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Kundenrezensionen

51
4,7 von 5 Sternen
Chemie im Essen: Lebensmittel-Zusatzstoffe. Wie sie wirken, warum sie schaden
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52 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 2. August 2013
Das Buch ist in 8 Abschnitten unterteilt. In den ersten 6 Abschnitten bekommt der Leser Krankheitsgeschichten zu lesen, welche auf chemische Zusätze zurückzuführen sind. Es werden Themen abgehandelt wie Zuckerersatzstoffe, welche beispielsweise in Soft-Drinks enthalten sind, Zusatzstoffe welche für die entsprechende Farbe und den Geschmack der Lebensmittel sorgen und Stoffe die dafür sorgen, dass die Lebensmittel schön aussehen. Die Themen sind so aufbereitet, dass der Leser auch erfährt, was die Industrie dazu sagt, oder was verschiedene Gesundheitsgesellschaften dafür oder dagegen unternommen haben.

Das 7. Kapitel ist ein Lexikon der Lebensmittel-Zusatzstoffe. Auf ca. 170 Seiten werden die einzelnen E Zusatzstoffe aufgeführt. Es wird beschrieben, was es für ein Stoff ist und wie er hergestellt wird. Aber auch für was er eingesetzt wird. Anschließend werden die Risiken aufgeführt. Da ist beispielweise auch beschrieben, dass ein Stoff zwar offiziell als harmlos eingestuft wird, dass es dennoch Studien gibt, welche von schweren allergischen Reaktionen berichten. Abschließend werden unter der Frage „Betrifft es mich?“ Beispiele von Lebensmittel aufgeführt welche mit dem entsprechenden Stoff enthalten, bzw. in welchen Lebensmitteln der Stoff eingesetzt wird.
Bei jedem der Zusatzstoffe ist neben der E-Nummer auch der richtige Name angegeben. Dies ist wichtig, da ich gesehen habe, dass auf einigen Lebensmitteletiketten anstatt der negativ behafteten E-Nummer der wenig bekannte Name aufgeführt ist. In dem Lexikon wird auch mit Icons gearbeitet. So ist auf einen Blick die Eingruppierung des Stoffes zu erkennen.
Es gibt je ein Icons für:
- ob der Stoff auch gentechnisch hergestellt wird,
- ob er für Allergiker gefährlich ist
- wenn er geschmacksverfälschend wirkt
- wenn es sich um einen besonders riskanten Stoff handelt
- wenn der Stoff in großen Mengen eingesetzt wird und
- wenn es sich um einen Designerstoff handelt.

Im 8. Kapitel erfährt der Leser von Zusatzstoffen welche nicht als solche gelten. Hier handelt es sich um Aromen, Technische Hilfsstoffe und Enzyme, Hefeextrakt als Geschmacksverstärker, Maltodextrin und Glukose-Fruktose-Sirup.

Am Ende des Buches gibt es auch eine alphabetische Auflistung von Krankheiten bei denen Zusatzstoffe eine Rolle spielen können. Die entsprechenden Zusatzstoffe sind jeder der Krankheiten natürlich zugeordnet.

Dies ist das erste Buch zum Thema Ernährung welches ich gelesen habe. Nun, diesem hier werden jetzt noch weitere folgen. Wobei ich die Thematik gerne ganzheitlich betrachten möchte. Durch dieses Buch sensibilisiert, habe ich unseren Lebensmittelvorrat mal einer genaueren Betrachtung unterzogen. Das meiste landete gleich in den Müll. Erschreckend, was da noch übrig bleibt.

Einer meiner ersten Gedanken nach dem Lesen dieses Buches war: Wenn chemisch oder gentechnisch hergestellte Medikamente jahrelange Testphasen haben und entsprechende Zulassungsprüfungen durchlaufen müssen, weshalb wird dann geglaubt, dass chemisch oder gentechnisch hergestellte Lebensmittelzusätze dies nicht benötigen? Bzw. warum ist dies dort nicht notwendig? Mir ist durchaus bewusst, dass Medikamente nicht unbedingt mit Lebensmittel verglichen werden sollten. Dennoch, nach der Lektüre dieses Buches fragt man sich, weshalb diese Stoffe überhaupt zugelassen sind. Zumal sie in den meisten Fällen nur Verkaufsunterstützende Wirkung haben. Wirklich gebraucht werden sie nicht.

