Kundenrezensionen


10 Rezensionen
5 Sterne:
 (3)
4 Sterne:
 (4)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein erstes New Age Steampunk-Buch...
Wien, Stadt der Vampire war mein erstes New Age Steampunk-Buch und auch mein erstes Steampunk-Buch überhaupt, ich kann also keine Vergleiche ziehen.
Worum geht es: Die Halbvampirin Lilith Avant-Garde wird von Prinz Phineas (Alle Anführer werden in der Geschichte Prinzen genannt, sogar weibliche) nach Wien eingeladen. Da ihr Vater, der mächtigste Prinz...
Vor 20 Monaten von Maran-Wortsaat veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vampir-Steampunk in der Zukunft
Wieder so ein Buch vor dessen Lektüre ich ein wenig Bauchweh hatte. Gelindert wurde es aber durch die anderen beiden Bücher aus dem Startprogramm des Art Skript Phantastik Verlags, die ich vorher gelesen hatte. Doch rein vom Gefühl her zähle ich mich nicht unbedingt zur Zielgruppe des Romans, der der erste Band einer auf acht Bände konzipierten...
Vor 7 Monaten von Horror & Co. veröffentlicht


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein erstes New Age Steampunk-Buch..., 4. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Wien, Stadt der Vampire // Teil 1 der New-Steampunk-Age-Reihe (Broschiert)
Wien, Stadt der Vampire war mein erstes New Age Steampunk-Buch und auch mein erstes Steampunk-Buch überhaupt, ich kann also keine Vergleiche ziehen.
Worum geht es: Die Halbvampirin Lilith Avant-Garde wird von Prinz Phineas (Alle Anführer werden in der Geschichte Prinzen genannt, sogar weibliche) nach Wien eingeladen. Da ihr Vater, der mächtigste Prinz Deutschlands diese Einladung ausgeschlagen hat, dient diese Einladung an seiner Tochter vielmehr dazu, seinen Status als neuen Anführer zu stärken, da sein Vorgänger viel zu vieles vernachlässigt hat. Werwolfkämpfe machen ihm seinen Regierungsbeginn nciht gerade einfach. Und Lilith tut das schon mal gar nciht ---> Verweise auf Backpfeiffe ^^

Was ich von Lilith halte: Sie ist selbstbewusst und taff. Der Anfang des Buches hat mich regelrecht mitgerissen, obwohl sie nur einen Vortrag an der Uni über die früheren Kämpfe zwischen den Vampiren und den Vampirjägern hält. Wer neugierig darauf ist, auf Amazon oder auf der Verrlagsseite kann man die ersten Seiten per Klick ins Buch lesen) Als sie erfährt, dass Phineas sie mit Hintergedanken eingeladen hat, merkt man ihr gleich an, dass sie ihn das büßen lassen wird.
Besonders gut hat mir an diesem Buch gefallen, wie die Welt dargestellt wurde. Durch den Krieg wurden die Ölreserven aufgebraucht, wodurch die Menschen wieder auf die altbewährten Mitteln zu reisen umsteigen mussten. Die Autorin hat es auch einwandfrei geschafft Dinge wie Handy oder Internet neben Luftschiffen zu integrieren. Ich hatte nicht einen Moment eines Zweifels, es klingt alles logisch.

Womit ich Probleme hatte ist lediglich der Name Lilith, doch vielleichr liegt es auch daran, dass ich in letzter Zeit einige Bücher gelesen habe, deren Heldinnen diesen Namen für sich beanspruchen.
Ein weiterer Punkt ist die Länge. Manche Leser flüchten vor dicken Wälzern, mir waren die 120 Seiten definitiv zu wenig, vor allem weil mir die Welt sehr gefallen hat, in der mich die Autorin zu entführen vermochte. Die Dialoge zwischen Lilith und Phineas waren spritzig, das Ende der Geschichte so zufriedenstellend, dass ich begierigt auf das Erscheinen des zweiten Bandes warte.

Meine Bewertung: 4,5 Sterne
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine persönliche Leseüberraschung des Jahres, 23. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Wien, Stadt der Vampire // Teil 1 der New-Steampunk-Age-Reihe (Broschiert)
Cover:
Das Cover spiegelt perfekt die Protagonistin wieder. Es passt zu dem gesamten Stil, den der Verlag an den Tag legt und die einzige Frage, die ich mir stellte, war: Hat die Autorin ihre Protagonistin an das Cover angepasst, oder das Cover an die Protagonistin?

Inhaltsangabe:
Die Geschichte beginnt in einer Universität. Lilith Avant-Garde hält einen Vortrag über Vampire und den Krieg, nachdem sie sich an die Oberfläche gewagt hatten. Als Lilith mit einem Bekannten bei ihrem Vater eintrifft, rät er ihr von dem geplanten Besuch beim Prinzen von Wien ab. Da die Vampire ihre eigenen Machtstrukturen haben und der Vater sich auskennt, findet er es keine gute Idee. Lilith lässt sich nicht beirren und macht sich auf den Weg nach Wien. Der Prinz von Wien hinterlässt ungewollt Eindruck bei ihr. Sie fühlt sich ihm verbunden und kann sich dieses Gefühl nicht erklären. Kann sie ihm tatsächlich vertrauen? Und wer ist für die Werwolf-Kämpfe verantwortlich? Ehe Lilith sich verssieht, steckt sie mitten in einem Kampf um Macht und Stärke.

