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Rainer Brüderle - Jetzt rede ich!: Ein Gespräch mit Hugo Müller-Vogg
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TOP 50 REZENSENTam 15. April 2014
Für eine Biografie ist das Buch mit seinen 150 Seiten eigentlich zu kurz. Und es soll wohl auch keine sein. Was es stattdessen sein soll, verrät schon ein wenig der Buchtitel: "Jetzt rede ich". Es ist also aus meiner Sicht eher eine Nachlese des aus Sicht der FDP gescheiterten Bundestagswahlkampfes, bei dem ja Rainer Brüderle Spitzenkandidat seiner Partei war.

Die Wunden, die die Wahlniederlage geschlagen hat, sind bei Rainer Brüderle immer noch recht frisch - das merkt man schon. So sucht er im Buch vor allem nach mehr oder weniger einleuchtenden Erklärungen für die Niederlage - und nach Schuldigen. Ein solcher ist für ihn z.B. Ex-Parteichef Rösler, der ihm die Spitzenkanditatur quasi aufgedrängt hat. Oder auch die Kanzlerin, die in der schwarz-gelben Koalition alles, und natürlich auch ihn, überstrahlt hat. Und die sonstigen Umstände? Waren natürlich auch denkbar schlecht, so Brüderle. Was kann er schließlich dafür, dass die Wirtschaftslage so gut war. In einer Krise hätten die Menschen die Wirtschaftskompetenz der Liberalen "vielleicht höher eingeschätzt". Nun ja. Was ist mit selbst gemachten Fehlern? - Fehlanzeige im Buch.

Man könnte also das Buch als eine Selbstdarstellung oder besser als Selbstrechtfertigung eines (ehemaligen) Spitzenpolitikers abtun. Wenn da nicht das Kapitel: "von hinten erschossen: Sexismus-Skandal ohne Sexismus" wäre. Auch wenn es vom Titel her recht reißerisch klingt, ist es doch eine sachliche Rückschau auf die Sexismus-Debatte, die im Frühjahr 2013, aufgrund der "Begegnung" Brüderles mit der Stern-Journalistin Himmelreich durch Deutschland lief. Aus meiner Sicht kann man beide Seiten verstehen. Denn Brüderle bestätigt erstmal jede Zeile, die Frau Himmelreich über die Hotelbar-Begegnung geschrieben hat. Insofern hat sie erstmal nichts Falsches behauptet. Andererseits muss sie sich natürlich auch fragen lassen, warum sie auch danach recht vertraut mit ihm war und die ganze Sache erst nach einem halben Jahr aus ihrer Schublade hervor geholt hat - als er nämlich Spitzenkandidat der FDP wurde. Für mich persönlich ein interessantes Lehrstück in Bezug auf Jounalismus, dass nämlich bestimmte Geschichten für eine Veröffentlichung erst dann "groß genug" sind, wenn ein bestimmter Anlass eingetreten ist.

Fazit: Herr Brüderle hatte vielleicht Angst, dass seine Nachbetrachtungen zu seiner Spitzenkandidatur 2013, mit all den beschriebenen Umständen, in 1-2 Jahren keinen mehr interessieren. Aber vielleicht hätte er sich für sein Buch doch etwas mehr Zeit nehmen sollen. Denn dann wäre mehr Raum gewesen für Selbstreflexion, was der Glaubwürdigkeit seiner Aussagen gut getan hätte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Mai 2014
Nachdem ich mir gestern selbst ein Bild machen konnte von der Kraft, die Opel im GM-Konzern hat, und dem Einfallsreichtum dieser Firma in Rüsselsheim, kann ich nur, wie wohl jeder mit dieser Erfahrung, beeindruckt sein, wie sich der Bundeswirtschaftsminister jedenfalls in diesem Fall dem Rettungswahn entzogen hat, und seinem Verbleib im Kabinett, ohne Rettung. Das Buch ist dem sorgfältigen Leser, der die Worte beider Gesprächspartner auf die Goldwaage zu legen weiss, sehr zu empfehlen.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. April 2014
Der Titel macht neugierig. „Jetzt rede ich!“ hat etwas kämpferisches. Vielleicht habe ich deshalb mehr Sensation erwartet, aber ich bin auch so auf meine Kosten gekommen. Herr Brüderle zieht den Vorhang zurück und gibt seinen Lesern einen kleinen Einblick in das Machtzentrum der FDP im Wahljahr 2013, die persönlichen Angriffe auf seine Person im Wahlkampf und sein Scheitern als Spitzenkandidat. Als Gewinner ist es leicht sich der Öffentlichkeit zu stellen. Scheitert man und steht dazu, dann zeigt man Charakter. Deshalb fünf Sterne.
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15 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. April 2014
….gesagt hat er nichts.
Rainer Brüderele, der einstige Mundschenk von Frau Merkel, hat sich mit ihrem Lakai – Hugo Müller-Vogg - zusammen getan um die Öffentlichkeit mit einem nichtssagenden Büchlein zu beglücken. Dabei sind 150 luftige Seiten entstanden. Ein schlechter PR-Gag, der voller Inbrunst darauf hofft, dass das, was bisher über den Männerwitz, an jenem Abend im Maritim Hotel, von seinem Urheber Rainer Brüderle bisher nie angesprochen wurde, jetzt das Volk dazu verleitet, aus reiner Neugierde dieses Buch zu kaufen. Vorsicht! Wer immer noch wissen will was den FDP-Ruheständler dazu bewegt hat, eine junge Journalistin dumm anzubaggern, der kann sein Geld auch vor Brüderles Haustüre bei Mainz in den Rhein schmeißen. Denn dieses langweilige Büchlein, dem man nicht unbedingt 3-4 Stunden widmen muss um es komplett zu lesen, enthält nichts Neues über jenen karnevalistischen Vorfall. Innseiter-Geschwätz aus der Zentrale politischer Anämie und flüchtiges über das, worüber er nie zuvor Stellung genommen hat, sind zum Einschlafen langweilig. Herr Brüderle hat sich mit seinem Buch keinen Gefallen getan. Wen wundert‘s? Bei dem Verleger! Das muss doch mal gesagt werden.
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9 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. April 2014
In diesem Gesprächsband zieht Rainer Brüderle in 10 Kapiteln Bilanz über das Wahljahr 2013 als Spitzenkandidat der FDP. Er gibt Einblicke in das Innenleben eines Politikers, der innerhalb weniger Monate zugleich den Höhepunkt als auch die bittersten Momenten seiner politischen Laufbahn erlebte. Ein durchweg hochinteressantes Buch mit deutlichen Worten. Hier rechnet keiner ab, sondern nimmt bedacht Stellung zu Attacken politischer Gegner und Vorwürfen. Ich kann dieses Buch jedem politisch Interessierten empfehlen.
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