gelungnen Mischungen aus Pop und Klassik.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Dezember 2000
Pop trifft Klassik - das perfekte Treffen eines ungleichen Duos (Exzentrentiker trifft Theater-Diva). Leider gibt es nur ein Zeugnis dieses Klangerlebnisses.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Juli 2013
Für einen Fan vonQueen bzw. Freddie Mercury ein Muss. Man sieht bzw. hört, dass Freddie einer der größten sänger unserer Geschichte war. Es ist auch eine nicht so bekannte Produktion.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. April 2014
ich stand schon immer auf Freddy...und zusammen mit Klassik fand ich das immer wieder nur super. Eine absolute Empfehlung. Spitze!
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am 7. April 2015
Schon eine großartige Idee, diese beiden Künstler zusammenzubringen: Freddie Mercury, 1991 verstorbener Leadsänger der Gruppe „Queen“, meiner Meinung nach der stimmgewaltigste Rocksänger des letzten Jahrhunderts, und Montserrat Caballé, die spanische Opernsopranistin, die nicht nur kompatibel war mit diversen Unterhaltungsmedien ihrer Karrierezeit (schon mit wenigen Tönen konnte sie eine ganze Wetten-Daß-Gemeinde für Puccini gewinnen), sondern auch für Kenner italienischer Belcanto-Opern (Bellini, Donizetti, Verdi) in die vorderste Reihe gehört. Arrangiert wurde diese Begegnung in den 80er Jahren, zu einer Zeit, wo Crossover noch nicht überall auf der Tagesordnung stand.

Was dabei herausgekommen ist, bietet viel Stoff für Diskussion. Ein befreundeter Opern- und Caballé-Anhänger trennte sich von dieser CD mit größter Verärgerung über die „sinnlose Produktion schöner Töne“, das Hausieren-Gehen mit dem eigenen Stimm-Gold ohne jegliche ernsthafte künstlerische Aussage. Stimmt, ein seriöses Werk ist „Barcelona“ nicht. Dafür herrscht hier jedoch maximale Spiel- und Verkleidungsfreude. Alles das, was sich schon in den Songs von Queen (insbesondere „Bohemian Rhapsody“, dem Inbegriff des opernhaften Rocksongs) als grenzensprengend klassisch ambitioniert zeigte, kennt hier kein Halten mehr. Der Komponist Mercury packt hier alles aus, was er an formalen und harmonischen Finessen zu bieten hat und suhlt sich geradezu in den Möglichkeiten, die ihm die Kombination aus Rockband, queen-typischer Stimmenvervielfachung und großem Sinfonieorchester bietet. So sprühen und explodieren diese Songs vor Ideen, harmonischen Farben, extravaganten Wendungen.

Der Titelsong „Barcelona“ kommt mit seinem lautstarken Profil und seiner relativen Schlichtheit in Melodie und Harmonik noch relativ plakativ und vordergründig daher. In „La Japonaise“ ist es schon anerkennenswert, wie gut sich Mercury seine Musiker in die Klangsprache einer der Paraderollen seiner Partnerin, „Madame Butterfly“, einzufühlen vermögen: man könnte dies geradezu als Verbeugung verstehen.
Mein Lieblingslied hingegen war schon immer „The Fallen Priest“, ein hochdramatisches Machwerk, das mit einer filmmusikähnlichen Tour-de-force-Jagd von Klavier und Orchester beginnt- und sich dann über eine melancholisch-balladenhafte Strophe zu einem wuchtigen Refrain mit atemberaubenden Tonsprüngen aufschwingt. Eine großartige Gelegenheit für Mercury, sich in seiner ganzen selbstverzehrenden Präsenz stimmlich zu entäußern. Seiner Partnerin Caballé kommen da tatsächlich eher die zum Teil fast instrumental geführten, ornamentalen oder legierenden Aufgaben zu,- meines Erachtens ein sehr reizvoller Kontrast.

Überhaupt sind es in diesem gesamten Album besonders die von Gegensätzen geprägten Gegenüberstellungen, Übergänge und Überblendungen, die bei mir zwar längst nicht mehr Überraschung, wohl aber immer wieder wohlige Schauer und Gänsehaut auszulösen vermögen. So zum Beispiel die Stelle im Stück „The Golden Boy“, an der vollkommen unvorbereitet, mit den Worten „and then he said to her“ ein volltönender Gospelchor einsetzt; wunderbar, wie dieser dem ganzen Ensemble wahrlich einheizt. Ähnlich bemerkenswert finde ich den Kunstgriff, die zarte Ballade “Guide me home" in den am deutlichsten queen-ähnlichen Rocksong „How can I go on“ hinüberzumodulieren (deren Refrain-Melodie mit ihrer pentatonischen Bauart wiederum asiatisch klingt und dadurch einen Rückbezug zu „La Japonaise“ eröffnet).

Ein Kaleidoskop also, aus verschiedenen Stilen, Stimmungen, Bausteinen, Farben, manchmal überdreht, manchmal überladen, mit vielen Scheinwerfern vergrößert an die Hauswand geworfen – und dabei einfach Laune machend. Richtig Große Oper halt.

Diese und viele andere CD-Empfehlungen finden Sie in meinem Blog "Pottis Potpourri" unter
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