Besonderheit:
Qindiezertifiziert!
Qindie steht für qualitativ hochwertige Indie-Publikationen. Achten Sie also künftig auf das QindieSiegel!

Meinung:
„Wien, Stadt der Vampire“ ist der Auftakt einer neuen Vampirgeschichten-Reihe, genannt: New-Steampunk-Age-Reihe. Genau diesen Aspekt sollte man während des Lesens immer im Hinterkopf behalten, damit sind einige vielleicht auftretende Anmerkungen schon geklärt. Außerdem möchte ich gleich sagen, dass ich bewusst auf tiefgreifende Details verzichtet habe. Das Buch ist so dünn, wenn ich da jetzt noch viel vom Inhalt verraten würde, bräuchte es keiner mehr lesen. Aber fangen wir am Anfang an.

Fay Winterberg überrascht mit einem flüssigen, lebhaften und durchweg spannenden Schreibstil, der es ohne Weiteres schafft, den Leser in den Bann der Geschichte zuziehen. Es gab keinen Punkt, an dem ich gedanklich abdriftete oder abgelenkt hätte werden können. Die Beschreibungen der Orte, Kleidung und Menschen sind genau richtig und wirken niemals von Adjektiven erschlagen. Auch wenn hier, und da ein paar kleine Vertipper zu finden waren, so haben diese mich beim Lesen rein gar nicht gestört.

Die Protagonistin ist Lilith Avant-Garde. Eine junge, taffe Halb-Vampirin, die als Bindeglied zwischen den Menschen und Vampiren fungiert. Im Klappentext heißt es, sie sei Archäologin, spezialisiert auf übersinnliche Artefakte, was im ersten Band leider nicht gänzlich rüber kommt. Es wird zwar erwähnt, dass sie aufgrund ihrer Arbeit viel Reisen muss und daher auch schon viele Länder gesehen hat, aber das war es auch schon. Wir lernen sie kennen, als sie einen Vortrag über das „Outing“ der Vampire an einer Hochschule hält. Lilith macht durchweg einen souveränen Eindruck und war mir von Anfang an sympathisch. Auch wenn mir der Name als solcher zuerst ein genervtes Luftholen entlockt hat, passt er doch irgendwie zu ihr. Es gab bis zum Ende keine Handlung, die ich nicht nachvollziehen konnte oder die Lilith unglaubwürdig dargestellt hätte.

Ihr augenscheinlicher Gegenpart Phineas, seines Zeichen neuer Prinz von Wien, ist am Anfang wirklich sehr einschmeichelnd. In meinen Augen ist er bis zum Ende hin undurchschaubar und schmiedet mir zu viele politische Ränke, um irgendwie aus ihm schlau zu werden. Zwar ist er der Gentleman schlechthin in Bezug auf Lilith und auch er spürt diese seltsame Anziehung zwischen den beiden, aber dennoch … er hält mit irgendetwas Großem hinter dem Berg. Dass, und den Umstand das er ohne zu zögern zugibt, weshalb er Lilith auf dem Ball haben wollte, macht ihn in meinen Augen äußerst glaubhaft. Ich bin mir sicher, dass Phineas uns in den Folgebänden noch überraschen wird. Ob gut oder böse, wage ich nicht zu raten.

Ich war während des Lesens immer wieder beeindruckt vom stilistischen Erscheinungsbild aller Figuren. Die Autorin ist auf die Beschreibungen des Kleidungsstils mit sehr viel Herzblut eingegangen und hat in meinen Augen damit wirklich ins Schwarze getroffen. Ohne das es überladen wirkt, bekommt der Leser ein Bild von dem doch recht eigenen Stil der Charaktere und von dem gesamten Flair der New-Steampunk-Age-Reihe. Genauso wenn es darum geht, das die Vampire sich den Menschen gezeigt haben. Sind wir mal ehrlich, wenn man an Vampirgeschichten denkt, hat man doch meistens ein vorprogrammiertes Bild im Kopf und muss sich schon fast zwingen, die Lektüre in die Hand zu nehmen. Fay Winterberg ist es ohne Probleme gelungen eine neue Sicht auf die Vampire zu werfen, deren „Outing“ bis ins Detail nachvollziehbar ist. Ihr ist es gelungen, eine Welt zu erschaffen, die trotz der von Vorurteilen belasteten Vampire neu ist und neugierig auf mehr macht.

