Kundenrezensionen


17 Rezensionen
5 Sterne:
 (13)
4 Sterne:
 (4)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Liebe ist zum Scheitern verurteilt, 20. Oktober 2003
Von 
Susanne Igler "el_gaviero" (Giessen, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Der 1928 geborene kolumbianische Nobelpreisträger siedelt diesen schmalen Roman in der geschichtsträchtigen Stadt Cartagena de las Indias an. Ebenso wie das bereits 1985 erschienene Buch El amor en los tiempos del cólera beschäftigt sich das neue Werk mit den dunkleren Kapiteln der Stadtgeschichte, mit Inquisition und Sklavenhandel, dessen Hauptumschlagplatz in der Neuen Welt Cartagena über Jahrhunderte hinweg war.

Die eigentliche Geschichte ist eingebettet in eine durchaus real erscheinende Rahmenhandlung, in der der junge Journalist García Márquez 1949 der Öffnung der Krypta des ehemaligen Konvents Santa Clara beiwohnt, um darüber Bericht zu erstatten. Dabei wird ein sensationeller Fund gemacht: Das Skelett eines jungen Mädchens, von dessen Grabstein nur noch der Vorname Sierva María de todos los Angeles in Erfahrung zu bringen ist, ist von einer kupferroten Haarpracht von 22 Metern Länge umgeben. Auch nach dem Tode wachse das Haar eines Menschen noch 22 Zentimeter im Monat, erklärt der Vorarbeiter. García Márquez erinnert sich an eine Geschichte aus seiner Kindheit, die sich um eine kleine marquesa dreht, die für ihr leuchtend rotes Haar, so lang wie ein Brautschleier, über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt war und die im zarten Alter von 12 Jahren an Tollwut starb. Der Meister des magischen Realismus spürt der Legende nach und macht sich daran, die Geschichte der Sierva María zu erzählen....

Da die Mutter Bernarda sich vorwiegend erotischen Abenteuern mit ihren schwarzen Sklaven widmet und der Vater, der alte Marquis von Casalduero, sein Leben fast ausschließlich in der Hängematte verbringt, wächst die Tochter bei den Haussklaven auf. Sie verbringt ihre Zeit in der Küche, lauscht den Märchen und Liedern der Sklaven, spricht ihre Sprache und teilt ihre Vorstellungen von Welt und Überirdischem. Erst als sie von einem angeblich tollwütigen Hund gebissen wird, wird sich der Vater der Liebe zu Sierva María bewußt. Ein in der Stadt wegen seiner jüdischen Herkunft verachteter Arzt erklärt das Mädchen für gesund, empfiehlt jedoch dem Vater, seine Tochter als Schutzmaßnahme gegen alle Krankheiten glücklich zu machen. Erstmals kümmert sich der Marquis um seine Tochter und will ihr die von den Sklaven erlernte Sprache, Verhaltensweisen und den Aberglauben austrieben, um sie zu einer kreolischen Adeligen par excellence werden zu
lassen. Dabei stellt er sich nie die Frage, ob die Verwirklichung seiner Träume und sein Konzept von Glück auch dem seiner Tochter entspricht.

Wenige Monate später wird das Kind von Fieberkrämpfen geschüttelt und bricht als Reaktion auf die schier unmenschlichen Behandlungsmethoden der Ärzte in wilde Wutanfälle aus. Darin sieht wiederum der um Rat gefragte Bischof das Walten eines Dämons und veranlaßt die Einweisung in das Nonnenkloster Santa Clara, wo unter Oberaufsicht des Exorzisten Delaura, der offensichtlich ein illegitimer Sohn des Bischofs ist, der Teufel ausgetrieben werden soll. Zwischen Delaura und Sierva María bahnt sich eine zarte Liebesbeziehung an, die behutsam und voller Poesie erzählt wird. Doch Delaura fehlt der Mut zur Flucht ebenso wie die Courage, beim Bischof für Sierva María zu bitten. Als ihre Beziehung entdeckt wird, wird der Priester zur Strafe an ein Krankenhaus für Aussätzige verbannt und das gerade 12 Jahre alte Mädchen gerät in die Mühlen der Inquisition. Wenig später wird Sierva María tot aufgefunden, "muerta de amor" und mit neu wachsendem Haar auf dem kahlgeschorenen Kopf. Eine Hymne an die Liebe, auch wenn sie am Ende zumindest in dieser Welt nicht gewinnen kann, sondern am System scheitert.

