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4.0 von 5 Sternen Geteilte Eindrücke
Das Buch ist thematisch in zwei Teile eingeteilt, einen kürzeren ersten, in dem der Autor seine eher düsteren Zukunftsaussichten von Europa und der westliche Welt und den darin aufwachsenden jüngeren Generationen schildert, sowie einen zweiten, längeren, in dem er einen Ausweg aus dem "Hamsterrad" der lebenslangen Arbeit und des Buckelns vor dem Chef...
Vor 15 Monaten von Florian M. veröffentlicht

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Finanzieller Weckruf
Der Autor bleibt seiner Linie der Publikums-, respektive der Leserbeschimpfung auch in seinem 2. Werk treu. Wie schon in seinem ersten Buch "Investmentpunk" glaubt er seine Leser, durch möglichst direkte, um nicht zu sagen ruppige Ansprache aufrütteln zu müssen. Dementsprechend meint er, seine geneigten Leser und damit eben auch die Käufer...
Vor 23 Monaten von P. Schuberth veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geteilte Eindrücke, 6. Februar 2014
Das Buch ist thematisch in zwei Teile eingeteilt, einen kürzeren ersten, in dem der Autor seine eher düsteren Zukunftsaussichten von Europa und der westliche Welt und den darin aufwachsenden jüngeren Generationen schildert, sowie einen zweiten, längeren, in dem er einen Ausweg aus dem "Hamsterrad" der lebenslangen Arbeit und des Buckelns vor dem Chef und einen Weg in die finanzielle Unabhängigkeit anbietet.

Der zweite Teil des Buches ist durchaus gut geschrieben, einfach zu lesen und zu verstehen, und bietet gute Ratschläge für Investitionen, Schaffung von passivem Einkommen und Vermögensvermehrung und ist für Anfänger sicher ein sehr guter Einstieg in dieses Thema. Es ist fast perfekt, bis auf die Tatsache, dass Hörhan jedes Angestelltenverhältnis negativ und mit Stillstand verbunden sieht, aber auslässt, dass nicht jeder Mensch zur Unternehmensgründung geschaffen ist und diese auch mit Risiken und im schlimmsten Fall einem finanziellen Ruin verbunden ist.

Im ersten Teil zeichnet Hörhan düsteres Bild von den Zukunftsaussichten der heranwachsenden Generation. Die Politiker Europas stehlen den Jungen die Zukunft, sie laden ihnen durch ausufernde Bürokratie und Überregulierung einen gewaltigen Schuldenberg auf, den diese abzubezahlen hätten, und das hauptsächlich durch Steuern. Der Autor erwähnt dabei aber nicht, dass er diese selbst auch zahlen muss, und somit auch nicht vom "Abbauen" dieses Schuldenberges ausgenommen ist. Die westlichen Staaten seien nicht die Welt der Zukunft, das seien Wachstumsregionen wie Brasilien oder die Türkei. Das kann durchaus richtig sein, aber ob Istanbul wirklich bald das nächste New York wird und türkische Entwicklungshelfer nach Deutschland kommen werden, darf bezweifelt werden.
Auch die Jugend selbst sei schuld an ihrem Unglück, denn sie sei faul, denke nicht wirtschaftlich, und gehe ohne Nachzudenken unkreative, vorgegebene Lebenswege. Teilweise bringt Hörhan hier gute, Sinn machende Ansätze, teilweise widerspricht er sich auch. Einerseits sei die Jugend faul, weil sie nicht mehr bereit sei, wie die Nachkriegsgeneration 45 Wochenstunden zu arbeiten, andererseits versaueren viele in unbezahlten Praktika für 40 Stunden in der Woche. Auch ist für Hörhan jede Art von Ausbildung, die nicht der Wirtschaft dient, nutzlos. So greift er Menschen an, die sich selbst "finden" wollen, und etwa Philosophie studieren. So etwas sei Unsinn, denn Selbstfindung sei, herauszufinden was man der Welt (und damit gleichbedeutend der Wirtschaft) bieten könnte. Dass für manche Menschen finanzieller Wohlstand nicht wichtig ist, scheint der Autor noch nicht gehört zu haben.

