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am 23. August 2013
In diesem Buch beschreibt der Autor nicht nur seine Kriegserlebnisse, sondern auch den Umgang mit den Siebenbürger Sachsen des kommunistischen Regimes in Rumänien. Eine deutsche Volksgruppe, die viel mitmachen mußte, doch trotz allen Problemen und Hindernissen noch heute besteht und zu ihren Wurzeln steht. Dieses Buch dient dazu als "Beweis"!
Wer von den "üblichen Kriegsbüchern" die Schnauze voll hat, sollte zu diesem Exemplar greifen. Martin Bartesch, der Autor, beweist, daß es auch in den unmenschlichsten Kriegs- und Nachkriegsjahren Freundschaft, Treue, Kameradschaft, Menschlichkeit und Respekt gegeben hat. Auch "der Russe" wird dem Leser nach dieser Lektüre in einem anderen Licht erscheinen. Mich z.B. spornte das Buch an, mich weiter mit Russlands Geschichte und Kultur zu befassen, da der Autor immer mal wieder von einer "tiefen russischen Seele" spricht, trotz der Kriegsgefangenenjahre in Sibirien!
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am 13. März 2013
Gutes Buch, flüssig und spannend geschrieben. Lässt sich sehr gut lesen.
Beschreibt Eintritt und Werdegang des Autors in der SS vom Anfang über Gefangenschaft und nach dem Ende der Gefangenschaft hinaus.
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am 23. Dezember 2015
Nachdem ich einige Bücher von Zeitzeugen über die Zeit während des Krieges gelesen habe war ich auf die Lektüre diese Buches sehr gespannt. Der Autor hat erzählt hier von seinem Leben in einem Gegend welche sehr weit von Reichsgebiet entfernt ist und in der zu der Zeit Menschen gelebt haben und sich von der Einstellung und dem Wesen nach einem Reichsdeutschen sehr nahe standen. Kaum verwunderlich, waren ihre Vorfahren vor mehr als 800 Jahren aus dem heute zu Deutschland gehörenden Gebiete ausgewandert um für ihre Könige eine Gegend am Rande der damals Österreich/Ungarischen Reiches zu besiedeln und gegen die Türken zu verteidigen. Diese Menschen haben über Jahrhunderte ihre Sprache und Traditionen bewahrt und mit Fleiß diese Gegend kultiviert. Es waren Deutsche, die in Siebenbürgen lebten und die Propaganda der Nazis trug auch dort ihre Früchte. Nicht nur die jungen Menschen hatten gefallen an den Visionen eines tausendjährigen Reiches, freilich ohne zu wissen was ihr Führer eigentlich vorhat und zu was dies letztendlich führen sollte.
Herr Bartesch erzählt diese Geschichte, schildert wie er, wie auch alle anderen deutschstämmigen Männer, in den Sog des Krieges gezogen wurde. Er ging freiwillig in den Krieg und landete in der SS so wie die meisten Männer aus Siebenbürgen.. Er war wohl auch bis zum Schluss ein überzeugter Nazi, diesen Eindruck habe ich aus den Briefen die er seinen Eltern während des Krieges schickte. Dies unterscheidet ihn von den anderen Büchern die über die Zeit von 39-45 gelesen habe. Die Autoren gingen in den Krieg weil sie mussten, aber keiner war ein überzeugter Nazi, sie versuchten nur ihre Haut zu retten.
Mit sehr viel Glück ist es Martin Bartesch gelungen den Krieg zu überleben und auch die Kriegsgefangenschaft. Geholfen hat ihm auch seine Vielseitigkeit und Intelligenz. Vielen die so wie er waren hat das Glück zum richtigen Zeitpunkt gefehlt.
Nach der Gefangenschaft schildert er sein Leben bis zu Ausreise in die Bundesrepublik. Dorthin wollten alle Deutschstämmigen und es sind fast alle ausgereist. Die Schikanen und die Erniedrigungen welche diese Menschen nach dem Kriege erleiden mussten haben diesen Exodus ausgelöst. Martin Bartesch schildert die Geschichte eines solchen Menschen. Ein lesenswertes Buch für jeden Geschichtsinteressierten.
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