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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber zu viel Klischee
Frau Fischer liefert mit ihrem Debut Roman eine spannende Welt und eine Geschichte, die sich lohnt, zu lesen.
Die Gesellschaft von fantastischen Wesen wie Vampiren, Hexen, Dämonen und Dämonenbräuten, die aufgrund eines Gen-Defekts zu sogenannten A-Normalos wurden, ist eine faszinierende Grundlage für eine Spannung verspreche Geschichte.
DIe...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2012 von Judy

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen verschenktes Potential
Ich bin hin- und hergerissen. Einerseits beschreitet Christina M. Fischer mit ihrem Buch eine ganz neue Welt, eine phantasievolle Idee und ein hochkarätiges Konzept. Andererseits verpulvert sie das Potential der Geschichte meines Erachtens zu Gunsten der gerade sehr modernen Romantasy.

Die Hintergrundgeschichte - die Virusepidemie und die Wandlung der...
Veröffentlicht am 19. November 2012 von Simone Schwarze


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber zu viel Klischee, 27. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dämonenbraut (Broschiert)
Frau Fischer liefert mit ihrem Debut Roman eine spannende Welt und eine Geschichte, die sich lohnt, zu lesen.
Die Gesellschaft von fantastischen Wesen wie Vampiren, Hexen, Dämonen und Dämonenbräuten, die aufgrund eines Gen-Defekts zu sogenannten A-Normalos wurden, ist eine faszinierende Grundlage für eine Spannung verspreche Geschichte.
DIe ersten Seiten des Romans gingen etwas zäh voran, da dort sehr viele Informationen gegeben werden, was zu einer leichten Ermüdung führt. Bald jedoch gewinnt die Geschichte an Fahrt und hat mich dann auch bis zum Ende gefesselt, sodass ich sie in drei Tagen durchgelesen habe. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr angenehm lesen, sodass ich ihm beim Lesen „keine Beachtung schenke“ – was bei mir ein positives Zeichen ist.
Was mich an dem Buch am meisten gestört hat, war, dass sich die Klischees der typischen Romantasy Story nur so häufen: Mehrere unglaublich gutaussehender Männer stehen mit einem Mal (warum verliebt sich Julius eigentlich plötzlich? Nur weil er sie fast vergewaltigt hat?) auf Sophie, und obwohl sie vorher schon länger keine Beziehung mehr hatte sind jetzt gleich zwei darunter, mit denen sie sich eine Beziehung vorstellen könnte. Natürlich ist der, den sie am Ende hat der „perfekte“ Liebhaber – hat ewig keine Beziehung gehabt, die Frau, die er liebte, ist seit Jahrhunderten tot (immerhin hat er schon mal jemand anders „wirklich“ geliebt), er lebt enthaltsam. Und natürlich ist er eine Bombe im Bett.
Der eine Teil in mir ist zwar durchaus angetan – wer wünscht sich nicht den perfekten Liebhaber – aber gleichzeitig war ich auch etwas genervt von diesem doch recht typischen Charakter des perfekten neuen Freundes. Außerdem passt der Samuel, der mit Sophie zusammen ist, nicht zu dem, von dem Sophie aus ihrer Vergangenheit erzählt, der sie bei ihrer ersten Begegnung sofort schwängern will.
Auch schade finde ich, dass Julius nach etwa der Hälfte quasi vollkommen aus der Geschichte verschwindet, ich hätte doch gerne noch mehr über den werdenden Meistervampir erfahren, der mir durchaus sympathisch war.
Besonders interessant fand ich auch Karl, Sophies Chef, und seine „Blitzenergie“. Hier hätte ich mir noch genauere Informationen gewünscht – zu welcher „A-Normalo-Art“ gehört Karl eigentlich? Es war vor allem die Rede von den typischen Vampire, Hexen und eben den Dämonenbräuten – was gibt es sonst noch?
Eine herrliche Frische hat die Geschichte durch die dämonischen Charaktere Bash und Richie erhalten. Die haben mir sehr gefallen und die vielen humorvollen Stellen, die ihre niedliche Unwissenheit mit sich brachte haben mich häufig zum Schmunzeln gebracht und mich die beiden ins Herz schließen lassen.

Für mich hat sich die ganze Geschichte in meinem Innern irgendwie in zwei unterschiedliche Hälften aufgeteilt: Zuerst geht es doch noch sehr viel um Sophies Entscheidung zwischen Julius und Samuel, die im Vordergrund steht, was dann im Sex und der folgenden Beziehung endet. Dann kommt die zweite Hälfte und Sophies Fall rückt in den Vordergrund, außerdem die ganze Dämonen-Welt, die der Leser mehr und mehr entdeckt. Das hätte sich vielleicht etwas mehr vermischen können.

