Kundenrezensionen


10 Rezensionen
5 Sterne:
 (3)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lebenslang Millwall: Lustig. Authentisch. Erschreckend. Wahr.
England hat glorreiche Fußballvereine: Manchester United, Chelsea, Arsenal, Liverpool und viele andere.
Und England hat Millwall.
Wie kein zweiter Verein auf der Insel steht Millwall für Fußball als harte Arbeit, als Freizeitvergnügen des kleinen Mannes. Millwall ist „working class“: Ein Verein, dessen Fans kein Problem mit...
Veröffentlicht am 2. November 2007 von Henning Trolsen

versus
3.0 von 5 Sternen Schöne Geschichten aber nicht so spektakulär wie ich es erwartet habe
Das Buch enthält viele kleine Anekdoten aus dem Ligaalltag in den unteren englischen Ligen. Jedoch habe ich spannenderes erwartet, man sollte hier keine großen Skandale oder Berichte von riesigen Hauereien erwarten. Es sind kleine Geschichten die oft auch zum schmunzeln anregen und denen sich der geneigte Fußballfan sicherlich auch das ein oder andere mal...
Vor 17 Monaten von Ricardo Writte veröffentlicht


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

3.0 von 5 Sternen Schöne Geschichten aber nicht so spektakulär wie ich es erwartet habe, 22. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Millwall For Life: Lebenslang Millwall (Broschiert)
Das Buch enthält viele kleine Anekdoten aus dem Ligaalltag in den unteren englischen Ligen. Jedoch habe ich spannenderes erwartet, man sollte hier keine großen Skandale oder Berichte von riesigen Hauereien erwarten. Es sind kleine Geschichten die oft auch zum schmunzeln anregen und denen sich der geneigte Fußballfan sicherlich auch das ein oder andere mal selber wieder finden wird.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3.0 von 5 Sternen Buch, 24. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Millwall For Life: Lebenslang Millwall (Broschiert)
Lese gerne Bücher über solche Sachen. Dieses Buch ist jedoch nur eine Reihung von Vorfällen. Kommt nicht an die Boys from Mercy heran.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lebenslang Millwall: Lustig. Authentisch. Erschreckend. Wahr., 2. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Millwall For Life: Lebenslang Millwall (Broschiert)
England hat glorreiche Fußballvereine: Manchester United, Chelsea, Arsenal, Liverpool und viele andere.
Und England hat Millwall.
Wie kein zweiter Verein auf der Insel steht Millwall für Fußball als harte Arbeit, als Freizeitvergnügen des kleinen Mannes. Millwall ist „working class“: Ein Verein, dessen Fans kein Problem mit einer Niederlage haben, wenn nur gekämpft wurde.
Barrie Stradling ist seit knapp vierzig Jahren Millwall-Fan. Er hat alles gesehen: Die guten Zeiten mit seinem Klub (viel zu selten!) und die schlechten (viel zu oft!). Warum also jetzt noch etwas daran ändern?
Barrie lässt den Leser teilhaben an den tausend kleinen Geschichten, die jeder Fußballfan und Auswärtsfahrer so oder ganz ähnlich selbst schon erlebt hat.
Lustig. Authentisch. Erschreckend. Wahr.
Denn wie heißt es doch? „Millwall For Life“ - die ersten vierzig Jahre sind die schlimmsten...

Wir vom Verlag wollen ehrlich sein: Dies ist kein Buch über Hooligans - was viele Leute erwarten würden, wenn sie "Millwall" hören (auch wenn es natürlich doch hier und da mal knallt; das bleibt bei Millwall ja gar nicht aus...). Aber sicher haben auch Freunde der 3. Halbzeit Gefallen an den unzähligen kleinen Schoten und Geschichten, die jeder Fußballfan (also jeder ernstzunehmende Fan, nicht die Trottel, die vor der Flimmerkiste die Sportschau gucken und sich deswegen schon als Fan verstehen) so oder ganz ähnlich kennt.
Uns hat die Übersetzung Spaß gemacht, und nicht selten schallte herzliches Gelächter durch unsere Verlagsräume. Auch Euch, den Lesern, wünschen wir viel Spaß mit "Millwall For Life"!

Es wurden nur 4 von 5 Sternen vergeben, weil Eigenlob stinkt. Ihr habt sicher Verständnis.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen buch, 19. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Millwall For Life: Lebenslang Millwall (Broschiert)
das buch hat sich mein mann zum geburtstag gewünscht und ich war zu faul durch die geschäfte zu toben. so einfach...

:-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


13 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Mythos wird aus der Perspektive eines FCC-Fans besichtigt, 9. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Millwall For Life: Lebenslang Millwall (Broschiert)
Zunächst einmal: Es ist ein wild zusammengeschustertes Buch, ein Flickenteppich erster Güte, heterogen, unorganisiert, redundant, ohne einen anderen roten Faden als die Liebe zu Millwall. Dazu die lieblose Aufmachung, der billige Satz, die unglaublich vielen Druckfehler und die zuweilen unerträglich banale Sprache und Argumentationslinie, denn Stradling verwechselt in seiner derb-platten Diktion allzu häufig eine antithetisch-ironische Schreibweise mit einer schablonenhaft-witzigen Working-Class-Primitivität, aus der uns nur sein Humor und seine herrliche Leck-mich-am-Arsch-Ich-bin-Millwall-Einstellung rettet. Man möchte glauben, das alles mache es zu einer Fehlleistung großen Ranges und doch hat es im Gegenteil das Zeug dazu, die Bibel der wirklichen und wahren Fußballfans zu werden. Im Grunde präsentiert sich das Buch wie der darin beschriebene Verein: Ein heilloses Chaos, das nur übersteht, wer die Liebe zu seinem Verein bedingungslos im Herzen (und in den Fäusten) trägt. Ein (Ab)gesang auf die klassische Fankultur und ein Denkmal des Guten, Wahren und Schönen, wie wir Fußballfans es verstehen.

Erst im vierten Kapitel ('Meine Entschuldigung, jedenfalls') erhält der Leser Nachricht von der Motivation des Verfassers, überhaupt dieses Buch zu schreiben. Es ist, man hat es sich fast denken können, eine Folge der Lektüre von 'Fever Pitch' des Nick Hornby, eines weltweit zum Verkaufsschlager avancierten Fußballfanbuches, weil jener brave und biedere Bestseller massenkompatibel und jugendfrei dem englischen und internationalen Publikum zugemutet werden konnte. Mir der Wirklichkeit auf Englands Plätzen und Stehrängen hat das nach Ansicht Stradlings nur wenig zu tun. Und so meint er zur zentralen Szene: 'In Fever Pitch gibt es eine Szene, wo Arsenal in einem Entscheidungsspiel in der alten ersten Division an der Anfield Road antritt. Ich erinnere mich: Ich saß damals vor dem Fernseher. So wie Nick Hornby. Aber ich bin kein Arsenal-Fan. Würde Millwall um irgendeinen Titel in irgendeiner Spielklasse antreten ' dann würde ich zu Fuß dort hingehen und für das Ticket jeden aufgerufenen Preis zahlen.' Ein Buch über Auswärtsfahrten hat es also in bewusstem Gegensatz zu Hornby werden sollen und unter den Fingern wuchs es sich aus zu einem Kaleidoskop englischer Fankultur an der Basis, den beinahe täglichen Wahnsinn einer Fußballfanexistenz focusierend.

Der Fußballfan und Autor Stradling selbst bleibt im ganzen Buch von nebulöser Gestalt, nicht greifbar, verortbar ' ein Charakter ohne Profil, weil uns Lesern schlicht und einfach vorsätzlich (?) die entsprechenden Informationen vorenthalten werden. Aufgewachsen in Stepney, im East End von London, wird der junge Mann inmitten eigentlichen West-Ham-Kernlandes zum Millwall-Fan sozialisiert, aber wo er genau wohnt und was er arbeitet und wie seine Familienangelegenheiten stehen, erfährt man gar nicht oder nur andeutungsweise. Nur Stück für Stück und nachdem man das ganze Buch gelesen hat, kann man sich das kleine Puzzle zusammensetzen, nach dem der Schreiber ein nicht gerade schlanker 100-Kilo-Mann mit Karateausbildung und Schwarzem Gürtel ist, der eine Frau hat, viele Freunde (die übrigens alle typisch englische Namen tragen und gleichfalls austauschbar und einander zum Verwechseln ähnlich sind), kein Auto; ein bodenständiger Typ mit schlichten Ansichten über den Fußball und das Leben überhaupt. Oft heißt es 'wir machten', oder die 'Jungs haben' oder einfach 'Millwall kam' und das 'Ich' verschwindet aus der Erzählung, so dass man bis zum Schluss nicht genau weiß, inwieweit der Autor als typischer Fan seines Vereins selbst in diverse Auseinandersetzungen mit gegnerischen Fans oder der Polizei verstrickt war. Er selbst spricht zwar davon, dass er nur aus Verteidgungsgründen kämpfe und nur einmal in wirkliche Schwierigkeiten geraten sei, allerdings sprechen viele beschriebene Szenen und Konstellationen zwischen den Zeilen eine ganz andere Sprache. Wenn Stradling auch nicht unbedingt zu den ganz bösen Jungs, die nur auf Randale und Gewalt aus sind (Kategorie C bei uns), gehörte, zählte er ganz sicher in den enormen Graubereich jener, die je nach Situation und Stimmung heftig mittaten (Kategorie B bei uns) und sich so einbrachten, dass kein Auge trocken blieb. Die seltsame Unbestimmtheit und Vagheit in dieser Richtung hängt ganz sicher mit sicherheitstechnischen Erwägungen und einer Vorbeugung nachträglicher Strafverfolgung zusammen.

Die im Titel des Eingangskapitels 'I was born Under The Cold Blow Lane' mythologisierte Millwallrekrutierung entzaubert der Autor nur wenig später reichlich proletarisch und macht uns dann mit seinen philosophisch motivierten Prinzipien bekannt: '1. Glaube nicht daran, dass Millwall jemals längerfristigen sportlichen Erfolg haben wird. ['] 2. Unterstütze die Mannschaft lautstark und mit aller Kraft, was immer auch passiert.' So lapidar lässt sich das wirklich ausdrücken, wenn man in England nicht zu den großen Vier gehört oder in Deutschland Bayern München heißt. Dieses Credo sollte für alle Fans aller Vereine in der Welt gelten, wobei freilich der totalen Erfolglosigkeit eines Milwall die einstigen Meriten etwa des FCC vorzuziehen wären.

Wer etwas über den wahren Charakter des klassischen Millwall-Fans erfahren und die berühmt-berüchtigte Atmosphäre ihres Stadions erhaschen will, wird im ersten großen Kapitel 'Trautes Heim, Glück allein 1. Das Old Den' fündig und reichlich entlohnt. 27 Jahre lang dauerte die persönliche Beziehung des schreibenden Millwall-Fans zu seinem Stadion, dem für jeglichen Gegner furchteinfößenden Old Den. Er beschreibt präzise die triste und eher traurige Architektur, deren Stehränge im Zusammenhang mit einer beinahe kompletten Überdachung der ebenfalls beinahe zusammenhängenden Blöcke und der fanatischen a-sozialen Anhängerschaft eben jenes unverwechselbare Fluidum schuf, aus dem ein ganzer Mythos geboren wurde. Der alte Tempel von Millwall galt wohl zu Lebzeiten eingestandenermaßen als lautestes Stadion der Liga, nur gefolgt oder gar übertroffen vom Ninian Park. Da war alles primitiv, ohne Glanz und Glamour; alles baufällig, alt und verschmutzt; vom Service heutiger Tage keine Spur. Aber auch keine Zuschauertrennung, Alkohol in Strömen, nur wenige Sitzplätze, Leute, die während des Spiels durch Zeitungen auf die Ränge pinkeln, keine vernünftigen Fanshops. In der Halbzeit wechselten ganze Fanscharen die Stadionseite, um weiterhin ihre Mannschaft auf sich zuspielen zu sehen. Was Stradling höflich und zurückhaltend mit 'Wir hatten ein paar höchst ungastliche Heimrituale' (S.21) umschreibt und hernach genauer ausführt, bedeutete eigentlich nichts weiter, als dass man als Gästefan entweder vor dem Spiel, währenddessen oder danach fürchterlich aufs Maul kriegte oder am Besten entweder incognito und also unerkannt oder noch besser gleich dem Den fernblieb. 'Die kompakte Natur des Grounds, die Nähe zum Spielfeld und feindselige, aggressive Heimfans machten den Aufenthalt für jeden Gästefan- und spieler zu einer unangenehmen Erfahrung.' (S. 19) Die Palette reichte von normalen Schlägerein über Verbrennen gegnerischer Fanutensilien, die auch gerne zum Blutaufwischen genutzt wurden, bis hin zu Platzstürmen und gar zur Erstürmung der Gästetribüne. Man war auch nicht faul und sich nicht zu schade, in Richtung eines der großen Londoner Bahnhöfe gen Osten zu fahren, um sich dort mit den Fans anderer Vereine der Hauptstadt zu schlagen, wenn in oder um Old Den nichts Zufriedenstellendes in dieser Hinsicht gelaufen war. Um so erfrischender liest man dann im Folgeabschnitt 'Trautes Heim, Glück allein 2. Das New Den' vom Umzug ins New Den und den damit verbundenen Umstellungen, der architektonischen Allerweltskost mit den Sicherheitsauflagen moderner Zeit, von den zunächst auch zu erkennenden Stimmungseinbußen ' aber all dies tut der Autor, ohne in nostalgisches Schwärmen zu geraten. Stundenlanges Stehen, eingeschränkte Sicht, Drängelgitter, Traversen, Wellenbrecher, uneben abfallendes Gelände, glitschige hartkantige Stufen, kaputte Terassen Einlassdrehkreuze, enge Gänge ' die Freuden der Stehränge kann nur der blinde und taube Nostalgiker ohne Hirn und Herz wirklich unbefangen preisen. 'Man verstehe mich nicht falsch: Ich liebte unser altes Stadion leidenschaftlich, so sehr vermutlich wie jeder Löwe, und wollte es um alles in der Welt nicht aufgeben ' aber unser neues Stadion ist schlicht und einfach besser '' (S.62) Eine solche Haltung sei allen Sportfeldpuristen mit riesigen Lettern ins Stammbuch geschrieben. Aller Anfang ist nach jedem Umzug schwer, aber man kann sich auch an das Neue gewöhnen, denn letztlich ist der Ground Nebensache, wenn nur der eigene Verein da spielt. 'Die Wahrheit ist schlicht: Mir ist das Stadion eigentlich ziemlich egal, solange es Millwall ist, das darin spielt.' (S.63) Und allzuviel hat sich ja auch im Umfeld nicht geändert, die beigegebenen Bilder von der Umgebung und den Zufahrtsstraßen lassen den bürgerichen Betrachter schaudern angesichts der Spuren von Verfall und Elend. 'Davon abgesehen, und wie bei den meisten innerstädtischen Vereinen, ist der Charakter des typischen Millwall-Fans schlicht ein Spiegelbild seiner Umgebung. Ich bin, persönlich gesprochen, wirklich glücklich darüber, dass man bei uns immer noch das Kind beim Namen nennt, und man darf davon ausgehen, dass die Leute, die den Fußball und seine Fans in die Hände der Yuppies überführen wollen, bei uns sicher jede Menge Arbeit haben werden. Fußballstadien und harter Kern der meisten Vereine finden sich immer noch meist in den weniger begüterten Gegenden der Städte. Ist also der Trend, neue Stadien an der Peripherie der Stadt, in den Randbezirken zu bauen, ein Versuch, den innerstädtischen Einfluss zu schmälern? ' (S.56)

Das mir liebste Kapitel des ganzen Buches trägt die Überschrift 'Zeit für Karaoke' und demonstriert eindrucksvoll die hohe Kunst des Schmähens, der Pöbeleien, Demütigungen und Beleidigungen der gegnerischen Fans, welche die Millwallanhänger in jahrzehntlanger Übung zu kristallener Vollkommenheit entwickelt haben. Ihre unendlich sich fortspinnende Kreativität, wenn es darum geht, die Spieler und Anhänger der Gastmannschaft geplant oder spontan psychologisch (und später zuweilen auch physiologisch) zu demontieren, mutet nahezu schon legendär an, ist aber ein Signum des insularen Fußballs überhaupt und lässt sich in dieser Art und Weise in der politisch allzu korrekten Bundesrepublik Deutschland nur sehr selten bis gar nicht mehr finden. Da gibt es keine einfallslosen Sprechchöre und Lieder, wie sie unsere Ultras unverändert und der Situation auf dem Platz und auf den Rängen unangepasst in Endlosschleife vor sich hin trällern, wie die Ultras ja überhaupt in England keinen Fuß auf den Boden kriegen, was ich irgendwie dennoch eher sympathisch finde, weil es einiges über die Leidenschaft und den Charakter der Briten aussagt. Verbalarlarm gilt bei Millwall für jeden Gegner und nichts ist dazu beser geeignet, als uralte Vorurteile und Pauschalisierungen lautstark zu bekräftigen: So sind die Leute im Norden eben beschränkt, auf dem Land ficken sie Schafe und jeder süße Blonde ist eine Schwuchtel. Keine menschliche Besonderheit, die man nicht zu nutzen verstünde ' zu klein, zu fett, zu hässlich, zu glatzköpfig, zu behaart, zu doof, zu große Nase etc.pp. Das alles lässt sich trefflich ausschlachten und persönlich ummünzen, sei es auf den Schiedsrichter, die Ordner, Spieler oder jeweiligen Fans. Nebe dem Standardrepertoire ist hier in der konkreten Situation Schöpfergeist und unbefangenes Rausbrüllen gefragt. Tabus gelten hier nicht und da wird dem Gegner schon mal dessen jüngst verstorbener einstiger Starspieler lauthals geschmäht, soziale Anspielungen gehören in einer stark differenzierten Gesellschaft natürlich auch dazu, immer wieder auch sexuelle, die nicht davor zurückscheuen, die Gattin des jeweiligen Vereinspräsidenten hinsichtlich ihrer geschlechtlichen Präferenzen bloßzustellen. Die anderen sind immer provinziell, zu wenig, hässlich, arm, schwul, Sodomisten, Wichser, Kinderschänder, Pantoffelhelden, Männer, die ihre Frauen schlagen oder von denen geschlagen werden, debile Schwachköpfe, Braunlippen, Nazis, Kommunisten, Christen, Penner, Arschlöcher, Perverse, Obdachlose, Asoziale, Asylanten, Nigger, Albinos, Krüppel, Schwanzlutscher. Schwanzvergleiche und Prügelandrohungen runden das Bild ab, das den meisten unserer modernen Zeiss-Fans wohl nicht mehr opportun erscheinen mag. Aber der Autor selbst hat lediglich in einem eigenen Kapitel der Liverpooler Opfer von Hillsborough gedacht und die dummen Pöbeleien einiger Millwallfans dazu verurteilt. Ansonsten aber gehört genau das zum Fußball wie das Salz aufs Frühstücksei, denn Fakt ist, dass genau jene Schöpferkraft auf den Rängen in Sachen Verbalinjurien die Brisanz der Spiele ausmacht und zum Anheizen der Stimmung ausnehmend gut geeignet ist. Dazu gehören auch Utensilien, die den Gegner veralbern und man muss sich beim Fußball nicht über jede Banane oder jeden Affenlaut künstlich aufregen und einen politisch-ideologischen Staatsaffront daraus machen. Und wenn es nicht gerade ein zischendes und Gasaustritt imitierendes Geräusch ist, wie man es den Tottenhamfans gerne zukommen lässt, ist die Grenze des Erlaubten und Erlaubbaren relativ weitgesteckt, denn das Stadion ist kein rechtsfreier Raum, aber doch die letzte Bastion archaischen und unreflektierten Kriegsgeschreis, das, um der eigenen Angst Herr zu werden, dem Gegner aus vollen Kehlen an den Kopf wirft, was nur so geht und menschenmöglich wie daher nur allzu menschlich ist. Wer die Kunst des Pöbelns und Schmähens beherrscht, hat schneller einen Hexenkessel im heimischen Ground und auch auswärts, als wenn alle Ultras der Welt alle möglichen Lieder singen, die lediglich den eigenen Verein supporten und auf die moralische Niedermachung des Gegners durch Wort gewordenes Unrecht verzichten. Wo man auf den Tribünen mit Worten psychische Gewalt ausübt, bleibt wenig Kraft mehr für physische Gewalt nach dem Spiel.

