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am 29. Januar 2008
Zappas 73-er Formation der "Mothers (of Invention)" auf diesem zwischen den Jahren 73/74 live im "ROXY & Elsewhere" eingespielten Album - u.a. auch zu hören auf den Alben "Apostrophe(')", "Overnight Sensation", "One size fits all" - war die siebente Formation in der Geschichte seiner Hausband und vielleicht die musikalisch potenteste, prototypischste und legendärste von allen.

Hier gibt es alles zu hören, was Frank Zappa auszeichnet: Erstklassige Kompositionen, superbe Musiker, ätzender Spott, Provokation, Humor und vermutlich Zappas beste Gitarrenarbeit (die famose Reminiszenz des Solos in "Inca Roads" auf dem Album "One size fits all" (1975) ist ebenfalls ein Extrakt dieser Tour).

Nachfolgende Zappa-Formationen - die gleichfalls Elite-Musiker wie bspw. Steve Vai, Vinnie Colaiuta, Terry Bozzio, Chad Wackermann, Adrian Belew, Ed Mann, Eddie Jobson, Brecker Bros. etc. hervorbrachten - welche sich fortan zur "Crème-de-la-crème" der Studio-Musiker-Szene zählen durften, und unzählige Stars (Sting, Genesis etc.) bei der Einspielung ihrer Alben unterstützten, waren dieser Besetzung zwar individuell technisch mitunter gleichwertig, aber niemals wieder so homogen in das Zappa-typische Gewand eingekleidet wie diese.

Leider fehlt auf dieser Live-Einspielung der französische Violinen-Virtuose Jean-Luc Ponty, der kurz zuvor die Band im Jahr 1973 verließ. Vor allem aber die phänomenale Ruth Underwood (perc.) neben Keyboard-Wizard George Duke (kb.), Ralph Humphrey (dr.) und Chester Thompson (dr.), die Fowler Bros. (bs., tr.) sowie der unvergleichliche Napoleon Murphy Brock (voc.) waren hochbegabte, individuelle Zappa-gleichwertige Garanten, die dieses seinerzeit bis heute weit voraus eilende musikalische Star-Ensemble einzigartig mach(t)en - ohne dabei die häufig vorzufindende verquaste Intellektualität (Anspruch: ja, Entertainment: nein) nur wenig vergleichbarer Bands aufzuweisen.

Einzelne Passagen überschlagen sich hier schier an Esprit, flappsiger Virtuosität und lässiger Brillianz ("Cheepnis"). Bei aller thematischer Konzentration erscheint die Ausführung dabei mitunter geradezu frech hingelümmelt, und das mit einer äußerst souveränen Beherrschung der unterschiedlichsten musikalischen Stilmittel: "Village of the Sun" übergehend in "Echidna's Arf" und "Don't you ever wash that thing?" mit vertracktesten melodischen und rhythmischen Figuren sind ein arrangementtechnisches Wunderwerk.

Hinzu kommt eine gehörige Portion Wortwitz ("Jazz is not dead - it just smells funny", aus: "Be-Bop Tango - of the Old Jazz-Men's Church") sowie die extrem vergnüglichen Vorworte ("Cheepnis") zu den einzelnen tracks (die seinerzeit auf der Original-LP noch als "Preamble" ausgewiesenen sind) und ein Frank Zappa an der Gitarre, der dieses intensive Niveau auch nie wieder erreicht hat ("Penguin in Bondage", "More trouble every day").