Was die Dämonen angeht, so war es für mich etwas kompliziert zu behalten, wie jetzt die genauen Verhältnisse und Kasten in der Dämonen-Welt sind. Ich bin mit den Namen durcheinander gekommen und den gegenseitigen Anfeindungen der zwei Gegner-Rassen. Bis zum Ende war ich mir nicht ganz sicher, wie genau sich das nun verhielt. Das ist etwas schade, weil es ein gewisses Stocken im Fluss der Handlung hinterlässt
Auch die ständigen extremen Beschützer Instinkte Sophies und Samuels finde ich zeitweise ziemlich anstrengend, hier kommt wieder das Klischee hervor. Beide gehören sie immerhin zu den stärksten und Mächtigsten ihrer Art – ein bisschen Vertrauen kann man da doch in den anderen haben?
Auch, dass Samuel Sophie am Ende überlegt zu töten ist für mich nicht ganz verständlich. Ich habe zwar kein Kind und kann das nicht aus „eigener Erfahrung“ beurteilen – doch ich kann mir nicht vorstellen, tatsächlich kurz davor zu sein, die Frau, die ich unendlich liebe, umzubringen, damit mein Kind – das, nebenbei bemerkt, das überhaupt nicht wollen würde – leben kann. Dass er darüber nachdenkt – okay. Aber es dann wirklich (beinahe) zu tun? Da fehlt mir das Verständnis.
Am Ende hat mich etwas irritiert, dass das Problem mit den Dämonen, die ungerufen durch die Dimensionstore kommen, noch nicht geklärt ist. Aber ich vermute, das wird wohl in Teil 2 erfüllt werden…?

Ein anderer Kritikpunkt geht an den Verlag: Ich habe selten ein Buch gelesen, in dem es so sehr wimmelte vor Rechtschreibfehlern, fehlenden und überflüssigen Wörtern. Das kann eigentlich nicht angehen, da frage ich mich schon, ob der Text ordentlich lektoriert wurde.

Alles in allem jedoch konnte mich Christina Fischers Roman überzeugen, er bot mir viel Spannung und einen kurzweiligen Zeitvertreib – und das ist schließlich das, was ich mir beim Lesen eines guten Buches wünsche.
Ich bin schon gespannt auf weitere Bücher der Autorin!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gefällt :), 11. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dämonenbraut (Broschiert)
Dass Christina mit Worten umgehen kann, ist nichts Neues.
Sie weiß einfach fantastisches fantastisch auszudrücken.
Ich liebe, wie sie damit spielt und freue mich sehr für sie, dass es Dämonenbraut bei einem Verlag zu etwas gebracht hat!
Die Story ist toll, unterhaltsam und, auch wenn jemand es anders empfindet, ich musste oft schmunzeln. Wie die Worte auf einen wirken liegt immer im Auge des Betrachters. Ich finde die Idee erfrischend neu und gut umgesetzt.
(ACHTUNG SPOILER!!!!!!)
Was mich störte, war der hohe Sexfaktor wenn Sophie und Samuel aufeinander trafen. Ich fand es ein wenig schade, dass (jaaa, ich weiß wie man drauf ist, wenn man frisch verliebt ist ^^)es fast jedes Mal um Sex ging. Ich hätte ein bisschen mehr Tiefe von beiden erwartet! Auch wenn sie gerade total glücklich sind und sich Rund um die Uhr bespringen wollen. Es war einfach ein wenig zu viel.
Was ich persönlich total ätzend fand, war das „Aus“ für den Schnuckel Julius, der so plötzlich aus der Story schlüpfte. Ich mochte den Kerl und bedaure das sehr. Die Sache hätte interessant werden können.
Und noch etwas, was mich nicht ganz zufrieden stellte:
Mit dem Abnehmen der letzten Seiten, stieg mein Frust bezüglich des Finales. Ich ahnte, dass es so spektakulär nicht sein kann, wenn einem so wenige Seiten zur Verfügung stehen. Leider traf es zu. Es war zu wenig Platz, für einen derartigen Kampf. Ich fand es in die Enge getrieben, was wirklich schade ist. Ich bin der Meinung, ein Buch, mit einer solch ausgefeilten Story, verdient auch einen bombastischen Knall, der jede Menge Raum bietet. Ich persönlich hätte es schöner gefunden, wenn Christina einfach ein paar mehr Seiten dafür genutzt hätte die Sache ein bisschen auszufüllen.

Ich habe jede Zeile davon verschlungen und bereue den Kauf absolut nicht!

