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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wichtige Informationen zum Verständnis des Nahostkonflikts, 25. August 2009
Mit diesem Buch gibt Tilman Tarach einen Einblick in die Ursachen und Hintergründe des Nahostkonflikts, der so in den deutschen Medien kaum zu bekommen ist. Gängige Vorurteile gegenüber Israel werden überzeugend wiederlegt. Die Argumentation des Autors ist stichhaltig und das Buch insgesamt sehr gut lesbar. Tarach kommt des öfteren vom sachlichen Schreibstil ab und baut bissige, teils polemische Bemerkungen ein. Der Informationswert des Buches wird davon aber nicht berührt, da er seine Sachargumente anhand zahlreicher Quellen belegt.
Ich halte das Buch für eine entscheidende Argumentationshilfe in der Diskussion mit Menschen die latent oder offen antisemitische Ansichten vertreten.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erfrischend anderr Blickwinkel, 19. Januar 2010
Von 
T. Bentz "tacheles07" (Schallstadt, Sonic City) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Mit großem Gewinn habe ich das Buch von Tilman Tarrach gelesen. Erfrischend bürstet er bestehende Klischees über den angeblich so aggressiv-militaristischen israelischen Staat und den Einflusss "der Juden" in den USA gegen den Strich.
Dabei kommt er zu dem Schluss, daß die Wurzel des gegenwärtigen Nahostkonfliktes religiöser Natur ist und nicht ohne weiteres durch eine wolkig formulierte "Gerechtigkeit" gegenüber den Beteiligten/Betroffenen aus der Welt zu schaffen ist (was nicht heissen soll, daß Gerechtigkeit kein hoher Wert ist, den es anzustreben gilt - aber dem religiösen Extremismus wird man dadurch wohl kaum Herr...).
Einzig wo Tarrach mit den großen Weltreligionen Christentum und Islam abrechnet, geht sein eigener, humanitischer Furor mit ihm durch und nimmt dem Buch etwas von seiner ansonsten zweifellos vorhandenen Seriosität (zahlreiche Quellenangaben!).

Wer den Nahostkonflikt einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachten will, dem sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre, 23. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Der ewige Sündenbock: Heiliger Krieg, die "Protokolle der Weisen von Zion" und die Verlogenheit der sogenannten Linken im Nahostkonflikt (Broschiert)
Tilman Tarach ist es in seiner sehr gut fundierten Darstellung des Nahostkonflikts gelungen, die so genannte Gewaltspirale als Mythos zu entlarven. Bei der Lektüre wird klar, dass es weder den Heiligen Kriegern von Hamas und Hisbollah noch den vermeintlich moderaten Kräften der Fatah um das Wohl der Palästinenser geht. Mashaal, Nasrallah und Abbas arbeiten nach wie vor am Traum des überzeugten Nazis und Muftis von Jerusalem Amin al-Husseini: ein judenfreies Palästina. Der Nahostkonflikt ist, daran lässt Tarach keinen Zweifel, Projektionsfläche für einerseits einen spezifisch islamischen Judenhass und andererseits den altbekannten europäischen Antisemitismus, der als wohlfeile "Israelkritik" überwintert hat.

Verdienstvoll ist, dass Tarach detailiert auch der unheilvollen Rolle nachspürt, die von angeblich anti-imperialistischen Linken sowie der UN bei der Dämonisierung Israels übernommen wird. Pflichtlektüre!
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch,das die Augen öffnet, 18. März 2010
Oft u. gern wird ja behauptet,der Israel/Palästina-Konflikt sei der Grund f. Judenhass in d. arabischen Welt. Ansonsten ist Antijudaismus angeblich eine Spezialität d. Europäer,speziell natürlich d. Deutschen. Stimmt so alles nicht,wie dieses Buch anschaulich erklärt. T. Tarach zeigt die vielfältigen Ausprägungen d. Judenhasses u. wie es den Linken immer wieder gelingt, ihren Antisemitismus zu tarnen u. moralisch zu rechtfertigen. Auch wird aufgezeigt,wie u. warum "Israelkritik" längst zu Mainstream geworden ist. Ein wichtiges Buch.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Einführung, 11. Januar 2013
Von 
Wer die linke Empörung über Israel am eigenen Leibe empfand, tief in seinem Herzen, als unartikuliertes Ressentiment, der wird diesen Hass vielleicht mithilfe dieses Buches in Scham verwandeln können und letztlich in Wut über jene, die einen im eigenen Wahn bestärkten: Die offiziellen Politiker von rechts bis links, die Medien.