Es sind nicht die üblichen Vampire, auf die man hier trifft. Die Vampire sind charismatisch, stellenweise wirklich witzig, aber sie laufen niemals Gefahr, zu menschlich zu wirken. Die Autorin baut genug kleine Informationen in den laufenden Text ein, damit der Leser immer vor Augen hat, dass es eigentlich Vampire sind, von denen man hier liest. Natürlich sind die Geschöpfe der Nacht nicht die Einzigen, die wir hier präsentiert bekommen. Von blutrünstigen Werwölfen bis hin zu geheimnisvollen Nachtalben ist so einiges dabei und ich bin der festen Überzeugung, das Fay Winterberg noch einige andere Wesen in ihrem Repertoire hat.

Gekonnt wird auf 120 Seiten ein Spannungsbogen aufgebaut, der auch bis zum Ende hin gehalten wird. Das schafft bei der geringen Seitenanzahl nicht jeder. Aber auch wenn meine Rezension bisher sehr positiv ist, gibt es natürlich ein paar Sachen, die mir ins Auge gefallen sind und die ich auch noch erwähnen möchte.
Das Erste wäre die Frage, wo diese Geschichte eigentlich anfängt? Lilith fährt von ihrem Vortrag direkt zu ihrem Vater nach Dresden. Da sie aber anscheinend länger unterwegs ist, war mir nicht klar, von wo sie losfährt. Wo genau hält sie ihren Vortrag? (Ich würde mich hier wirklich über eine Aufklärung vonseiten der Autorin freuen. Vielleicht habe ich es auch überlesen?)

Seite 44, Wiederholung in den Satzanfängen:
„Er hatte noch schneller reagiert …“
„Er schaute sie ungläubig an, …“
„Er lächelte hilflos, …“

Außerdem ist mir aufgefallen, dass die Autorin ihre Leser manchmal (unbeabsichtigt) verwirrt. Zwischendurch war mir manchmal nicht klar, in welcher Tageszeit wir uns eigentlich befinden. Da Vampire einen anderen Rhythmus haben, haben sich die Einkaufsläden daran angepasst, was wirklich wehr gut ausgearbeitet ist. Aber gerade in den Szenen, in denen Lilith das erste Mal auf Phineas trifft, dann in der Bar ist, Shoppen geht und dann (schon?) beim Ball ist, war das Herausfinden der Tageszeit für mich nicht leicht, weil alles recht fließend ineinander übergeht. Aber das ist nur meine Meinung und für andere kann das durchaus logisch sein. Ich empfand es nur als verwirrend und finde, hier hätte ein bisschen mehr Information und Ausarbeitung nicht geschadet.

Das Ende geht in meinen Augen gar nicht. Wie kann die Autorin noch ruhig schlafen, wenn sie ihre Leser mit so einem Cliffhanger zurücklässt? ^^
Nein, im ernst. In meinen Augen wurden alle aufkommenden Fragen, die wichtig für den ersten Teil waren, aufgelöst und dennoch sind genug Ansätze für den nächsten Teil offen, die man problemlos aufnehmen und weiterführen kann. Und genau das meinte ich mit einem Satz vom Anfang. New-Steampunk-Age ist eine Reihe. Das nicht alle Fragen im ersten Teil geklärt werden, ist wohl logisch. Solange das Kernproblem (in dem Fall die Werwolf-Kämpfe) gelöst wurde, hat die Autorin alles richtig gemacht. Die Charaktere entwickeln sich weiter, vertiefen Verbindungen und begehen Fehler. Sicherlich könnte man über fehlende Figurentiefe schimpfen, was aber bei einer Reihe vollkommen unangebracht ist.

Fazit:
Fay Winterberg hat mich als skeptische Vampir-Roman-Leserin von Anfang an begeistern können und ich habe den ersten Band ihrer Reihe in einem Rutsch durchgelesen. In der heutigen Zeit, in der Vampirgeschichten wie die Blätter an den Bäumen in Buchläden herumliegen, ist es schwer, eine neue Idee unter das lesende Volk zu bringen. Jeder, der offen ist für die etwas andere Geschichte um Vampire und deren alltägliche Belange wird hier fündig werden. Ich spreche hier eine klare Leseempfehlung aus.
„Wien, Stadt der Vampire“ ist meine persönliche Leseüberraschung des Jahres und ich bedauere es zutiefst, diese Geschichte nicht schon eher gelesen zu haben.

Bewertung:
Ich vergebe hier mit Freuden 5/5 Punkten. Auch wenn ich zwei, drei Meckerei-Anmerkungen hatte, so hat Fay Winterberg und vor allem ihre Geschichte doch die volle Punktzahl verdient, da sie mich auf ganzer Länge und von Anfang an vollkommen überzeugen konnte.

Und zu guter Schluss bedanke ich mich noch einmal ganz herzlich bei fictionfantasy.de für das Rezensionsexemplar.

Liebe Grüße:

~ Tilly Jones
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vampir-Steampunk in der Zukunft, 6. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Wien, Stadt der Vampire // Teil 1 der New-Steampunk-Age-Reihe (Broschiert)
Wieder so ein Buch vor dessen Lektüre ich ein wenig Bauchweh hatte. Gelindert wurde es aber durch die anderen beiden Bücher aus dem Startprogramm des Art Skript Phantastik Verlags, die ich vorher gelesen hatte. Doch rein vom Gefühl her zähle ich mich nicht unbedingt zur Zielgruppe des Romans, der der erste Band einer auf acht Bände konzipierten Reihe sein soll, wie ich dem Blog der Autorin ([...]) entnehmen konnte. Die Reihe trägt den Namen New-Steampunk-Age.

Worum geht es: Das Buch spielt im Jahr 2207. Gegen Ende des 21. Jahrhunderts haben die Vampire, durch das Outing eines Einzelnen, ihre Geheimhaltungsstrategie den Menschen gegenüber fallen lassen müssen. Nach der Offenbarung der Existenz der Vampire ist es zunächst zu einem Krieg zwischen den Menschen und ihnen gekommen. 2100 wurde dieser beendet und fortan leben Menschen und Vampire (und dazu noch einige andere Mythen-Wesen, die sich nach dem Vorbild der Vampire zu erkennen gegeben haben) in einer mehr oder weniger friedlichen Ko-Existenz.

Lilith Avant-Garde ist Halb-Vampirin, ihre Mutter ist menschlich gewesen und ihr Vater ist der Prinz von Dresden (Die Vampire haben eine hierarchische Ordnung, jede größere Stadt hat ihr Oberhaupt, den Prinzen). Sie ist Archäologin, versucht aber auch durch Vorträge die gegenseitige Akzeptanz von Menschen und Vampiren zu erhöhen, da die gegenseitigen Vorurteile tief sitzen. Lilith wird zur Amtseinführung des neuen Prinzen von Wien eingeladen und macht sich nach einem kurzen Abstecher bei ihrem Vater auf die Reise. In Wien fühlt sie sich auf eine ihr bisher unbekannte Art und Weise zu dem Prinzen, der eigentlich gar nicht ihr Typ ist, hingezogen. Der neue Prinz hat mit Problemen zu kämpfen, die sein Vorgänger ihm hinterlassen hat, zum Beispiel illegale Werwolfkämpfe.

Das Zeitalter, in dem der Roman spielt, heißt New Steampunk Age. Und zwar, weil man sich wegen der knapper werdenden Ressourcen vermehrt auf Techniken zurückbesinnt hat, die vor dem Siegeszug des Öls benutzt wurden. Aber auf andere Neuerungen unserer Gegenwart wie Internet und Handy wird dennoch zurückgegriffen. Laut Roman hat man der Ära dann den Namen einer literarischen SF-Untergattung gegeben. Coole Idee und ein schönes Setting auf dem sich durchaus eine interessante Serie aufbauen lassen kann.

Auch die Protagonistin Lilith hat wegen Herkunft und Beruf Potential zu einer Serienheldin. Es gibt auch einige interessante Nebenfiguren wie zum Beispiel Liliths Vater und ihrem Onkel Balthasar. Es gibt auch dezente Hinweise auf die mögliche Fortsetzung der Geschichte in London, wo die Werwölfe anscheinend wieder eine Rolle spielen werden.

Das Buch ist unterhaltsam geschrieben, es wird auch etwas Action geboten und die Figurenzeichnung ist insofern gelungen, dass ich doch recht neugierig bin, wie es mit ihnen weitergehen könnte. Gestört haben mich jedoch, was natürlich daran liegen könnte, dass ich wohl doch nicht zur Hauptzielgruppe gehöre, die ellenlangen Beschreibungen der Bekleidung. Die Szene wie Lilith mit einer Freundin die Klamotten für den Ball des Prinzen einkauft war der absolute Horror für mich. Es reicht mir schon, wenn ich meine Frau manchmal zum Shoppen begleiten darf. Da muss ich nicht wirklich noch etwas darüber lesen. Aber gut, anderen mögen solche Beschreibungen vielleicht gefallen.

Fazit: Der erste Band der New-Steampunk-Age-Reihe bietet das, was man von einem ersten Band einer Reihe auf ca. 120 Seiten erwarten kann. Die Protagonistin wird recht ausführlich vorgestellt und es werden ein paar Bröckchen hingeworfen, die auf kommende Abenteuer hinweisen. Trotzdem wird auch eine halbwegs abgeschlossene Geschichte erzählt. Dafür, dass es nicht meine bevorzugtes Genre ist, wurde ich recht gut unterhalten. Ich bin gespannt in welche Richtung die Reise der Serie weitergeht.

Die Originalrezension befindet sich auf meinem Blog (siehe Profilname)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen New-Steampunk-Age-Reihe, 11. August 2012
Von 
Beate Senft (Ludwigshafen am Rhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Wien, Stadt der Vampire // Teil 1 der New-Steampunk-Age-Reihe (Broschiert)
Man schreibt das Jahr 2090. Vor einiger Zeit hatten sich die Vampire an die Öffentlichkeit gewandt. Sie wollten nicht mehr versteckt im Dunkeln leben und das löste bei vielen Menschen Angst und Hass aus und war für die großen Vampirkriege verantwortlich, die sehr vielen Vampiren und Menschen das Leben kostete. Durch die Kriege wurden die Ölreserven aufgebraucht und die uns bekannte Welt änderte sich grundlegend. Alte Technologien finden plötzlich wieder Verwendung und werden gemeinsam mit den modernen Errungenschaften wie z.B. dem Handy genutzt. In dieser Zeit lebt die Halb-Vampirin Lilith Avant-Garde. Von Beruf ist sie Archäologen für magische Artefakte und bereist die ganze Welt. Nachdem sie von einem Auftrag nach Dresden, dem Stammsitz ihres Vaters zurückgekehrt ist, erhält sie eine Einladung vom Prinzen von Wien. Sie soll zu seinem Debüt erscheinen. Was will dieser Vampir von ihr? Und was hat es mit den illegalen Werwolf-Fights auf sich?

"Wien, Stadt der Vampire" ist das Debüt der Autorin Fay Winterberg und umfasst gerade einmal 120 Seiten. Auch wenn es der 1. Teil einer Serie ist, kann man da natürlich keine großen Erklärungen erwarten. Aber meiner Meinung nach hätte man die Seiten besser zur Erklärung verschiedener Ereignisse genutzt und nicht mit ausführlichen Beschreibungen der Kleidung verschwendet. Der Grundgedanke des Romans ist unglaublich interessant aber die Geschichte wirkt teilweise abgehackt und unvollständig. Ich möchte wirklich niemanden zu Nahe treten, aber ich denke das Lektorat hätte besser arbeiten können, denn viele Wortwendungen klangen geradezu Kindlich. Außerdem waren etliche Druck- oder Schreibfehler zu finden.
Doch trotz alldem fand ich die Geschichte recht angenehm zu lesen. Die Figuren sind sehr sympatisch und ich konnte mich gut in Lilith hineinversetzen. Gerne hätte ich mehr über die schöne Stadt Wien gelesen, aber vielleicht kommt das ja noch im 2 Teil. Ich denke das Büchlein hat sehr viel Potential und vielleicht wird der nächste Band ja ausführlicher. Freuen würde es mich jedenfalls und ich werde dem nächsten Band auf jeden Fall noch eine Chance geben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen leider nicht überzeugend, 11. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Wien, Stadt der Vampire // Teil 1 der New-Steampunk-Age-Reihe (Broschiert)
Lilith ist eine Halb-Vampirin und arbeitet als Archäologin. Als sie eine Einladung vom Prinzen von Wien erhält, macht sie sich aus Neugier auf, um diesen zu treffen. Gleich von Anfang an erliegt sie seinem Charme, will es ihm aber nicht zu einfach machen. Auf dem Debüt des Prinzen, einem Ball, auf welchem er quasi seinen Einstand in Wien gibt, wird Lilith entführt und wacht mitten in einem illegalen Werwolf-Fight auf.

Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, mag ich doch Steampunk besonders gerne und „New-Steampunk-Age“ hat mich dann doch interessiert.
Allerdings muss ich sagen, dass mir das endgültige Resultat nicht so gut gefallen hat.

Aufgrund der geringen Zahl der Seiten (120) ist es der Autorin, meiner Meinung nach, nicht gelungen, eine richtige Handlung aufzubauen.
Es ist klar, dass erst die ganzen Figuren vorgestellt werden müssen, aber genau das hat eben 120 Seiten lang gedauert. Und doch kennt man die Charaktere nicht.

Auf den letzten Seiten soll so etwas wie ein Spannungsbogen aufgebaut werden. Dies ist jedoch nicht gelungen, weil die Szene einfach zu schnell abgehandelt wurde.

Wenn die Autorin dem Buch ein paar Seiten mehr gegeben hätte, wäre Platz für mehr Erklärungen gewesen und so auch mehr Platz für Fantasie.

Auch wenn dieser Teil der Auftakt zu einer Serie ist, bleiben doch zu viele Fragen offen.

Gut gelungen sind der Autorin jedoch die Figuren. Ich konnte mir sie sehr gut vorstellen und hatte auch gleich irgendwie einen Draht zu der Hauptperson Lilith.

Der Schreibstil ist einfach und aufgrund dessen wunderbar lesbar.

Sehr gut gefallen hat mir die Aufmachung des Buches. Auf dem Cover ist Lilith als Zeichnung abgebildet und entspricht der New-Steampunkt-Stimmung, die die Autorin verbreiten will.

Fazit:
Leider nicht überzeugend. Eine Serie, die ich nicht weiterverfolgen werde.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Steampunkdebüt für einen Nachmittag, 4. August 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wien, Stadt der Vampire // Teil 1 der New-Steampunk-Age-Reihe (Broschiert)
Das Jahr 2100. Lilith Euthalia Avant-Garde, eine junge Halbvampirin und Tochter eines mächtigen und sehr alten Vampires, wird nach Wien - der Hochburg der Vampire - zum Debüt (einem Ball, welcher vom neuen Vampir-Herrscher der Stadt gegeben wird) des neuen Prinzen von Wien geladen. Natürlich ist sie misstrauisch, denn als Halbvampirin ist sie nicht bei allen Vampiren und auch Menschen gern gesehen. Doch schon beim ersten Treffen zwischen Lilith und Phineas Bell-Carolinga, dem Prinzen von Wien, entsteht zwischen den beiden eine ganz besondere Bindung.

Das Debüt von Fay Winterberg ist von der Idee sehr gelungen. Auch die Dialoge wirken nicht gestellt und zaubern das ein oder andere Lächeln auf die Lippen.
Die Charaktere sind teils sehr überzeugend (Lilith, Phineas), teils aber auch etwas oberflächlich gehalten - was sich aber auf nur 113 Textseiten nicht anders bewerkstelligen lässt.
Ein wenig enttäuscht bin ich vom Stil des Buches, denn ich werde zu sehr an eine Fanfiction erinnert, nicht an einen Roman. Auch ist sprachlich nicht alles so, wie ich es aus Romanen gewohnt bin. So wird zum Beispiel das Wort grinsend so häufig verwendet, dass es wirklich schon auffällig ist. Auch ein paar Zeitfehler im Textfluss sind zu finden die etwas beim Lesen störend wirken, genauso wie das Ausschreiben des Freizeichens des Handys (Tuuuut).. Ein wenig irritiert haben mich auch die unglaublich tiefen Ausführungen bei der Beschreibung der Stylings. Ich fühle mich an einen Cosplaybericht der Leipziger Buchmesse erinnert - was vielleicht aber auch eine sehr persönliche Meinung ist, da ich mich als Fachbesucher von den Massen an Cosplayern immer gestört fühle und dem nicht abgewinnen kann. Dafür hätte der Finale Showdown etwas weiter ausgeführt werden können.

Im Großen und Ganzen ist das Buch natürlich nicht negativ zu berwerten, da es in meinen Augen aus einen Welpenschutz genießen darf.
Ich werde mir aber auf jeden Fall Band zwei kaufen, da ich wissen möchte, wie die Geschichte um Lilth weiter geht. Und ich hoffe, dass die stilistischen Fehler behoben werden können.

Abschließend:
Ein gutes Buch für einen verregneten Nachmittag auf der Couch.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Handzahmer Stempunk, 29. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Wien, Stadt der Vampire // Teil 1 der New-Steampunk-Age-Reihe (Broschiert)
Steampunk! Ich liebe Steampunk! Dampfmaschinen, Luftschiffe, tolle Kleider, Gaslicht-Romantik. Das ist einfach mal was anderes. Diese Genre ist schon alt, wird aber leider nicht oft bedient und manchmal auch nicht unbedingt gut. Dort kann man noch viel rausholen und deswegen habe ich mich um so mehr gefreut, einen Steampunkroman in den Fingern zu halten.

Leider war es dann doch zu wenig Steampunk. Für meinen Geschmack! Das Genre bricht hauptsächlich in der Mode durch – Corsagen, Zylinder, Stiefel, Gehstock und so. Das ist auch wirklich schick und einen gewissen Charme. Alles andere kommt mir irgendwie zu kurz. Die meisten Elemente einer typischen Steampunkwelt werden nur angerissen – wie Flugschiffe zum Beispiel, aber auch generell Einrichtungen oder Bauten. Das besondere kam nicht immer durch. Schade!
Da es sich allerdings um einen Mehrteiler handelt, kann ich da ja noch hoffen.

Und positives gibt es schließlich auch noch genug zu erzählen.
Die Geschichte ist flott und frech. Lilith ist eine tolle Frau mit lockeren Sprüchen und steht mit beiden Beinen im Leben. Sie ist mutig und abenteuerlustig und dem Leser direkt sympathisch.
Man wird zu Beginn langsam an die Welt, bzw. die Ereignisse bis 2090 herangeführt. Hier und da bekommt man immer dieser Infos eingestreut und bunte Charaktere kreuzen den Weg von Lilith – jeder von denen mit eigenem Hintergrund. Phineas – der Prinz von Wien – erinnert mich einwenig an Lestart aus den Vampirchroniken von Anne Rice, nur (leider) nicht so böse. Ich mag ihn.

Leser, die Cliffhanger hassen, werden mit dem Buch nicht glücklich sein. Es ist als Mehrteiler gedacht und da der Roman nur etwas mehr als 100 Seiten hat, rollt die Geschichte gerade erst so richtig an. Also vor allem gegen Ende wird es sehr spannend. Es bleiben unheimlich viele Fragen offen, auch wenn die Autorin für die Handlung erstmal einen kleinen Abschluss fand. Trotzdem fühlt man sich teilweise unbefriedigt, weil man einiges noch wissen will und die Antworten noch nicht bekommen kann, da Teil 2 noch nicht raus ist. Aber das ist ja oft das Laster einer Reihe.
Im positiven Sinne erinnert es an eine Reihe wie John Sinclair, ein spannender, kurzer, knackiger Episodenroman. Mal sehen was draus wird.