Die Tintenfee
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Langsam heranschleichende Atemlosigkeit garantiert, 13. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Dämonenbraut (Broschiert)
Die ersten Seiten des Romans lasen sich eher anstrengend. Die verwendeten Saetze sind erklaerend, lang und "schachtelig". Bereits nach wenigen Seiten wird der Schreibstil angenehm und fluessig.
Im mittleren Teil des Buches war die Epidemie zu einem anderen Zeitpunkt als am Anfang beschrieben. Auch der Lebensraum in dem Sophie lebt wird unterschiedlich dargestellt. Einmal in einem Viertel der ueberwiegend normalen Menschen, dann wieder dort, wo fast nur Hexen leben.
An sich hatten die normalen Menschen nicht sehr viel Zeit sich an die Situation zu gewoehnen. Immernoch beaeugen die Ereignisse um Sohies Haus mit grosser Vorsicht. Ansonsten erscheinen mir die normalen Menschen im Buch eher als nebensaechlich.
Ich finde die meisten Charaktere gut dargestellt. Sophie, zum Beispiel als starker Charakter mit vielen Schwaechen. Sowohl ihre koerperliche Staerke als auch ihr Selbstbewusstsein schwanken von Kapitel zu Kapitel. Wobei ich ebenfalls bedauere das man recht schnell nichts mehr viel von Julius liest. Schaetzungsweise wird sich das in einem der naechsten Teile aendern.
Es wird doch Fortsetzungen geben, oder? Karl zieht sich auch stark zurueck nachdem Julius ins Verwandlungsstadium kommt. Man zwischendurch den Eindruck er ist heimlich in Sophie verliebt, offenbart sich jedoch nie und gibt recht schnell auf. Somit wird er von einen Hauptcharakter zu einem Nebencharakter ohne wirkliche Erklaerung.

Der Schluss ist sehr Herz zerreissend. Die letzten Kapitel sind mit einigen Toten und Verschollenen gespickt, jedoch auch mit neu geschoeftem Leben. Man haette sich vielleicht etwas Liebesglueck fuer Anna oder Maggie gewuenscht. Auch waere es interessant ob sich das Verhaeltniss von Sophie zu den beiden herzlich-schrecklichen Daemonen aendert und was sie so treiben.
Der Epilog verraet das weitere Teile der Buchserie in der normalen Welt geschrieben werden koennten, aber wir vielleicht auch etwas mehr von der Daemonenwelt kennenlernen. Ist Samuel vielleicht doch noch am Leben?
Ich bin gespannt!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen verschenktes Potential, 19. November 2012
Von 
Simone Schwarze (Chemnitz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dämonenbraut (Broschiert)
Ich bin hin- und hergerissen. Einerseits beschreitet Christina M. Fischer mit ihrem Buch eine ganz neue Welt, eine phantasievolle Idee und ein hochkarätiges Konzept. Andererseits verpulvert sie das Potential der Geschichte meines Erachtens zu Gunsten der gerade sehr modernen Romantasy.

Die Hintergrundgeschichte - die Virusepidemie und die Wandlung der A-Normalos zu verschiedenen mystischen Wesen - finde ich erfrischend neu. Auch im Speziellen das Wirken einer Dämonenbraut finde ich absolut spannend. Dafür gibt es ein riesengroßes Lob. Und doch ist genau das auch der Punkt, den ich am meisten zu kritisieren habe. Denn er ist für mein Empfinden viel zu schnell und oberflächlich abgehandelt worden.
Gleich am Anfang des Romans wird man mit Fakten regelrecht überschüttet. Vielleicht war das der Punkt, wo ich einfach etwas verpasst habe. Zumindest habe ich nie so richtig begriffen, wie Sophie Dämonen ruft. Das blieb für mich immer im Dunkeln. Eine Aussage wie [sinngemäß]: "Ich griff nach der Dimensionsenergie und rief einen Diener herbei" reicht mir einfach nicht. Denn ich weiß nicht, wie es anderen Leser geht, aber ich habe noch niemals nach Dimensionsenergie gegriffen. Ich weiß nicht, wie man das macht, wie sich das anfühlt, was es mich kostet (außer einen Schnitt im Finger). Und wie taucht der Dämon auf? Macht es einfach Plopp und er steht da? Oder wächst er aus dem Boden? Da hat es sich Frau Fischer für mich mit ihren Erklärungen schlichtweg zu einfach gemacht. Sehr häufig fand ich DAS Gesetz eines Autors missachtet: "Show, don't tell!"
Auch bei den Dämonen selbst habe ich leider nicht durchgesehen. Was genau ist denn nun ein Parany? Ist das eine Dämonenrasse (Schäferhund unter den Hunderassen)? Oder die Bezeichnung eines "Stärkegrades" (Kampfhund unter den Hunden)? Oder was?
Genau das hätte die Stärke des Romans sein können: Der tiefe, detaillierte Einblick in eine solche Welt, die völlig neu ist und sich damit angenehm von der Masse an Romantasy-Büchern abhebt. Und das wurde völlig verschenkt.

Christina M. Fischer legt ihr Hauptaugenmerk woanders hin: Nämlich auf Sophies Emotionen - den Kampf in ihrem Inneren, welchen Mann sie denn nun liebt: Julius oder Samuel. Dabei ist sie natürlich schon lange Single und plötzlich interessieren die beiden sich gleichzeitig für sie - PLUS der Oberguru der Vampire. Alle sexy Kerle sind scharf auf die Protagonistin. Vielleicht das Wunschdenken jeder Frau ... hier aber triefendes Klischee.
Mir ging das Thema Wen-aus-dem-Pool-der-Interessierten-nehme-ich-denn-nun streckenweise wirklich zu weit. Sophie sitzt mit Julius im Dienstauto und beschattet ein Haus. Und da denkt sie nicht an den gefährlichen Hexenmeister, der dort vielleicht gleich auftaucht und äußerst brutal Leute schlachtet, sondern überlegt, wie es wohl sein könnte, Julius zu küssen [Beispiel an den Haaren herbeigezogen, ich weiß es nicht mehr genau]. In einem anderen Fall kommt Sophie nach Hause, trifft ihre beste Freundin Anna ... und diese fragt, für wen der beiden Männer sich Sophie denn nun entschieden hätte [oder so ähnlich] - auf jeden Fall auch eine Stelle, wo ich ganz andere Fragen von Anna erwartet hätte ("Geht es dir gut? Bist du verletzt? Was ist passiert?"). Da wurde mir die Story einfach viel zu häufig mit Gewalt auf die entstehende Beziehung gelenkt. Häufig dachte ich: "Ja, is gut. Wie geht die Handlung weiter?" Immerhin verspricht der Klappentext ja eine spannende Jagd nach einem irren Killer.
Schließlich ist der Mann für's Leben gefunden, die Entscheidung gefallen ... und da ist Julius einfach weg vom Fenster. Die komplette zweite Hälfte des Buches taucht er überhaupt nicht mehr auf. Sehr schade für diesen äußerst interessanten Charakter. Der gewählte Mann hingegen prägt plötzlich Besitz- und Beschützerinstinkte aus, die mich an die Midnight-Breed- und die Black-Dagger-Reihe erinnerten. Und auch Sophie erleidet in den unangemessensten Situationen plötzlich Eifersuchtsattacken, bei denen ich nur verständnislos mit dem Kopf schütteln konnte.

Nun, wenn diese Rezension sich bis hierher wohl wie ein schlimmer Verriss liest, so möchte ich dennoch sehr positiv herausstellen, dass Christina M. Fischer über einen flüssigen und vor allem frischen Schreibstil verfügt, der dieses Buch von vorn bis hinten spannend macht (selbst oben erwähnte Stellen, die mich weniger interessierten). Die Figuren sind toll charakterisiert. Und vor allem im hinteren Drittel des Buches wird das Lesevergnügen durch eine wunderbare Prise Humor gewürzt. Interessante Wesen und Daseinsformen werden beschrieben. Die Dhags sind da besonders hervorzuheben - ich fühlte mich ein wenig an die Men in Black erinnert.

Aufgrund meiner oben benannten Unzufriedenheiten bekommt Frau Fischer einen Stern Abzug. Den zweiten Stern ziehe ich dem Buch für die Fehlerhäufigkeit ab, die schon fast an eine Frechheit grenzt. Ich fragte mich streckenweise wirklich, ob der Art Skript Phantastik Verlag über ein Lektorat und Korrektorat verfügt. Da stehen Wörter doppelt im Text oder sie fehlen. Rechtschreib- und Tippfehler kommen fast auf jeder Seite mindestens einmal vor. Ich könnte bestimmt zwanzig Stellen heraussuchen, wo man sieht, dass Text geändert wurde - weil der Satz falsch zu Ende geht oder ein Teil fehlt oder ähnliches. So etwas darf nicht sein. Gerade in Zeiten, wo das Selfpublishing boomt, müssen Verlage dafür sorgen, dass sie qualitativ hochwertige Produkte liefern, um sich von der Indie-Masse abzuheben. Aber in diesem Buch tauchen Fehler auf, da hätte das simpelste Textverarbeitungsprogramm rote Wellenlinien drunter gemalt. Sehr ärgerlich!

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Nachtrag am 20.11.2012: Inzwischen wurde mir zugetragen, dass es im Buch tatsächlich beschrieben steht, wie die Dämonen in Sophies Welt erscheinen. Als ich die Erklärung las, dachte ich "Oh ja! Stimmt! Ich erinnere mich vage!"
Ich denke, das ist ein Fall von Informationsüberflutung gewesen. Am Anfang habe ich viel zu viel erklärt bekommen, so dass das eigentlich Wichtige bei mir nicht hängen geblieben ist - was sich schließlich auf mein komplettes Leseerlebnis ausgewirkt hat, denn Sophie rief ziemlich häufig Dämonen herbei und so hatte ich ziemlich häufig ein Vorstellungsloch. Schade.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 3,5 Sterne für einen etwas anderen Urban-Fantasy-Roman...., 18. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Dämonenbraut (Broschiert)
Kurzbeschreibung
Vor 60 Jahren brach eine Virus-Epidemie aus. Was vorher nur vereinzelt auftrat, häuft sich nun: Menschen verwandeln sich in sich in Hexen, Vampire, Werwölfe oder Dämonenbräute, kurz: in A-Normalos. Die Agentin Sophie Bernd ist eine von ihnen, eine Dämonenbraut, die mit einem Tropfen ihres Blutes Dämonen aus einer anderen Dimension rufen kann, die ihr in kritischen Situationen zum Gehorsam verpflichtet sind. Mit dieser Gabe verdient sie ihr Geld und bekämpft diejenigen, die sich in der neuen Welt nicht an die Regeln halten. Gemeinsam mit ihrem Partner, dem werdenden Vampir Julius, macht sich Sophie auf die Jagd nach einem Psychopathen, der es auf Hexen und Magier abgesehen hat, um seine eigene Macht zu stärken. Kaum verwunderlich, dass sie dabei auch auf den charmanten Samuel trifft, den mächtigsten Hexenmeister der Stadt, und sich fragen muss: Hat er etwas mit den Morden zu tun?

Meinung
Mit ihrem Debüt „Dämonenbraut“ setzt Frau Fischer ein Zeichen bei mir. Dieses Buch enthält Anteile von Urban Fantasy und Mystic, vermischt mit Thriller und einigen sehr pikanten erotischen Szenen. Auch humorvolle Passagen brachten mich ein wenig zum Schmunzeln.

Die Idee, das diesmal Dämonen, Vampire, Werwölfe und Hexen aus einer Virus-Epidemie stammen war mir neu, ich fand sie gut umgesetzt, vorallem weil keiner der „Menschen“ weiß, ob oder wann er zu einem solchen Wesen mutiert. Meist geschieht es in der Kindheit oder dann in der Pubertät.

Der Einstieg in dieses Werk war ganz ok, von Anfang an war Spannung gegeben und diese stieg auch stetig an. Was mich etwas gestört hat, waren die für mich viel zu ausführlich beschriebenen erotischen Szenen. Etwas ja, aber das war teilweise schon zu viel. Manchmal ist weniger, mehr.

Die Protagonisten überzeugen jeder durch ihre Willenstärke und wirkten alle auf mehr sehr sympathisch, jeder natürlich auf seine Art. Ich erfuhr viel über sie und sie haben sich auch im Laufe der Geschichte gut weiterentwickelt.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Ich konnte in eine Welt voller Magie und Mystic eintauchen und es machte mir schon Spaß, dieses mal etwas andere Phantasie-Buch zu lesen. Was mich allerdings gestört hat, waren die zu langen Kapitel, welche sich durch das Format des Taschenbuches (nicht ein normales Taschenbuch, sondern etwas breiter) ein wenig in die Länge zogen.

Und mein größter Punktabzug ist das Ende. Mal ganz ehrlich, so einen komischen und unverständlichen Schluß habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Ich war einfach nur enttäuscht und die Fragezeichen in meinem Kopf wurden immer mehr.

Cover
Das Cover gefällt mir richtig gut, es sieht mystisch und düster aus. Dämonen greifen von hinten nach Sophie und die Farbe rot passt perfekt. Titel und Cover mit dem Inhalt stimmig.

Fazit
Mit „Dämonenbraut“ hat Frau Fischer einen Urban-Fantasy Roman erschaffen, der einmal ganz etwas anderes ist. Spannung, Mystic, Erotik und Humor vermischen sich gekonnt und es bekommt von mir 3,5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Action und Liebe, 23. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Dämonenbraut (Broschiert)
Ein Abenteuer in einer magischen Welt erwartet den Leser in diesem Roman. Durch ein Virus werden mehr und mehr Menschen in Wesenheiten wie Vampire, Gestaltwandler, Werwölfe, Hexen und Dämonenbräute verwandelt. Eine davon ist die junge Sophie Bernd, die in einer Spezialeinheit dafür sorgt, dass auch in dieser Welt der sogenannten A-Normalos die Regeln und Gesetze eingehalten werden.
Durch ihre ungewöhnlich starken Kräfte bei der Beschwörung von Dämonen zieht sie nicht nur Verehrer, sondern auch Widersacher an. Bei der Jagd nach einem mörderischen schwarzen Hexenmeister offenbaren sich ihre enorme Macht und auch ihre wahre Herkunft, was neue Probleme für Sophie aufwirft. Bald will eine noch höhere Dienststelle ihre Kräfte für sich nutzen und macht ihr ein Angebot. Außerdem ist die junge Frau auch noch zwischen zwei Männern hin und her gerissen: dem Hexenmeister Samuel und dem angehenden Vampirmeister Julius. Aber wie sie sich auch entscheiden wird, ihre Liebe kann kein gutes Ende nehmen, oder doch?

Ein absolut spannender Roman mit hinreißender Action, Humor und einer Prise prickelnder Erotik. Man fühlt direkt mit der Protagonistin, und es wird auf keiner Seite langweilig! Ein aufregender Showdown und ein offenes Ende lassen den nächsten Band mit Ungeduld erwarten.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Urban-Fantasy, 14. August 2012
Von 
Beate Senft (Ludwigshafen am Rhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Dämonenbraut (Broschiert)
Auch für dieses Buch möchte ich mich ganz herzlich bei Frau Richter vom Art Skript Phantastik Verlag bedanken, die es mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Eine Virus-Epidemie, die vor ca. 60 Jahren ausbrach, sorgte dafür dass immer mehr A-Normalos zur Welt kamen. Das konnte bedeuten, dass die Menschen sich in der Pubertät in einen Vampir, Werwolf oder eine Hexe oder Dämonenbraut verwandelten. Aussuchen konnte sich das leider keiner. Damit die "normalen" Menschen weiterhin ungestört und sicher leben können, wurde eine Agentur gegründet, die sich mit den Verbrechen der A-Normalos beschäftigt. Eine Agentin davon ist die Dämonenbraut Sophie, die mit ihrem Partner, dem Vampir Julius, eine Gruppe Hexen ausschalten soll, die schwarze Magie beschwören und als Opfer andere Hexen töten. Julius ist ein absoluter Frauenschwarm und Sophie ist erstaunt, dass er sich ausgerechnet für sie interessiert. Aber er ist nicht der einzige, denn auch der mächtige Hexenmeister Samuel hat Interesse an der schönen und mächtigen Dämonenbraut. Gemeinsam versuchen sie dem schwarzmagischen Hexenzirkel auf die Spur zu kommen. Für welchen der Männer wird Sofie sich entscheiden? Wer kann ihr Herz gewinnen?

"Dämonenbraut" ist wunderbare Urban Fantasy und das Buch hat mir großen Spaß gemacht. Sophie ist eine taffe Frau, die mit ihrem Dämonenmal auf der Stirn und einem tropfen Blut Dämonen aus einer anderen Dimension holen kann, die ihr dienen müssen. Ihren Partner Julius mochte ich sehr gerne. Er wollte kein Vampir werden und wehrte sich mit aller Macht dagegen, was aber unnötig ist, denn gegen seine Bestimmung kann man nichts tun. Er ist trotz seiner Macht ein ganz netter und sympatischer Kerl, nur leider kommt er ungefähr ab der Mitte des Buches nur noch sporadisch vor. Auch Anna, Sophies Freundin und deren Tochter mochte ich sehr gerne. Überhaupt waren die Charaktere gut ausgearbeitet und gelungen. Ich mochte sie eigentlich alle irgendwie. Die Story fand ich auch sehr gut und die Romantik war nicht zu übertrieben. Das einzige was mich wirklich gestört hat war, dass Sophie sofort in Flammen stand, sobald sie nur von einem Mann berührt wurde. Aber vielleicht kenne ich ja auch nur die falschen Männer ;o) Die Beschreibungen waren sehr bildhaft aber nicht zu viel so dass sie langweilig gewirkt hätten und den Schreibstil fand ich erfrischend und leicht und flüssig zu lesen, so dass ich in kürzester Zeit das Buch verschlungen hatte. Ich hoffe sehr stark auf eine Fortsetzung und vergebe 8 von 10 Punkten.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dämonenbraut, 9. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Dämonenbraut (Broschiert)
Sophie ist eine Dämonenbraut, d. h. sie kann mittels eines Tropfen ihres Blutes Dämonen aus einer anderen Dimension herbeirufen und sie für ihre Zwecke einsetzen. Und das tut sie, um das Böse zu bekämpfen.
Zusammen mit ihrem Partner Julius ist sie einem Fall auf der Spur, der ihre ganze Kraft abverlangt. Als sich Julius immer mehr seiner Bestimmung nähert, ein Vampir zu werden, kann Sophie nur eines tun: ihn gehen lassen und auf eigener Faust an dem Fall weiterarbeiten. Doch sie bekommt Hilfe. Der charismatische Hexenlord Samuel stellt sich an ihre Seite. Und er will nicht nur ihr Partner bei dem Fall sein, sondern auch der Mann in ihrem restlichen Leben. Doch Sophie will keinen Mann an ihrer Seite.

Zuerst ein herzliches Dankeschön an den Art Skript Phantastik Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Auf dem Cover sieht man eine wunderschöne junge Frau, die auf ihrer Stirn ein großes Zeichen trägt. Ein Dämonenmal. Dieses Zeichen spielt in dem Buch eine große Rolle, denn damit kann Sophie Dämonen aus einer anderen Dimension herbeirufen, damit sie für sie kämpfen.

Zuerst war ich von der Geschichte gar nicht so angetan, da doch sehr viele Fragen aufkommen und es sehr lange braucht, bis überhaupt eine richtig beantwortet wird. Doch dann hat sich die Story gewendet und wurde für mich persönlich extrem spannend.

Der Hauptcharakter Sophie, aus dessen Sicht das Buch geschrieben ist, ist eine toughe, junge Frau, die ihren Job eigentlich sehr liebt. Hinter der toughen Dämonenbraut steckt jedoch ein verletzlicher Charakter, der sich nach Liebe und Geborgenheit sehnt. Dies ist der Autorin sehr gut gelungen, zu vermitteln.

Auch die anderen Charaktere sind sehr ausgeprägt und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Mein Kopfkino hatte viel zu tun und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen.

Leider waren mir manche Szenen zu schnell abgehandelt. Mit ein paar Seiten mehr hätte man etwas intensiver auf manches eingehen können.
Auch konnte ich mich nicht damit anfreunden, dass Sophie einen deutschen Nachnamen trägt (Berndt), aber leider nicht erwähnt wird, warum. Hat sie deutsche Vorfahren? Ist sie aufgrund ihres Talents ausgewandert?

Weiter wird im Klappentext damit geworben, dass Sophie zusammen mit ihrem Partner Julius den Fall lösen soll. Allerdings wird Julius ab ca. der Mitte des Buches nur noch sporadisch erwähnt und man wird im Unklaren gelassen, was genau denn mit ihm geschieht.

Die Fantasyelemente sind wunderbar und meine Lieblingscharaktere waren eindeutig Bash und Richie.

Auch die Erotik kommt nicht zu kurz.

Das Ende ist sehr überraschend und deutet stark auf einen zweiten Teil hin.

Fazit:
Der Debutroman einer Autorin, die das Zeug zu mehr hat. Auch wenn viele Fragen offen bleiben: Mir hat zumindest dieses Buch sehr gut gefallen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastische Mischung aus Spannung, Fantasy und Liebesgeschichte, gewürzt mit einer Prise Humor!, 9. August 2012
Von 
AusZeit - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Dämonenbraut (Broschiert)
Inhalt:

Vor 60 Jahren wurde die Welt von einer Virus-Epidemie erschüttert und Hexen, Vampire und Werwölfe traten ins Licht der Öffentlichkeit, weil plötzlich die Menschen in der Minderheit waren. Im Teenageralter zeigt sich, in welche Sorte A-Normalo man sich verwandeln wird. Die Polizistin Sophie Bernd ist eine Dämonenbraut, was bedeutet, sie kann mit einem Tropfen Blut Dämonen aus deren Welt in unsere holen, um sie zur Verteidigung in kritischen Situationen einzusetzen.

Gemeinsam mit ihrem Partner, dem zukünftigen Vampir Julius, bearbeitet sie den Fall eines grausamen Serienkillers, der andere A-Normalos foltert und tötet, um sich ihre Macht anzueignen. Im Zuge ihrer Ermittlungen muss sie auch den Hexenmeister ihrer besten Freundin befragen - Samuel, zu dem sie sich hingezogen fühlt, der diese Gefühle jedoch scheinbar nicht in dem Maße erwidert, wie sie das gerne hätte. Auch ihr Partner Julius ist nach einem Zusammenstoß an ihr interessiert und so steht Sophie zwischen zwei Männern, Dämonen und einem Killer, der sie als nächstes Opfer auserkoren haben könnte ...

Einschätzung:

Mit "Dämonenbraut" präsentiert Christina M. Fischer ihren mitreißenden Fantasy-Debütroman und damit den Beginn einer neuen Urban Fantasy Reihe. Ich hatte mir mit diesem Roman ein bisschen Abwechslung und eine schöne Lektüre erwartet und wurde sofort mitgerissen in die Welt von Sophie Bernd. Die Grundidee ist nicht völlig neu: andere Wesen bevölkern unsere Welt; durch ein Virus vermehren sich die A-Normalos, während die normalen Menschen immer weniger werden - doch Frau Fischer hat aus dieser Grundidee einen fesselnden und mitreißenden Roman gezaubert, der mich sensationell unterhalten hat. Ein Debüt, das durch eine charakterstarke Hauptfigur, eine Prise Humor und eine spannende Handlung glänzt.

Die Geschichte konnte mich ab der ersten Seite begeistern, was nicht zuletzt an dem flüssigen und klaren Schreibstil lag, der durchgehend unprätentiös und ohne endlose Beschreibungen auskommt. Man merkt diesem Buch auch an, dass es von einer Deutschen Autorin geschrieben wurde und nicht übersetzt werden musste, so kommt der Wortwitz und der Schreibstil der Autorin viel besser zur Geltung, als es bei so mancher Übersetzung der Fall ist.

Die Autorin legt viel Wert auf Sophies Gefühle. Der Leser erfährt immer wieder, was Sophie denkt, empfindet und wie schwierig ihre Situation für sie ist: Wen liebt sie? Samuel oder Julius? Was möchte sie wirklich? Sophie ist eine sehr sympathische, starke und selbstbestimmte Person, die sich nicht davor scheut, Dämonen zu rufen, um ihre Freunde und Familie zu schützen. Gleichzeitig ist sie jedoch durchaus verletzlich und hadert immer noch damit, von ihrem Ex-Freund fallen gelassen und enttäuscht worden zu sein.

Anfangs ist Sophie ein absoluter "Lone Rider". Von ihrem Ex-Freund enttäuscht, will sie gar keinen neuen Mann, während ihre beste Freundin Anna sie immer wieder damit aufzieht, dass ihr die Männer hinterherlaufen. Schon nach ein paar Seiten kommt es zu einem folgenschweren Zusammenstoß mit Julius, ihrem Partner, der vorher an Sophie als Frau nicht interessiert war. Kurz danach trifft sie Samuel wieder, der seit 3 Jahren unaufhörlich um sie wirbt, sich aber scheinbar nur für Sophie interessiert, um ein Kind zu zeugen, was in der Gesellschaft ein normales Verfahren ist, da alle starke Partner suchen, den den starken Kindern gehört die Zukunft. Doch für wen wird Sophie sich entscheiden? Für den gefährlichen Julius? Oder für Samuel, zu dem sie sich schon seit 3 Jahren hingezogen fühlt?

Julius blieb für mich immer ein wenig Nummer zwei - vielleicht, weil ich sein plötzliches Interesse an Sophie nicht ganz nachvollziehen konnte. Und ein bisschen wohl auch, weil er als der "vorher Casanova, doch dann kommt die Richtige" Protagonist auftritt. Samuel hingegen ist ein wahrer Charmeur, alle Frauen laufen ihm nach und wollen ihm ein Kind schenken und er hat auch noch eine kleine, kranke Tochter daheim.

Auch die Nebencharaktere sind gelungen und wunderbar ausgearbeitet: Sophies beste Freundin Anna, die ihr immer beisteht, in guten wie auch schweren Zeiten und Sophie auch mal die Meinung sagt. Annas Tochter Maggie, die in der Geschichte selbst einen schweren Schlag einstecken muss, sogleich aber Maßnahmen ins Auge fasst, wie sie sich selbst helfen kann; sowie Gweny, Samuels kleine Tochter, die schon mit 3 Jahren so weise wie eine alte Dame ist. Ich habe sie alle ins Herz geschlossen und hoffe, dass ich bald mehr von ihnen lesen kann.

Christina M. Fischer ist mit "Dämonenbraut" ein toller Auftakt zu ihrer neuen Serie gelungen, von der man noch einiges erwarten kann. Die Idee ist brillant und überzeugend umgesetzt und hat noch jede Menge Potential für weitere Romane. Mit ihrer charmanten Geschichte entführt sie den Leser in eine Welt, in der alles vorhanden ist, was einen guten Roman ausmacht: Spannung, eine zauberhafte Liebesgeschichte, charmante Helden und tollen Humor.

Mein Fazit:

"Dämonenbraut" hat mich wirklich gefesselt und mir ein paar wundervolle Lesestunden beschert, es bietet eine tolle Story, eine sehr toughe und sympathische Heldin, tolle Nebencharaktere und eine fantastische Mischung aus Spannung, Fantasy und Liebesgeschichte, gewürzt mit einer Prise Humor. Von mir eine absolute Leseempfehlung, außerdem 5 volle Punkte und ein Amazing! (TS)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Buch mit Hoffnung auf weitere Teile, 27. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Dämonenbraut (Broschiert)
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, aber nur, wenn es weitere Teile dieser Geschichte geben wird.
Denn der Schluss kam doch sehr rasch und lässt zu vieles offen. Für mich sehr unbefriedigend.

Für mich ist dieses Buch eingentlich ein Mehrteiler, denn man möchte wissen wie es mit Sophie, Samuel, Julius und natürlich den Dämonen, weitergeht. Potenzial dazu hat es allemal.
Also liebe Frau Fischer, wir warten auf die Fortsetzung.
Die Geschichte ist flüssig geschrieben und ich habe das Buch in einem Stück gelesen.
4 Sterne weil, der Schluss zu schnell und mir das Ende so nicht gefallen hat. (Ausser es gibt eine Fortsetzung)
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Dämonenbraut
Dämonenbraut von Christina M. Fischer (Broschiert - 28. Juli 2012)
EUR 11,80
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