Das Kernthema Millwall und Gewalt, Hooliganismus in Englands Stadien, arbeitet das Kapitel 'Indianer auf den Hügeln' ab, wobei die Gewaltspanner richtigerweise zu kurz kommen, denn Stradling geht in seiner unnachahmlichen ironisch-sarakastischen Art eher auf die äußeren Umstände als die konkreten Kampfhandlungen ein. Besonders eindrucksvoll gelingt ihm aber die Charakterisierung dessen, was er als die Kategorie 'feindseliges Stadion' (S.147) und als totalen Gegensatz zum Familienklub definiert. Neben Millwall ' das wissen wir aus den ersten Kapiteln ohnehin - gehören für ihn in London Chelsea und Westham dazu. 'Die meisten größeren Städte haben mindestens ein Team, bei dem es ungemütlich zugeht: Birmingham City, Leicester City, Wolves, Stoke City, die beiden Manchesters, Leeds United, Bristol City, Newcastle und Middlesbrough sind nur einige, die einem da so einfallen.' (S.147f.) Der FC Carl Zeiss Jena ist sicher kein Familienklub wie etwa Fürth, aber leider gehört ja auch das Ernst-Abbe-Sportfeld nicht unbedingt in die Kategorie der bösen Ränge - da muss man im Osten schon nach Dresden oder im Westen nach Essen reisen, es sei denn, es ist Derbyzeit. Was Millwall zusätzlich auswärts noch so an Restriktionen durch die Polizei und die örtlichen Behörden erdulden musste und muss, kann man hier des Weiteren nachlesen und ein weiteres mal erhält man Gelegenheit mit dem Autor nachzusinnen, inwieweit der Ruf von Millwall doch eher ein Produkt der Massenmedien und populistischer Politiker ist, als dass er der allumfassenden Realität gerecht wird. Stradling verharmlost hier nichts, wie er im ganzen Buch keinen Zweifel daran lässt, dass es sich bei vielen seiner Glaubensgenossen um total abgedrehte und kaputte Typen handelt, deren Aggressionen, Kampf- und Streitlust mit der hiermit einhergehenden Zerstörungswut schon pathologische Züge annehmen und die in der Welt der Fußballfans durchaus ihre zweifelhafte einzigartige Rolle spielen. Dennoch, und hier hat er sicherlich Recht, verweist der Verfasser auf die zahlreichen Untaten der Fans anderer Vereine, die eben nicht derart wie bei Millwall in der Öffentlichkeit breitgetreten und offiziell verurteilt werden. Zwischen sarkastisch eingeräumter Verschwörungstheorie aus Millwallfanperspektive und staatstragender Mediendarstellung dürfte die reine und lautere Wahrheit sicher wie immer in der Mitte liegen. Ein bezeichnender Auszug, auch für den lakonischen Humor des Autors: 'Stoke City: Wir werden immer äußerst herzlich empfangen bei Stoke. Mein erster Besuch im Jahre 1993 war ein 2:1-Sieg, gleich am ersten Spieltag der Saison. Ich war mir Simon im Sonderzug unterwegs. Vor dem Bahnhof fing uns die Polizei ab und fragte quasi obligatorisch, ob wir eine Eskorte wünschten; Stoke City hätte einige Härtefälle im Anhang. Wir bedankten uns höflich und erklärten, wir hätten unsere eigenen Härtefälle dabei.' (S.149f.)

