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am 27. April 2011
Also ich muss sagen, dass ich mehr erwartet habe, als ich mir dieses Buch zu Gemüte geführt habe. Gut, dieser Ausdruck ist relativ oft strapaziert worden, und läßt Interpretationsmöglichkeiten.Jedoch möchte ich kurz erläutern was mir an Scally nicht gefällt.
Zum einen ist es die Attributierung mit "shocking" usw.Diese geschieht einzig und allein aus dem Grund, um der sinnlosen (!) Anneinanderreihung von Gewaltexzessen wenigstens von Seiten des Verlages ein bisschen Tiefgang zu verleihen. Sinnlos steht hier für absolut aus dem Zusammenhang gegriffene Schilderungen von Schlägereien. Nahezu jedes Kapitel beginnt ungefähr so: Die hatten echt ne gute Firma. Wir haben denen richtig eingeschenkt. Blablabla. Ende des Kapitels. Wenn ich mich schon an ein Buch mache und dann nur auf die Gewaltseite eingehe, dann muss es doch möglich sein hier die Grundformen des Schreibens, des Spannungsaufbaus zu beherrschen.
Zum anderen fehlt jeder, aber wirklich jeder biographische Zug an dem Buch. Wie war die Kindheit? Soziale Umgebung? Fehlanzeige. Einzig im letzten Kapitel geht Herr Nicholls auf seine jetzige Einstellung zum Thema ein. Dies geschieht jedoch auf ein paar Seiten und kann leider nicht den nötigen Twist geben.

Fazit: Wer also auf ein zweitklassig geschriebenes Buch, voller plumper Formulierungen (die sich teilweise auf drei Seiten wiederholen) dem empfehle ich Scally.
Wer jedoch nicht bereits nach ein paar Seiten den Altpapierstapel wachsen lassen möchte, holt sich weitaus bessere Hool-Literatur.

P.S.: Zwei Sterne, weil Bruchteile des Buches sich um das Thema Mannschaft Everton dreht und ich hier nicht so bewandert war.
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am 17. Mai 2011
Ja, nun gut, mag er einer der ganz harten Jungs der Insel sein was im auch jede Menge Respekt meiner seits zollt, aber ein bißchen weniger Selbstbeweihräuchrung hätte es auch getan. Hätte man zum Bespiel , nicht diese ganzen vielleicht in England bekannten Spitznamen der einzelnen Firmen/Supporter lassen sollen und stattdessen den realen Vereins-/Firmennamen verwenden sollen.
Es war für mich stellenweise recht umständlich zu lesen, weil ich manchmal echt nicht wußte wer/was gemeint war:-).
Wenn zb. in England ein Buch aus Deutschland erscheinen würde, und da was von Zecken(Borussenfront Dortmund), Pappnasen(Gelsenszene Schalke), den Bazis( Schickeria München) oder dem schwulen Geißbock (Block 38 Köln)stehen würde, da könnt auch kein Tommie was mit anfangen.
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am 5. November 2010
Diese Frage stelle ich mir, wenn ich so manch negative Rezesion zu diesem Buch lese.
Vorab sollte jedem, der dieses Buch kauft klarsein, dass hier nichts verschönt wird und es definitiv KEINE handelsübliche Dokumentation ist.
In dem Buch werden teilweise erschreckende Details der alten englischen Hooliganscene sehr sehr detailiert beschrieben. Die Bilder sind auch nicht ohne...
Eine gewisse "Selbstbeweihräucherung" ist natürlich auch dabei. Wobei das sicherlich der Tatsache geschuldet ist, dass der Autor eben mit Herzblut an seinem Verein hängt. Er selbst "entschuldigt" sich dafür das ein oder andere Mal im Buch.
Ob die beschriebenen Aktionen wahr oder falsch sind, dass weis nur der Autor selbst. Aber auch hier ist der Autor teilweise selbstkritisch.
Zum Ende hin war es für mich etwas "langweilig", da man sich an die "guten, alten Fights" aus den 70ern und 80ern gewissermaßen gewöhnt hat.
Alles in allem ein Buch für jemanden, der nicht nur eine Dokumentation sucht, sondern auch gern mal gute Detaildarstellungen lesen will.
MfG
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am 4. Mai 2009
...und das war auch zu erwarten. Von "unreflektierte Gewaltverherrlichung" einerseits bis zu "ehrliche Dokumentation einer vergangenen Fußballzeit" andererseits ist bei den Urteilen, die uns bis dato zu diesem Buch erreicht haben, alles dabei. Und für beide Würdigungen finden sich in dem Buch auch hinreichend viele Argumente.

Bei autobiografischen Schilderungen ist es nun mal anders als im klassischen Drama, wo der Protagonist am Ende eine Katharsis, eine Heilung durchlaufen haben muss und sich dem Zuschauer als geläutertes Wesen präsentiert: Andy Nicholls verzichtet darauf, dem Leser weismachen zu wollen, dass er dem Fußball den Rücken gekehrt hat. Wahrscheinlich war er dafür wohl auch zu lange dabei. Immerhin aber ist er ruhiger geworden und hat die nötige Distanz, die für die schriftliche Aufarbeitung nötig ist.

Die Stärken dieses Buches: Nicholls ist in der Szene ein bekannter Mann und absolut authentisch/glaubwürdig. Seine Schilderungen klingen ehrlich und aufrichtig, wenngleich sie dadurch brutal und manchmal schwer zu ertragen scheinen. Ein gewisser Liverpooler Witz klingt dennoch manchmal quasi zwischen den Zeilen durch.
Die Schwäche des Buches: Seinem Lebensalter angemessen, thematisiert der Autor Ereignisse von den späten Siebzigern bis etwa in die ersten Jahre dieses Jahrhunderts. Tagesaktuelle Frontberichterstattung erwartet man daher vergebens. Bei einem Mann, der sich in der zweiten Lebenshälfte befindet, wäre das vielleicht auch nicht mehr ganz angebracht.

Fazit: Eine Pflichtlektüre. Ob man sie inhaltlich ertragen kann, möge jeder Leser selbst entscheiden.
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am 1. August 2010
"Hools", die friedlichen Fans mit Messern auflauern. Sehr mutig! So einen Scheiß habe ich noch selten gelesen. Absolut nicht empfehlenswert!
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am 13. Oktober 2010
schöner einblick in szene von evertoon, die man ja sonst nicht wirklich wahrnimmt. aber große teile der story klingen nicht wirklich realistisch...
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am 21. Juli 2009
Andy Nicholls beschreibt sein Leben als Hooligan, allerdings ohne die negativen und zum Teil schockierenden Begleiterscheiungen unter den Tisch fallen zu lassen.
Nebem den vielen Fahrten, Schlägereien, u.ä. kommen auch die lustigen Anekdoten nicht zu kurz. Andy Nicholls lässt aber auch die kriminellen Machenschaften, wie Schwarzmarkthandel, Körperverletzungen (durch den massiven Einsatz von Messern), Diebstähle, etc. nicht außen vor bzw. verharmlost diese.

Auch wenn, wie in den meisten englischen Hooligan-Büchern, die eigene Firm recht gut abschneidet, gesteht AN auch diverse, z.T. peinliche Niederlagen ein und zollt, gerade den Firms kleinerer Clubs, den entsprechenden Respekt.

Alles in allem sehr lesenwert, da es nicht so einseitig und glorifizierend vom englischen Hooliganismus berichtet, wie so viele andere Bücher.
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am 27. März 2011
mit sicherheit wird kaum ein hooligan zugeben, von einer anderen firma verdroschen worden zu sein. das buch erzählt aber glaub würdig die geschichte des autors. trotz der vielen schimpfwörter ein sehr gutes buch. wer schon hoolifan gelesen hat, wird dieses buch bestimmt auch mögen.
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am 5. November 2009
Sehr gutes Buch über die Hooliganszene beim FC Everton. Glaubhaft erzählt mit einigen lustigen aber auch sehr harten und brutalen Passagen.
Fazit: Eines der besten Bücher über Hooligans in England das ich bisher gelesen habe, absolute Kaufempfehlung!
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am 20. Dezember 2009
Vor diesem Titel hatte ich schon mehrere Bücher zum Thema der Hooligans gelesen, aber keines hat mich annähernd so gefesselt wie die Erzählungen von Andy Nicholls. Der in diesem Buch erhaltene hohe Grad an Authentizität sowie die unbeschönigte Darstellung diverser Straftaten gestalten, zusammen mit der Wiedergabe von Schilderungen die auch in anderen Titeln auftauchen, das wohl größte Leseerlebnis, zum Thema der Hooligans, was bis jetzt auf den Markt kam.
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