Fazit:
Der Roman ist für Leute, die sich mal an Steampunk herantesten wollen, sehr geeignet, da diese Welt recht handzahm daher kommt. Leider ist der Roman viel zu kurz und zu schnell vorbei. Auf 100 Seiten passiert halt nicht viel. Ein paar Seiten mehr hätten mir sehr gefallen und mir vielleicht auch die fehlenden Beschreibungen geliefert. Oder mehr Story, denn ich will wissen, wie es weiter geht. Ich glaube, aus der Reihe könnte was werden.
Kleine Schwächen, kleine Abzüge und die Hoffnung, dass es sich noch deutlich steigert.
Für mich solide 3 ' Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Mal was anderes, 23. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Wien, Stadt der Vampire // Teil 1 der New-Steampunk-Age-Reihe (Broschiert)
Ein gelungener Genre-Mix aus Steampunk, Science Fiction und Dark Fantasy erwartet den Leser mit diesem Buch. Die junge Halbvampirin Lilith Avant-Garde lebt im Jahre 2207. Die Welt hat sich gewandelt und nach einem blutigen Krieg zwischen Menschen und magischen Wesen zu einer friedvollen Koexistenz gefunden. Die Autorin läßt uns teilhaben an den Hierarchien und der jahrhundertealten Geschichte der Vampire. Wien scheint eine Hochburg für die Untoten zu sein, dort feiert gerade der neue Machthaber Phineas Bell-Carolinga seinen Antritt mit einem prächtigen Ball, zu dem auch Lilith, Tochter eines anderen mächtigen Vampirs, eingeladen ist. Natürlich ist die junge Frau mißtrauisch, da sie politische Interessen dahinter vermutet. Schon beim ersten Treffen verspüren die beiden so unterschiedlichen Wesen eine Verbindung zwischen ihnen, die auf uralter Magie beruht. Gemeinsam nehmen sie den Kampf gegen die Widersacher des neuen Herrschers auf.

Das Buch selbst überzeugt durch eine wunderschöne Aufmachung, mit einer mangaähnlichen Illustration auf dem Cover, was besonders junge Leser ansprechen dürfte. Der Schreibstil ist flüssig und humorvoll, an einigen Stellen sogar poetisch, und so liest man über die gelegentlichen kleinen Tippfehler hinweg, die sicher noch ausgemerzt werden. Dieser Band ist der erste einer New-Steampunk-Age Reihe und ich freue mich auf die Fortsetzung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Interessanter Auftakt!, 23. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Wien, Stadt der Vampire // Teil 1 der New-Steampunk-Age-Reihe (Broschiert)
Wir haben das Jahr 2207. Seit gut 200 Jahren haben sich die Vampire den Menschen offenbart, was jedoch auch zu heftigen Kriegen geführt hat.
Doch nach und nach konnten die Menschen sich mit den andersartigen Wesen einigen und heute leben Vampire und Menschen Seite an Seite, ebenso wie mit Werwölfe. Dabei werden sogar Kinder gezeugt, halb Mensch, halb Vampir.
Die junge Halbblüterin Lilith erforscht die Vampirgeschichte und das Verhalten von Werwölfen. Dank ihres berühmten Vaters wird sie zum Debüt des Prinzen von Wien eingeladen - doch dort erwartet sie mehr als ein entspannter Ball und Gespräche über ihre Forschung...

"Wien, Stadt der Vampire" ist der Auftakt einer neuen Reihe, die der blutjunge Art skript Phantastik Verlag herausgibt. Damit wagt die Verlegerin ganz schön viel, dann in dem Roman werden zwar unzählige Fragen und Anknüpfpunkte für Fortsetzungen aufgeworfen, aber so ganz kommt die Geschichte noch nicht in Schwung.

Schön war, dass zu Beginn gleich eine geschichtliche Einleitung den Leser in die Geschichte brachte. Die Protagonistin Lilith hält einen Vortrag über die Vampir-Historie an der Uni, und so startet sich der Roman viel besser. Allerdings habe ich mich mit dem gestalteten New-Steampunkt-Age nicht ganz zurecht finden können. Die Zukunftsvision war mir nicht immer gut genug erklärt, aber ich finde die Idee an sich recht faszinierend. Die Menschen besinnen sich auf alte Werte, werden Umweltbewusster - finde ich gut. Mir erschloss sich nur nicht, warum das mit dem Krieg zwischen Menschen und Vampiren kam. Ich konnte es mir denken, aber im Buch wurde es leider recht nachlässig behandelt.

Das Buch ist recht dünn, aber wundervoll gestaltet. Kräftige rostrote Farben verraten schon, dass es sich um Steampunk handelt, und verschlungene Ornamente zieren den Titel und jedes neue Kapitel. Trotz der geringen Seitenzahl sind die Seiten aber sehr gut gefüllt, weil das Buch etwas quadratischer ist, als wir es von manchen Taschenbüchern kennen.

