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Kundenrezensionen

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am 25. Mai 2007
In diesem Bilderbuch verarbeitet der Trickfilmzeichner Uwe Saegner den Tod seines eigenen Vaters. Gerade das macht die Geschichte so authentisch, die von einem kleinen Jungen handelt, der eines Tages von seiner Mutter erfährt, dass Papa "von uns gegangen" ist. Die Erklärungsnot der Erwachsenen, die sich in diesem Satz ausdrückt, veranlasst den Jungen dazu, sich auf die Suche nach seinem Vater zu machen, denn wenn dieser "von uns gegangen" ist, muss er eines Tages ja auch wiederkommen.

Uwe Saegner erzählt die Suche des Jungen nach seinem Vater in schön gestalteten, kindgerechten Aquarellen, die anfangs noch recht dunkel gehalten sind bis zu dem Zeitpunkt, wo der Junge von seiner Mutter erfährt, dass Papa tot ist und nie wiederkommen wird. Erst ab diesem Zeitpunkt, wo die Mutter ihre Erklärungsnot überwindet und die für ein Kind nötigen klaren Worte findet, kann der Junge begreifen, dass sein Vater in der Erinnerung immer bei ihm bleiben wird. Diese Erkenntnis verdeutlicht Uwe Saegner durch die hellen Farben, die das Dunkel des Trauerprozesses wie einen Lichtstrahl durchbrechen und deutlich machen, wie wichtig es gerade für Kinder ist, diese in ihrer Trauer nicht allein zu lassen.

Ein wirklich berührendes, schön gezeichnetes Buch, das sich für Kinder und jüngere Jugendliche eignet und Erwachsenen dabei die Möglichkeit gibt, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie sie mit der in dem Buch geschilderten Situation umgehen sollen.
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am 29. November 2008
Als ich dieses Buch gesehen habe, war ich sofort begeistert. Ich bin 43 Jahre alt und habe eine 3 jährige Tochter. Ich hätte mir so ein Buch gewünscht, als ich 10 Jahre alt war und mein Vater starb.
Dieses Buch ist einfach nur wundervoll - traurig und doch so voller Hoffnung. Ich kann es für jeden uneingeschränkt empfehlen.
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am 29. Juni 2013
Wir hatten ein Kind in unserer Gruppe dessen Vater in einem Autounfall ums Leben kam. Wir haben lange nach einem Buch gesucht, das dem betroffenen 5-jährigen Kind bei seiner Trauerarbeit helfen und es trösten könnte.

Zögerlich haben wir dieses Buch gewählt, einen handgeschriebenen Trosttext auf die Deckelinnenseite eingetragen und von der ganzen Gruppe signieren lassen, denn wir wollten die trauernden Hinterbliebenen weder verletzen noch deren Verlust herunterspielen. Die Mutter hat sich telefonisch bei uns bedankt, was uns sehr erleichtert hat.

Darüber hinaus brauchen betroffene Kinder die Möglichkeit oft und offen über Ihren Verlust zu reden. Bereiten Sie sich auf Fragen und Bemerkungen des Kindes/der Verwandten vor, indem Sie sich vorher von qualifiziertem Personal aus diesem Bereich beraten lassen.

Altersgruppe: ab 3 1/2 Jahre bis ?
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am 3. Juli 2013
Wir haben dieses Buch für einen Freund gekauft der seinen Vater als Kind verlohren hat, aber nie trauern konnte. Mit dem Buch begann für unseren Freund die verspätete Trauerarbeit nach vielen Jahren. Das Buch hat ihm sehr gut gefallen.
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am 1. März 2014
„Papa schlief. Er schlief sehr lange. Ich ging in mein Zimmer und wartete, dass Papa aufwachen würde … Papa war nicht da … Mama sagte, dass Papa „von uns gegangen“ sei.“

Kurze eindrückliche Sätze prägen den Charakter dieses liebevoll illustrierten Bilderbuches. Sie untermalen die seitenfüllenden Bilder und lassen neben dem Entdecken viel Raum für Gespräche. Mit so liebevoller Unterstützung gelingt es schon mit Vorschulkindern über den Tod zu sprechen.

Wie wichtig das ist, wird auch deutlich. Denn zum Ende hin hört der kleine Junge auf, nach seinem Vater zu suchen. Er spürt den Papa in sich.

Ein Nachwort des Autors rundet dieses Bilderbuch, dem sicher auch größere Kinder noch etwas abgewinnen können, ab. Darin erfährt der Leser, dass dies keine konstruierte Geschichte ist, sondern konkret vom 1970 in Baden-Württemberg geborenen Grafiker, Illustrator und Trickfilmzeichner Uwe Saegner erlebt wurde.

Ein großes Dankeschön an den Hospiz-Verlag, der dieses Bilderbuch unserer Kindertrauergruppe geschenkt hat! Es wird uns sicher in manch schwieriger Situation weiterhelfen.
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am 30. August 2013
Man ist das Buch am Anfang düster, aber dann wird es zum Glück. Wir sind ein Bestattungsunternehmen und haben dieses Buch extra für eine Angehörige gekauft, die ihren Mann verloren hat und ein kleines Kind hat.
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am 4. Februar 2012
An einer pädagogischen Fortbildung mit dem Thema: "Umgang mit Krisen, Trauer und Tod" wurden verschiedene Bücher auf die Einsetzbarkeit in der Schule durchgesehen und analysiert. Meine Gruppe beschäftigte sich mit diesem Buch "Papa wo bist du?"
Alle in der Gruppe Beteiligten kamen über ein, dass die Farbgebung der Zeichnungen zu Beginn des Buches sehr dunkel und im Zusammenhang mit dem Thema Tod eventuell etwas beängstigend wirken können. Augenscheinlich drücken sie die Trauer des Hinterbliebenen aus, doch frage ich mich, ob dies ein Kind genauso verstehen kann, wie ein Erwachsener, der Trauer kennt und schon überwunden hat.
Da keiner von uns dieses Buch schon eingesetzt hatte, können wir keine Erfahrungen darüber berichten. Wie die Darstellungen und deren Farbigkeit sich auf Kinderaugen auswirken, können wir also nicht sagen, aber für mich als Erwachsene, wirkten die Bilder einfach zu bedrückend. Ich würde daher auf ein anderes Werk zurück greifen.
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am 22. April 2014
also ich fand das buch sehr düster und es vermittelt dem kind das es mit dem Tod des Vaters alleine klar kommen muss. als ob er jetzt alleine in der Welt währe ohne seinen Mama mit der man ja reden kann.
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am 15. Oktober 2015
Sowohl Text, als auch Illustrationen gefallen mir sehr gut. Ich habe das Buch im Rahmen einer Analyse für die Uni gekauft und finde den Aufbau, die Gestaltung und das Layout sehr gut. Die große, fette Schrift ist nicht ganz passend in meinen Augen. Für ein Kind ist sie jedoch leicht leserlich. Die Bilder kommen auch gut ohne Text aus, es gibt viel zu entdecken.
Während in einer anderen Rezension bemängelt wurde, dass das Buch zu beginn recht duster ist, finde ich, dass dies gerade den Charme ausmacht. Und ob man seinem Kind die Verarbeitung zutraut oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Ich finde es nicht zu anspruchsvoll und ein gemeinsames angucken und lesen beantwortet bestimmt auch direkt mögliche Fragen.
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