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am 25. September 2011
Dem Autor gelang es wunderbar das Lebensgefühl der achtziger und neunziger Jahre zu schildern. Der Leser erfährt viel über soziale Millieus und Subkulturen denen sich Dirk T. zugehörig fühlte. Gerade der Blick auf die Jugendsubkultur erklärt die Gewalt ohne die Folgen zu verharmlosen. Interessant ist auch wie der Protagonist schildert über Jahre vom Fußball und dem drumherum loszukommen. Die Beschreibung des Hooliganismus als Krankheit mit regelmäßigen Rückfällen ist sehr anschaulich und absolut gelungen. Generell kommt der trockene Humor der Bremer sehr gut rüber.

Fazit: Das Werk liest sich sehr flüssig. Die Gewalt - mit Ursachen und Folgen - wird realistisch beschrieben. Für mich ist das Buch 100%ig authentisch! Man muss definitiv kein Bremer sein um das Buch sehr zu mögen.
Für Freunde spezieller Fußballbücher ein Pflichtkauf!
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am 7. September 2011
Wenn im heimischen Wohnzimmerregal noch ein gebastelter Igel von einem Bremen-Lesumer Basar steht, ein Relikt aus den 80er Jahren, könnte der von Dirk T. stammen. Der musste - wer denkt sich so einen Schwachsinn aus - sowas im Jugendknast basteln. Dafür, dass er statt dessen auch lieber mal eine Knarre töpferte, handelte er sich einen Einschluss ein. Diese und andere Erfahrungen aus rund zwei Jahrzehnten , von den 80er Jahre bis Ende der 90er Jahre, werden geschildert. In einem so lakonischen, authentischen Stil - ansteckend und zum Teil so witzig -, dass man seine ganze vorhandene oder nicht vorhandene Moral mal komplett für 200 Seiten über Bord werfen muss.
Dirk T., mitten aus der Bremer Hooligan-Szene dieser Zeit, erzählt von der Fan-Szene und den Nebenschauplätzen abseits der Spiele, in Bremen, Berlin und auf Auswärtsspielen. Mal ganz davon abgesehen, dass jeder Hooliganforscher sich vor Freude über das Buch die Finger leckt, bringt es auch erhellende Erkenntnisse über den Wandel dieser Szene und die Jugendkulturen der Zeit überhaupt. Klasse sind vor allem die Dialoge.
Ich habe das Buch geliebt! Und da es mit der Saison 98/99 endet: vielleicht gibt es eine Fortsetzung. Oder sie machen einen Film daraus. Die entsprechenden Schauplätze gibt es in Bremen ja nach wie vor. Obwohl ja alles rein fiktiv ist, wie der Autor beteuert.
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am 25. März 2014
Das Buch bietet alles, was man über Fankultur wissen muss.
Von der Entwicklung der Fankultur in Deutschland im allgemeinen, bis hin zu den verschiedenen "Fansorten", wie Kutte oder Ultra, wird alles thematisiert.
Das Buch gehört in jedes Bremer Bücherregal, ebenso der zweite Teil ( Kein Weinfest in Tenever )!

... Ich hoffe auf einen dritten Teil, da gibt's bestimmt noch einiges zu berichten !?
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am 12. Juli 2015
Der Autor beschreibt in seinem Buch das Leben in den achtziger und neunziger Jahren. Wer es nicht selbst miterlebt hat, kann sich einen Eindruck der bunten Jugendszene aus dieser Zeit verschaffen.
Die Beschreibung des Wandels der Fanszene, die nicht politisch sondern erlebnisorientiert war, mit all ihren Auswüchsen ohne die dabei herrschende Gewalt zu verheimlichen, ist gelungen.
Der Wandel vom gut bürgerlich erzogenen Dirk T. zum Hooligan und seine späteren Versuche, sich aus der Hooliganszene zurückzuziehen, sind trotz der eigentlichen Ernsthaftigkeit humoristisch und leichtverständlich geschrieben.
Das Buch lässt sich gut lesen und hätte von mir aus ein paar Seiten länger sein dürfen.
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am 26. Dezember 2010
Dirk T. ist Werderfan, mal weniger, mal mehr. Dies liegt an den verschiedenen Ereignissen rund ums Stadion und im Leben.

