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Kundenrezensionen

318
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Nachdem ich eine Doku über Arthur C. Clarke in der Serie "Die Science Fiction Propheten" gesehen habe und verblüfft war, dass die Visionen dieses Mannes sich zum Teil schon erfüllt haben (z.B. künstliche Satelliten im Erdorbit), wurde ich neugierig auf den sogenannten besten SciFi-Film aller Zeiten (behauptet das American Film Institute), der auf einer Kurzgeschichte von Arthur C. Clarke beruht. Neugierig wurde ich vor allem, weil in diesem Kubrick-Klassiker wahrscheinlich die richtigen Antworten auf die beiden größten Fragen der Menschheit gegeben werden: Woher kommen wir und wohin gehen wir?
Wenn man bedenkt, dass das Leben in seinen Anfängen Hunderte von Millionen Jahren brauchte, um sich weiter zu entwickeln, ist die Frage berechtigt, woher so urplötzlich eine intelligente Zivilisation kam. Der Film gibt die Antwort mit Hilfe eines interpretationsbedürftigen Gegenstandes, einem schwarzen Megalithen, der von jetzt auf gleich in der Gegend stand und die Affen zum Gebrauch von Werkzeug inspirierte. Die Deutung ist für mich klar: Dieser Stein (der in der Zukunft auch vergraben unter der Mondoberfläche gefunden wird) stammt von einer überirdischen Intelligenz, die der Evolution auf die Sprünge geholfen hat. Wer sich für die Vergangenheit unserer Spezies interessiert, kann leicht zum selben Ergebnis kommen. Viele ungeklärte Rätsel des Planeten lassen den Rückschluss zu, dass uns Außerirdische in unserer Entwicklung beeinflusst haben und uns eventuell sogar erschaffen haben.

Die klassische Richard und Johann Strauß-Musik, die im ersten Drittel einige Szenen unterlegt, halte ich für einen nervigen Fehlgriff, der sich überhaupt nicht verträgt mit der genialen, weltberühmten, hymnischen Ouvertüre von György Ligeti. Dafür bieten die Bilder für 1968 Niegesehenes. Vor allem die wortlosen letzten Szenen verfügen über eine enorme Bildersprache und Aussagekraft. Die Frage nach dem Wohin wird ergreifend visualisiert.
Wäre doch ein Knaller, wenn sich auch noch Arthur C. Clarkes Vision von außerirdischen Raumschiffen, die über unseren Großstädten schweben, bewahrheiten würde!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Februar 2015
2001 nüchtern betrachtet im Jahre 2015:

Kubrick zauberte 1968 fabelhafte und unvergessliche Szenen auf die Leinwand. Diese manchmal minutenlangen Bildkompositionen mit klassischer Musik untermalt, bleiben beim Betrachten in Erinnerung.
Die Handlung ist sehr schlicht gehalten. Dafür gibt es zum Ende hin ein gigantisches Interpretationspotential, das zum Diskutieren und philosophieren anregen kann.
Gerade in den letzten 20 Minuten des langsamen und sehr gedehnten Filmwerkes wird die gesamte (mögliche) Interpretationspalette offenbar.

Durch 2001 entsteht nicht ein Hauch an Kurzweil. Der SF-Film hat einen fast schon meditativen Charakter. Geneigte Zuschauer sollten ebenfalls genügend Sitzfleisch mitbringen (ich habe den Film in 2 Teilen betrachtet).
Symbolisch könnte man das Ansehen von Kubricks Werk mit dem Betrachten einer kriechenden Schnecke vergleichen.
Die Faszination ergibt sich aus der Ruhe der Sequenzen im Weltall.
Die Qualität der Spezialeffekte hat auch heute noch Bestand.
Wer jedoch eine leichte und schnelle Filmkost erwartet, wird zwangsläufig von 2001 enttäuscht werden.
So bleibt der weltberühmte Streifen nicht nur ein Film über ein Mysterium, er ist selbst eines.

