Kundenrezensionen

57
4,1 von 5 Sternen
Gegengift: Europa stiehlt euch die Zukunft. Wie ihr euch wehrt
Format: Gebundene AusgabeÄndern
Preis:19,95 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Februar 2014
Das Buch ist thematisch in zwei Teile eingeteilt, einen kürzeren ersten, in dem der Autor seine eher düsteren Zukunftsaussichten von Europa und der westliche Welt und den darin aufwachsenden jüngeren Generationen schildert, sowie einen zweiten, längeren, in dem er einen Ausweg aus dem "Hamsterrad" der lebenslangen Arbeit und des Buckelns vor dem Chef und einen Weg in die finanzielle Unabhängigkeit anbietet.

Der zweite Teil des Buches ist durchaus gut geschrieben, einfach zu lesen und zu verstehen, und bietet gute Ratschläge für Investitionen, Schaffung von passivem Einkommen und Vermögensvermehrung und ist für Anfänger sicher ein sehr guter Einstieg in dieses Thema. Es ist fast perfekt, bis auf die Tatsache, dass Hörhan jedes Angestelltenverhältnis negativ und mit Stillstand verbunden sieht, aber auslässt, dass nicht jeder Mensch zur Unternehmensgründung geschaffen ist und diese auch mit Risiken und im schlimmsten Fall einem finanziellen Ruin verbunden ist.

Im ersten Teil zeichnet Hörhan düsteres Bild von den Zukunftsaussichten der heranwachsenden Generation. Die Politiker Europas stehlen den Jungen die Zukunft, sie laden ihnen durch ausufernde Bürokratie und Überregulierung einen gewaltigen Schuldenberg auf, den diese abzubezahlen hätten, und das hauptsächlich durch Steuern. Der Autor erwähnt dabei aber nicht, dass er diese selbst auch zahlen muss, und somit auch nicht vom "Abbauen" dieses Schuldenberges ausgenommen ist. Die westlichen Staaten seien nicht die Welt der Zukunft, das seien Wachstumsregionen wie Brasilien oder die Türkei. Das kann durchaus richtig sein, aber ob Istanbul wirklich bald das nächste New York wird und türkische Entwicklungshelfer nach Deutschland kommen werden, darf bezweifelt werden.
Auch die Jugend selbst sei schuld an ihrem Unglück, denn sie sei faul, denke nicht wirtschaftlich, und gehe ohne Nachzudenken unkreative, vorgegebene Lebenswege. Teilweise bringt Hörhan hier gute, Sinn machende Ansätze, teilweise widerspricht er sich auch. Einerseits sei die Jugend faul, weil sie nicht mehr bereit sei, wie die Nachkriegsgeneration 45 Wochenstunden zu arbeiten, andererseits versaueren viele in unbezahlten Praktika für 40 Stunden in der Woche. Auch ist für Hörhan jede Art von Ausbildung, die nicht der Wirtschaft dient, nutzlos. So greift er Menschen an, die sich selbst "finden" wollen, und etwa Philosophie studieren. So etwas sei Unsinn, denn Selbstfindung sei, herauszufinden was man der Welt (und damit gleichbedeutend der Wirtschaft) bieten könnte. Dass für manche Menschen finanzieller Wohlstand nicht wichtig ist, scheint der Autor noch nicht gehört zu haben.

Insgesamt lässt sich sicher sagen, dass Hörhan an Wirtschaft, Unternehmen und dem Immobilienmarkt sicher mehr interessiert ist, als an politischen und gesellschaftlichen Belangen. Das ist nicht schlimm, schließlich sind erstere die Hauptthemen des Buches. Dennoch macht es sich der Autor in manchen Punkten zu leicht. An mehreren Stellen wird deutlich, dass er wenig von staatlichen Eingriffen und Bürokratie hält. Auch der Sozialstaat sei schlecht, denn er raube den Jungen den wirtschaftlichen Hausverstand und höhle somit die Wirtschaft aus. Am liebsten hätte er wohl eine liberale Anarchie, in der die Wirtschaft das einzige Gesetz ist und fühlt sich so in den USA sicher wohler als in Europa. Die Gründe für die wirtschaftliche Lage und den prekären Arbeitsmarkt sieht er hauptsächlich in der Staatsverschuldung, inkompetenten Politikern und dem Sozialstaat, der internationale Finanzmarkt dagegen bringe Wohlstand und sei Opfer von Verschwörungstheorien. Dass Neoliberalismus und Globalisierung für die schwierige Situation und die wahnwitzige Wohlstandsverteilung Mitverantwortung tragen, erwähnt er nicht, bzw. streitet er ab.

