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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fünf Kriege gegen das Deutsche Reich
Diese Rezension hatte ich ursprünglich für eine frühere Auflage geschrieben (siehe: http://www.amazon.de/product-reviews/3789281174/ref=cm_cr_dp_see_all_top?ie=UTF8&showViewpoints=1). Da sie, wie auch andere, bei dieser Auflage nicht mehr zu sehen ist, ursprünglich jedoch offenbar viele Leser ansprach, kann sie vielleicht auch für Leser dieser...
Vor 2 Monaten von Thomas Dunskus veröffentlicht

versus
3 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Offensichtlich revisionistische Scheiße
Dass Hitler schon in den 20er Jahren vorhatte, einen Eroberungskrieg im Osten zu führen hat er nie verheimlicht.
Da die Wiederaufrüstung in den 30er Jahren auf Pump finanziert wurde, MUSSTE er spätestens 1940 einen Krieg beginnen, um die Schulden mit Kriegsbeute zu begleichen. Eniige wollen die Kriegsschuld der Nazis und ihr eigenes Mitwirken bzw. das...
Vor 2 Monaten von Dirk Brox veröffentlicht


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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fünf Kriege gegen das Deutsche Reich, 4. Oktober 2014
Von 
Thomas Dunskus (Faleyras, France) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: 1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte: Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg (Gebundene Ausgabe)
Diese Rezension hatte ich ursprünglich für eine frühere Auflage geschrieben (siehe: http://www.amazon.de/product-reviews/3789281174/ref=cm_cr_dp_see_all_top?ie=UTF8&showViewpoints=1). Da sie, wie auch andere, bei dieser Auflage nicht mehr zu sehen ist, ursprünglich jedoch offenbar viele Leser ansprach, kann sie vielleicht auch für Leser dieser Auflage von Interesse sein:

Das Buch von Gerd Schulze-Rhonhof rollt die Zeit zwischen den beiden großen europäischen Kriegen des 20. Jahrhunderts auf, und macht uns klar, dass es in der Außenpolitik um Machtfragen geht und nicht um Moral.

Ausgehend vom Waffenstillstand 1918 und vom Versailler Vertrag, zeigt der Autor, dass sich einzig und allein das Deutsche Reich an die damals festgelegten Abrüstungsbedingungen gehalten hat, während die Siegermächte diesen Paragraphen in keiner Weise zu folgen gewillt waren. Im Gegenteil, angetrieben von gegenseitigem Misstrauen und wohl auch von der Überzeugung, dass die neue Struktur Europas auf die Dauer keinen Bestand haben könnte, trieben sie ihre Rüstung voran, selbst als das Deutsche Reich in der zweiten Hälfte der 20er Jahre seine Entwaffnung auf das vereinbarte Niveau voll durchgeführt hatte und somit keine unmittelbare Gefahr mehr darstellte. Dieser labile, aber nicht bedrohliche Zustand sollte noch fast ein Jahrzehnt bis weit in die Hitlerzeit hinein andauern, jedoch lief etwa in den USA zu jener Zeit die Rüstungsproduktion bereits auf vollen Touren und man baute dort sogar viermotorige Bomber, die sicherlich nicht für den Schutz des Landes vor Übergriffen mexikanischer Bandenführer vorgesehen waren.

Man begreift die Grundeinstellung von Staaten wie Frankreich, Polen oder der Tschechoslowakei, die, wie der Verfasser aufzeigt, in den 20er und 30er Jahren ganz entschieden aufrüsteten. Diese Staaten waren - ob zu Recht oder zu Unrecht soll hier nicht diskutiert werden - auf Kosten des Deutschen Reiches gewachsen oder überhaupt entstanden und mussten ein Wiedererstarken Deutschlands fürchten. Der Leser fragt sich jedoch nach den Motiven, welche der Londoner Regierung eine ähnliche Politik vorschrieben.

Natürlich gibt es dafür die traditionelle Erklärung, dass Großbritannien aus Prinzip die schwächere Macht auf dem Kontinent gegenüber der stärkeren förderte, doch liegen die Gründe vielleicht tiefer; man findet einen Hinweis darauf an anderer Stelle. Der britische Autor Martin Allen veröffentlicht in seinem Buch „Churchills Friedensfalle" ein Dokument, das hierüber Aufschluss geben kann. Es handelt sich um eine Notiz des Ständigen Beraters des britischen Außenministeriums, Sir Robert Vansittart, von Anfang September 1940 für seinen damaligen Außenminister, Lord Halifax. In dieser Notiz steht der merkwürdige Satz: „The enemy is the German Reich and not merely Nazism and [certain people]... would let us in for a sixth war even if we survive the fifth".

