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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Biographie über Carl Laemmle - den Erfinder Hollywoods, 23. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Carl Laemmle - Der Mann der Hollywood erfand: Biographie (Gebundene Ausgabe)
Was für eine interessante Geschichte: ein schwäbischer Auswanderer gründet Universal, das erste große Filmstudio. Eigentlich ein Stoff für einen Hollywood-Film, wenn man das bewegte und teilweise dramatische Leben Laemmle's betrachtet.
Frau Stanca Mustea hat ein sehr fundiertes, gut recherchiertes, historisch solide gearbeitetes Buch vorgelegt, das ich absolut empfehlen möchte. Man merkt, dass das Buch das Ergebnis einer sehr fundierten Auseinandersetzung mit dem Leben und Wirken von Carl Laemmle und der geschichtlichen Hintergründe ist.
Wer sich für Filme und deren Hintergrund interessiert, sollte dieses Buch unbedingt haben - und zwei oder dreimal lesen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilenstein, 24. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Carl Laemmle - Der Mann der Hollywood erfand: Biographie (Gebundene Ausgabe)
Eine wunderbare Auffächerung und minutiös genau erzählte Geschichte des Mannes, den man wohl zu recht als den Vorreiter des modernen Kinos betiteln kann. Eine sehr packende und eindrucksvolle Beleuchtung erwartet den Leser, welche ihn auch nicht all zu schnell wieder los lässt. Eigentlich ist es nicht fass- und nachvollziehbar, dass Carl Lämmle gerade im Deutschen Sprachraum kein feststehender Begriff ist. Mit diesem Buch wird ein Meilenstein archäologisch präzise ausgegraben und Jahrzehnte alter Staub hinweggefegt, um so das Bild einer originär deutschen Erfolgsgeschichte freizulegen.
Eine wirkliche Kaufempfehlung. Klasse!!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein faszinierendes Werk!!! Absolute Kaufempfehlung!, 23. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Carl Laemmle - Der Mann der Hollywood erfand: Biographie (Gebundene Ausgabe)
Es ist kaum zu fassen, dass die riesige Filmindustrie Hollywood einst von einem aus dem schwäbischen Laupheim stammenden deutschen Auswanderer gegründet wurde. Diese wundervolle Geschichte wird auf eindrucksvolle Art und Weise erzählt und ist eine absolute Kaufempfehlung, der Geheimtipp des Jahres und ein Muss für jeden Filmliebhaber!!! Fantastisch!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine faszinierende Geschichte über einen faszinierenden Mann, 18. Juli 2013
Von 
Isabelle Klein "vintage books" (Hannover & Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Carl Laemmle - Der Mann der Hollywood erfand: Biographie (Gebundene Ausgabe)
Carl Laemmle war vieles: Visionär, Filmmogul, Vorreiter für eine unabhängige Filmindustrie, Glücksspieler, Familienmensch, Philanthrop, kurz ein Pionier.
Er war ein ehrgeiziger Mensch mit Visionen, ein Optimist, für viele der gütige und hilfsbereite "Onkel Carl". Er revolutionierte den Film: Er erkannte lange vor seinen Mitstreitern das Potential des Filmgeschäfts und dies lange bevor Hollywood und seine Maschinerie entstanden. Er erfand das Star-System, er trat für die unabhängige Filmproduktion ein, schuf mit Universal Pictures ein Imperium, mit dem Anspruch der universellen Geltung: "Universal Entertainment for the Universe" und trug mit seinem "ALL QUIET ON THE WESTERN FRONT" aktiv zur Völkerverständigung bei.
Er war zudem ein wissbegieriger und ruheloser Mensch. Sein Drang noch mehr erreichen zu wollen, bescherte uns ein Studio das bereits 1912 die Adjektive kolossal, erstaunlich und gewaltig trug und 1915 sogar in der Eröffnung einer eigenen Stadt Universal City gipfelte. By the way: Er war auch der erste der Großen, die das Potenzial Kaliforniens als Filmstadt erkannten (mehr Sonne, weniger Produktionskosten, zudem eine variationsreiche Landschaft zum Dreh und viel zur Verfügung stehendes Land). Zum großen Glück begnügte der amerikabegeisterte Junge, der wie so viele seiner Zeit sein Glück in dem großen Abenteuerparadies der Vereinigten Staaten machten wollte, sich nicht mit seinem Job als Geschäftsführer in der Bekleidungsindustrie (welch Verlust wäre das gewesen). So entstand über ein Nickelodeon der Einstieg in die Filmbranche. Da Laemmle Weitsicht besaß, folgten alsbald sein Filmverleih und das eigene Studio. Immer unter dem Zeichen der Unabhängigkeit. So lieferte er sich zu Stummfilmzeiten einen einzigartigen Kampf mit Thomas A. Edisons Trust. Er kämpfte für seine Ideale und war ein weiser Geschäftsmann, aber darüber hinaus ein wahrlich (auch wenn das nun pathetisch klingt) guter Mensch. Er gab vielen eine Chance, rettete zu einer äußerst schwierigen Zeit vielen das Leben und ermöglichte ihnen eine neue, bessere Existenz in dem Land, das vor so vielen Jahren zu seiner Heimat wurde.

Dieser Mann, der zu seiner Zeit SO bekannt und mitunter so kontrovers diskutiert wurde, ist heute in Vergessenheit geraten. Ob es wohl daran liegen mag, dass nach dem Zweiten Weltkrieg alles Deutsche per se schlecht war und man die deutschen Wurzeln des Hollywoodtraumes vergessen wollte?
Diese Biografie ist auf jeden Fall der beste Weg, diesem so außergewöhnlichen Mann seinen Platz in der Erinnerung der Menschen wiederzugeben, an seine Verdienste zu erinnern. Schändlich die Tatsache, dass in Universal City heute kaum noch etwas an ihn erinnert, während andere Studiobosse wie Mayer, Zanuck, ... so vital in der Erinnerung ihrer Studios weiterleben.
Aus der Promotion der Autorin entstand diese äußerst lesenswerte Biografie Laemmles. Stanca-Mustea zeigt mit dem vorliegenden Werk, dass sie jenseits des wissenschaftlich korrekten Arbeitens auch schreiben kann! Bravo! Sie vermag es, ein längst vergangenes Leben vor dem Auge des interessierten Lesers wiederauferstehen zu lassen. Feinfühlig und äußerst gekonnt zeichnet sie ein Porträt eines Menschen, wie man ihn in Hollywood sicherlich nicht oft findet. Ein wahrhaft außergewöhnlicher Mensch. Nicht nur, weil er sich so viel in der Fremde aufgebaut hat, sondern zumindest für mich, weil er unermüdlich Gutes tat und in einer schrecklichen Zeit, als er bereits vom Alter gezeichnet war, nicht resignierte, sondern weitermachte, als sein großer Traum zu Ende war.
Das Buch bietet darüber hinaus die Möglichkeit vielen weitere illustre Persönlichkeiten zu begegnen: Klangvolle Namen wie Wilhelm Weiler, Laemmles Neffe, aus dem der berühmte William Wyler wurde. Ohne seinen Onkel hätte Wilhelm diese Chance wohl kaum gehabt. Da ist des weiteren Irving Thalberg, der das Studio von 1920 bis 1923 leitete und dann zu MGM wechselte. Weitere namhaften Stars: Pickford und Chaney und deutschen Exilanten (die Laemmle nach Kalifornien holte) wie Paul Muni, Stroheim, Veidt und Lubitsch. So ist es keineswegs verwunderlich, dass man in dem kleinen Dorf in Kalifornien, das Universal damals war überwiegend deutsch sprach.
Ihr Werk untergliedert die Autorin geschickt in kurze Themengebiete. Vor allem gegen Ende, als sie sich eingehend mit UFA, "Im Westen nichts Neues" und den Nationalsozialisten, sowie Laemmles Affidavits eingehend auseinandersetzt, bekommt das Buch ganz neue Qualitäten. Beschäftigt es sich zu Beginn mit Laemmles Errungenschaften, ist äußerst informativ und lehrreich (z.B. über die Einwanderungssituation der Deutschen, seine Bereitschafft zu Akkulturation ...), bekommt man durch die eingehende Auseinandersetzung mit Laemmles Verhältnis zur deutschen Heimat pures Gänsehautfeeling, einmal platt ausgedrückt. Gerade gegen Ende hin ließ mich das Buch kopfschüttelnd, traurig und wütend, aber auch sehr berührt und voller Empathie für Laemmle zurück. Auch die genaue Auseinandersetzung mit dem Thema UFA und die Fokussierung auf die Unterschiede zwischen dem deutschen und us-amerikanischen Film sind sehr gelungen. Desweiteren war die Rezeption seines Meisterwerkes "Im Westen nichts Neues", das ihm so viel bedeutete, im Deutschland der frühen 30er Jahre, sowie der Terror um die Aufführungen und die Behandlung Laemmles als persona non grata für mich ein trauriges Highlight des Buches.

Filmbücher erfahren hierzulande ja ein eher stiefkindliches Dasein in punkto Layout und Vermarktung. Große Ausnahme: eine sehr gelungene Biografie über Hedy Lamarr, veröffentlicht bei Ankerherz. Dessen Layout lässt das Herz höherschlagen. Leider ist im Hinblick auf Fotos auch bei dem hier vorliegenden Buch der Hund begraben. Hochglanzfotos? Fehlanzeige. Gerade mal 14 (mitunter nicht sonderlich aussagekräftige) Fotos ziert die Biografie, die dann auch noch fast ausschließlich von Agenturen stammen. Sehr schade. Am Ende gibt es eine kurze Auslistung der wichtigsten Filme und ein Literaturverzeichnis, ein Stichwortverzeichnis sucht man vergebens. Da das Buch eine Biografie ist, sollte man keine Filmanalysen erwarten, die manche Autoren gerne in ihre Monografien einflechten. Es werden gegen Ende zwar marginal große Filmerfolge wie der "Glöckner von Notre Dame", "Das Phantom der Oper" eingeflochten, sowie Juniors morbide formula pictures (Dracula, Frankenstein und Co). Eine weitergehende Auseinandersetzung findet aber nur mit "All Quiet on the Western Front" statt.
Es gäbe noch viel zu sagen über dieses Buch, das mich so bewegt und berührt hat wie schon lange keines mehr. Doch an dieser Stelle ist es Zeit zum Ende zu kommen und den interessierten selbst lesen zu lassen.

Fazit: Ein Mann, der seinen Weg ging, der zu seiner Zeit eine der bekanntesten Persönlichkeiten war wird nun zum 100jährigen Bestehen der Universal dem Vergessen entrissen. Helfen auch Sie mit beim Wiederaufleben der Geschichte dieses so außergewöhnlichen Mannes. Und erleben Sie die Anfänge des Filmes und des Studiosystems.

Extrem lesenswert!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schönes Werk über den (unbekannten) Begründer Hollywoods, 25. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Carl Laemmle - Der Mann der Hollywood erfand: Biographie (Gebundene Ausgabe)
Ich bin eher zufällig auf das Werk gestossen, als ich mich mit Hollywood beschäftigt hab. Von Laemmle hab ich bis dato nicht viel gewusst. Das Buch ist ein muss für jeden der hinter die historischen Kulissen Hollywoods blicken will.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Know Your Roots! ... oder wie entstand eigentlich Hollywood?, 22. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Carl Laemmle - Der Mann der Hollywood erfand: Biographie (Gebundene Ausgabe)
Ein hervorragendes Buch!

Jeder, der sich auch nur annähernd einen Filmfan schimpft, sollte dieses Buch gelesen haben. Es hebt nicht nur einen der einflussreichsten Filmschaffenden aus der Tiefe des Vergessens, es gibt ihm auch Profil. Eine spannend erzählte Lebensgeschichte mit einfühlsamer Charakterzeichnung.

Kompliment an die Autorin: Unterhaltsamer können Bildungslücken nicht geschlossen werden.

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Carl Laemmle - Der Mann der Hollywood erfand: Biographie
Carl Laemmle - Der Mann der Hollywood erfand: Biographie von Cristina Stanca-Mustea (Gebundene Ausgabe - 26. Februar 2013)
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