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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungarns Kulturgeschichte hörbar gemacht, 5. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Ungarn hören - Das Ungarn-Hörbuch: Eine klingende Reise durch die Kulturgeschichte Ungarns bis in die Gegenwart (Audio CD)
Schon seit Jahren wird der Zugang zu der als exotisch und schwierig geltenden ungarischen Sprache durch immer mehr Sprachbücher und die beigefügten CDs ermöglicht und erleichtert; nun ist seit Mai 2007 auch Ungarns Kulturgeschichte mittels einer klingenden CD „hörbar“ geworden. Die CD „Ungarn hören“ ist in der Länder-Reihe Hören und Wissen des Silberfuchs-Verlages erschienen.

Die künstlerisch gestaltete CD-Edition enthält auch ein reich illustriertes, 16seitiges Beiheft.

Die Kulturgeschichte Ungarns wird in 19 Kapitel unterteilt. Sie beginnt mit der Erzählung alter Mythen und Sagen über die Abstammung der Ungarn, setzt sich fort mit der Landnahme, der Staatsgründung und behandelt die markanten Eckdaten der Geschichte Ungarns bis zur Gegenwart. Das Besondere an der Zusammenstellung der Texte ist aber, dass sich allmählich die Geschichte und Kulturgeschichte Ungarns verflechten, die Geschichte ihren Niederschlag in Gedichten findet, in der Literatur und in der Musik. Dementsprechend werden nicht nur die historischen Ereignisse referiert, sondern der Erzählstrang wird durch Zitate aus der Literatur und durch Beispiele aus der Musikgeschichte aufgelockert, und auf diese Weise besonders eindringlich vermittelt.

Das erste Gedicht, aus dem zitiert wird, stammt aus der Feder von Janus Pannonius: „Rechtfertigung meines Fernbleibens von der Schlacht“ aus dem Jahre 1464. Es folgen exemplarisch ausgewählte Werke großer ungarischer Dichter wie Balassa, Csokonai, Kölcsey, Vörösmarty, Petöfi, Ady usw. und Schriftsteller (Illyés) bis hin zum Literatur-Nobelpreisträger Imre Kertész (2002). Ganz nebenbei wird man so bekannt gemacht mit den Namen und Werken bedeutender ungarischer Autoren.

Was die CD in ganz besonderer Weise zu einem Genuss werden lässt, sind die eingestreuten Hörbeispiele aus der Musik Ungarns. Die CD beginnt mit einem Lied auf dem Tárogató, einer Schnabelflöte, geht auf den Volkstanz Verbunkos ein und illustriert den Text mit passenden Volksliedern. Das Spektrum reicht bis zu den Werken von Bartók (Der holzgeschnitzte Prinz), Kodály und Ligeti. Bei einer Nation mit großer Musiktradition wie der ungarischen, bei der die Volksmusiktradition eine so eminent wichtige Rolle spielt, rundet die Musik die hörbar gemachte Kulturgeschichte Ungarns erst richtig ab. Die ausgezeichnet ausgewählten Musikbeispiele - es sind über 60 - sind allesamt ungarische Aufnahmen, teilweise auf Instrumenten der Volksmusik wie Hirtenflöte, Dudelsack und Zimbal.

Der Sprecher der sehr informativen und kurzweilig gestalteten CD ist der renommierte deutsche Schauspieler Rolf Becker.

Bei der wissenschaftlichen Beratung stand dem Verlag das Institut für Finnougristik/Uralistik der Universität Hamburg zur Seite.

Alle Quellen der musikalischen Beispiele sind samt Komponisten, Sänger, Musiker , wie auch die markanten Eckdaten der Geschichte, und die zitierten literarischen Werke und Autoren im Begleitheft angegeben. Illustrationen aus der Kunst und Geschichte Ungarns bereichern den Text und machen die klingende CD-Edition erst recht zu einem kleinen Kunstwerk.

Die gelungene Gestaltung des Hörbuchs ist Corinna Hesse (Text) und Antje Hinz zu verdanken, den beiden Produzentinnen des Silberfuchs-Verlages. Regie führte der bekannte WDR3-Musikredakteur Kalle Burmester. Die gesamte Länder-Reihe des Silberfuchs-Verlages wurde für den Deutschen Hörbuchpreis 2007 in der Kategorie „Beste verlegerische Leistung“ nominiert.

Magdolna Wiebe
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Buch, 18. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ungarn hören - Das Ungarn-Hörbuch: Eine klingende Reise durch die Kulturgeschichte Ungarns bis in die Gegenwart (Audio CD)
Sehr Informativ
Bin sehr zufrieden.
Bis zum nächsten Einkauf.
Ich finde es trotzdem blöd, damm man soviel labern muss, um eine Bewertung absnden zu können!!!
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