Die Schreibart der Autorin ist locker, und sie findet Kleidung eindeutig sehr faszinierend. Wenngleich die Handlung manchmal etwas oberflächlich war, wusste ich doch immer, wie Lilith angezogen war...

Insgesamt finde ich das Buch als eines der ersten aus dem Art skript Phantastik-Verlag gelungen, und freue ich mich auf Folgebände. Von mir gibt es 4 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Auch von mir fünf serne, 4. August 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wien, Stadt der Vampire // Teil 1 der New-Steampunk-Age-Reihe (Broschiert)
Zum Inhalt. Lilith Avant-Gard, Archäologin, reist nach Wien. Sie ist dort auf dem Debüt Ball des ansässigen Prinzen eingeladen. Lilith ist die Tochter des Prinzen von Dresden, der der mächtigste Prinz in Deutschland ist. Da dieser die Einladung Phineas ausgeschlagen hat, wurde sie an seiner statt eingeladen. Sowohl sie als auch ihr Vater vermuten dahinter politisches Ränkespiel, um die Machtposition des frischen Prinzen von Wien zu stärken. In Wien gerät sie in den Machstrudel um Phineas und landet schließlich in einer Kampfarena. Letzendlich kämpft sie Seite an Seite mit Phineas gegen Jaan dem 'alten' Prinzen von Wien, der mit seinen illegalen Machenschaften Phineas das Leben schwer macht.
Soweit, so gut.
Meine Erwartungshaltung zu dem Buch siedelten sich irgendwo bei einem vampirischen Indiana Jones an. Nach der Leseprobe des Verlages war ich deshalb ein wenig skeptisch. Dennoch kaufte ich mir das Buch und fing gespannt an zu lesen. Was mir zuerst auffiel, war die liebevolle Gestaltung des Buches. Keine tristen Seitenzahlen, sonder schön umschnörkelte. Also ganz Steampunklike.
Auf dem Einband sieht man eine fröhliche junge Frau mit etwas zu spitzen Eckzähnen. Zuerst fragte ich mich, ob das so zum Thema Vampir passt. Und ja es passt. Lilith ist humorvoll gebildet und eigensinnig. Entgegen den Rat ihres Vaters macht sie sich nach Wien auf. Und sie plant Phineas eins auszuwischen dafür, dass er sie für politische Zwecke benutzt. Wie ihre eigensinnige Ader immer wieder durchkommt, merkt man an ihrem Handeln. So erscheint sie, statt im Ballkleid, im Hosenanzug auf Phineas Debütantenball. Obwohl sie ihn damit provozieren will, macht es sie für ihn interessanter. Wer aber nun glaubt in einer typischen Vampire Romanze zu sein, täuscht sich gewaltig. Es knistert zwischen den beiden ganz schön. Doch immer wenn der Leser denkt, jaaa jetzt, kommt die sprichwörtlich kalte Dusche. Es passiert nichts, rein gar nichts. Aber ich sehe das nicht negativ, eher im Gegenteil, es macht Lust auf mehr. Lilith ist schlagfertig (im wahrsten Sinne des Wortes) und der Charakter überzeugt durch wortwitzige Dialoge.
Phiheas kommt im Gegensatz zu Lilith erst sehr kühl rüber, jemand der sich seiner Macht sehr wohl bewusst ist. Aber im Laufe der Geschichte wird auch schon mal seine weiche Seite offenbart. Ein sehr ausgewogener Charakter. Spätestens nach der ersten Sentimentalität fühlt sich nicht nur Lilith zu ihm hingezogen.
Was mich besonders beeindruckt hat das hier auf politische Hintergründe, Hierarchie und Machtspiele eingegangen wird.
Ein Highlight ist aber auch, dass die Handlung in der Zukunft spielt. Also nicht mit Vampiren im Nebel von London um die Jahrhundertwende von 1800. trotzdem wird hier Altes gelungen mit neuem gemischt Kutschen mit Autos. Keine Flugzeuge sondern Zeppeline. Also ganz Steampunk mäßig. Und ich will eine Braun-beigen Hosenanzug mit braunen Stulpenkeilstiefeln.
Fazit ein gelungenes Debut einer jungen Autorin.
Doch eines bleibt, leider hat dieses Werk nur 120 Seiten und war deshalb viel zu schnell gelesen. So sehr ich auch blätterte, es blieben 120 und nun heißt es für mich auf die Fortsetzung warten *seufz *. Aber ich weis die Rohfassung ist fertig 'händereib'
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0xac1f2b88)

Dieses Produkt

Wien, Stadt der Vampire // Teil 1 der New-Steampunk-Age-Reihe
Wien, Stadt der Vampire // Teil 1 der New-Steampunk-Age-Reih
e
von Fay Winterberg (Broschiert - 28. Juli 2012)
EUR 8,70
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen