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am 1. Juli 2009
Ein großartiges Buch für Fußball-Romantiker, ein Zustandsbericht des britischen Fußballs, der den Autor Collin Irwin nicht nur auf den legenddären Kop in Liverpool oder auf die Touristentribüne in Chelsea führt, sondern auch zu den gleichermaßen unbekannten wie spannenden Vereinen in den Tiefen des britischen Profifußballs. Dabei ist Irwin immer witzig, warmherzig und auf den Punkt. Ob in Wrexham, Colchester oder mit Airdrie United in Dundee. Immer gerlingt es ihm mit wenigen Strichen die Kultur und seiner Fans zu zeichnen.
Wenig überraschend ist das Buch genau dann am Unterhaltsamsten, wenn er von den Treuensten der Treuen der sogenannten kleinen Vereine berichtet, zum Beispiel von leideschaftlichen Typen wie Phil Fox, der für jedes Spiel von Greenock Morton eine knapp 1600 Kilometer lange Reise von seinem Heimatort in Essex hinter sich bringen muss.
Kurzum: Ein Riesenlesespaß nicht nur für Inselfreunde, ein großes Glück für jeden Fußballfan.
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am 23. Juli 2008
Anders als die bisher bei Trolsen veröffentlichten Bücher über den englischen Fußball ist dieses Buch von einem Profi-Autor geschrieben: Colin Irwin ist in England bekannt als Verfasser amüsanter Reiseberichte und natürlich als Musikjournalist.
Trotzdem - oder gerade deshalb - sollte man dieses Buch nicht von vornherein als zu wenig authentisch verwerfen. Es gibt Journalisten, die den Fußball zuerst und vor allem als Fan sehen, und Irwin ist einer davon.
Der Leser erfährt wenig über die Mannschaften der Premiership, der englischen ersten Division: Irwin, so scheint es, ist des Plastikfußballs, der überteuerten Unterhaltung für eine wohlhabende Mittelschicht überdrüssig, zu der der Fußball in dieser Klasse verkommen ist. Sein Herz schlägt bei den und für die kleinen Vereine: für Brentford, wo er seine Reise quer durch Großbritannien beginnt, für Swindon und die ewigen Verlierervereine der Midlands, für den FC United of Manchester, für Wick Academy (den vielleicht nördlichsten größeren Verein Britanniens) und schließlich wieder für Brentford, wo seine Rundfahrt ihr beeindruckendes Ende findet. Überall hört er genau hin, berichtet den Lesern von den Ursprüngen der Fangesänge, die durch die von ihm besuchten Stadien schallen, und nimmt dann den Leser an die Hand: Von den Gesängen geht es zur Geschichte des besuchten Vereins und seinen Eigenarten, und immer wieder macht Irwin seine Sichtweise deutlich: Das Wichtigste am professionellen Fußball sind nicht teure Spieler, sind nicht die Logen und Business Seats, sind nicht die jährlich wechselnden Trikots oder die glamouröse Fernsehberichterstattung, die jeden Furz im Umfeld eines Fußballspiels für berichtenswert hält - das Wichtigste sind die Fans.
Irwin schreibt witzig und locker, aber immer mit einer zwischen den Zeilen durchklingenden Liebe zu seinem Sport, dem Zuschauersport Fußball.
Und so grüßt Irwin denn auch in seinen Danksagungen zu diesem Werk "jeden, der sich an einem eiskalten Abend im Februar aus dem Haus begibt, um sich für die Jungs auf dem Rasen die Lunge aus dem Hals zu singen".
"Sing When You`re Winning" - ein Buch, das dem modernen Profifußball fröhlich in die Beine grätscht.
Aus Gründen der Bescheidenheit - wir sind Verleger dieses Buches - nur 4 von 5 Sternen. Aber 5 hätte es eigentlich verdient.
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am 23. Oktober 2008
Ich bin durch die Zeitschrift 11 Freunde auf dieses Buch aufmerksam geworden. In einer Ausgabe wurden die ersten Seiten sozusagen als Leseprobe veröffentlicht. Allein von diesem Auszug war ich restlos begeistert und habe mir am nächsten Tag das Buch bestellt. Diese Begeisterung rührte daher, weil ich den Fussball und die Fans auf der Insel sehr mag.
Jemand der diesen Fussball hasst und die Fans nicht sonderlich mag, wird von diesem Buch wohl nicht so begeistert sein. Für jeden anderen Fan, ist dieses Buch (und Fever Pitch!) ein abolutes Muss.

Über den Inhalt ist hier schon genug gesagt worden. Mir hat die Sprache sehr gefallen, da hat man sofort gesehen, dass das Buch von einem Fussballfan kommt. Wer der englischen Sprache mächtig ist, sollte es natürlich auf Englisch lesen. Die Übersetzung, die ja oft bei solchen Büchern mit Songtexten und Slang schwierig ist, finde ich sehr gelungen.

Das Buch kommt mit sehr viel Witz daher, mit verrückten und unglaublichen Geschichten. Viele Geschichten sind unheimlich aktuell, wie z.B. die Kritik an den Besitzern der großen aber auch kleinen Klubs in England. Es werden aber auch Geschichten erzählt, in denen die sogenannten Mäzen Clubs aus dem Dreck ziehen und das versuchen umzusetzen, was sich die eingefleischten Fans wünschen.

Ganz leichte Kritik gibt es nur für die 2-3 mal zu langen Passagen über die Herkunft mancher Gesänge, das war für mich etwas zu historisch und hatte mit Fussball nix zu tun. Der Titel des Buchs finde ich etwas unglücklich gewählt. "Sing when you're winning" hat bei mir eine sehr negative Wirkung.

Dadurch bekommt das Buch von mir 4,9 Sterne, also 5 aufgerundet.
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am 20. Oktober 2009
also: ich stimme allen bisherigen Rezensenten zu, ein informatives, unterhaltsames und bisweilen sentimentales Buch, gerade für Freunde des englischen Fußballs. Aber zum Teil sind Hämmer bei der Übersetzung ins Deutsche passiert, da sträuben sich einem die Nackenhaare. Da wird ein ums andere Mal schlicht grottenfalsch übersetzt, sodass es auf deutsch z.T. gar keinen Sinn mehr ergibt. Und: "sich erinnern" ist ein reflexives Verb, transitiv ist hier einfach nur sehr falsch!
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