Insgesamt lässt sich sicher sagen, dass Hörhan an Wirtschaft, Unternehmen und dem Immobilienmarkt sicher mehr interessiert ist, als an politischen und gesellschaftlichen Belangen. Das ist nicht schlimm, schließlich sind erstere die Hauptthemen des Buches. Dennoch macht es sich der Autor in manchen Punkten zu leicht. An mehreren Stellen wird deutlich, dass er wenig von staatlichen Eingriffen und Bürokratie hält. Auch der Sozialstaat sei schlecht, denn er raube den Jungen den wirtschaftlichen Hausverstand und höhle somit die Wirtschaft aus. Am liebsten hätte er wohl eine liberale Anarchie, in der die Wirtschaft das einzige Gesetz ist und fühlt sich so in den USA sicher wohler als in Europa. Die Gründe für die wirtschaftliche Lage und den prekären Arbeitsmarkt sieht er hauptsächlich in der Staatsverschuldung, inkompetenten Politikern und dem Sozialstaat, der internationale Finanzmarkt dagegen bringe Wohlstand und sei Opfer von Verschwörungstheorien. Dass Neoliberalismus und Globalisierung für die schwierige Situation und die wahnwitzige Wohlstandsverteilung Mitverantwortung tragen, erwähnt er nicht, bzw. streitet er ab.

Insgesamt kein schlechtes Buch mit guten Ratschlägen für Leute aller Altersgruppen, die klug mit ihrem Geld umgehen wollen, und sich in dieses Thema einlesen, wenn auch mit einem weniger guten ersten Teil, dessen Intentionen hinterfragt werden sollten.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Finanzieller Weckruf, 20. Mai 2013
Der Autor bleibt seiner Linie der Publikums-, respektive der Leserbeschimpfung auch in seinem 2. Werk treu. Wie schon in seinem ersten Buch "Investmentpunk" glaubt er seine Leser, durch möglichst direkte, um nicht zu sagen ruppige Ansprache aufrütteln zu müssen. Dementsprechend meint er, seine geneigten Leser und damit eben auch die Käufer seines Buches "Arschkriecher" titulieren zu müssen - naja, wer's mag. Von einem Havard-Absolventen, als der er sich vorstellt, sollte man eigentlich bessere Umgangsformen erwarten können.
Wenn man sich an diesen "Wiener Charm" gewöhnt hat, bekommt man in diesem Buch in "vier Abendessen" ein finanzielles Grundwissen vermittelt, das die wichtigsten Anlageinstrumente für den Anfänger gut auf den Punkt bringt. Insofern ist dieses Buch für Leser, die sich erstmals mit grundlegendem Finanzwissen befassen, eine passable Grunglage. Fortgeschrittene freilich werden kaum neue oder tiefergehende Kenntnisse vermittelt bekommen.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lobenswerter Grundkurs: Wiener Hauswatsch'n vom Investmentpunk, 8. Mai 2013
Von 
Wolfgang Keller (München, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
mit wie vielen Sternen man dieses Buch bewertet, hängt im wesentlichen vom eigenen Level ab und davon, ob man das Buch "Investmentpunk" vom selben Autor schon kennt.

Leser des Buches Investmentpunk werden nicht viel Neues erfahren. Die selben Botschaften, nur etwas anders aufbereitet. Für alle, die das Buch nicht kennen, hier der Plot ..
# zum Einstieg mal 50 Seiten darüber, dass man als junger Erwachsener heute kräftig veralbert wird, wenn man nur versucht, sich employable zu machen (Studium, Stromlinie, Auslandspraktika - und dann?)
# und dann 4 Kapitel darüber, was man tun kann, um sich eine Existenz aufzubauen .. die sind ziemlich "basic" für jemanden, der etwas von Wirtschaft versteht - für andere Leute, die sich aber sonst brav Investmentfonds mit 5% Ausgabeaufschlag kaufen würden, sind sie hinreichend lehrreich

