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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Januar 2014
Dieses Buch, dessen dritte Auflage ich erhielt, setzt sich am Beispiel der Pyramiden von Gizeh und damit zusammenhängenden Bereichen aus dem Alten Ägypten mit Thesen und Methoden der "Präastronautik" auseinander, also der Annahme, dass in der Frühzeit der Zivilisationswerdung der Menschheit diese Besuch durch eine außerirdische Spezies erhielt, durch die sie technologisch, kulturell und religiös entscheidend beeinflusst wurde, insbesondere mit Thesen von Erich von Däniken und Zecharia Sitchin. Die bisherigen Rezensionen waren vor allem zweigeteilt: die Befürworter der Präastronautik-Theorie urteilten dieses Buch als typischen Vertreter der akademisch-wissenschaftlichen Zunft ab, die kühnen unkonventionellen Thesen vor allem mit Spott und Polemik antworteten und die gegebenen Fakten ignorieren, die Gegenseite lobt es inhaltlich vor allem aus dem Grunde, dass es die Methoden und Vorgehensweisen seziert, mit denen die "Präastronautiker" Belege "präsentieren", die nicht oder nur durch gewaltsame Eingriffe in Kontexte, die oft ignoriert werden, tragfähig sind.
Als ausgebildeter Ägyptologe, der einen nicht unwesentlichen Teil der Bücher E. von Dänikens (auch das vom Autor am meisten zum Thema sagende, "Die Augen der Sphinx") gelesen hat, ist mein Urteil dennoch zwiespältig:
- Zuerst die positive Seite: Inhaltlich ist das Buch ein "Öffne die Augen" für alle, die bisher die von der Präastronautik vorgelegten Thesen über Glühbirnen, Pyramidengeheimnisse (siehe den Titel), Zahlenmystik, die "eindeutigen" Aussagen antiker Autoren zu den Pyramiden usw. mit Staunen und Wohlwollen anerkannt hatten. Wie oben angedeutet, zeigt er Autor auf, mit welch kruden Thesen, die oft auf aus ihren Kontexten gerissenen "Belegen" fußen die vor allem als Suggestivfragen formuliert sind, der arglose Leser entweder bewusst oder weil die Autoren es selbst nicht besser wissen, in die Irre geführt werden.
- Jetzt zu den negativen Aspekten: 1. Der Autor scheut sich nicht, gelegentlich eine harsche Polemik zu betreiben. Dieser hätte es nicht bedurft, um das Thema vorzutragen, und ist nach Meinung von Rez. unbedingt zu vermeiden, denn eine solche führt nur wieder zu neuer Polemik. Deswegen die Forderung nach mehr Contenance in der Überschrift 2. Das Buch könnte mehr Fußnoten vertragen. Das betrifft sowohl Referenzen aus den Büchern der Präastronautiker als auch aus der ägyptologischen Fachliteratur. Gerade weil die präastronautische Literatur so sorglos mit der Angabe von Referenzen umgeht, ist es auch akademischer Sicht angebracht, hier mit gutem Beispiel voranzugehen. EIn ausgebildeter Ägyptologe wird zwar trotzdem leicht durchkommen, ein Nicht-Ägyptologe jedoch Probleme bekommen. 3. Rein äußerlich wirkt das Werk (in der 3. Auflage) weniger wie ein Buch sondern eher wie ein Hochglanzmagazin, inkl. der Fotos, die nicht immer 100 %ig erhellend sind. Auch relativ viele Fehler im Text sind zu bemängeln sowie ein zum Teil verschwenderischer Umgang mit dem Platz, als ob man eine möglichst hohe Seitenzahl generieren wollte. Alles in allem entsteht der Eindruck, das Buch sei überhastet produziert worden.
Daher kann ich leider nur vier Sterne verleihen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. März 2012
Der Autor, ein selbsternannter „Pyramiden Experte“, der in diversen Internetforen über renommierte Fachleute und Ägyptologen herzieht und dabei unermüdlich für sein „Fachbuch“ wirbt, stellt hier lediglich ein Bildband vor. Die zahlreichen „Urlaubsfotos“ werden mit eigenen „Thesen“ und „Fakten“ untermauert, die jedoch dem Stand der Forschung nicht standhalten können.
Großes Vergnügen bereitet es dem Autor andere Sachbuchautoren, vor allem aus der Paläo-SETI Branche durch den Kakao zu ziehen... Dabei ignoriert er, dass die Pyramidenforschung keineswegs abgeschlossen ist und noch jede Menge ungelöster Fragen beantwortet werden müssen...