Das Buch bzw. die Geschichte gibt einen Einblick in die Entwicklung des "Fan seins" insbesondere in den 80er Jahre.
Wobei diese Geschichte sicher nicht die normale Geschichte eines Fans ist.

Es geht um Fussball, Gewalt, Alkohol und fehlende BH's. Verherrlicht diese Inhalte aber nicht.

Der Schreibstil ist zu Anfang etwas gewöhnungssache, sorgt aber mehr als 1 mal für Lachkrämpfe!
Insbesondere die Berichte einer Auswärts(Zug)fahrt brachte mich zum Schenkel klopfen.

Ich selber habe diese Interessante Zeit nicht aktiv mitgemacht, weil ich noch als Quark im Schaufenster lag, aber ich denke, die "ältere" Generation wird sich oftmals erinerrt fühlen, an eine Zeit, wo der Fussball noch nicht so kommerziell war.

Kaufempfehlung (nicht nur für Werderfans)!
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am 12. März 2011
Wer sich ein Buch über einen Hooligan von Werder Bremen bestellt und sich dann wundert, dass er keine neues literarisches Meisterwerk in der Hand hält, hat wohl eindeutig falsche Vorstellungen gehabt. Ich habe mir das Buch gekauft, eben weil ich die Geschichte eines Werder Hooligans lesen wollte.

Doch auch ich bin enttäuscht von Ostkurve. Es wird beworben mit "Das waren die 80er" und "glaubwürdige Working-Class Literatur". Klar waren die 80er eine harte Nummer als Fußballfan und die Uhren gingen da echt noch anders. Aber Dirtk T. vermittelt das in keinster Weise. Die Erzählungen sind einfach zu oberflächlich und streifen die Action rund um den Fußball einfach zu wenig. Die Kapitel klingen in etwa so "In der Saison 84/85 war ich auswärts in Dortmund, Köln und Frankfurt. Zuhause hats gegen Hamburg geknallt. Ansonsten war ich oft in Berlin." Ostkurve liest sich damit in etwa so wie das alte Fantreff.

Einen Vorteil hat das Buch. Die 216 Seiten sind einer sehr großen Schriftgröße geschrieben und ich war in drei Stunden fertig mit Lesen. Lag wie gesagt an der Schrift, nicht am spannenden Inhalt.
Da hat der Verlag echt schon bessere Hooligan Bücher veröffentlicht.
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am 16. März 2011
Man sollte das Buch einfach so sehen, wie es die Erlebnisse auch beschreibt: Die Jungs haben einfach ihren (für manche aber unverständlichen) Spass!!
Das sich die Jugend auf ihre Weise austobt und das sich das von Generation zu Generation ändert, ist ein Teil des Undergrounds
und für viele, die nicht dabei waren, halt unverständlich. Dabei können die Emotionen ja besonders beim Fussball extrem hochkochen
und das ist in dem Buch auf lockere Art und Weise sehr gut beschrieben und auch endlich mal für die Zukunft festgehalten.
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am 1. September 2013
Sehr knappe Erlebnisberichte, die sich überwiegend an das Bremer Fanpublikum richten, darum auch nicht für jedermann geeignet. Kann man gelesen haben...
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am 8. März 2011
Eins vorweg: Wer denkt, das er hier ein Buch über Werder Bremen vor sich hat, liegt gründlich falsch. Es ist ein Erfahrungsbericht eines Hooligans, der dazu auch nicht gerade der Klügste ist. Das er angeblich Abitur hat, ist wohl auf das schlechte Schulniveau in Bremen zurück zu führen, welches damals ja noch schlechter war. Zu keinem Zeitpunkt hinterfragt er sein Verhalten vernünftig. Manchmal kommen ihm zwar leise Zweifel, dennoch ändert er sich nicht. Am Ende des Buches kommt man zu der Erkenntnis das man hier von einer gescheiterten Existenz gelesen hat, was wohl auch so ist (keine richtige Arbeit, keine Frau hält es lange mit ihm aus, viel Alkohol). Schlimm für die echten Werder-Fans, das so ein Buch mit ihrem Verein in Verbindung gebracht wird, trotz des Wissens das es in jedem Verein solche Idioten gibt.
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