Anzumerken ist, dass es eventuell ratsam sein kann, die Fortsetzung 2010 – DAS JAHR, IN DEM WIR KONTAKT AUFNEHMEN anzuschauen, um mehr Erklärungen zu erhalten.
Ich werde dies mal tun und bin gespannt, wie diese Fortsetzung aus dem Jahre 1984 auf mich wirkt
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107 von 130 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Januar 2010
Zum Film selber wurde schon hier schon genug geschrieben, ich will daher nur auf die Blu-Ray-Variante eingehen:
Die Bildqualität ist wirklich sehr gut und nutzt die Möglichkeiten von BD voll aus. Der Vergleich zur DVD ist eindeutig und frappierend. Hier hat man sich sichtlich Mühe gegeben, den Film in ansprechender Qualität auf das aktuelle Format zu bringen.
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87 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
habe mir diesen großartigen film über die feiertage wieder mal angesehen und wieder mal den kubrick-effekt verspürt...

ich habe großes verständnis dafür, dass man diesen film - ebenso wie zb barry lyndon - langweilig finden kann, immerhin geht es bei star wars und anderem digitalen effektkino ganz anders zur sache.

ich sitze aber jedesmal atemlos davor und sehe den film jedesmal neu. wie kubrick das erwachen des geistes darstellt, kann man mittlerweile banal finden, damals war das kinogeschichte. ebenso wie die tricktechnik, die sich hier damals schon auf einem niveau befand, das von der realistik her nicht mehr wirklich überboten wurde.

im weltraum gibt es nun mal keine geräusche - wo kein trägermedium, dort keine schallwellen - und das manövrieren im vakuum dauert eben auch seine zeit. großartig, wie das hier dargestellt wird, die einsamkeit der menschen in dieser unendlichen und absolut stillen schwärze. hier geht es nicht um den billigen effekt, hier geht es um das eindringliche vermitteln einer beklemmenden situation. ja, das ist wenig spektakulär aber umso eindrucksvoller umgesetzt worden.

vorweggenommen wird hier auch ein möglicher konflikt zwischen mensch und maschine, bzw die philosophische frage, inwieweit man einer hochentwickelten maschine gefühle zubilligen kann, vielleicht eines tages muss... die abschaltung von HAL macht betroffen, das ist, als wohne man einer hinrichtung bei.

die bildsprache dieses films ist eine urgewalt, viele sequenzen und bilder haben sich mir unauslöschlich eingeprägt um sie doch bei einer neuerlichen betrachtung wieder anders zu erleben.

das ist verwirrend, das ist provokant, das macht atemlos, lässt einen verstört und ein wenig verwirrt zurück. haben wir das sterben des astronauten oder die geburt eines sternenkindes miterlebt?

kubrick/clarke spielen hier mit dem unterbewussten, mit der vermischung aus realistik und fiktion, letztlich bleibt alles offen und der betrachter ist gefordert, das dargebotene zu verarbeiten. bei oberflächlicher betrachtung funktioniert dieser film nicht, wenn man sich aber ganz und gar darauf einlässt, wird man sich schütteln müssen um in die realität zurückkehren zu können. wow, was für ein trip!

um den hier geforderten preis für die "normale" DVD ist dieser meilenstein der kinogeschichte geradezu nachgeschmissen, nachdem aber dieser film gar nicht lange genug sein kann, braucht man vielleicht auch die minuten, um die die "special edition" länger ist...
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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. März 2008
Also über den Film selber kann man streiten oder auch nicht.
Was aber die HD Umsetzung betrifft, kann man nur sagen in anbetracht des Alters vom Film wurde hier ganze Arbeit geleistet.
Ein genial scharfes Bild, das man sich auf wesentlich neueren Filmen manchmal nur wünschen kann.
Gut der Ton hört sich manchmal etwas blechern an,aber er ist dennoch im akzeptablem Rahmen.
Fazit:Wer 2001 mag,der sollte sich diesen Film auf alle Fälle auf HD mal ansehen!
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34 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 17. Dezember 2011
Es gibt zwar sehr viele Rezensionen zum Film, aber noch kaum welche zur Blu-Ray-Version. Daher möchte ich mich auf die Qualität der Blu-Ray beschränken.

Zunächst: Ich besaß bereits die DVD-Version aus dem Jahre 2001 2001: Odyssee im Weltraum, welche in der Box Stanley Kubrick Collection [Box Set] enthalten war. Die Bildqualität war damals schon gut - aber die DVD hatte kein Bonusmaterial. (Es gab eine Bonus-DVD zu Kubrick, die auch einiges über die einzelnen Filme verriet.)

Die Blu-Ray zu 2001 ist phänomenal! Die Bildqualität eine Klasse für sich! Der Film wurde von Kubrick auf 70mm gedreht. (Aus Kostengründen wird heute fast ausschließlich auf 35mm gedreht - wenn nicht sogar gleich digital.) 70mm hat die doppelte Auflösung wie 35mm - und auch eine viel höhere Auflösung als digitale Kameras. Man sieht den Unterschied. Schärfe, Farbe, Kontrast, Rauschen und Verzerrungen sind auf Spitzenniveau. Das Originalmaterial wurde aufwändig restauriert und vermutlich digital optimiert.

Das Ergebnis spricht für sich! Selbst die Special Effects (allesamt optische Effekte!) suchen Ihresgleichen! Die Montage am Ende mit den Farblinien und den fließenden Formen wirkt, wie sie noch nie gewirkt hat! Astrein! Und dabei wurden dafür (zum Beispiel bei den Diamant-Formen) mehrere Projektionen benötigt. Sauber, als kämen die Bilder direkt aus einem Computer!

Selbst auf den Monitoren im Raumschiff kann man jedes kleine Detail erkennen! (Diese Monitore sind übrigens keine Bildschirme. Kubrick hat für jeden der zahlreichen Monitore direkt am Set einen 16mm Filmprojektor benutzt. Es sieht auf Blu-Ray besser aus, als viele Monitore, die in heutigen Filmen meist per Bluescreen erst in der Postproduction eingefügt werden!

Das umfangreiche Bonusmaterial lässt keine Fragen offen! Für jeden Filmfan und Hobbyfilmer bietet es sehr viele Einblicke in die Produktion! Interviews, Dokumentationen und ein sehr interessanter Audiokommentar erzählen über Kubrick, die Dreharbeiten und erklären viele Tricks! (Ein echtes Fachbuch zu 2001 oder Kubricks Filmtechniken kann zwar nicht ersetzen, aber das Bonusmaterial verschafft einem einen sehr guten Einblick in den Film.)

Außerdem gibt es ein Interview mit Kubrick (allerdings nur Ton, kein Bild). Informationen direkt vom Meister! (Und das in einem Interview, das allein über eine Stunde lang ist!)

Das Upgrade von meiner alten DVD zu dieser Blu-Ray hat sich definitiv gelohnt! Wow, was für ein Filmerlebnis! Eigentlich kann dies nur noch durch eine Kinovorführung auf einem echten 70mm-Projektor getoppt werden - und die gibt es fast nirgends mehr. (Und wenn, dann meist mit sehr gebrauchten Filmkopien. Ungeahnte Schärfe und Details, aber Kratzer im Film und verblasste Farben. In dem Punkt ist die Blu-Ray sogar besser als eine 70mm-Kopie!)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. August 2015
Ein Klassiker der Filmgeschichte, eigentlich muß man sonst nichts mehr sagen! Lieber würde ich 10 Sterne vergeben ... Amazon lässt mich aber nicht!

ABER ...
Dieser Film ist nicht für jeden geeignet! Heutige SciFi Filme sind ALLE nach Schema F aufgebaut ... Handlung nicht zwingend nötig und wenn doch Copy/Paste Einheitsbrei -> Explosionen, Effekte, auswechsselbare Figuren, platte Dialoge, die obligatorische Sexscene, Endkampf (mit noch mehr Explosionen), irgendeine dahingeklatschte Auflösung am Ende usw. So wie Avatar/Star Wars/Star Trek ...

'2001: Odysse im Weltraum' kann ein langatmiger Film sein, wenn man nur heutigen Hollywood-Schrott kennt ...

Alle anderen, die gerne interpretieren und sich gedanken über etwas machen wollen, sind hier goldrichtig.
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44 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. August 2002
Es gibt Menschen, die können sich einfach nicht fallen lassen.
Und viele der Ein-Sterne-Bewerter gehören da anscheinend zu.
Wenn einem mal nicht alles vorgekaut- oder durch ständige Actionszenen "Handlung" suggeriert wird, scheinen doch so einige damit überfordert zu sein, sich eigene Gedanken zu machen.
Filme wie Star Wars (die ich auch mag) wären ohne 2001 nie so gedreht worden, wie sie gedreht worden sind.
Wer nicht anerkennen kann mit welchen Möglichkeiten vor 34 Jahren dieser Film gedreht wurde und ignoriert das selbst Apollo Astronauten ( falls die jemand noch kennt, das waren die, die zum ersten mal zum Mond geflogen sind) voller Ehrfurcht behauptet haben, wie realistisch die Weltraum-Szenen sind, der sollte sich diesen Film auch nicht anschauen, weil er(sie) vor lauter Spaßgesellschaft wohl damit überfordert ist, einfach mal still zu sitzen und den Sabbel zu halten.
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30 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Dezember 2007
Diesen Film liebe ich. Er ist ruhig, tief, fast meditativ und voller eindringlicher Stimmungen und Bilder.
Ein Film, der jede Sekunde trägt, der in allem voll präsent ist.
Zur Geschichte folgendes:
Eine ausserirdische Macht deponiert bei den Menschenaffen der Vorzeit einen schwarzen Monolithen, welcher aufgrund seiner Farbe und rechten Winkel in der damaligen Umgebung als etwas völlig FREMDES erscheint. Von ihm geht eine ungeheure Wirkung aus. Der Monolith leitet einen neuen Evolutionssprung ein: die Menschenaffen in der unmittelbaren Umgebung verändern sich.
Diese Änderung, die einsetzt, ist der Anfang eines ersten BEGREIFENS und DENKENS.Das ist sehr gut in einigen Nahaufnahmen der Gesichter zu erkennen.
Das DENKEN findet zunächst in etwas völlig Zweckmässigem statt: dem ERKENNEN der herumliegenden Knochen als potentielle Waffe.
Einer ist dabei der Erste.
Und er begeht den ersten Totschlag in der Geschichte.
In seinem Triumph schmeisst er den Knochen in die Höhe, die Kamera fängt ihn während seiner Drehung ein und - leitet über zu einem sich drehenden Raumschiff !
Dieser Schnitt, der einfach Jahrtausende überspringt,so als wären sie irrelevant, ist wohl der bedeutungsvollste in der Filmgeschichte. Denn er zeigt, dass unsere heutige Zivilisation auf AGGRESSIVITÄT gegründet ist.
Dieser innere Antrieb ermöglicht es dem Menschen schliesslich den Planeten zu verlassen: aus den neugierigen Affen werden suchende Raumfahrer.
Die latente Bereitschaft zur Aggression und die immer noch vorhandene Nähe zum Gruppenverhalten der Vormenschen, wird im Film offenkundig während der "Small-Talk-Szene" in der Raumstation: Russen und Amerikaner, die sich hier belauern, weil auf dem Mond etwas Unbekanntes gefunden wurde.
Wieder zwei Parteien, wieder Agressionspotential.
Der auf dem Mond ausgegrabene Monolith sendet ein Signal Richtung Jupiter.
Ein Raumschiff der Amerikaner (die siegreiche Gruppe sozusagen) macht sich auf den Weg.
An Bord ein Computer mit dem Namen HAL (einige meinen, der Name bezieht sich auf die Firma IBM, jeweils ein Buchstabe vorher im Alphabet, sowie auch der Computer HAL leistungsmässig vor den IBM-Computern steht).
HAL ist heimtückisch (geniale Synchronstimme !).
Er fühlt sich den Menschen überlegen - und wieder kommt es zu einem Duell.
Statt Affen gegen Affen und später Russen gegen Amerikaner, heisst es nun: Mensch gegen Computer.
Der "Sieger", der Mensch, der den Kampf hier im Raum gewinnt,wagt den nächsten Schritt: er landet auf einem riesigen Monolithen, der nahe Jupiter in dessen Schatten ruht.
Der Mensch tritt ein in das FREMDE, die Welt einer ausserirdischen Macht.
Diese Welt erscheint wie ein psychedelischer Bildersturm; der Mensch wird, wie auch der Zuschauer, überwältigt von der ungeheuren FREMDE.
Unheimliche Landschaften, kosmische Nebel und Sternengeburten ziehen vorbei, man sieht und spürt, dass diese ausserirdische Macht über unvorstellbares Wissen und schier gottgleiche Kräfte verfügt.
In den Schlusseinstellungen vollzieht der Mensch in einer kleinen Kammer (durch den Leuchtboden und die unheimlichen Geräusche ahnt man als Zuschauer förmlich das bodenlose FREMDE hinter dieser für den Astronauten geschaffenen, den erneut anstehenden Übergang erleichternden, hauchdünnen Kulisse!) seine letzten Stufen zum Tod im Zeitraffer. Hier gelten andere Gesetze.
Zeit und Raum verfliessen hier.
Ein letztes Mahl ... bis: das Glas fällt zu Boden, das alte Leben zerbricht.
Im Sterbebett liegend, streckt der Astronaut Bowen die Hand nach dem Monolithen aus, der jetzt wartend vor seinem Bett steht.
Der Mensch ist nun zum zweiten Mal bereit für einen nächsten Schritt in der Evolution: er wird wiedergeboren als Sternenkind. Als erstes Exemplar einer völlig neuen Generation von Lebewesen.
Der neue, der "kosmische" Mensch, gehört jetzt neuen Hintergründen und Zusammenhängen an. Er ist nun Teil des ehemals FREMDEN und zugleich Teil des Altvertrauten.
Vor der Erde schwebend,seine Herkunft lächelnd betrachtend, leitet dieses Sternenkind eine neue, unbekannte Phase ein...

So gesehen ist der Film eigentlich sehr klar, sehr deutlich und gar nicht so schwer zu begreifen.
Die Komposition von Klang und Bild, die Auswahl der Musik, die dezente, überzeugende Tricktechnik - alles ist besonders und einzigartig.
Der Film ist wie sein Thema: ein neuer Schritt in der "Film-Evolution".

Alle, die mit dem Film Mühe hatten und die Reszension hier gelesen haben, sollten ihn sich daher ruhig noch einmal ansehen.
Er ist mit gar nicht so schwer zu verstehen...
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am 16. Februar 2008
Über den Film muß man wohl nichts mehr sagen. Er ist ein Meisterwerk das man sich immer wieder anschauen kann.

Das Bild bekommt von mir eine 10/10.

Einen 40 Jahre alten Film so auf den Markt zu bringen das er aussieht als wäre er gestern gedreht worden ist einfach unglaublich.

Vorhin Besuch gehabt und nochmal den Film eingelegt. Der Besuch konnte es auch nicht fassen wie gut das Bild ist und erwähnte es immer wieder. :-)

Man sieht jede Falte in der Haut (gerade am Ende als der Schauspieler altert), die Augen sind so strahlend und scharf das es schon unanständig wirkt.
Ein Wow jagt das nächste.

Kann diese Blu-Ray nur jedem Filmfan empfehlen. Besser geht es IMHO nicht.

Von 24p Rucklern hab ich nichts mitbekommen. Bin wohl einer dem sowas nicht auffällt.

Abspielgerät war eine PlayStation 3. Angeschaut auf einem Panasonic TH-42PV71F.
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