Zielgruppe also: Junge Erwachsenen, die einmal anfangen wollen, ob es sich lohnt, nichtselbständiger Erwerbsarbeit nachzugehen. Einsteigerlevel - aber so ist das auch gemeint. Eher "brutal" geschrieben - das ist OK, weil der Autor Mitleid mit den Generationen nach ihm hat - und nicht besonders "differenziert" - man sollte sich in dem Buch keine facettenreiche Diskussion erwarten, sondern eher ein "wacht auf, fang an nachzudenken, und tut gewisse Dinge nicht, die für Euch schädlich sind"

Den Zweck erfüllt das Buch und dafür kriegt es von mir auch 5 Sterne
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Richtige Bestandsanalyse, 25. November 2013
Nachdem ich bereits den "Investment Punk" und das "Null Bock Komplott" las, durfte "Gegengift" nicht fehlen. Anders als in den anderen Büchern ist es weniger anekdotisch, was aber den Lesespaß mitnichten beeinträchtigt. Das Buch richtet sich vornehmlich an junge Leute, denen Hörhan zurecht vorwirft, dass sie viel zu angepasst sind und am liebsten in der Herde blöken, anstatt nachzudenken.

Zu den jungen Leuten schreibt er: "[...] aber ihr seid sogar gegen die Neugestaltung des Verkehrsknotenpunktes Stuttgart Sturm gelaufen. Obwohl Stuttgart 21 als Bahnprojekt ökologisch sinnvoll wäre. Es sorgt dafür, dass weniger Menschen mit ihren Autos die Straßen verstopfen und die Luft verpesten. Als ich euch im Fernsehen dagegen demonstrieren sah, fand ich euch richtig vertrottelt. Ich dachte, dass ihr nicht ins Altenheim, sondern gleich in die Irrenanstalt eingewiesen gehört."

Es ist meine Lieblingsstelle, weil Hörhan mir aus dem Herzen sprach. Und so drastisch hat noch niemand den Protest gegen S21 kritisiert.

Ich halte es für das beste der drei Hörhan-Bücher.
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40 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein provokativer Aufruf an die Jugend, 6. November 2011
Von 
Raumzeitreisender (Wuellen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gegengift: Europa stiehlt euch die Zukunft. Wie ihr euch wehrt (Gebundene Ausgabe)
Mit diesem Buch fordert Gerald Hörhan die Jugend heraus. Er provoziert ("Ihr seid Arschkriecher."), desillusioniert ("Ihr seid den Politikern scheißegal.") und will sie wachrütteln ("Wenn ihr die Initiative übernehmt, wird die Welt euch früher oder später folgen."). Er fordert, sie sollen etwas für ihre Bildung tun, sich nicht unterordnen und ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Diese Forderungen entsprechen seiner eigenen Philosophie als Unternehmer im Outfit eines Punk, der auf einer Elite-Uni studiert hat.

Autor Hörhan hat Karriere im Investmentbanking gemacht und ist finanziell unabhängig. Ihm wurde ermöglicht, in Harvard zu studieren. Damit waren seine Startbedingungen bei weitem erfolgversprechender, als die von 99 % der heutigen Jugendlichen, deren Verhalten er kritisiert. Er propagiert, dass man durch "Learning by Doing", zwar nicht über Nacht, aber sehr wohl im Laufe der Zeit, wohlhabend werden kann.

Den Beweis, dass es auch ohne den Abschluss einer Elite-Uni geht, ist er persönlich schuldig geblieben. Auch geht aus dem Buch nicht hervor, ob er auch in Harvard oder bei McKinsey & Co als Punk aufgetreten ist. Er kritisiert das Bildungssystem ("Eure Schulen haben euch die ökonomischen und politischen Zusammenhänge nicht erklärt.") und stellt Unternehmer heraus, die Nachwuchs einstellen, der Querdenken kann ("Ich brauche Leute, die bewiesen haben, dass sie mit diesem Apparat in natürlichem Konflikt stehen."). Im Hinblick auf die heutigen Auswahlverfahren sind wir davon weit entfernt.

In 4 Lektionen bietet Hörhan das aus seiner Sicht notwendige Rüstzeug an, um die Erfolgsleiter emporsteigen zu können. Seine Weisheiten sind auf Kernaussagen reduziert und verständlich. Er kritisiert Angestelltenjobs und favorisiert die Selbstständigkeit. Es gibt in Deutschland zweifelsohne zu wenige Unternehmer. "Start ups" erhalten Tipps von ihm. In den folgenden 3 Lektionen beschreibt er Geldanlagen. Verständlich, dass ein Investmentbanker keine Sparbücher und Bausparverträge empfiehlt.

Hörhan hat seinen individuellen Stil gefunden. Er versteht es, sich medial zu vermarkten und Botschaften zu transportieren, die wahrgenommen werden. Er spricht Mängel an, die zweifelsohne existieren. In der Einfachheit der Darstellung liegt oft viel Wahrheit. Inhaltlich transportiert er Informationen, die auch bei Autoren wie Max Otte oder Dirk Müller zu finden sind, dort aber tiefgehender analysiert werden. Deshalb würde ich letztgenannte Autoren auch bevorzugen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wirtschaft der anderen Art!, 26. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist sehr interessant und kann durchaus wichtig für intelligente Menschen sein.

+ sagt was Sache ist
+ Ideen sind gut und sparen Geld wenn man sie umsetzt
+ er beschreibt das Grundprinzip der Wirtschaft und auf was es wirklich ankommt
+ er erwähnt, dass das Grundprinzip eigentlich gar nicht so schwierig ist
+ finde es gut, dass Herr Gerald Hörhan nichts beschönigt und auch mal richtig kritisiert
- ist bei weitem zu kurz -> sollte ausführlicher beschrieben werden
- er könnte zumindest Links zu den einzelnen Themen anführen, um die Möglichkeit zu haben sich genauer mit diesem Thema zu beschäftigen. Ich weiß zum Beispiel, dass der Immobilenbereich wirklich komplex und schwierig ist! Zumindest seit 3 Jahren -> Rendite sind am Boden. Früher wars einfacher!

Fazit: Würde dieses Buch nicht weiterempfehlen -> schafft nur unnötige Konkurrenz ;).
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24 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Wachmacher, 10. November 2011
Von 
P. Santosi (Eschweiler, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Gegengift: Europa stiehlt euch die Zukunft. Wie ihr euch wehrt (Gebundene Ausgabe)
Ein lesenswertes, nettes kleines Buch zum Thema Zukunftsgestaltung und wirtschaftliche Intelligenz, das man in 5 - 6 Stunden schafft. Anders, weil ohne dummes fachkryptisches Gelaber und mit erfrischend direkter Leser-Ansprache. Einige Tipps sind sogar echt wertvoll. Fazit: Jugendliche haben keine Lobby und die wirtschaftliche Grundausbildung unserer Kinder ist ein Skandal. Nach der Begutachtung einiger YouTube-Videos mit Vorträgen des Autors stellt sich die Frage, ob er das wirklich selbst geschrieben hat. Wenn ja - cool. Wenn nicht - Kompliment an den Ghostwriter.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wer "Investment Punk" gelesen hat, braucht dieses Buch nicht, 22. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hörhan schreibt teils aggressiv, klar und ohne Schnörkel. Auf kapp 200 Seiten drischt er verbal auf die 25- bis 35-jährigen ein und bietet dann seine Lösungen aus deren selbstverschuldeter ökonomischer Unmündigkeit an: den selbstverantwortlichen Aufbau eines Vermögens durch harte Arbeit, kluge Investitionen und einen gesunden Menschenverstand.

Das macht das Buch sehr kurzweilig und leicht zu lesen (ich hatte es an einem Tag durch). Allerdings ist es praktisch inhaltsgleich mit seinem Vorgänger "Investment Punk". Daher "nur" 4 von 5 Sternen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Speziell für junge Querdenker und auch Junggebliebene, 31. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist provokant und am Beginn auch ein wenig vulgär formuliert. Damit wird aber die Provokation weiter unterstrichen. Ich denke man sollte es nicht als "Bibel" verwenden aber über die angeschnittenen Themen wie Konsumversklavung, Gesellschaftszwang, Etmündigung durch Staat und EU wirklich einmal nachdenken.
Schaffung von persönlichem Freiraum und Freiheit ist ein Thema für jedermann, dass durch Gesellschaft, Industrie und Banken massiv bekämpft wird.
Einfach lesen und über die eigene Situation nachdenken!
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufruf an die Jugend das Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, 6. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Gegengift: Europa stiehlt euch die Zukunft. Wie ihr euch wehrt (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen. Der Inhalt ist eine Art Leitfaden zur finanziellen Bildung und sehr interessant geschrieben. Der polarisierende Einstieg ist sicherlich noch um einiges besser gelungen als beim Erstroman von Gerald Hörhan Investmentpunk.
Schlussendlich sind es eigentlich Banalitäten, die illustriert werden, aber die Art und Weise, wie der Jugend die eigenen Fehler dargelegt werden, ist schonungslos und berechtigt. So wie viele Rezensionen sagen beschreibt Gegengift einfache Grundmechanismen. Die Tatsache, dass es gilt sich an wirklich einfache Grundregeln zu halten, es sich eigentlich um Trivialitäten handelt, die trotzdem die Mehrheit der Menschen nicht verstanden haben bzw. nicht befolgen, macht das Buch für viele Leser wertvoll. Es ist zum Glück kein wissenschaftliches Werk und enthält viele lustige Pointen sowie Vergleiche die zum schmunzeln sind. Die Strategien, die der Autor selbst verfolgt, werden schematisch beschrieben, so behauptet Herr Hörhan in Gegengift, dass er in der Zeit von vier Abendessen einem Jeden, ökonomische Bildung erörtern kann. Wer hier ein Wunder erwartet, oder ein Rezept, über Nacht reich zu werden, hat das Prinzip nicht verstanden. Es geht immer um harte Arbeit, intelligentes Handeln und Glück. Das Buch ist ein gelungener Denkanstoß, vor allem für die junge Generation, etwas an seinem Leben zu ändern und das System für sich zu nutzen. So stellt es bestimmt eine Hilfe dar auf dem Weg zum Reichtum. Was jeder daraus macht, bleibt ihm und seinem Schicksal überlassen. Außerdem wird in Gegengift mit Vorurteilen aufgeräumt, Vorurteilen hinter denen sich die Jugend oft versteckt, um es sich gemütlich zu machen. Nicht (immer) ist die große Finanzwirtschaft Schuld an den Problemen des kleinen Mannes - der Jugend fehlt es, laut Hörhan, an dem nötigen Mut, Fleiß und Engagement sich aus seiner Lage zu befreien, ganz unabhängig von der "Gesellschaftsschicht" der man angehört bzw. zuzugehören glaubt. Der Autor verpackt, viele seiner direkten und provokanten Ratschläge in persönliche Lebensgeschichten und teilweise amüsante wie zutreffende Metaphern, was das Verstehen des Inhalts zusätzlich erleichtert. Nach dem Lesen und der wirklich wertvollen Erkenntniserlangung ist vieles klarer geworden und das Wort "Gegengift" könnte tatsächlich auch für mich zutreffen. Dieses Buch beschreibt wirklich sehr schön zwei Dinge: was man selbst tun muss, wenn man sich das Ziel setzen sollte, wirklich reich, oder zumindest finanziell unabhängig zu werden und was man als Mitglied der jungen Generation beachten sollte um nicht die Schulden anderer bezahlen zu müssen und noch mehr ausgenützt zu werden als man eh schon wird. Alles in allem ein erkenntnisreiches Buch, das sicher mit einem gewissen Zynismus und Augenzwinkern geschrieben wurde und vielleicht dem einen oder anderen zu mehr Geld verhilft oder ihn zumindest vor finanziellen Dummheiten bewahrt. Und das wiederum, zusammen mit der würzig schmunzelnden Kürze, macht plötzlich einen Wert aus, den man gar nicht vermutet hätte. Man ist geneigt, mal wieder reinzuschauen, und das mag dabei helfen, nicht wieder zu vergessen. Am Ende war Ich zuletzt fast traurig, dass es so kurz war, aber die Länge ist genau genommen perfekt.
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Gegengift: Europa stiehlt euch die Zukunft. Wie ihr euch wehrt
Gegengift: Europa stiehlt euch die Zukunft. Wie ihr euch wehrt von Gerald Hörhan (Gebundene Ausgabe - 17. Oktober 2011)
EUR 19,95
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