Versierte Ägyptologen arbeiten mit fundierten Fakten, die mit professionellen Skizzen, Rissen, etc. unterstützt und belegt werden, bunte Touristen-Hochglanzbilder gehören eher nicht dazu... Wer sich einen umfassenden Einblick in diese faszinierende Materie machen möchte, der sollte lieber Bücher ausgewiesener Fachleute lesen, z.B. „Die Cheops Pyramide“ von Georges Goyon und „Das Geheimnis der Pyramiden“ von Jean-Philippe Lauer. Wer aber sein Bücherregal mit einem weiteren Bildband füllen möchte, der kann auch dieses Buch dazu nutzen...
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12 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. November 2008
Ein Buch über die Geschichte der Pyramiden? Ein Bildband? Eine Auseinandersetzung mit unorthodoxen Ideen?
Alles in einem und in jedem Punkt gut gelungen!
Frank Dörnenburg vereint in diesem schönen Werk prachtvolle Bilder, die zum Teil auf Details aufmerksam machen, die man in anderen Bildbänden vergebens sucht, mit inbformativen und unterhaltsam geschriebenen Texten, denn gleichzeitig bietet er einen wirklich informativen Überblick über die Pyramiden und die Geschichte Ägyptens, auch hier wieder mit vielen Kleinigkeiten, die man in ähnlichen Werken vergebens sucht.
Und obendrein ist es eine Auseinandersetzung mit den vielen spekulativen Ideen, die die Pyramiden Ägyptens (allen voran die Cheops-Pyramide) umranken. Themen die von alternativ archäologisch orientierten Autoren, aber auch von interessierten Laien immer wieder gestellt werden, werden hier absolut plausibel und anschaulich erklärt. Wie konnten die Ägypter mit primitiven Mitteln diese Meisterwerke bauen? Wirklich "nur" Gräber für die Pharaonen? Ja, selbst absurd erscheinende Ideen wie die Frage, ob es sich bei den Pyramiden womöglich um Landepunkte für Außerirdische handelt, werden von Frank Dörnenburg aufgegriffen.
Das Neue und spannende daran ist, dass der Autor all diese Spekulationen in ihrer Prüfung wirklich ernst nimmt und, häufig begleitet durch fiktive Beschreibungen, anhand ihrer eigenen Konsequenzen überprüft.
Ein Buch, das voll ins Schwarze trifft und jedem gefallen dürfte, der sich ernsthaft mit den Pyramiden Ägyptens beschäftigt.
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10 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Oktober 2009
Pyramidengeheimnisse?

Was für ein gelungener Auftakt! Ich hatte seit langem im Internetdiskussionsforum des Autors gelesen und habe mich trotz, oder gerade wegen der gut recherchierten und selbst überdachten Informationsflut zum Kauf seines Buches entschlossen.

Schon auf seiner Internetseite hat er schon mit lückenloser und wissenschaftlicher Akribie alle seinen Quellen offen gelegt und benannt und man merkt, dieser Mann denkt selbst nach und übernimmt nicht ungeprüft jeden Brei.

Aber zurück zu seinem Buch, das ich mir dann im September 2009 kaufte. Vieles war natürlich schon auf der Internetseite des Autors geklärt worden, so wurde aber durch zahlreiche und wunderschöne Bebilderungen das Ganze nun abgerundet. Das Schöne ist, Herr Doernenburg hat nicht nur gut recherchiert, sondern er zeigt anhand von Beispielen und Berechnungen wie man einiges auch im Alltag nachvollziehen und nachrechnen kann.

Vieles erscheint einem dann verblüffend einfach und kristallklar. Diesen Aha-Effekt hatte ich bislang bei allen Büchern, welche ich gelesen habe, nicht gehabt. Auch habe ich, wie der Autor, meine Kindheit u.a. mit Büchern von Erich von Däniken verbracht, den ich auch heute noch schätze und gerne lese, aber nach diesem Buch nicht mehr so sehr bzw. gar nicht mehr an seine Thesen - im Bezug Ägyptologie - glaube.

Egal, ob das nun die "Glühbirnen" von Dendera sind oder achso dolle Geheimnisse um die Cheopspyramide, um nur mal ein paar Beispiele zu nennen. Herr Doernenburg befasst sich nach eigenen Angaben seit 1989 intensiv mit der Geschichte des Alten Ägyptens, sowie den neuen und alten Mythen. Studiert hat er Physik und Astronomie und kann sich auch daher u.a. auch zu astronomischen Fragen Interessierter im Bezug auf die Orion-Theorie kompetent äussern.

Er hält den Leser stets in Spannung, animiert zum selbst Nachrechnen und Ausprobieren, deckt Inkonsistenzen anderer Autoren auf und entzaubert leicht nachlesbar die Zauberei um die Zahlen zur Pyramide.

Auch um dessen Bau hat er sich Gedanken gemacht, gerechnet, wie viele Arbeiter für die Errichtung notwendig waren, mit welchen Mitteln gearbeitet wurde. Auch analysiert er antike Quellen, siehe z.B. Herodot oder Al Makrizi. Herr Doernenburg arbeitet zumeist mit Primärquellen und in Sachen selbst erarbeiteter Daten ist er selbst die Primärquelle. Hier wurde nicht von Wikipedia oder spiegel.de gekupfert, sondern Herr Doernenburg verfügt über eine umfassende Bibliothek und empfiehlt den interessierten Laien mit chronischem Geldmangel auch mal die Fernleihe eines Buches, nur eines kann er nicht leiden: Das ungeprüfte Nachplappern.

Herr Doernenburg hat seine eigenen Worte für die Übermittlung von Informationen an den Leser gefunden und er spielt nicht mit leerer Rhetorik und verwaschenen Kritiken, sein Motto ist "Butter bei die Fische" und räumt so mit manchen Mysterien gnadenlos auf. Das gut 180 Seiten starke Buch hält mich nach wie vor in seinem Bann, gefüllt mit Informationen und interessanten Anleitungen nicht alles zu glauben und wartet mit schönen Fotografien auf.

Einziger Makel mag sein, dass die fehlenden Absätze und das Bemühen des Textprogramms (?) um das Fliessbild, welches einige Lücken zum nächsten Wort lässt, sich erst einmal beim Leser durchsetzen müssen.

Mit dieser Rezension kann ich nur einen kleinen Einblick in das Buch geben und meine Vorrezessenten haben ja auch ihren Input gegeben.

Abschließend zu meiner Kaufempfehlung möchte ich nahe legen, auch nach dem Kauf des Buches im Diskussionsforum des Autors nachzuschauen, hier werden immer wieder neu auftauchende Zweifel diskutiert und mit ziemlicher Regelmäßigkeit vom Autor des Buches mit Argument und Nachweis wieder vom Tisch gefegt. Von einigen Forenmitgliedern wird ständig versucht dort spannend seine Thesen in Frage zu stellen, bislang konnte ich aber für mich nicht feststellen, dass der Autor jemals in Erklärungsnot gewesen wäre. Es lohnt sich das ergänzend zum Buch "mitzunehmen" und nebenbei werden auch andere Themen zu Mythen, Archäologie und vieles mehr beleuchtet und diskutiert. Rundum eine Symbiose und dieses erste Buch des Autors macht mich neugierig auf sein zweites Buch. Den alten Sitchin entferne ich aus meinem Regal.......

P.S. Wer die Internetseite des Autors sucht, einfach in "Google" das Wort "Doernenburg" eingeben.
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6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nun liegt es also vor: Das 1. Buch von Frank Dörnenburg - "Pyramidengeheimnisse?"

Der Autor ist vielen seit langen Jahren aus einschlägigen Internetforen bekannt. Ebenso bekannt ist er für seine umfangreiche Webseite "Rätsel der Vergangenheit", die das Thema Rätsel im Alten Ägypten zum Hauptthema hat. Eine Webseite, die großes Interesse im Internet erregte und erregt. Darum und aufgrund von Anfragen der User schrieb der Ägypten-Kenner Dörnenburg nun sein 1. Buch.

Das Buch unterscheidet sich grundlegend von anderen Standart-Büchern über Pyramiden etc. Denn der Autor geht auf seinen rund 180 Großformat-Farbseiten auf Fotopapier vor allen auf die Thesen der so genannten Grenzwissenschaft ein, die von Erich von Däniken und Co. aufgestellt wurden.
Anders als die Ägyptologen ignoriert Dörnenburg diese Thesen nicht, sondern hinterfragt sie kritisch nach dem Motto: "Was steckt dahinter?". Themen sind etwa:

- Ist die Cheops-Pyramide wirklich, wie man es behauptet, plötzlich entstanden?
- Gibt es tatsächlich Hinweise auf die Nutzung von elektrischem Licht im Alten Ägypten?
- Wie alt ist die Pyramide wirklich ' stimmen die Thesen der Grenzwissenschaft, dass sie viel älter ist?
- Entspricht es der Wahrheit, dass ein "anerkannter Altertumsforscher" (Zecharia Sitchin) nachgewiesen hat, dass der archäologische Beweis für die Bauherrschaft des Pharao Cheops gefälscht wurde?
- Enthält die Pyramide tatsächlich mathematische und astronomische Geheimnisse?
- Was sagen die alten Historiker tatsächlich über die Pyramiden?
- War die Cheops-Pyramide wirklich leer, wie es die Grenzwissenschaft sagt?
- Wie hätten die Pyramiden theoretisch gebaut werden können?

Diesen und vielen weiteren Fragen geht der Autor nach. Sorgsam sind die Quellen angegeben worden und dem Leser wird mit Bildern in Spitzenqualität (die der Autor fast alle selber bei seinen Forschungen vor Ort machte) alles veranschaulicht. Insgesamt enthält das Buch 110 Farbfotos; zum Teil ganzseitig.

Dörnenburg widmet sich also in seinem 1. Buch vor allen den Themen, die die anerkannten Archäologen ignorieren.

Der Schreibstil ist gut, flüssig und sauber. Die Ausführungen sind belegt und nachvollziehbar. Ich persönlich bin nicht in allen Punkten einer Meinung mit dem Autor. Doch Sinn einer Rezension ist die Bewertung eines Buches und was der Autor damit sagen will. Darum vergebe ich für das prachtvolle Großformat-Buch 5 Sterne.

Für die an der Grenzwissenschaft interessierten Leser ist für die weitere Diskussion auch dieses Buch eine Pflichtlektüre!
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10 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. November 2008
Was ist nicht alles schon über Pyramiden geschrieben worden, was hat sich nicht alles an Fragen angehäuft: Hypothesen, Vermutungen, Halbwissen, Pseudowissenschaft, Irrtümer, Kurzschlüsse, Gerüchte, Zahlenspiele - wer blickt da noch durch? Und wer könnte es wagen, aufgrund fundierter Kenntnisse eine Bresche durch diesen Dschungel zu schlagen und aufzuklären, an welcher Idee etwas dran ist - und an welcher nicht? Es ist natürlich Frank Dörnenburg, der in der Szene durch seine Homepage bereits bestens bekannt und eingeführt ist. Geduldig und präzise schreitet er in seinem Buch von Kapitel zu Kapitel, von Thema zu Thema voran, und erklärt mit Engelsgeduld, warum diese oder jene Idee nicht funktionieren kann. Das Ganze ist mit einer Fülle von Bildern garniert, die die Meinungen von Dörnenburg aufs Beste belegen. Keine Frage: Dieses Buch ist eine absolute Kaufempfehlung!
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7 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Juni 2009
Unbedarfte Menschen der Moderne und nach modernen Maßstäben höchst gebildete Schriftsteller der Antike haben eines gemeinsam: in Sachen Pyramiden halten sie zunächst alles für möglich, selbst absurdeste Spekulationen über Sinn und Zweck und Möglichkeiten ihrer Erbauung. Es scheint als wäre die Suche nach Mysterien in den Genen verankert, und es scheint weiter, als würden diese dann am heftigsten pulsieren, wenn es um die ägyptischen Pyramiden und Mysterien geht.
Tiefergehende Betrachtungsweisen sind diesem Buch fremd - aus gutem Grund! Der Autor spricht trotz aller Wissenschaftlichkeit und ganz bewußt gewissermaßen eine Art "Sprache der Straße" - die Sprache, die man spricht, wenn man ohne Vorbildung und Ahnung von wissenschaftlichen Methoden auf die Pyramiden und die an allen Ecken lauernden Ausdeuter stößt. Das ist der erste Schlag, denn es gibt schlechterdings kein anderes Buch, das in diesem Sinne so verständlich ist und sich so direkt und ohne Umwege an die grenzwissenschaftlichen Fragen und Vertreter wendet. Viele Vorläufer haben es vorgezogen sich sowohl sprachlich als auch inhaltlich über die Vertreter grenzwissenschaftlicher Ansichten zu stellen. Dies hier ist eindeutig der bessere Weg!
Der zweite Schlag ist der Umstand, daß es sich hier um ein beachtliches Bildwerk im Großformat handelt, das gerade mit den unüblichen Motiven zu den relevanten Thematiken allein ein 5-star-book geworden wäre.
Eine 5 Sterne-Bewertung schuldet der Rezensent dem Autor nicht deshalb, weil er auf mehreren Bildern selbst während einer gemeinsamen Reise zu den Pyramiden zu sehen ist, und nicht wegen einer langen Freundschaft und 10 Jahre Diskussionen über all die Einzelfragen zu den Pyramiden und ihrem Sinn und Zweck, sondern ganz einfach deshalb, weil es kein anderer geschafft hat (nicht einmal im Ansatz) mich selbst mit Argumenten - und nur mit Argumenten - von einer irrsinnigen Theorie abzubringen. Das ist es, was den Autor und dieses Buch auszeichnet! Nicht zu vergessen der Umstand, daß dieses Buch auch und besonders aus vielen, vielen Jahren Auseinandersetzungen in diversen (auch internationalen) Foren entstanden ist. Diese Erfahrung spiegelt sich im Buch und macht eben gerade den Unterschied aus!
Dies sollte man nicht mit Oberflächlichkeit verwechseln, denn aufwendiger hat man mit der wesentlichen Literatur dazu bisher nicht gearbeitet! Auch nach so vielen Jahren intensiver Auseinandersetzung hat es erst dieses Buch geschafft, die relevanten Tafeln aus den schwer aufzutreibenden Büchern von Vyse und Perring über die angeblich gefälschten Inschriften in der Cheopspyramide einfach einmal abzubilden! Dasselbe gilt z.B. für die Äußerungen Samuels Birchs und die direkte Gegenüberstellung zu den Behauptungen Sitchins!
Weiterhin sind die 3D-Rekonstruktionen hervorzuheben, die dem Leser für so manche theoretische Fragestellung ein anschauliches Bild liefern. Und am Schluß bleibt noch eine Portion Humor, sei es im Vorwort bei einer imaginären Begegnung mit der Göttin Maat oder beim Auffinden der Mittleren Dichte der Erde und der Zahl pi im 'Magischen Büro' des Autors!
Und jetzt wünsche ich allen viel Spaß beim Lesen!!!
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12 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. März 2010
Ich verstehe die allgemeine Rezensionsbegeisterung für dieses Buch nicht wirklich.Ich bin ein grosser und
langjähriger Interressent dieses Themas und hab schon unzählige Bücher über die Pyramiden gelesen und alle waren
1000 mal kurzweiliger als dieses Buch.Nagut,nüchternen Rationalisten die Angst vor der Bedeutung dieses Monumentes
und dessen Offenbarung in der Zukunft haben,spielt der Autor sicher in die Hände.Man könnte meinen ,eine Ägyptologen
-Lobby hätte das Buch in Auftrag gegeben.Man hat das Gefühl das die einmalige Grossartigkeit dieses Gebäudes nüchtern runtergespielt wird und das die Präzision wie sie geheiligt wird,nun doch gar nich sowas besonderes ist.Wie
gesagt,ist das für "normale" Leser sicheres Terrain und viele fühlen sich durch des Autors Nachrechnerei bestätigt.
Ja was ist es denn nun,fragt man sich am Ende.Man hat das Gefühl nicht wirklich weitergekommen zu sein.Statt dessen
liest man Dinge,das die Ägypter "Biertrinker" waren und die Arbeiter an den Pyramiden Bier zum Durst löschen
brauchten anstatt Wasser und wie das denn für eine solche grosse Schar von Arbeitern logistisch besorgt werden konnte.Sorry aber das hatte ich wirklich noch nich gelesen.Keine Andeutungen darüber dass es einst Nilwasser in der grossen
Pyramide gab oder das es eine technische Anlage war um Energie zu erzeugen.Man muss sich ja fragen: "Welcher Zweck
heiligt so einen Aufwand"? Um sich ein Grab zu schaffen,buddelt man sich idealer Weise ein Loch und das wussten auch die Pyramidenbauer mit Sicherheit.Es gibt leider keine Inspirationen oder spannende Theorien ,die auch schlüssig sein können ,wie es in anderen Werken von bspw. Stefan Erdmann oder Andreas von Retyi zu finden ist.Die Nüchternheit
dieses Werkes macht es auch dementsprechend langweilig für Pyramidenfreaks wie mich.Das was ich dort lese kenn ich
schon lange und die allgemeine Lehrbuch-Theorie an die man sich immer noch stützt um "sicher zu gehen",ist eh die
absurdeste von allen.Für das Geld kann man schon ein bisschen mehr Fantasie erwarten.Ich hatte mir das Buch aufgrund
der Rezensionen gekauft!Ich wurde tatsächlich sehr ernüchtert.
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5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. März 2009
Kann der obigen Kritik nicht ganz folgen, da sie sich irgendwie kaum auf den Inhalt des Buches bezieht, sondern den Verfasser als Person angreift.
Davon ab:
Viele kursierende Legenden wurden in geballter Form auf den Pruefstand gestellt. Fuer alle ein Genuss, ob fuer den Pyramideninteressierten, den Bildergeniesser oder einfach Neugierigen. Hier werden alle bedient. Einfach grossartig.
Es hat sich zu Recht einen Platz in den Landes- und Universitätsbibliotheken erobert.
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3 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Juli 2009
Dies Buch hat eine Vielzahl an (teils ganzseitigen) großen Farbfotos, die alle Details erkennen lassen.
Perfekt z.B. beim Relief von Dendera, auf dem man bei dieser Fotogröße sogar Rußspuren erkennen kann, die es ja laut Erich von Däniken gar nicht gibt! ;-)

Das hätte ich bei dieser günstigen Preislage nun wirklich nicht erwartet!

Nun gibt es aber zum Thema Ägypten eine Vielzahl an Büchern, wo jedes für sich die "Wahrheit" in Anspruch nimmt. Entweder nimmt man eine günstige Preisklasse z.B. Imhoteps Grab. Der Schlüssel zur Sirius-Strategie und kriegt zu lesen, dass alle Thesen von Wissenschaft und Autoren absolut falsch liegen, und nur die eigene Meinung die Wahrheit ist, (meiner Ansicht ohne handfeste Beweise)
oder man muss gleich tief in die Tasche greifen, um einen "renomierten" Autoren zu ergattern.

Letztere sind aber nicht nur ziemlich trocken, sie sprechen auch die wirklich interessanten Themen nur begrenzt an. (z.B. ist die Sphinx schon 10.000 Jahre vor Christus entstanden?)

Der Autor dieses Buches führt bei den Thesen immer wieder das Pro und Contra von den renomierten Autoren (Stadelmann & Co.) gegen die sogennante Pseudowissenschaft an, und erklärt anhand von anschaulichen Berechnungen, was wahr, und was ein Mythos ist.

Die Beispiele dabei sind gut nachvollziehbar. (z.B. habe ich mich immer gefragt, wie die Ägypter es schaffen konnten, die Cheopspyramide so genau und angeblich innerhalb von 20 Jahren bauen zu können. Frank Dörnenburg vergleicht hier den Pyramidenbau sehr anschaulich mit der Fließbandtechnik beim Autobau, wodurch ich es jetzt besser begreifen kann)

Endlich mal ein Buch, dass mit richtigen Beweisen zur Sache geht, und dabei spannende Fragen klärt (z.B. auch Orion-Theorie!!!) ohne dabei langweilig zu sein.

Und wie von meinen Vorrednern ja auch schon bemerkt, sind die großen Fotos ein Highlight, zu einem echt bezahlbaren Preis.
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