Mir ist klar, dass die Umstände unserer Zeit, wie beispielsweise der Verlust von Struktur und Rhythmisierung, dafür jedoch die starke Zunahme von Hektik, Zeitknappheit und Multioptionalität unsere Ernährung beeinflussen. Zum Kochen wie zu Omas Zeiten fehlt da oft die Zeit, oder die Lust, vielleicht auch das Können. Und so greifen wir zu Fertiggerichten, Tiefkühlwaren, Snacks und Convenience Food. Doch genau hier verstecken sich die meisten und schwerwiegendsten Zusatzstoffe.
Wir werden versuchen die Uhr etwas zurückzudrehen und uns wieder etwas mehr herkömmlich ernähren. Empfehlungen zu Büchern hierzu (Vegane Ernährung?) nehme ich gerne entgegen.

Fazit: Ein Buch, was mich aufgeweckt, auch aufgeschreckt hat. Praktisch auch der Lexikonteil zum Nachschlagen. Es wird für mich nicht das letzte Buch von Hans-Ulrich Grimm sein.
5 Sterne und vielen Dank.

Info:
Im Aktuellen Spiegel (Nr. 31) ist auch ein interessanter Artikel zum Thema Industrialisiertes Essen zu lesen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Februar 2014
Sehr Informativ , vielseitig , habe auch gleich für die ganze Familie 4 Kinder und Enkel , die Bücher veganissimo und von Öko Test das Buch - alle E- Nummern gekauft.
Wir wollten uns über mehr informieren. Sind begeistert und geschockt über all die Chemie in unseren Lebensmitteln.
Wir sollten mehr, alle Organisationen , wie Avaaz.org - Compact- Albert Schweitzer - Greenpeace etc. mit Unterschrift und Spenden unterstützen. Die Politik reagiert kaum, sie unterstützt eher die Pharma Konzerne und die Futtermittel Industrie.
Diese Bücher sind eine sehr wichtige Hilfe für alle.
Hoffe dies ist für einige hilfreich.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wenn sie in Zukunft weiter normal essen möchten, lesen sie bitte im eigenen Interesse nicht weiter.
Was soll man noch sagen zu den immer neuen Nuancen, in denen wir verkauft und die Gesundheit der Allgemeinheit Profitgier, Korruption und Lobbyismus geopfert wird.

Vorab sei angemerkt, dass es sich im Kern nicht um ein Sachbuch im eigentlichen Sinn, sondern eher um ein Lexikon der Lebensmittelzusatzstoffe handelt, dessen erste Hundertschaft an Seiten nebst Epilog Informationen im Buchstil enthalten, während der überwiegende Kern des Buches die Vorzüge fortschrittlicher Lebensmittelchemie in numerisch aufsteigender Reihenfolge auf den Punkt bringt.
Die Chronologie des Versagens sämtlicher Kontrollinstanzen über Jahrzehnte hinweg ebnet den Weg zu dem eigentlichen Kern der ganzen Misere, um mit einem zutiefst dystopischen Ausblick auf noch stärkere, intensivere und vor allem billiger herzustellende Industriechemikalien, pardon, natürlich Inhaltsstoffe der Ernährung des 21 Jahrhunderts noch den letzten verbliebenen Appetit zu verderben.

Das eigentliche Lexikon beginnt mit fröhlichen Piktogrammen im Stil eines „unter Einsatz von Gentechnik hergestellt, besonders bedenklicher Stoff, allergieauslösend“ und anderer munterer Zeichen. Nun scheinen die werten E's ganz erpicht darauf zu sein, sich in möglichst viel der insgesamt 6 Warnkategorien auszuzeichnen und sie werden sicher voller Spannung der Verkündung des eindeutigen Siegers entgegenfiebern, nicht wahr? Mononatriumglutamat, bedenklich in 5 von 6 Kategorien, getarnt mit etlichen Alibis und Alter Egos, vom ursprünglichen umami nur leider keine Spur mehr vorhanden. Es folgen auf den weiteren Plätzen Süßstoffe, Farbstoffe, Phosphate und etliche andere.

Diese 4 zur Veranschaulichung herausgepickten E's bilden gleichzeitig die Mehrheit im Lexikon, da es von jeder Kategorie viele verschiedene Varianten samt eigener Nummer gibt. Die dutzenden, durch den längerfristigen Konsum induzierten Krankheiten bilden ein eigenes Register am Ende des Buches.

Und zur Abrundung noch all die Stoffe, deren Familien zwar nicht ganz so groß sind, sich dafür aber mit besonderen Fähigkeiten hervortun, wie als Desinfektionsmittel oder Medikament zum Einsatz zu kommen, hitze-,kälte- und säureresistent zu sein oder die als Veterinärmedizin verboten sind, weil sie auf die häusliche Fauna tödlich wirken.

Abschließend sei zur drastischen Veranschaulichung die Tatsache hervorgehoben, dass der Einsatz mancher dieser Wunder der modernen Technik in Kinder- und Babynahrung legal ist, was an armutszeugnistechnischer Anschaulichkeit seinesgleichen sucht und die Hauptbotschaft auf den Punkt bringt. Diese verfehlte Politik ist keineswegs delikat, sie ist ganz im Gegenteil ekelhaft und übelkeitsverursachend.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Dezember 2013
Ein hervorragendes Buch mit einer großen Prise gruseln. Im ersten Teil wird mit einer leiser Ironie erklärt, wieso ziemlich viele, industriell hergestellte Chemikalien, die in Unmengen in unser Essen gemischt werden und früher als schädlich eingestuft wurden - durch diverse politische Machenschaften mit heftiger Kapitalbeteiligung im Hintergrund - es heute angeblich nicht mehr sind.

Da werden Studien unterdrückt, oder gar nicht erst gemacht, Grenzwerte ganz nach Bedarf nach oben verschoben, oder es werden gar keine Grenzwerte festgelegt, gefährliche Inhaltsstoffe werden freundlich umbenannt, Chemikalien während des Produktionsprozesses werden vorsichtshalber erst gar nicht berücksichtigt und für die schädliche Dosis ist der Verbraucher selbst zuständig, Keiner zwinge ihn ja zuviel davon zu sich zu nehmen.

Der zweite Teil eignet sich als Nachschlagewerk. Die E-Nummern werden aufsteigend aufgezählt und erklärt was sich dahinter versteckt. Sehr erschreckend ist es z.B. in wie vielen Zusatzstoffen Aluminium steckt, ohne daß dies deklariert werden müsste. Aluminium hat einen erheblichen Anteil an der Entstehung von Alzheimer, Demenz und Parkinson, wobei diese Tatsache gerne weggeredet wird. Ebenso sollte man seiner Katze einige Nahrungsmittel nicht gönnen, denn Katzen reagieren auf manche Konservierungsstoffe wie z.B. Benzoesäure mit dem Tod. Hier stellt sich mir die Frage; Wenn meine Katze davon stirbt, kann es dann trotzdem gut für mich sein?

Im dritten Teil, also den Anhängen wird auf einige Stoffe noch präziser eingegangen.

In der Quintessenz sollte man sich seine Nahrung sehr sorgfältig zusammensuchen, sofern man Wert darauf legt, sich gesund zu ernähren. Obwohl dies natürlich viel Mühe, Zeit und Geld kostet, ist es am sinnvollsten sich die Grundnahrungsmittel selbst einzukaufen und selbst zu kochen.

Ich persönlich kaufe schon seit Jahren nur reinen Bio-Joghurt und tue die frischen Früchte selbst hinein. Genauso, wie ich zunehmend alle vorgefertigten Produkte aus meiner Küche verbanne. Das sehr erfreuliche Ergebnis war bisher, daß meine Neurodermitis unter der ich als Kind und bis zum Alter von ca. 35 Jahren sehr gelitten habe, komplett verschwunden ist. Kein Dermatologe könnte jetzt noch an meiner Haut feststellen, daß da je ein Problem gewesen ist. Mein Heuschnupfen im Frühjahr ist zwar noch nicht ganz weg, aber ebenfalls deutlich besser geworden.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Dezember 2013
Für alle die die Finger nicht von Süßigkeiten lassen können - nach der Lektüre fällt es nicht mehr so schwer.
Bin ein großer Fan von Hr. Grimm und dankbar für die Aufklärung.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 100 REZENSENTam 31. August 2013
Immer wieder interessant: die Ausführungen von Hans-Ulrich Grimm und seinen Mitarbeitern Bernhard Ubbenhorst sowie Maike Ehrlichmann zur aktuellen Fragen der Ernährung. Besonders gelungen bei dem vorliegenden Buch über die Welt der Zusatzstoffe ist die Aufgliederung in einen Textteil einerseits und ein Nachschlagelexikon andererseits. Dass mir dieses noch besser gefallen hat als die Ernährungsfalle, liegt an der hier verwendeten Struktur. Die Stoffe werden nicht alphabetisch aneinander gereiht, sondern nach E-Nummern sortiert, teilweise werden ähnliche Stoffe zusammengefasst. Des Weiteren werden die Erläuterungen zu einen jeweiligen E-Nummern klar gegliedert in die Bereich: Was ist es überhaupt? Die Risiken. Betrifft es mich. Kleine Symbole kennzeichnen wesentliche Merkmale: zB ob es der Stoff auch gentechnisch hergestellt wird oder ob er für Allergiker gefährlich ist. All dies findet man in der Ernährungsfalle nicht. Deswegen: Großes Lob für die Anwendungsfreundlichkeit dieses Lexikonbereiches.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. September 2013
Für mich als angehende holistische Ernährungs- und Gesundheitsberaterin ist dieses Buch Pflichtlektüre. Erst mal wegen der allgemeinen Aufklärung und dann wegen der Auflistung, so dass man leicht nachschlagen kann. Das Buch wird bei meinen Beratungen dabei sein. Es ist immer ein Unterschied zwischen dem gesagten und geschriebenen Wort. Der stilisierte Totenkopf bei einigen Zusatzstoffen ist der Schocker, den manche Leute brauchen.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. August 2013
der Zusatzstoffe, welche wir überwiegend unbewusst tagtäglich zu uns nehmen. Auch ein sehr übersichtliches Nachschlagewerk, wenn man feststellen will, was die ganzen E-Begriffe überhaupt bedeuten sollen.
Genial ist natürlich durch die Kindle-Option, dass man die Suchfunktion zum schnellen Auffinden der E-Zusatzstoffe verwenden kann.
Meine Empfehlung hat dieses Buch/Ebook in jedem Falle.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Oktober 2013
Und die Politik schaut weg.....

Denn Lobbyismus prägt unsere Gesellschaft. Es geht hier nur noch um Arbeitsplätze, Geld und Steuereinnahmen. Aber der eigentliche Wert "Mensch" ist schon lange in unserer Gesellschaft verschwunden. Jeder denkt nur noch an sich und überlegt wie er möglichst viel Geld verdienen kann und das schlägt sich auch auf die Nahrungsmittelindustrie wieder.

Ich arbeite im Lebensmitteleinzelhandel und bin daher täglich mit "Nahrungsmittel" in Kontakt, ebenso koche ich leidenschaftlich gerne und interessiere mich schon seit Monaten für die "Dunkle Seite" der Lebensmittelbranche. Herrn Hans-Ulrich Grimm folge ich übrigens schon seit Monaten und freue mich auf jede neue Publikation von Ihm bzw. einen auftritt in irgend einer Sendung!

Aber ich befriedige meinen Wissensdurst nicht nur über Ihn, sondern folge auch vielen Wissenschaftlern die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Menschen da draußen aufzuklären.

Für viele ist der Preis das Kriterium schlecht hin, ob ein "Nahrungsmittel" gut oder schlecht ist bzw. ob es gekauft wird. Aber viele Menschen da draußen scheint es den "Rest" nicht zu interessieren und das auf Kosten Ihrer Gesundheit und unserer Umwelt!

Ich hätte ein ganz aktuelles Beispiel: laktose und gluten Intoleranz, mal ganz ehrlich wenn hätte das vor 5 Jahren interessiert? Kein Mensch! Aber mittlerweile ist es zu einer Modekrankheit geworden, auf der die Industrie aufspringen möchte. Es gibt nämlich viele Lebensmittel im Einzelhandel die mit "laktosefrei" deklariert sind, aber in Ihrem Ursprung sowieso Laktosefrei sind. Aber einen gewaltigen Preisaufschlag verzeichnen.

Wer wusste z.B. dass das Tiefkühl-Früchte Sortiment bzw. Gemüse/Obst Konserven der Lebensmittel-Riesen fast in Chinesischer Hand ist? Es steht zwar immer drauf: Vertrieb durch Deutsche Adresse oder Hergestellt für Deutsche Adresse. Aber wo die eigentliche Rohware herkommt, erfährt der mündige Bürger nicht. Die Chinesen spritzen Giftmittel auf ihre Felder, die in der EU schon seit Jahrzehnten verboten sind, da sich hochgradig Krebs auslösend sind. Selbst die Bio-Branche boomt in China und immer mehr Chinesische Produkte landen auch auf unseren Bio-Tellern.

Um das alles ausführlich zu erläutern, müsste ich tatsächlich ein dickes Buch schreiben um dies alles vermitteln zu können. Aber gott sei Dank gibt es hierfür Hans-Ulrich Grimm.

In seinem neusten Werk "Chemie im Essen" durchleuchtet er eine ebenfalls Riskante Schiene der Branche. Jeder kennt bestimmt den Weltgrößten Konzern der Chemie-Branche die BASF. Aber wussten Sie auch was dieser Konzern alles für die Nahrungsmittelbranche herstellt?

Aber am lustigsten finde ich immer noch, wenn sogenannte "Ökos" auf die Straße gehen und sich morgens die Braune Nuss-Nougat Creme reinziehen, die auch unter der Bezeichnung N****** bekannt ist. Schon mal auf die Zutaten-Liste geschaut? Viele Hersteller verdecken Ihre Verwendung von Palmöl noch unter der Bezeichnung Pflanzliches Fett und Pflanzliches Öl. Wussten Sie aber das für die Geiz ist Geil Aktion der Industrie immer mehr Palmöl angebaut wird und dadurch die "restlichen" "Fleckchen" an Regenwald abgeholzt werden um noch mehr Palmöl produzieren zu können?

Wie viel Fleisch konsumieren Sie eigentlich? Täglich ein Schnitzel und morgens noch Wurst? Da wird sich die Fleischindustrie freuen und Ihre Gicht-Erkrankung sowie weitere Volkserkrankungen auch. Ebenso wird durch diesen Fleischkonsum in Südamerika eine Mengen an Regenwald abgeholzt um Viehfutter für die "Europäischen Wohlstandsländer" zu produzieren. Durch die Zucht an sich gelangt jede Menge Nitrat in unser Grundwasser und verseuchen unsere Böden. Ebenso wird Landfläche dennen genommen, die es noch dringender bräuchten als die übergewichtigen Europäern. Nämliche den Einheimischen in den Entwicklungsländern.

Wir sitzen "LEIDER" alle in einem Boot und wenn sich nicht bald ein Umdenken in der Bevölkerung abspielt, sind wir dem Untergang geweiht, denn dieses System wird irgendwann zusammenbrechen.

Ich hoffe, ich konnte Sie mit meinen Gedankengängen dazu bewegen, sich mehr mit für die Materie "Lebensmittel" zu interessieren und empfehle ihnen die Bücher von Hans-Ulrich-Grimm sehr! Bei Youtube gibt es übrigens massig an Dokumentationen über Lebensmittel!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. November 2014
Ich find dieses Buch hoch interessant und gleichzeitig bin ich schockiert, wo überall versteckte Zusätze in unseren Nahrungsmitteln drin ist. Obwohl ich bisher immer gedacht habe, das ich mich mit gesunder Ernährung ganz gut auskenne, verblüff es immer wieder was sich die Industrie noch so alles einfallen lässt. Seit ich das Buch gelesen habe, schaue ich beim Einkaufen noch genauer auf die Zutatenliste. Kann das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen!
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