Extrem informativ und spannend ist das Kapitel 'Runter von meiner Schwester', das ausführlich die Londoner Fußballverhältnisse beschreibt und alle Mannschaften und Grounds, mit denen Millwall innerhalb der engeren und weiteren Hauptstadtgrenzen zu tun hatte, detailliert aus Gästesicht schildert. Anlässlich eines Spiels gegen Charlton begibt sich meine absolute Lieblingsstelle im ganzen Buch: 'In der Aufwärmphase vor diesem Spiel trug sich der folgende, herzerwärmende Moment zu: Kim Grant, der später zu Millwall kommen sollte, lief recht nahe an unserer Tribüne vorbei. Eine Stimme aus der Menge: 'Meine Schwester heißt auch Kim!' Kim lächelt. 'Ja, sie ist genau so eine verschissene Fotze wie du!' Kim lächelte nicht mehr.' (S.214) Stellen wie diese gibt es überall in dem Buch und man schnappt oft vor Lachen nach Luft wie ein Fisch am Ufer des Flusses, der den Osten und den Südosten Londons trennt. Überhaupt ist das Buch in Inhalt wie Stil politisch erfrischend inkorrekt und ich könnte mir denken, dass der Zensor oder ein kluger Verleger hier schon die größten Härten herausgeschnitten hat. Da wird nicht der Schöngeist bedient, sondern die Dinge werden beim Namen genannt ' nicht nur die Schlachten und Kämpfe, sondern vor allem die jeweiligen Kommunikationssituationen samt Vokabular der Gosse und des schlimmsten weißen Abschaums, der je in Londons Osten bzw. Südosten hauste. Ironisch immer wieder gebrochen, doch mehr als eindeutig und kernig kann man sich dieses Idioms und dieser Schreibe kaum entziehen, selbst wenn man auf der Tribüne einen eher weniger pöbelhaften und beleidigenden Stil pflegt.

Natürlich hat das Buch auch seine schwachen Momente und die gar nicht mal so knapp. Da schüttelt man als Fan eines ostdeutschen Vereins mit gleichfalls langer Tradition nur den Kopf und wundert sich über die Belanglosigkeiten und banalen Dinge, die der Autor der Niederschrift für würdig erachtet. Da wird etwa im Kapitel 'Die großen Eisenbahnstrecken der Welt' der Zugfahrten zu diversen Auswärtsspielen gedacht ' man erfährt von Verspätungen und langen Fahrtzeiten, von kalten Abteilen ohne Licht und Zügen ohne Speisewagen, von Diskussionen mit dem Zugpersonal, von seltsamen Mitreisenden. Einen Jenafan können freilich solche Schilderungen nicht schrecken, England scheint, zumal aus Londoner Perspektive, geografisch-infrastrukturell gesehen eher klein gegenüber Deutschland, wo man ja nicht mal überall mit dem Zug hinkommt. Das Gleiche gilt für die im Kapitel Von ''Red Heat' bis 'Dschungelbuch'' beschriebenen Busreisen: Alkoholkonsum, Polizeieskorten ab der Autobahn, Staus, Unterhaltungsprogramm im Bus, Busse, die kaputt gehen, innerhalb des Stadions im Bus sitzen, bis der Regen aufhört, Busse, die durch Rotlichtviertel fahren ' also das sind wirklich keine Brüller und von so geringem Mitteilungswert, dass man sich willkürlich fragt, ob man nicht eher selbst schon verrückte Maßstäbe hat und die Darstellung den Normalbürger dennoch schocken würde!? Aber es geht ja weiter: im Kapitel 'Wieviel für das Bier?!' wird festgehalten, dass das Bier in der englischen Provinz wesentlich billiger ist als in London, in 'Der Scheibenwischer-Reparaturladen', wo es hauptsächlich um Auswärtstouren mit dem Auto geht, hält man für mitteilungswürdig, dass man unterwegs den Scheibenwischer einbüßte und der einzige Laden in der trostlosen angesteuerten Zielgegend ausgerechnet ' man höre und staune - ein Laden für Scheibenwischer gewesen sein soll. Da war ja selbst lustiger, als ein Freund des Protagonisten einem Parkplatzordner in Reading statt der geforderten drei Pfund anbot, ihm einen zu wichsen, was aber dankend und mit Beharrung auf Bargeld abgelehnt wurde. 'Der Mann mit den Plastiktüten' widmet sich seltsam gewandeten und überhaupt schrägen Figuren in anderer Städte Stadien, doch kann ich beim besten Willen an schäbig gekleideten Typen mit Plastiktüten, die Flaschen aufsammeln, nichts Besonderes finden, tut mir Leid, und auch nicht an Leuten mit Frack oder in der Verkleidung ihres Klubmaskottchens. Die in 'Erbsenpüree und Currysauce' geschilderten kulinarischen Schrecknisse (meistens geht es um Pasteten) vermögen auch nicht mehr als ein müdes Lächeln auf unsere Gesichter zu zaubern, wo bei uns nur wenige Kilometer reichen, um den verwöhnten zentralthüringer Gaumen ungeahnte Untaten zuzufügen und wer auswärts jeweils unweigerlich gezwungen ist, die eigenen Thüringer Bratwürste mit den so genannten Auswärtswürsten zu vergleichen, dem kann in masochistischer Selbstverleugnung ohnehin kaum ein Fan einer anderen Mannschaft etwas vormachen. In 'Ein Führer für Schaf-Freunde', 'Schiebermützen und Windhunde ' Hoch im Norden', 'Auf der Suche nach der verwunschenen Stadt' wird der Fahrten zu den ländlichen Vereinen Englands und von Wales und überhaupt an die Peripherie des Empire gedacht und die vielen merkwürdigen (für einen Londoner eben eher unwürdigen) Stadien ziehen am Leser vorüber und wie verwegen und kaputt die beschriebenen Grounds auch gewesen sein mögen, mit den uralten Sportstätten, Sportplätzen und Ackern in Grimma, Braunsbedra, Dessau, Auerbach oder Eilenburg kann sich das Millwall-Elend in Cambridge, Wrexham, Swindon oder Oxford nur schwerlich messen lassen. Man fährt in der vierten Liga die Saison dreimal nach Dresden, aber statt Dynamo heißen die Ziele FV Dresden-Nord, FV Dresden 06 Laubegast und Dresdner SC und man muss sich in der unmittelbaren Nachbarschaft mit einer Provinzposse wie Pößneck herumärgern. Da kann Millwall FC nicht mithalten, auch wenn man wie in 'Westwärts, im Möwenschiss-Bombardement' dargetan, in Plymouth auf der unüberdachten Stehtribüne der Gäste pausenlos von Möwen vollgeschissen wurde: 'Irritierend, dass diese Angriffe scheinbar nur auf die Gästetribüne geflogen werden. Vielleicht schmieren sie die Traversen vor Anpfiff mit Fischabfällen ein oder, noch weitaus hinterhältiger, die Möwen sind ferngelenkt?' (S.121) 'Ein schöner Tag für Fußball' lamentiert über die typisch britischen Wetterkapriolen; aber Regen und Wind, Hagel und Sturm, Schnee und Eis kennen auch wir Deutschen und besonders wir wärmeverwöhnten Jenenser auswärts zur Genüge. 'Großartige Ausflüge' widmet sich eher uninspiriert den Highlights des Fanlebens, den wenigen Siegen auf Gegners Platz und etwa einer Polizeiverarsche mittels traditionellen Liedguts in Liverpool. In die gleiche Kerbe schlägt 'Das kann man sich nicht ausdenken', wo angeblich besonders bizarre Away-Erlebnisse protokolliert werden. 'Hillsborough ' das hätte auch uns erwischen können' skizziert die Versäumnisse im englischen Fußball und das besondere Pech von Liverpool; 'Auf geht's, Jungs' ist eine Fallstudie zu einer Auswärtsfahrt nach Newcastle mit allem Drum und Dran, einschließlich des eindrucksvollen Erbrechens in die Küchenspüle der Gastgeberin.