Dieses Album ist und bleibt ein einzigartiges, zeitloses, unerreichtes Musik-Kultur-Denkmal.
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am 29. Mai 2000
...und DAS hat wirklich mal jemand live gespielt? Mit fast allen seiner Alben, aber mit diesem ganz besonders, untermauert Zappa seine absolute Ausnahmestellung. Sicher, er hatte halt auch die entsprechenden Musiker- aber es kann nur ein Hirn geben, das sich solche wackeren Tempiwechsel und derart abgefahrene Melodiebögen ausdenkt. Die Tonqualität von "Roxy" ist zwar relativ dürftig, die Musik aber dafür umso besser. Selten davor und danach hat Zappa es verstanden, sein eigenwilliges Jazz-Rock-Funk- (und was-weiß-ich-nicht-alles-) Gemisch so spritzig auf den Punkt zu bringen. Von daher ist "Roxy" auch für Einsteiger ideal geeignet.
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am 3. Februar 2006
Die Besetzung der Mothers auf Roxy & Elsewhere ist mit Sicherheit die beste, die Zappa je hatte. So bietet R & E auch einen schönen Querschnitt aus 2 Jahren Zappa Live-Präsenz, wobei der Meister mal wieder kräftig "overgedubbed" hat. Eine Angewohnheit, die er sich übrigens erst Anfang der 80'er Jahre abgewöhnt hat. Außergewöhnlich sind die Stücke Echidna's Arf (of you) und Did you ever wash that thing?. Diese Instrumentalstücke ähneln einer irren musikalischen Achterbahnfahrt, versehen mit einer hohen kompositorischen Dichte. Hier präsentieren sich Zappa und seine Mothers in absoluter und nicht mehr erreichter Höchstform.
Obwohl das Album an der einen oder anderen Stelle ein bischen verflacht, ist mit eins der wichtigsten Zappa-Scheiben!
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am 28. April 2000
Wenn es eine Hit-Liste von wirklich überzeugenden Live-Alben gäbe,dieses Album gehörte dazu. Zappa pur,bissig,ironisch,manchmal auch gehässig und musikalisch auf höchstem Niveau.Die Sternstunde und daher auch das Ende der "Mothers Of Invention",die in ihren Nachfolgeformationen nie wieder zu dieser Form aufliefen und ihren Meister so zur (verdienten)Geltung verhelfen konnten.Die Dynamik von "Cheepnis" erreicht FZ mit keiner anderen Formation auch nur annähernd.
22 Kommentare| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. April 2002
Ja, das ist in der Tat mal gespielt worden. Und so Sachen hat der öfter gemacht. Ich konnte das damals auch nicht fassen. Das könnte man Weltkulturerbe nennen und unter Denkmalschutz stellen! Die Kriterien der UNESCO wären zweifelsfrei erfüllt!
Der absolute Gipfel des Albums ist für mich ja "Son of Orange County" gefolgt von "Trouble every Day".
Olaf Schol
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...fand ich 1974 durch diese ehemalige fantastische Doppel-LP, die mir jemand geliehen hatte. Die Band,

Frank Zappa (g, voc)
George Duke (key, voc)
Tom Fowler (b)
Ruth Underwood (perc)
Jeff Simmons (g, voc)
Don Preston (synth)
Bruce Fowler (trombone)
Walt Fowler (tr)
Napoleon Murphy Brock (sax, flute, lead-voc)
Ralph Humphrey (dr)
Chester Thompson (dr)

ist sensationell gut, virtuos und auf dem Album nicht zu bremsen (mit den meisten dieser Musiker nahm er auch die erstklassigen Alben Over-Nite Sensation,Apostrophe ('),One Size Fits All und Bongo Fury auf, die ich allesamt nur empfehlen kann).

Das Album (damals immerhin 4 Plattenseiten) hat keinen Hänger, die Zappa-Kompositionen sind sehr gut und werden bestimmt vom Wechselspiel der Bläser, Keyboarder, Drummer/Percussion und den zwei Gitarren, wobei Frank Zappa auf seiner Gibson SG herrliche Lead-Lines zaubert ("Penguin in Bondage", "Son Of Orange County", "More Trouble Every Day").
Auf dem längeren Instrumental "Don't You Ever Wash That Thing" spielt die Band in "Full Flight": erst Solo Trombone, dann E-Piano, Percussion von Ruth Underwood (die supergut ist) und zum Schluß ein Solo der beiden Drummer im Wechselspiel Stereo links/rechts. Besser geht es kaum!