Insgesamt kein schlechtes Buch mit guten Ratschlägen für Leute aller Altersgruppen, die klug mit ihrem Geld umgehen wollen, und sich in dieses Thema einlesen, wenn auch mit einem weniger guten ersten Teil, dessen Intentionen hinterfragt werden sollten.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Mai 2013
Der Autor bleibt seiner Linie der Publikums-, respektive der Leserbeschimpfung auch in seinem 2. Werk treu. Wie schon in seinem ersten Buch "Investmentpunk" glaubt er seine Leser, durch möglichst direkte, um nicht zu sagen ruppige Ansprache aufrütteln zu müssen. Dementsprechend meint er, seine geneigten Leser und damit eben auch die Käufer seines Buches "Arschkriecher" titulieren zu müssen - naja, wer's mag. Von einem Havard-Absolventen, als der er sich vorstellt, sollte man eigentlich bessere Umgangsformen erwarten können.
Wenn man sich an diesen "Wiener Charm" gewöhnt hat, bekommt man in diesem Buch in "vier Abendessen" ein finanzielles Grundwissen vermittelt, das die wichtigsten Anlageinstrumente für den Anfänger gut auf den Punkt bringt. Insofern ist dieses Buch für Leser, die sich erstmals mit grundlegendem Finanzwissen befassen, eine passable Grunglage. Fortgeschrittene freilich werden kaum neue oder tiefergehende Kenntnisse vermittelt bekommen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Mai 2013
mit wie vielen Sternen man dieses Buch bewertet, hängt im wesentlichen vom eigenen Level ab und davon, ob man das Buch "Investmentpunk" vom selben Autor schon kennt.

Leser des Buches Investmentpunk werden nicht viel Neues erfahren. Die selben Botschaften, nur etwas anders aufbereitet. Für alle, die das Buch nicht kennen, hier der Plot ..
# zum Einstieg mal 50 Seiten darüber, dass man als junger Erwachsener heute kräftig veralbert wird, wenn man nur versucht, sich employable zu machen (Studium, Stromlinie, Auslandspraktika - und dann?)
# und dann 4 Kapitel darüber, was man tun kann, um sich eine Existenz aufzubauen .. die sind ziemlich "basic" für jemanden, der etwas von Wirtschaft versteht - für andere Leute, die sich aber sonst brav Investmentfonds mit 5% Ausgabeaufschlag kaufen würden, sind sie hinreichend lehrreich

Zielgruppe also: Junge Erwachsenen, die einmal anfangen wollen, ob es sich lohnt, nichtselbständiger Erwerbsarbeit nachzugehen. Einsteigerlevel - aber so ist das auch gemeint. Eher "brutal" geschrieben - das ist OK, weil der Autor Mitleid mit den Generationen nach ihm hat - und nicht besonders "differenziert" - man sollte sich in dem Buch keine facettenreiche Diskussion erwarten, sondern eher ein "wacht auf, fang an nachzudenken, und tut gewisse Dinge nicht, die für Euch schädlich sind"

Den Zweck erfüllt das Buch und dafür kriegt es von mir auch 5 Sterne
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. November 2013
Nachdem ich bereits den "Investment Punk" und das "Null Bock Komplott" las, durfte "Gegengift" nicht fehlen. Anders als in den anderen Büchern ist es weniger anekdotisch, was aber den Lesespaß mitnichten beeinträchtigt. Das Buch richtet sich vornehmlich an junge Leute, denen Hörhan zurecht vorwirft, dass sie viel zu angepasst sind und am liebsten in der Herde blöken, anstatt nachzudenken.

Zu den jungen Leuten schreibt er: "[...] aber ihr seid sogar gegen die Neugestaltung des Verkehrsknotenpunktes Stuttgart Sturm gelaufen. Obwohl Stuttgart 21 als Bahnprojekt ökologisch sinnvoll wäre. Es sorgt dafür, dass weniger Menschen mit ihren Autos die Straßen verstopfen und die Luft verpesten. Als ich euch im Fernsehen dagegen demonstrieren sah, fand ich euch richtig vertrottelt. Ich dachte, dass ihr nicht ins Altenheim, sondern gleich in die Irrenanstalt eingewiesen gehört."