Das Buch schließt mit dem Kapitel 'Wo warst du, als wir in Macclesfield spielten?!', was bei uns wohl 'Wo warst du in Neugersdorf?' lauten würde, und behandelt abschließend das bereits an mehreren Stellen besprochene Problem der so genannten 'Erfolgsfans', von Stradling auch abschätzig und voller verständnislosen Verachtung 'Möchtegern-Anhänger', 'Zuhausebleiber', 'Schönwettersupporter', Sesselpuper' und 'Ofen-Leute' genannt. Das beliebte und auch bei uns immer wieder innig und so heiß wie kontrovers diskutierte Thema entscheidet er brachial gegen eben jene Leute, die nur bei wichtigen und großen Spielen bei gutem Wetter im Stadion anzutreffen sind. Die Begründung ist so schlicht wie nachvollziehbar: 'Wenn man mich fragt: Entweder unterstützt man seinen Verein, oder man lässt es. Mit 'unterstützen' meine ich regelmäßiges Fahren, zu den Heim- und den Auswärtsspielen, so oft, wie es physisch und finanziell möglich ist ['] Egal, ob es regnet oder schneit, ob es weht oder stürmt, und unabhängig davon, wer der Gegner ist oder die Tabelle aussieht.' (S.277) Überhaupt gehören manche Statements in Stein gemeißelt in die Herzen und Hirne eines jeden Fußballfans: 'Mich interessiert es im Grunde einen Scheiß, gegen wen wir spielen. Denn ich komme wegen Millwall, und nicht wegen dem Gegner, gleichgültig, ob der nun Real oder Rochdale heißt.' (S.277)