Dazu ein herrlich aufgelegter und spaßiger Frank Zappa, dem die enge Kommunikation mit dem Publikum hörbar deutlich Spaß macht, wenn er die einzelnen Songs ankündigt und erklärt, worum es in den Titeln geht ("Penguin in Bondage"-Utensilien aus dem Sex-Shop, "Village Of The Sun"-Turkey-Züchter aus Palmdale PA und seiner Heimat), "Cheepnis"-Zappa's Faszination für billig produzierte Monster-Movies der 50er Jahre, "Be-Bop Tango"-Jazz is not dead, it just smells funny).

"Be-Bop Tango" ist etwas "schräg" von der Musik und zieht sich für mich mit 16 Minuten etwas lang, was aber wohl daran liegt, dass Frank Zappa im Verlauf der Session Zuschauer auf die Bühne holt, um zum Jazz-Gesang von George Duke zu tanzen. Gegen Ende fordert er das ganze Publikum auf, zu tanzen und wechselt im Titel in ein Blues-Rock-Thema. Das hätte man live erleben müssen.

Insgesamt ein sehr gutes Live-Album von Frank Zappa mit einer überaus virtuosen Band. Nicht umsonst gilt diese Zeit Frank Zappas unter Fachleuten seines Schaffens (ich bin keiner) und die Alben aus der Zeit Mitte der 70er Jahre, als eine der sehr guten Zeiten Zappas. Die CD hat ein 6-Seiten-Heft mit den Songtexten und gleichen schönen Live-Fotos der LP.

Mehr von dieser Band und Tour 1973/74 findet man auf der Konzert-Sammlung You Can'T Do That on Stage Any aus einem Konzert dieser Tour aus Helsinki/Finnland.

Ich fand die DoLP damals für mich als einen wirklich guten Einstieg in seine Musik und habe mir später weitere Zappa-Alben aus dieser Zeit gekauft, die für mich auch heute noch alle aktuell und großartig sind.
99 Kommentare| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Oktober 2004
...ich muss leider darauf hinweisen, dass dies keine hundertprozentige Live-Scheibe ist. Oft sind nur die Grundspuren Live eingespielt, die dann mit Overdubs zugekleistert wurden, wie man es von Zappa ja schon kennt. Trotzdem ein Knaller-Album!
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am 16. November 2011
Tolles Album. Tolle Stimmen. Tolle Musik.
Frank Zappa und sein unstillbarer Ideenreichtum. Er war nicht zu bremsen. Die Mothers live - diese Stimmung wird es niemals mehr geben. Für Frank Zappa Historiker: hier fällt der berühmte Satz: Jazz is not dead-it just smells funny zum ersten Mal . Ein Album welches von vorne bis hinten durchzuhören ist: angefangen bei Penguin in Bondage, welches als Hommage an den Blues von Frank Zappa gelten könnte - bis zum wuchtigen More Trouble every day ein Genuss. Für Zappa-Cracks ein weiter Pflichtkauf, für Einsteiger als Einführung in die musikalischen Welten des Frank Zappas ist dieses Album ein bemerkenswerter Livemitschnitt vom Anfangsapplaus bis zum letzten verschrobenen Ton.
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am 22. November 2007
Hier ist alles wichtige schon gesagt worden, aber ich muß trotzdem schreiben, wie unglaublich ich dieses Album immer noch finde.
Und "Son of Orange County" gefolgt von "Trouble every Day" ist nicht nur der absolute Gipfel des Albums, sondern einer der Höhepunkte in Zappas Schaffen überhaupt - und diese Gitarre!. Grandios!
10 Sterne
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am 16. Oktober 2011
Meines Erachtens eines der besten Zappa Alben ever, ich hab mir diese digital Remasterte Version gekauft um meine Vinyl zu schonen :-) Allein die Bemerkung "Jazz is not dead, it just smells funny" in der Nummer BeBopTango ist es schon Wert, diese CD zu kaufen. Jede einzelne Nummer ist einfach zum hinknien genial, voller Humor und unglaublicher Präzision.
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