Doch De amor y otros demonios ist mehr eine einfühlsame Liebesgeschichte und mehr als ein neues Beispiel für das Phantastische des realismo mágico. Gabo, wie der Autor liebevoll von den Kolumbianern genannt wird, liefert eine sehr detailgenaue Analyse der sozialen Zustände Cartagenas im 18. Jahrhundert. Auf die Situation der entlaufenen Sklaven, die sich in den undurchdringlichen Wäldern verstecken, wird ebenso eingegangen wie auf die der von der Inquisition streng überwachten Bevölkerungsschichten der Konvertiten. Die historische Situation ist genau recherchiert und brillant umgesetzt in einer dichten Atmosphäre voller lebendiger Bilder und Nebelschwaden gleich herumwabernder Geschichten und Legenden. Auch sprachlich ist das Werk außerordentlich gelungen, nicht nur wegen der gewohnt geschliffenen Ausdrucksweise des großen Meisters, sondern auch wegen der Einflechtung von Redewendungen, wie sie nur in Cartagena im 18. Jahrhundert üblich waren.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Surreal Realisim of my country, 18. Januar 2000
To say the least, this book of G.G.M is defenetly one of my favourites. The reason? It portraites beautifully the complex reallity of my country (Colombia), and specialy the coast part. For the people who either does not know to much about Colombia, or to much of the "bad" things, this book offers an emotinal approach, an antropological view of the many paradoxes in the land of the richest coffe in the worl. One advise: read the book with the best of your concentration, due to the fact that G.M, is a genius creating and using words from the most rich Castellano (spanish) ever. Enjoy it ! Angela Alvarez.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Excelente!!!!, 5. März 1999
Von Ein Kunde
Es el primer libro que leo de el y fue escogido para hacer un informe en mi clase de espanol. Cuando lei el libro, me di cuenta de que habiamos hecho una excelente eleccion. De ahi en adelante me han interesado leer mas libros de ese autor. De verdad que se los recomiendo.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absorvente , fascinante , pasional , conmovedor., 22. Juli 1999
Primeramente , no soy partidario de quienes creen que Cien Años de Soledad es el único libro clave de García Márquez. Esta novela relativamente breve , para ser leída en una noche cualquiera ya sea que este desvelado o sino de todos modos es posible que pierda el sueño con su lectura. Se narra la historia de una chica supuestamente poseída por demonios , magistralmente ubicada en la época de la inquisición , y de cómo inesperadamente surge un idilio con un sacerdote. Muchas cosas sutiles , de esta obra a dicho su autor que es la novela en la que las id obra encontrará el romanticismo trágico a lo García Márquez , y estimo que de una manera especial en este caso.
p.d. Mi home page : [...]
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen La intolerancia religiosa en Del Amor y Otros Demonios, 8. Mai 1999
Von Ein Kunde
En Del Amor y otros Demonios la intolerancia cristiana juega un papel muy importante, si no el principal. La obra nos traslada a una época en que la Iglesia es el eje alrededor del cual gira la sociedad y en que las autoridades eclesiásticas gozan de mucho poder. En las colonias hispanas, la Iglesia cumple una estricta función evangelizadora y debido a la firmeza de sus preceptos, no tolera que ninguna otra cultura amenace o contradiga su autoridad.
Sierva María de Todos los Ángeles es víctima de esta intolerancia. Nace en el seno de una familia cristiana, pero vive entre esclavos a causa de la indiferencia de sus padres. Podemos decir, entonces, que ella es una mezcla de ambas culturas. Ella aprende las costumbres africanas, celebra sus ritos, come sus platos y habla su lengua a la perfección, sin que sus padres se preocupen por ella o interfieran en su vida. Sin embargo, esto no impide que ella sea feliz e incluso "en aquel mundo opresivo en que nadie era libre, Sierva María lo era: sólo ella y sólo allí" (p. 19). En realidad, como dice su propia madre, "lo único que tiene esa criatura de blanca es el color" (p. 63).
Al enterarse que su hija fue mordida por un perro rabioso, el marqués decide reintegrarla al mundo en que nació creyendo que así la haría feliz y le devolvería la salud. Sin embargo, no pudo lograrlo y opta por dejarla en manos de la Iglesia. El obispo interpreta sus convulsiones y sus alaridos en "jerga de idólatras" como "síntomas inequívocos de una posesión demoniaca" (p.76). La ignorancia es tal, que se piensa que "entre las numerosas argucias del demonio es muy frecuente adoptar la apariencia de una enfermedad inmunda para introducirse en un cuerpo inocente" (p.76).