Auf den ersten Blick ist dieser Satz völlig unklar, denn es hatte außer dem 1. Weltkrieg nie einen Krieg zwischen dem Deutschen Reich und Großbritannien gegeben. Wenn man ihn mit einer weiteren Zeile aus Vansittarts Notiz zusammenbringt, erkennt man mehr, da steht nämlich „... the German Reich and the Reich idea have been the curse of the world for 75 years...". Liest man noch Vansittarts entsetzliches Pamphlet „Black Record - Germans Past and Present", so wird die Sache vollends deutlich: Es ging in London um die Auschaltung Deutschlands als Machtfaktor in Europa überhaupt und das war im 1. Weltkrieg noch nicht erreicht worden. Deutschlands bloße Existenz als Staat mit einer eigenen politischen Ausrichtung bedeutete schon eine echte Gefahr für die Londoner Regierung und musste daher bekämpft werden.

Vor diesem Hintergrund nimmt sich das Verhalten Londons in den Jahren zwischen 1918 und 1939 ganz rational aus. Man erkennt mit Schulze-Rhonhof, dass es den Regierungen in London darum ging, das Deutsche Reich in eine politische Situation hineinzubugsieren, in der es zu den Waffen greifen musste, um dann nochmals, und nun völlig, besiegt und entmachtet zu werden. Auch das sagt Vansittart in den wenigen Zeilen seiner Notiz: „...the German Reich ... has got to go under, and not only under, but right under." Als es dann im Sommer 1939 zur Danzig-Krise kam, die Schulze-Rhonhof sehr detailliert beleuchtet und Hitler vorher mit der Besetzung der Rest-Tschechei einen außenpolitischen Fehler begangen hatte, konnte man das britische Ziel auch der Welt verständlich machen, die nötigen Bundesgenossen gewinnen und militärisch aktiv werden. Hitler als Figur war dabei unwichtig und der Nationalsozialismus eine Nebensache. Die einzige Überraschung war der unerwartete und völlige Kollaps Polens im September 1939.

Diese britische Politik wurde grundsätzlich von dem Bestreben geleitet, den eigenen Besitzstand, das Empire, vor dem vermeintloichen deutschen Griff nach der Weltherrschaft zu sichern. Wie so häufig bei einem Krieg, sah dann die Welt 1945 völlig anders aus, als sich das die Beteiligten anfangs vorgestellt hatten. Deutschland war zwar zerstört, zerschmettert und zerrissen, den Erzfeind Preußen hatte man einfach abgeschafft, doch das Empire war ebenfalls verloren und im Osten richtete sich die Sowjetunion drohend auf, sodass sich ganz Westeuropa unter den Schutz der USA flüchten musste. Frankreich versuchte zu retten, was von seinen Eroberungen noch zu retten war, aber innerhalb von einem Dutzend Jahren war auch hier von Vietnam bis Algerien der Traum von einem Weltreich ausgeträumt. London besitzt heute politisches Gewicht nur noch durch seine Anlehnung an Washington und so könnte Großbritannien durchaus als 51. Staat der USA enden - wenn auch etwas anders, als sich das Shaw in seinem „Kaiser von Amerika" einmal vorgestellt hatte.
Polen und die Tschechoslowakei, um derentwillen man 1939 in den Krieg gezogen war, spielten 1945 überhaupt keine Rolle mehr und wurden mit den baltischen Staaten der Sowjetunion überlassen. Diese hatte als einzige Macht in Europa politische Siege verbuchen können, sie hatte mit Ostpreußen eine wichtige U-Bootbasis an der Ostsee gewonnen, hatte ihre Grenzen auf Kosten Polens und Deutschlands um mehrere hundert Kilometer weiter nach Westen vorschieben können und bedrohte jetzt sogar die USA von Kuba aus.