Es ist meine Lieblingsstelle, weil Hörhan mir aus dem Herzen sprach. Und so drastisch hat noch niemand den Protest gegen S21 kritisiert.

Ich halte es für das beste der drei Hörhan-Bücher.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
40 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Mit diesem Buch fordert Gerald Hörhan die Jugend heraus. Er provoziert ("Ihr seid Arschkriecher."), desillusioniert ("Ihr seid den Politikern scheißegal.") und will sie wachrütteln ("Wenn ihr die Initiative übernehmt, wird die Welt euch früher oder später folgen."). Er fordert, sie sollen etwas für ihre Bildung tun, sich nicht unterordnen und ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Diese Forderungen entsprechen seiner eigenen Philosophie als Unternehmer im Outfit eines Punk, der auf einer Elite-Uni studiert hat.

Autor Hörhan hat Karriere im Investmentbanking gemacht und ist finanziell unabhängig. Ihm wurde ermöglicht, in Harvard zu studieren. Damit waren seine Startbedingungen bei weitem erfolgversprechender, als die von 99 % der heutigen Jugendlichen, deren Verhalten er kritisiert. Er propagiert, dass man durch "Learning by Doing", zwar nicht über Nacht, aber sehr wohl im Laufe der Zeit, wohlhabend werden kann.

Den Beweis, dass es auch ohne den Abschluss einer Elite-Uni geht, ist er persönlich schuldig geblieben. Auch geht aus dem Buch nicht hervor, ob er auch in Harvard oder bei McKinsey & Co als Punk aufgetreten ist. Er kritisiert das Bildungssystem ("Eure Schulen haben euch die ökonomischen und politischen Zusammenhänge nicht erklärt.") und stellt Unternehmer heraus, die Nachwuchs einstellen, der Querdenken kann ("Ich brauche Leute, die bewiesen haben, dass sie mit diesem Apparat in natürlichem Konflikt stehen."). Im Hinblick auf die heutigen Auswahlverfahren sind wir davon weit entfernt.

In 4 Lektionen bietet Hörhan das aus seiner Sicht notwendige Rüstzeug an, um die Erfolgsleiter emporsteigen zu können. Seine Weisheiten sind auf Kernaussagen reduziert und verständlich. Er kritisiert Angestelltenjobs und favorisiert die Selbstständigkeit. Es gibt in Deutschland zweifelsohne zu wenige Unternehmer. "Start ups" erhalten Tipps von ihm. In den folgenden 3 Lektionen beschreibt er Geldanlagen. Verständlich, dass ein Investmentbanker keine Sparbücher und Bausparverträge empfiehlt.

Hörhan hat seinen individuellen Stil gefunden. Er versteht es, sich medial zu vermarkten und Botschaften zu transportieren, die wahrgenommen werden. Er spricht Mängel an, die zweifelsohne existieren. In der Einfachheit der Darstellung liegt oft viel Wahrheit. Inhaltlich transportiert er Informationen, die auch bei Autoren wie Max Otte oder Dirk Müller zu finden sind, dort aber tiefgehender analysiert werden. Deshalb würde ich letztgenannte Autoren auch bevorzugen.
22 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Juni 2013
Das Buch ist sehr interessant und kann durchaus wichtig für intelligente Menschen sein.

+ sagt was Sache ist
+ Ideen sind gut und sparen Geld wenn man sie umsetzt
+ er beschreibt das Grundprinzip der Wirtschaft und auf was es wirklich ankommt
+ er erwähnt, dass das Grundprinzip eigentlich gar nicht so schwierig ist
+ finde es gut, dass Herr Gerald Hörhan nichts beschönigt und auch mal richtig kritisiert
- ist bei weitem zu kurz -> sollte ausführlicher beschrieben werden
- er könnte zumindest Links zu den einzelnen Themen anführen, um die Möglichkeit zu haben sich genauer mit diesem Thema zu beschäftigen. Ich weiß zum Beispiel, dass der Immobilenbereich wirklich komplex und schwierig ist! Zumindest seit 3 Jahren -> Rendite sind am Boden. Früher wars einfacher!

Fazit: Würde dieses Buch nicht weiterempfehlen -> schafft nur unnötige Konkurrenz ;).
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
24 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. November 2011
Ein lesenswertes, nettes kleines Buch zum Thema Zukunftsgestaltung und wirtschaftliche Intelligenz, das man in 5 - 6 Stunden schafft. Anders, weil ohne dummes fachkryptisches Gelaber und mit erfrischend direkter Leser-Ansprache. Einige Tipps sind sogar echt wertvoll. Fazit: Jugendliche haben keine Lobby und die wirtschaftliche Grundausbildung unserer Kinder ist ein Skandal. Nach der Begutachtung einiger YouTube-Videos mit Vorträgen des Autors stellt sich die Frage, ob er das wirklich selbst geschrieben hat. Wenn ja - cool. Wenn nicht - Kompliment an den Ghostwriter.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Dezember 2013
Hörhan schreibt teils aggressiv, klar und ohne Schnörkel. Auf kapp 200 Seiten drischt er verbal auf die 25- bis 35-jährigen ein und bietet dann seine Lösungen aus deren selbstverschuldeter ökonomischer Unmündigkeit an: den selbstverantwortlichen Aufbau eines Vermögens durch harte Arbeit, kluge Investitionen und einen gesunden Menschenverstand.

Das macht das Buch sehr kurzweilig und leicht zu lesen (ich hatte es an einem Tag durch). Allerdings ist es praktisch inhaltsgleich mit seinem Vorgänger "Investment Punk". Daher "nur" 4 von 5 Sternen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Mai 2013
Das Buch ist provokant und am Beginn auch ein wenig vulgär formuliert. Damit wird aber die Provokation weiter unterstrichen. Ich denke man sollte es nicht als "Bibel" verwenden aber über die angeschnittenen Themen wie Konsumversklavung, Gesellschaftszwang, Etmündigung durch Staat und EU wirklich einmal nachdenken.
Schaffung von persönlichem Freiraum und Freiheit ist ein Thema für jedermann, dass durch Gesellschaft, Industrie und Banken massiv bekämpft wird.
Einfach lesen und über die eigene Situation nachdenken!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 29. Januar 2014
Das Buch beinhaltet wirklich nur das notwendigste. Auf wenigen Seiten erläutert Gerald Hörhan seine bekannten Vorschläge (Finger weg von Konsumkrediten und Fehlinvestitionen in Pampa Häuser, kein Fokus auf Karriere in Konzernen, mehr Mut zur Eigenverantwortung, Immobilieninvestments in vermietete Großstadtwohnungen, private Unternehmensbeteiligungen werden angerissen). Garniert ist das ganze mit Anekdoten und immer mal wieder Perlen, die in einem Satz oder Halbsatz versteckt sind. So ist Gerald Hörhan z.B. der einzige mir bekannte Autor, der mal eben in einem Satz erklärt, warum hohe Einkommensteuern unsozial und den Superreichen zuträglich sind (ist in seinem anderen Buch gefallen und taucht hier nicht auf). Laßt euch vom Preis nicht abschrecken, dadurch daß das Buch so flüssig lesbar ist und wenige Seiten hat, ist es wenn man die eigene knappe Zeit zum Lesen mit dem gewonnenen Nutzen gegenrechnet wirklich günstig. Vom Inhalt her sind meistens simple Dinge enthalten. Common sense. Tiefgründige Erkenntnisse sind nicht zu erwarten. Wer ein bischen rechnet kommt schnell dahinter, daß seine Immobilieninvestments in den letzten Jahren auf das Eigenkapital gerechnet sehr hohe Renditen von teilweise 20-30% brachten. Bis auf Ausnahmen ist diese Zeit aber wohl vorbei. Unscheinbare Ratschläge wie z.B. das Ansehen von Keller und Dach sind ein Muss und der Tatsache geschuldet, daß Eigentumswohnungen als größtes Manko die (gesamtschuldnerische) Haftung / Verantwortung für den gesamten Zustand der Immobilie beinhalten. Eine gute Wohnung in einem baufälligen Haus kann schnell zum Geldgrab werden. Eines der wenigen deutschsprachigen Bücher zum Thema, das sich wirklich lohnt.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Investment Punk: Warum ihr schuftet und wir reich werden
Investment Punk: Warum ihr schuftet und wir reich werden von Gerald Hörhan (Taschenbuch - 15. April 2011)
EUR 8,99

Erfolg mit Wohnimmobilien: So werden Sie in 6 Monaten privater Immobilieninvestor
Erfolg mit Wohnimmobilien: So werden Sie in 6 Monaten privater Immobilieninvestor von Thomas Knedel (Gebundene Ausgabe - 24. September 2014)
EUR 39,90