Tarach weist in einem einzigen Kapitel nicht nur anhand von Nazi-Akten, Protokollen und Zeitdokumenten nach, dass Al-Husseini ein Nazi war, ein abgrundtiefer Judenhasser, ein Propagandist, sondern dass dieser Al-Husseini auch wie zahlreiche andere systematisch von den Nazis bezahlt und eingesetzt wurde, in seinem eigenen Willen. Das reicht noch nicht: Aus Al-Husseini wurde nicht nur palästinensischer Volksheld und Ziehvater Arafats, sondern eine Mythengestalt für deutsche ProfessorInnen und Leitartikelschreiberlinge, die aus diesem Massenmörder einen Antifaschisten zaubern wollten - und er war Vorsitzender einiger islamischer Weltkongresse.

An anderen Schauplätzen belegt Tarach die absolut zynische Bigotterie der medialen Berichterstattung, die systematisch Medienfälschungen produziert und aufputscht, die Korrekturen aber ignoriert. Nur so konnte ein Jude, der von Palästinensern gelyncht wurde, auf einem Foto als Palästinenser dargestellt werden, der von einem israelischen Polizisten fliehen würde - die Medienfälschung betraf nicht randständige Blätter wie den Online-Spiegel oder den Freitag, sondern auch die größten Zeitungen weltweit.

Wer Tarach liest, will auswandern und fragt sich, wohin. In ein Land kleiner als Belize und Kreta? Ein Land, das gleichzeitig von geflohenen Nazis in ägyptischen und syrischen Armeen und von britischen Offizieren in jordanischen Armeen angegriffen wurde?

Vielleicht der wichtigste Beitrag Tarachs ist, den Mythos der israelsolidarischen USA zu zerstören. Die Rolle der USA wird in diesem Buch kritischer als im Spektrum sonst üblich analysiert, die Waffenlieferungen und Finanzhilfen akribisch aufgelistet, zahlreiche Belege für tiefe Antipathien auf regierungsoffizieller Seite der USA angeführt.

Man wünscht dem Buch zahlreiche Neuauflagen, bei denen hoffentlich der Umschlag und einige stilistische Stolpersteine eine Überarbeitung erfahren. Als Materialsammlung hat es unschätzbaren Wert und führt konsequent Matthias Küntzels "Djihad und Judenhass" fort.
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr empfehlenswert!, 6. Juli 2009
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Es ist ein sehr leicht zu lesendes und übersichtliches Buch, zu dem auch sehr gut geschrieben.

Sehr interessante und noch nicht wirklich bekannte Fakten kommen zum Vorschein. Offensichtlich wurde gut recharchiert.

... einfach selbst lesen!
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10 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großes Buch mit kleinen Schwächen, 31. Oktober 2009
Von 
Oscar - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich fand zu diesem Buch über einen Artikel in "konkret" und war begeistert. Endlich erklärte mir mal jemand auf sachliche Art und Weise, warum Israel nicht der Aggressor im Nahen Osten ist. Vorher las ich hauptsächlich Finkelstein und interessierte mich kaum für die Gegenposition, da die israelfreundlichen Blogs im Internet bestenfalls unerträglich polemisch und arrogant sind (achgut, lizaswelt) und schlimmstenfalls von Rassisten unterhalten werden (politically incorrect). Tilman Tarach hingegen argumentiert direkt, aber sachlich. Er pöbelt nicht, er weist nach. Er hat mich überzeugt.

Nur scheint er an Scientology einen Narren gefressen zu haben. Was ihn dazu trieb, ausgerechnet diese offen faschistische Psychosekte mit dem Judentum zu vergleichen, weiß der Teufel. Weiter hinten im Buch findet sich auch noch ein positiver Bezug auf eine rechtsextreme europäische Partei (Vlaams Belang, wenn ich mich recht erinnere). Dass das Schwenken der israelischen Flagge keine Absolution für Rechtsextremisten bedeuten kann, sollte sich eigentlich von selbst verstehen. Eine klare Distanzierung zu solchen rassistischen Strömungen ist dringend notwendig, zumal dieses Buch leider Gottes bei "politically incorrect" angepriesen wird.
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Der ewige Sündenbock: Heiliger Krieg, die "Protokolle der Weisen von Zion" und die Verlogenheit der sogenannten Linken im Nahostkonflikt
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