Los cristianos no son capaces de ir más allá de lo que dice la Iglesia; no pueden darse cuenta que los gritos desesperados de Sierva María son consecuencia de las prácticas de los curanderos que por ejemplo, le lavaron la herida con su propia orina y se la hicieron beber. Además, pareciera que el obispo o la abadesa creyeran que lo mejor que pueden hacer por la niña es encerrarla en una celda, mantenerla en terribles condiciones y finalmente, someterla a una serie de exorcismos tan crueles como innecesarios. Cayetano Delaura se da cuenta de la injusticia que se comete con la niña y aun le insinúa al obispo que, en realidad, lo que les parece demoniaco "son las costumbres de los negros, que la niña ha aprendido por el abandono de sus padres" (p. 126), pero sus palabras son inadvertidas. Siguen viendo al demonio en una niña que simplemente no sabe comportarse en un mundo con costumbres tan opuestas a las suyas. Para la Iglesia es inaceptable que una niña blanca se comporte como negra y por lo tanto, creen que las costumbres africanas amenazan su cultura.
Abrenuncio también es discriminado por la comunidad cristiana. Él es judío y portugués, "el médico más notable y controvertido de la ciudad" (p. 27). Los otros médicos no perdonan sus aciertos inverosímiles ni sus métodos insólitos y por este motivo es perseguido por el Santo Oficio. Además, es partidario de la eutanasia en caso enfermedades terminales y considera que sólo los buenos cristianos son capaces de cometerla. De los exorcismo, opina que entre eso y las hechicerías de los esclavos no hay mucha diferencia, "y peor aún, porque los negros no pasan de sacrificar gallos a sus dioses, mientras que el Santo Oficio, se complace descuartizando inocentes en el potro o asándolos vivos en espectáculo público" (p. 98). Por ser también objeto de la intolerancia cristiana, Abrenuncio comprende a Sierva María y se compadece de ella.
Finalmente, cuando Cayetano confiesa su amor por Sierva María, la Iglesia tampoco lo puede tolerar y menos aún, porque él es cura. Incluso en nuestros días, es muy probable que gran parte de la sociedad lo considere un exceso inmoral.
Esa intolerancia religiosa, en mi opinión, no es más que sinónimo de injusticia e ignorancia. La Iglesia creyó estar en lo correcto sin siquiera tomar en cuenta las enseñanzas referentes al amor y la fraternidad, y sólo consideraron prójimo al hombre blanco. Tal vez la Iglesia ya no tenga el poder que tuvo antes, pero de algo sí estoy segura: ahora y siempre ha habido gente que ha llevado la religión más en las rodillas que en el corazón.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen de la intoleracia ,la ignorancia y otros demonios, 24. Juni 2000
Von 
la intolerancia, la ignorancia y la supersticion caracterizan esta historia, tambien el amor, ese pequeno demonio que esta dentro de todos nosotros latente esta ahi, en medio,al comienzo y al final de esta obra.una obra corta, consederando los libros de garcia marquez como el amor en los tiempos de colera y cien años, pero con un ritmo incomparablemente bien llevado y de un realismo magico insuperable. esta pequena obra les hara disfrutar de un garcia marquez en la plenitud de su obra. LUIS MENDEZ luismendez@codetel.net.do
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen magnífica obra, 4. April 1999
Von Ein Kunde
Esta es una obra magistral, donde el amor y la ignorancia luchan en los cuerpos de siglos pasados. Archirecomendado.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Gut, 12. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Del amor y otros demonios (CONTEMPORANEA, Band 26201) (Taschenbuch)
Für alle Liebhaber des Gabriel Garcia Marquez. Man muss seine Art und Still mögen um es lesen zu können. Eine interessante und spannende Geschichte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Del amor y otros demonios, 6. Januar 2013
Von 
Rose Mary Kruger (Aalen, Baden-Württemberg, DE) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Del amor y otros demonios (CONTEMPORANEA, Band 26201) (Taschenbuch)
Genauso wie mit den obigen Buch, selber gelesen und verschenkt, ich hoffe, es kommt gut an. Wer sich für lateinamerikanische Literatur interessiert sollte diesen Autor gelesen haben!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Gabriel García Márquez = garantiert wie immer phantastische Lesestunden, 15. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Del amor y otros demonios (CONTEMPORANEA, Band 26201) (Taschenbuch)
Ein weiteres einfach nur unglaublich tolles Buch von Gabriel García Márquez! Spannend vom ersten bis zum letzten Satz und in wunderschönem Spanisch geschrieben. Sehr empfehlenswert!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Del amor y otros demonios (CONTEMPORANEA, Band 26201)
Del amor y otros demonios (CONTEMPORANEA, Band 26201) von Gabriel Garcia Marquez (Taschenbuch - 3. Februar 2007)
EUR 9,35
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen