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5.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung der Serie über den "Friedhof der vergessenen Bücher"
Carlos Ruiz Zafón - Der Gefangene des Himmels / El Prisionero del cielo

Der Gefangene des Himmels ist das dritte Buch aus der Reihe, die sich um den "Friedhof der vergessenen Bücher" dreht. Obwohl der Autor in seinem kurzen Vorwort meint, dass die einzelnen Bücher in sich geschlossene Einheiten darstellen und unabhängig voneinander (und...
Vor 23 Monaten von Mr. Quijote veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Bewährt guter Stil, aber es fehlt der Spannungsbogen
"El prisionero del cielo" setzt die Handlung um die Buchhändlersfamilie Sempere fort. Protagonist ist wieder Daniel, der junge Sohn des Buchhändlers, inzwischen mit Beatriz verheiratet und selbst Vater. Kurz vor der Hochzeit erscheint ein unheimlicher Fremder in der Buchhandlung, was Fermin, Gefährt Daniels aus "La sombra del viento" , nach...
Vor 18 Monaten von Deppermann, Birgit veröffentlicht


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung der Serie über den "Friedhof der vergessenen Bücher", 1. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Carlos Ruiz Zafón - Der Gefangene des Himmels / El Prisionero del cielo

Der Gefangene des Himmels ist das dritte Buch aus der Reihe, die sich um den "Friedhof der vergessenen Bücher" dreht. Obwohl der Autor in seinem kurzen Vorwort meint, dass die einzelnen Bücher in sich geschlossene Einheiten darstellen und unabhängig voneinander (und daher auch in beliebiger Reihenfolge) gelesen werden können, meine ich, dass es sich empfiehlt, dieses Buch als dritten Teil zu verstehen, es also erst zu lesen, nachdem man "Den Schatten des Windes" und "Das Spiel des Engels" gelesen hat. Die Geschichten sind eng miteinander verwoben und zum großen Teil hat man es mit den gleichen Personen und gleichen Schauplätzen in Barcelona zu tun.
Im Vergleich zu den ersten beiden Teilen fällt auf, dass "Der Gefangene des Himmels" nicht nur im Hinblick auf die Seitenzahl kürzer, sondern auch inhaltlich deutlich weniger komplex ist. Es gibt nur zwei Zeitebenen und zwei verschiedene Erzähler.
Der erzählerische Rahmen findet zwischen Dezember 1957 und Februar 1958 statt. Im Mittelpunkt steht hier der Ich-Erzähler Daniel Sempere, der mit Frau Beatríz und dem gemeinsamen Kleinkind in einer kleinen Wohnung über dem Buchladen seines Vaters lebt. Die auf dieser Ebene erzählte Rahmengeschichte ist ziemlich einfach gehalten, weist aber gegen Ende in einem kurzen, als Cliffhanger angelegten Epilog, der im Jahr 1960 spielt, über das Buch hinaus und deutet an, worum es im nächsten Buch der Reihe gehen wird.
Komplexer und geheimnisvoller ist dagegen die zweite Zeitebene. Dabei erzählt Fermín Romero de Torres seinem Freund und Buchhändler-Kollegen Daniel von seinem Schicksal zwischen 1939 bis 1940, also kurz nach dem spanischen Bürgerkrieg. Ohne dass die genauen Gründe genannt werden, gerät Fermín in das berüchtigte Gefängnis für politische Gefangene von Montjuic, einer alten Burg auf einer Anhöhe außerhalb Barcelonas. In diesem Gefängnis herrscht der von Selbstmitleid und Ehrgeiz zerfressene Direktor Mauricio Valls wie Gott und Teufel in einer Person über die Wächter und Gefangenen. Für den Direktor ist der Gefängnisposten nur ein Einstieg in eine erhoffte politische und literarische Karriere; seine Herrschaftsposition nutzt er aus, um sich die Fähigkeiten und Kenntnisse seiner politischen Gefangenen anzueignen, mit dem Ziel, reich, berühmt und einflussreich zu werden. Wie zu erwarten ist, geht es in diesem Kapitel sehr grausam zu. Manche Beschreibungen spielen sich deutlich jenseits der Ekelgrenze ab. Das Schlimmste ist dabei die Vorstellung, dass solche Dinge wahrscheinlich wirklich passiert sind. Im Gefängnis befindet sich auch ein ehemals berühmter Schriftsteller, David Martín, Hauptdarsteller des zweiten Bandes "Das Spiel des Engels", mit dem sich Fermín anfreundet. Wie sich herausstellt, wurde der Schriftsteller auf Wunsch des Gefängnisdirektors verhaftet und in einem üblen Schauprozess auf der Grundlage meineidiger Zeugen verurteilt. Die meisten dieser willfährigen Lügner sind erfolglose Schriftsteller, die die Chance wittern, den aufgrund seines Ruhmes verhassten Konkurrenten zu beseitigen.
Bei der Beschreibung dieses Gerichtsverfahrens hört man deutlich die Stimme des Autors Ruiz Zafón heraus, der sich damit gegen die Anfeindungen stellt, die ihm in Spanien aufgrund seines enormen Erfolgs mit Wucht entgegen prallten. Während der Autor international wie ein Star gefeiert wird, gab es in Spanien eine eifrige Debatte darüber, ob die Bücher von Ruiz Zafón überhaupt als Literatur bezeichnet werden dürfen. Der Hauptvorwurf lautet, dass Ruiz Zafón gezielt den Massengeschmack bediene, um sich wirtschaftlich zu bereichern. Angesichts der Komplexität der Geschichten, der großartigen Sprache, des Witzes und des Einfallsreichtums erscheint der Vorwurf, Ruiz Zafón produziere Trivialliteratur zwar absurd, doch handelt es sich wohl um ein menschliches Urbedürfnis, den Erfolgreichen den Ruhm herzlich zu missgönnen.
Das Buch stellt gleichzeitig auch einen Beitrag für die in Spanien längst nicht abgeschlossene Debatte über die Kriegsverbrechen im spanischen Bürgerkrieg und das Duckmäusertum in der Nachkriegsära dar. Der Umstand, dass der grausame Diktator Franco als alter Mann im Bett starb, während um ihn herum Kardinäle, Bischöfe, Witwen und Schulkinder um sein Seelenheil beteten, nagt sehr am spanischen Nationalstolz. Zwar gerieten in den Zwanziger und Dreißiger Jahren des Zwanzigsten Jahrhunderts auch andere europäische Länder in die Fänge von Diktatoren, doch haben sich andere Länder - wenn auch mit Hilfe der Alliierten - viel schneller von diesen Diktatoren befreien können: Hitler vergiftete sich in auswegloser Situation im Bunker, Mussolini wurde an einer Straßenlaterne aufgeknüpft, nur Franco starb an Alterschwäche im Pyjama. In der Szene, in der Daniel Sempere seinem Vater vorwirft, sich nicht für den Tod seiner Mutter an deren Mörder gerächt zu haben, kommt der ganze Ärger der jüngeren Generation gegenüber den Mitläufern im Franco-Regime zum Ausdruck. In bewegenden Worten erklärt ihm der vom Leben gezeichnete Vater, warum seine Generation nach dem Bürgerkrieg still gehalten hat: Man wollte das Grauen vergessen, nach vorne schauen und vor allem den Kindern eine Zukunft ohne weiteres Blutvergießen und Gewalt geben.

Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen. Die geschilderte Gewalt in den Gefängnisszenen mag manchmal abstoßend sein, doch gehört sie wahrscheinlich als historischer Bestandteil traurigerweise dazu. Ansonsten liest sich das Buch leicht und anstrengungslos. Vor allem der mit allen Wassern gewaschene Fermín Romero de Torres bringt immer wieder Witz und Fahrt in die Geschichte. Wer die ersten beiden Bücher aus der Reihe "Friedhof der vergessenen Bücher" gelesen und gemocht hat, wird auch "Den Gefangenen des Himmels" gerne lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastica Literatura, 1. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Definitivamente quien aun no conoce a Carlos Ruiz Zafón deberia de conocer tan bella manera de escribir. Carlos Ruiz Zafón mantiene al lector interesado desde la primera página hasta la última oración. Libros de los cuales lees y vuelves a leer de tan fascinante manera de integrarse en la historia. Cada vez que lo lees estas interesada de la misma manera que la primera vez.
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1.0 von 5 Sternen langweilig! boring! aburrido!, 5. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: El Prisionero del Cielo (Kindle Edition)
Der Autor sonnt sich im Ruhm seines bestseller La Sombra del Viento.
Ruíz Zafón sigue con lo que comenzó al escribir El Juego del Angel: aprovechar su gloria y sacar dinero!
Lástima!
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5.0 von 5 Sternen nueva fan de Carlos Ruiz Zafòn, 9. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: El Prisionero del Cielo (Kindle Edition)
Me quedé fascinada con la sombra del viento. Los dos siguientes
libros igualmente excelentes. Y asi mismo fascinante el relato desde distintos puntos de la historia y distintas perspectivas de los personajes.
Posiblemente entre ellos, resulta El Juego del Angel, un tanto de "menor calidad" pues la historia en General no llega a aclararse en algunos puntos. De todas formas, después de leer El Prisionero del Cielo, se logra entender con más claridad al personaje de David Martín.
Me habria encantado que la saga continue.
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5.0 von 5 Sternen Packend und spannend., 23. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein wirklich tolles Buch. Ich empfehle allerdings das Lesen der vorhergehenden Bände, um die Handlung besser verstehen zu können. Viel Spaß damit!
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5.0 von 5 Sternen El prisionero del cielo (Autores Españoles E Iberoamer.), 18. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin von Zafóns Barcelona-Krimis begeistert. Ich habe schon vor diesem Buch zwei in Spanisch gelesen: "La Sombra del Viento" und "El Juego del Ángel".
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3.0 von 5 Sternen Bewährt guter Stil, aber es fehlt der Spannungsbogen, 5. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"El prisionero del cielo" setzt die Handlung um die Buchhändlersfamilie Sempere fort. Protagonist ist wieder Daniel, der junge Sohn des Buchhändlers, inzwischen mit Beatriz verheiratet und selbst Vater. Kurz vor der Hochzeit erscheint ein unheimlicher Fremder in der Buchhandlung, was Fermin, Gefährt Daniels aus "La sombra del viento" , nach einigem Zögern zum Anlass nimmt, von seiner Gefangenschaft während des Bürgerkriegs zu erzählen und dabei auch einige biographische Details aus Daniels Leben aufzudecken, von denen dieser nichts wusste. Auch Daniel Martín taucht wieder auf, und auf diese Weise werden einige Lücken aus den vergangenen Romanen gefüllt, all dies wieder in Zafóns detaillreicher und fesselnder Sprache. Was fehlt? Im Grunde eine Handlung. Wie gesagt - Lücken werde gefüllt, neue Erzähstränge werden skizziert, bleiben aber ohne Fortsetzung in der Luft hängen, wenn die Leserin sich nicht auf zukünftige Romane verlassen möchte. Der unheimliche Fremde - kein Engel, kein Julian Carax - taucht auf, wird identifiziert und verschwindet wieder, ohne überhaupt Einfluss auf die Handlung genommen zu haben. Eine weitere mysteriöse und sicherlich böse Figur wird angerissen, die Auseinandersetzung mit ihr aber auf kommende Romane vertagt.
Insgesamt eine nette zusätzliche Lektüre für Kenner der beiden ersten Romane, aber doch eine Enttäuschung, wenn man sich eine neue spannende Geschichte erhofft hat.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen El Prisionero del Cielo, von Carlos Ruiz Zafón, 10. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: El Prisionero del Cielo (Kindle Edition)
El Prisionero del Cielo ist wie schon viele Bücher von diesen Autor sehr spannend und gut geschrieben. Das Buch gefällt mir sehr.
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1 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterhafter spanischer Literat, 12. März 2012
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Ich habe den Roman für meinen Vater in Originalspanisch bestellt. Er ist ein begeisterter Leser der Werke von Zafón. Auch hier kommt man literarisch auf seine Kosten.
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0 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neu, 5. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch befindet sich in einem neuwertigen Zustand, einziger erkannter Mangel, wenige Seiten sind nicht richtig eingesetzt, etwas schräg. Sonst Top!
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El prisionero del cielo
El prisionero del cielo von Carlos Ruiz Zafón (Taschenbuch - 10. Oktober 2011)
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