Von der heutigen Warte aus betrachtet, kann man die Politik der Alliierten in den Jahren vor 1939 nur als infantil und das Ergebnis als ein Desaster bezeichnen. Man hatte sich im Hinblick auf das Deutsche Reich einen Popanz aufgebaut, der den Blick auf die w irkliche Situation der damaligen Welt völlig verstellte. Weil sie ihrer eigenen Propaganda glaubten, fühlten sich die Alliierten berechtigt, die Substanz Mitteleuropas zu zerstören und dort eine kulturelle und geistige Wüste zu hinterlassen, die noch lange einen Schwachpunkt des Abendlandes darstellen wird, welcher vielleicht nie wieder beseitigt werden kann. Gerd Schulze-Rhonhof, dieser ehemalige Offizier, hat hier eine entscheidende Lücke in unserer Geschichtsschreibung gefüllt.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Bücher zur deutschen Geschichte!, 25. Juni 2014
Von 
Timo Suchodolskyj (Viernheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte: Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mir das Buch gekauft um mehr über die Entstehung der beiden Weltkriege zu erfahren. In diesem Buch steht dies drin, was man im deutschen Geschichtsunterricht vermisst! Ich kann das Buch nur wärmstens weiterempfehlen. Unglaublich!!!!
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch, 31. August 2014
Rezension bezieht sich auf: 1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte: Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg (Gebundene Ausgabe)
Tolles Buch, wer immer noch behauptet, daß Deutschland den zweiten Weltkrieg ausgelöst hat, sollte sich folgende Zitate Winston Churchills mal etwas genauer durchlesen:

"Dieser Krieg ist ein englischer Krieg, und sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands."
Am 3.9.1939, dem Tag der britischen Kriegserklärung.

"Wir haben sechs oder sieben Millionen Deutsche umgebracht. Möglicherweise werden wir eine weitere Million oder so töten, bevor der Krieg zu Ende ist."
1945

"Wir hätten, wenn wir gewollt hätten, ohne einen Schuß zu tun, verhindern können, daß der Krieg ausbrach, aber wir wollten nicht."
1945

"Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mitverdienen konnte."
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Objektive und unerschrockene Untersuchung der Kriegsursachen, 24. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: 1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte: Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg (Gebundene Ausgabe)
Wunderbar, dass jemand den Mut findet, die gaengige Orthodoxie "Hitler war an allem Schuld" im Blick auf die unglaubliche Ausweitung eines Konflikts ueber den "Korridor"-Transit von Pommern nach Ostpreussen (die Russen haben das Gleiche im Prinzip von Litauen zum Koenigsberger Oblast verlangt und bekommen) zu einem 2. Weltkrieg tabulos zu analysieren. Der Krieg hatte in der Tat viele Vaeter. Der verantwortungsloseste Hasardeur war natuerlich AH, der in die Falle der Westmaechte tappte und nicht mehr herauskam. Sein Hauptfehler war der Bruch des Muenchener Abkommens mit der Besetzung der "Rest-Tschechei", die er, wie der Autor sehr ueberzeugend ausfuehrte als Luftwaffenstuetzpunkt und Angriffsschneise fuer die Rote Armee ins Herz des Deutschen Reiches weiter fuerchtete. Wie dem auch immer gewesen sei, mit jenem Vertragsbruch beschlossen die Westmaechte Deutschlands Vernichtung und ermutigten die damals groessenwahnsinne polnische Fuehrung mit lleren Unterstuetzungszusagen alle deutschen Verhandlungsangebote zur Korridorfrage auszuschlagen und im Gegenteil die deutschen Minderheiten in Polen weiter grauenhaft zu schikanieren. Bis schliesslich Polen von seinen West-"Freunden" sich verraten und verkauft fand - bis zum Jahr 1990...
Der Autor, als renommierter BW General, hat keine Muehen gescheut, diese Wahrheiten aufzudecken. Er wurde dabei natuerlich im politisch korrekten und oeffentlich gehirnamputierten Deutschland zur Unperson. Aber der Wahrheit eine Gasse! Glueckwunsch zu dieser grossartigen Arbeit. Vielleicht wird man in 20 bis 30 Jahren bereit sein, diese Untersuchungen als ernsthafte Recherchen fuer eine ausgewogene Wuerdigung der Ursachen der groessten juengsten Katastrophe fuer Europa, anstelle des aktuellen banalen Agitprop, aufzunehmen. Das ist zu hoffen. Aber zwischenzeitlich gibt es dieses ermutigende Buch zur Lektuere!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessantes Geschichtsbild, 18. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte: Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg (Gebundene Ausgabe)
Sehr breit angelegt. Weg von der falschen deutschen Alleinschuld-Lüge des Versailler Vertrages, die eine zusätzliche Unterstützung beim Entstehen der NS-Diktatur war. Es wird nach Ursachen geforscht, nicht nach Schuldigen gesucht!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Standardwerk europäischer Geschichte des 20. Jahrhundert, 14. Dezember 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: 1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte: Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg (Gebundene Ausgabe)
Interessiert an der jüngeren Vergangenheit und aktueller Politik hatte ich geglaubt, doch einiges über die katastrophalen Ereignisse der ersten Hälfte des 20. Jhdt. zu wissen. Auch über die Zwischenkriegszeit. Das der Versailler-Vertrag den zweiten Weltkrieg mitverursacht hat - Allgemeinwissen. Dass Frankreich immer wieder das Ruhrgebiet drangsaliert hat - gewusst.
Dann hat mich ein Spaziergang am Brandenburger Tor Zweifeln lassen, dass dieses Wissen ausreicht. Dort waren reich bebilderte Tafeln angebracht, Titel „Vernichtungskrieg in Polen“. Deutsche Soldaten mit grimmigen Gesichtern, die vor brennender Kulisse Handgranaten werfen.

Die asiatischen Touristen haben eifrig fotografiert und waren erfreut, dass sie im Herzen der Hauptstadt dem Bösen direkt ins Gesicht blicken konnten. Dargestellt wurde ein deutsches Volk, das 20 Jahre nach dem verlorenen I. Weltkrieg nichts anderes im Sinn hat, als an Polen Rache zu nehmen und danach die Welt zu vernichten. Ein Land also ohne jeden Grund anzugreifen, dass erst nach dem I. Weltkrieg aus der Taufe gehoben wurde. Finanziert war die Ausstellung aus Bundesmitteln, konzipiert von der „Ständigen Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum“.

Schuldkult vom Feinsten.

Es war so hanebüchen, dass ich doch noch mal im nächsten Buchladen geschaut habe, ob sich ein Buch findet, dass speziell die Vorgeschichte des II. Weltkriegs beleuchtet. Auch dort wurde nur das eine Lied gespielt, je greller, desto weiter vorne im Regal. Erst bei Amazon wurde ich mit dem hier rezensierten Buch wieder mal fündig.
Von Seite 1 an fesselt dieses Buch, es entfaltet eine unheimliche Spannung, obwohl das Ende der Geschichte mehr als bekannt ist.
Die parallel verlaufenden Ereignisstränge, die sich immer wieder treffen und miteinander verbinden. Die Wechselwirkungen zwischen Entscheidungen, die auf verschiedenen Kontinenten getroffen wurden. Schultze-Rhonhof packt das in ein Bild. Es sind viele Ebenen, die aufeinander liegen und ein Bild ergeben. Die unteren Ebenen sind nicht klar zu erkennen, aber sie bestimmen eben das Gesamtbild mit. Dies darzustellen und die einzelnen Ebenen aus dem Gesamtbild herauszuheben und ihren Beitrag zum Gesamtbild zu würdigen, das ist einen Herkulesaufgabe und Schultze-Rhonhof hat sie meisterhaft bewältigt. Nicht nur das, er ermöglicht selektives Lesen. Zum Gesamtverständnis muss man nicht jedes Kapitel hintereinander lesen - obwohl das empfehlenswert ist.

Die dichte Beschreibung beschränkt sich dabei nicht auf ein herunterspulen politischer Ereignisse mit wenigen Akteuren, Schultze-Rhonhof blickt auch immer wieder auf das Selbstverständnis und die Gedankenwelt der Bevölkerungen der damaligen Zeit. Was hat sie bewegt, was waren ihre vordringlichsten Sorgen & Probleme?
Die Quellen sind reichhaltig, die Verweise dominieren dankenswerterweise nicht jede Seite.
Allerdings: Wer sich dieses Buch zulegt und glaubt, er könne es nebenher lesen sei gewarnt. Dieses Werk muss man sich erarbeiten.

Der Lohn der Arbeit ist reichhaltig. Mein Verständnis für die Vorgeschichte des NS-Regimes und des II. Weltkriegs - und damit auch für die bis heute sehr deutlich spürbaren Folgen - hat sich komplett verändert. Wie wenn sich dichter Nebel lichtet und sich eine vielfältige Landschaft offenbart, denn Schultze-Rhonhof spart nichts aus. Und es wird sichtbar, wie Deutschland die Knochenmühle des 20. Jhdt. mitgedreht hat. Mitgedreht, aber eben nicht alleine in Gang gebracht.

Ein Exzerpt dieses Werkes gehört auf jede Schulbank nicht nur deutscher Schüler, sondern auch auf die Schulbänke aller westeuropäischen Länder. Es ist geeignet, die kollektive Demenz aufzuheben, an der auch die „Ständige Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum“ fleißig mitarbeitet.

Gerd Schultze-Rhonhof hat sich mit diesem Buch ein Vermächtnis geschaffen, dass ihn selbst überdauern wird.
Er ist einer der wenigen deutschen Generäle, die Respekt und Anerkennung verdienen. Einer wie er hätte sich mit Sicherheit im Widerstand gegen Hitler gefunden.
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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein hervorragendes Buch, das jeder Deutsche mit großem Erkenntnisgewinn lesen wird, 3. September 2014
Rezension bezieht sich auf: 1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte: Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg (Gebundene Ausgabe)
Der Krieg hatte viele Väter, und diese haben alle eines gemeinsam: Sie waren alle insgeheim zionistisch, auch wenn sie offiziell als Engländer, Franzosen, Polen, Russen, Tschechen oder Deutsche galten. Sie waren insgeheim zionistisch und gezielt kriegstreiberisch, auch wenn sie offiziell Kirchenleute, Friedensprediger, Jesuiten, Franziskaner, Samariter, Missionare, Nonnen, Mönche, Gewerkschaftler, angeblich neutrale und christliche oder karitative oder gutmenschliche Unternehmer oder Politiker waren. Sie waren insgeheim zionistisch und freimaurerisch und in sonstigen mit diesen Verbundenen Netzwerken und Geheimbünden, auch wenn sie dies offiziell verchwiegen. Solidarisch waren Zionsiten in Deutschland nie mit dem deutschen Volk, sondern ganz im Gegenteil, sie schädigten ihr Wkirtsvolkk udn tun das bis heute, in perfekten Tarnungen, und wechseln ihre offizielle Meinung und ihre Tarnung und nicht selten sogar ihre Namen udn Nationalitäten wie ein Chamäleon, wenn nötig von einer Minute auf die andere, wenn es Voreile verspricht.
Bis heute wird das in diesen zionistisch-freimaurerischen Kreisen (die oft kirchlich-klösterliche Fassaden oder Unternehmerfassaden oder karitative oder gutmenschliche oder Friedensfassaden haben) praktiziert wird, wo bereits von denselben Kreisen der 3. Weltkrieg gegen das deutsche Wolk geplant, eingefädelt und bereits ausgelöst wurde, um erneut und endgültig das deutsche Volk zu vernichten und sich deutschen Boden und alle Werte teuflisch anzueignen.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ! Unbedingt lesenswert !, 8. September 2014
Von 
Klaus Loose "KDL" (Nörten-Hardenberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte: Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg (Gebundene Ausgabe)
Hat sich vile gedanken gemacht, viele unbequeme Fragen gestellt ... dennoch, ein paar Fakten scheinen auch hier noch zu fehlen.
Haben unsere henker wohl schon sehr geute Arbeit geleistet, uns zu verdummen, zu verblöden, unsere Geschichte erst zu verdrehen, dann zu löschen ?!
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3 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Offensichtlich revisionistische Scheiße, 6. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: 1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte: Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg (Gebundene Ausgabe)
Dass Hitler schon in den 20er Jahren vorhatte, einen Eroberungskrieg im Osten zu führen hat er nie verheimlicht.
Da die Wiederaufrüstung in den 30er Jahren auf Pump finanziert wurde, MUSSTE er spätestens 1940 einen Krieg beginnen, um die Schulden mit Kriegsbeute zu begleichen. Eniige wollen die Kriegsschuld der Nazis und ihr eigenes Mitwirken bzw. das ihrer Väter wohl nicht wahr haben. Seriöse Historiker lachen über solche Thesen!
Das Lächerlichste dabei ist aber der Verweis auf die angebliche "zionistische Weltverschwörung".
Dieses Machwerk sind die Ergüsse eines paranoiden Spinners.
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1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte: Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg
1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte: Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg von Gerd Schultze-Rhonhof (Gebundene Ausgabe - Oktober 2014)
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