Fazit: Ein krasses Buch für Fußballverrückte, dessen Schilderungen einmal mehr dartun, dass man die englischen Verhältnisse der 60er und 70er durchaus zuweilen mit denen der DDR-Oberliga noch in den 80ern vergleichen kann. Ein tolles Buch für Enthusiasten und die Erkenntnis, dass ein wenig mehr Millwall auch unserem FCC nicht schaden könnte. Hoffnung in dieser Hinsicht habe ich freilich keine. Nur ich persönlich fühle mich nach der Lektüre dieses Buches gestärkt und erfrischt und motiviert für die neue Saison in der neuen dritten Liga. Von Millwall lernen, heißt leiden lernen; aber auch und zuallererst seine Liebe zu seinem Verein zu leben, was auch immer sportlich wie vom Drumherum passieren möge. Millwall ist das fleischgewordene Symbol für eine fanatische Fußballvereinanhängerschaft ' seine positiven und seine negativen Auswüchse. Das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Wer Zivilisation, Kultur und Kommerz will, der wird keine Stimmung wie im Den erzeugen können; wer aber solche Fans wie die von Millwall hat, muss auch mit tickenden Zeitbomben rechnen. Das ist die Ambivalenz, die nicht zu überwinden ist ' ein schönes und tiefsinniges Sinnbild des Lebens selbst auch wieder.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herrlich amüsant, 17. Mai 2009
Von 
Sven Röhl "Walter" (Bad Bramstedt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Millwall For Life: Lebenslang Millwall (Broschiert)
Dieses Buch ist geschrieben von einem Millwall-Fan mit sehr viel Humor, den man als Fußballfan einer mittelmäßigen bis schlechten Mannschaft auch haben muß, und vielen Anekdoten zu Spielen und An-und Abreisen zu solchen.
Kein Hooligan Buch, sondern wirklich die Geschichten eines Fans mit allem was einem passiert auf solchen Fahrten. Ich mußte öfters laut loslachen bei seinen Ausführungen, da ich selber als Fussball-Fan ähnliche Erlebnisse hatte. Keine chronologische Berichterstattung, sondern eine kunterbunte Sammlung von Geschehnissen rund um die Spieltage, als wenn man sich mit jemanden Unterhält der einfach erzählt was schon alles einmal passiert ist.
Für jeden der schon mal beim Fussball war sehr empfehlenswert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen So sollte Fußball nicht sein, 3. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Millwall For Life: Lebenslang Millwall (Broschiert)
Die beigelegte Presse-Info preist das Buch als subversiv, lustig und nicht immer ganz korrekt. Kaum verwunderlich, geht es hier doch um Millwall FC. Ein Klub, der aufgrund seiner Anhängerschaft in England und auf dem Kontinent ein weithin respektierter Mythos ist. Stradling unterstreicht eindrucksvoll, dass dieser Mythos vor allem auf Fäusten aufgebaut ist. Der Autor sieht sich als echten Fan, dabei ist er nichts weiter als ein biederer Mitläufer. Und erst das macht wirklich Angst.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen aus dem Hause Trolsen..., 25. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Millwall For Life: Lebenslang Millwall (Broschiert)
....hatte ich bisher nur spitzenmäßiges in der Hand und entsprechendd groß
war die Freude über neuen Stoff.Die Enttäuschung kam dann umso schneller.
Das Buch ist eine Häufung von alltäglichen Erlebnissen eines Fußballanhängers
gespickt mit einer ständigen Überdosis Ironie.Während ich Vorgänger wie
"The Boys from the Mersey" innerhalb von Stunden verschlungen habe war diese Lektüre eher eine Qual.Für eine Aussenstehenden vieleicht ganz interessant,
einen jahrelangen Auswärtsfahrer werden Stories wie man sich z.B in den gegnerischen Mob verirrt oder einen Zug verpasst sicher nicht vom Hocker reissen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Great book, 19. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Millwall For Life: Lebenslang Millwall (Broschiert)
A great book about following a lousy team, mostly in the lower divisions. Real football for real people is what this piece of football passion it all about. Attending a premier leauge game today is often like visiting a library: No passion whatsoever due to high ticket prices that keeps the real fans out of the game. When you walk down Ilderton road from South Bermondsey station to The Den on matchday it's different even though it's 3rd division football. You can feel it in the air that this is not just about football, there's more to it that money can't buy. Barrie Stradling tells his story about his "lifesentence" as dedicated Millwall supporter, mostly in a humorous way. This is something Nick Hornby should read and all other football fans as well.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Muss man nicht haben, 28. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Millwall For Life: Lebenslang Millwall (Broschiert)
Geschrieben von einem Langweiler (für deutsche Verhältnisse würde man wohl "Kutte" sagen), ist das Buch eine einzige Enttäuschung. Wer Gewalt erwartet, wird nichts darüber lesen. Der Erzähler kennt auch niemanden aus den erlesenen Kreisen (umgekehrt genauso), und wer sich schonmal mit Millwall auseinandergesetzt hat, der wird hier doppelt enttäuscht. Selbst die Bilder sind nur Allerwelts-Schrott. Nicht mal die Blagen wollten es bis zum Schluss lesen.
Was um`s Den wirklich so abgeht, steht da nirgends drin - schade drum.
Das Geld kann man sich sparen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Millwall For Life: Lebenslang Millwall
Millwall For Life: Lebenslang Millwall von Barrie Stradling (Broschiert - 10. November 2007)
EUR 12,90
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen