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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen16
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am 15. Dezember 2011
Dieses Buch ist ein kleiner Glücksfall!
Eines dieser Bücher, bei denen man gar nicht aufhören kann zu lesen, zu lesen...

Da geht es um Frauen, die in der Fremde ihr Glück und Ihre Heimat fanden.
Um ein Stück deutsche und isländische Geschichte.
Und um Island, ein wohl wunderbares und besonderes Land.

Vor der Lektüre wußte ich nichts darüber, dass Frauen von der isländischen Regierung in Deutschland als Landarbeiterinnen angeworben wurden. Sehr junge Frauen, die zu hunderten das Nachkriegsdeutschland auf Schiffen verließen und aufbrachen in ein völlig fremdes, fernes Land.

Anne Siegel portäitiert sechs dieser mittlerweile hochbetagten Frauen.
Es ist bewegend, wie sie Ihre Geschichte erzählen. Sicherlich ist es dem Einfühlungsvermögen der Autorin zu verdanken, dass sie sich so geöffnet haben und Erlebnisse aus dem kriegsverwundeten Deutschland schildern, über die sie zum Teil noch nie gesprochen haben. Ganz liebevoll erzählen sie auch von den Menschen, die sie aufnahmen, dem Land, dass sie nicht mehr verließen und der Natur, die so gewaltig und schön sein muss.
Den persönlichen Berichten stellt die Autorin Fakten zur Seite.

Wirklich empfehlenswert, das finde ich auch!
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am 26. Oktober 2011
Ich bin absolut begeistert! Ein Geschichtsbuch im wahrsten Sinne des Wortes, geschrieben mit viel Herz und Verstand.

Die ganz persönlichen und bewegenden Lebensgeschichten der deutschen Auswanderinnen sind auf so einfühlsame Weise geschildert, das ich so richtig mit allen Sinnen in deren Welt eintauchen konnte.

Der Autorin gelingt darüberhinaus ein kleines Kunststück: die historischen Hintergründe sind derart interessant und modern aufbereitet und so wunderbar mit den Geschichten verwoben, dass man garnicht anders kann, als mit zu fiebern und mit zu fühlen auf dieser Zeitreise, um am Ende mit dem Herzen zu verstehen.
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am 12. Februar 2012
Dieses Buch ist spannend, munter und besonders einfühlsam geschrieben. Eine großartige Kombination aus Deutschlands Kriegs- und Nachkriegszeit mit der isländischen Geschichte und Gegenwart. Erzählt werden die Schicksale sehr junger deutscher Frauen, die kurz nach dem 2.Weltkrieg nach Island ausgewandert sind und zum Teil noch heute dort leben, jetzt in einem Alter zwischen 80 und 90 Jahren. Mir hat dieses Buch die Erlebniswelt und Chancenlosigkeit der ganz jungen Generation nach dem 2.Weltkrieg in einem völlig zerstörten Deutschland und dem Aufbruch in einem gerade erst aus jahrhundertelanger Besatzung befreiten Island nahe gebracht. Ein lesenswertes Buch für Frauen und Männer jeden Alters.
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am 19. Januar 2012
Dieses Buch erzählt viel von meiner "Groß"tante die zur ersten Gruppe von jungen, deutschen Frauen nach dem Krieg gehörte die nach Island gegangen sind. Das Buch ist sehr lebendig geschrieben und auch ich habe noch ein paar Geheimnisse über Sie gelernt die ich garnicht kannte. Dies deutet auf sehr offene und authentische Gespräche zwischen den Frauen und der Autorin Anne Siegel hin. Ich habe das Buch in einer Nacht verschlungen und mittlerweile mehrmals gekauft um es in der Familie zu verschenken.

Vielen Dank Frau Siegel!
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am 12. November 2011
Eine sehr enfülsame und bewegende Darstellung von Lebenläufen, die nebst dem Kriegserleben noch von der Migration gezeichnet sind. Das narative Element macht dieses Buch besonders lebendig und ermöglicht dennoch eine historische und kulturelle Betrachtung Islands. Aussergewähnlich ist, dass dieses Buch im Leser die Sehnsucht weckt Land und Leute kennenzulernen.
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am 21. Mai 2012
Ich, als Österreicherin, habe nicht gewusst, dass deutsche Frauen nach Island angeworben wurden und einige in der Folge ihr Leben dort verbrachten.

Das Buch hat mir sehr gefallen, ich freute mich über die verschiedenen Lebensgeschichten und die positive Einstellung der Frauen zu ihrem zweiten Heimatland. Natürlich waren die Umstände damals hart - sie waren es bei uns ja auch - doch spürte ich immer die Liebe zu Island und ihren Bewohnern. Für mich als Vielreisende hat es den Wunsch verstärkt, Island zu besuchen und einige Zeit dort zu verbringen.
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am 24. Januar 2013
Auch wenn das Buch gut geschrieben und sehr interessant ist, kann ich leider nur 3 Sterne vergeben. Voller Vorfreude begann ich zu lesen und war dann doch etwas enttäuscht. Nicht, dass die Frauenschicksale nicht interessant und teilweise sehr bewegend waren. Aber wenn ich mir ein Buch kaufe, dass mir Einblicke in Frauenschicksale geben soll, die deutsche Einwanderinnen bzw. Zeitarbeiterinnen in Island betreffen, dann erwarte ich auch detaillierte Schilderungen dieser Schicksale an diesem Ort. Aber eben da kommt die Enttäuschung. Sehr ausführlich wird über das Leben der Frauen in Deutschland vor dem Weggang und ihre Beweggründe für den Aufenthalt in Island berichtet, sicher sehr interessant, aber nicht das, was man erwartet. Wenn ich etwas über Frauenschicksale im Nachkriegsdeutschland wissen möchte, dann kaufe ich mir ein Buch, was in diese Richtung geht. Die Beschreibung der Lebensumstände der Frauen, nachdem sie in Island angekommen sind, wie ihre Eindrücke sind, wie sie mit dem einfachen Leben zurechtkommen, wie sie sich integrieren und arrangieren, wie ihr Alltag in Beruf und Familie aussieht, all das kommt zu kurz und wird nur grob und oft gleichförmig bei allen Porträts umrissen: Ankunft auf Höfen in entlegenen Landesteilen, raue Natur, einfache Verhältnisse, all das ist ziemlich gleichförmig, Details und individuelle Beschreibungen kommen für meinen Geschmack viel zu kurz. Sicher haben alle diese Frauen bewegende Einzelschicksale, aber über ihre Zeit in Island erfährt man eindeutig zu wenig. Und gerade das wollte man ja wissen, wenn man zu dem Buch greift. Schade, aus diesem Thema hätte man so viel mehr machen können...
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am 27. Juli 2012
Dieses Buch fand ich durch Zufall, als ich vor unserer letzten Island-Reise nach geeigneter Urlaubslektüre suchte. Von der deutschen Auswanderungswelle nach Island nach dem Krieg hatte ich vorher noch nie etwas gehört. Um so interessanter war es, die Lebensgeschichten der ausgewanderten Frauen zu lesen. Viele von ihnen landeten in ziemlich abgelegenen Gegenden, einige dieser Landstriche lagen dieses Mal auch auf unserer Tour. Sich vorzustellen, wie diese damals noch weit schwerer als heute zu erreichenden Orte ihnen zur neuen Heimat wurde, ringt einem die größte Hochachtung ab. Nicht nur deshalb liest sich das Buch in einem Rutsch weg, es sind einfach tolle Abenteuergeschichten, aus denen man zudem viel über Deutschland nach dem Krieg erfährt und von Island vor dem Entwicklungssprung.

Was ein bisschen stört ist die Autorin, die sich permanent in den Mittelpunkt schreibt und ihren Protagonistinnen ständig quasi ins Wort fällt. Gerade die Erzählung, wie das Buch zustande gekommen ist, trieft vor Selbstgefälligkeit. Doch da die Geschichten der Frauen so viel stärker sind als das, was die Autorin dazwischen schreibt, liest man darüber hinweg. Die Bilder aus den Schilderungen der Frauen bleiben im Kopf und bereichern die Erfahrung eines jeden, der aus Deutschland nach Island reist.

Absolute Kaufempfehlung!
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am 16. November 2011
"Frauen, Fische, Fjorde" ist ein berührendes und einfühlsam geschriebenes Buch, voller Sympathie und Respekt für die deutschen Frauen, die nach dem Krieg nach Island auswanderten. Der Autorin ist hier etwas ganz Wunderbares gelungen. Absolut lesenswert.
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am 14. Januar 2014
Ich hatte ein Buch erwartet, in dem ich etwas über das Leben der Frauen nach ihrer Ankunft in Island erfahre. Erhalten habe ich ein Buch, das zum großen Teil über den 2. Weltkrieg berichtet.
Außer dass das Buch mich inhaltlich nicht ansprach, ist mir die Selbstbeweihräucherung der Autorin unangenehm aufgefallen. Permanente Wiederholungen von Zahlen und Hinweisen, sowie teilweise konfuser Schreibstil erschwerten den Lesefluss. Beispiel: "Im Frühjahr des Sommers 1951..." (Seite 50).
Außerdem möchte ich der Autorin raten, einmal eine Landkarte in die Hand zu nehmen, bei einer Aussage: "Vierhundert Kilometer nordöstlich beginnt Grönland..." (Seite 51) fühle ich mich als Leser für dumm verkauft (Lektorat Fehlanzeige?).
Eine ganze Anzahl von Seiten des Buches ist unbeschrieben, dafür befindet sich ein Bildchen drauf, winzig und mit der Lupe zu betrachten, seitenfüllend, ungerechtfertigt für das eh schon teure Buch.
Mein Fazit: Schade um's Geld.
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