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5.0 von 5 Sternen Früher war vieles schöner
Mal was ganz anderes. Ich war schon vom ersten Buch, "111 Orte in Berlin, die man gesehen haben muß", begeistert. Dort spornten mich die wunderschönen Bilder und einfühlsamen Texte an, viele der beschriebenen Orte selbst zu besuchen. Im zweiten Band habe ich das Gefühl, daß die Faszination eher von der Vorstellung her rührt, sie sich quasi...
Vor 17 Monaten von W.Staniecky veröffentlicht

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Anekdotensammlung
Dies ist kein Reiseführer oder ähnliches: Viele der im Buch beschriebenen Orte gibt es nicht mehr oder nicht in der beschriebenen Form. Vielmehr nehmen die Autoren die Orte als Anlass einige Anekdoten aus der Berliner Geschichte zu erzählen. Die reichen von "trivial" (Marlene Dietrich trifft als Kind eine andere Schauspielerin) über interessant (In...
Vor 14 Monaten von Peer Sylvester veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Früher war vieles schöner, 4. November 2012
Rezension bezieht sich auf: 111 Orte in Berlin die Geschichte erzählen (Broschiert)
Mal was ganz anderes. Ich war schon vom ersten Buch, "111 Orte in Berlin, die man gesehen haben muß", begeistert. Dort spornten mich die wunderschönen Bilder und einfühlsamen Texte an, viele der beschriebenen Orte selbst zu besuchen. Im zweiten Band habe ich das Gefühl, daß die Faszination eher von der Vorstellung her rührt, sie sich quasi mehr bei mir im Kopf abspielt. Es werden hier Orte in Berlin beschrieben, die vielleicht heute noch recht unscheinbar vorhanden sind oder unspektakulär unter häßlichem Beton oder gar gänzlich verschwunden sind. Diese Orte haben aber eine ganz besondere Geschichte, die mit besonderen Menschen verbunden ist, welche hier lebten und/oder etwas besonderes schafften. Beim Lesen der Geschichten entstehen die Bilder im Kopf, es spielt sich ein "war jewesen" ab, der viele Epochen wieder in kleinen Ausschnitten und meistens im alltäglichen lebendig macht. Wenn das erste Buch beschreibt, wie schön Berlin heute ist, zeigt der zweite Band, warum dies so ist und woher diese Schönheit kommt. Herrlich, unbedingt lesen und erleben.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Anekdotensammlung, 17. Februar 2013
Von 
Peer Sylvester "peerchen" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: 111 Orte in Berlin die Geschichte erzählen (Broschiert)
Dies ist kein Reiseführer oder ähnliches: Viele der im Buch beschriebenen Orte gibt es nicht mehr oder nicht in der beschriebenen Form. Vielmehr nehmen die Autoren die Orte als Anlass einige Anekdoten aus der Berliner Geschichte zu erzählen. Die reichen von "trivial" (Marlene Dietrich trifft als Kind eine andere Schauspielerin) über interessant (In Moabit stand bis zum Mauerfall eine betriebsbereite Guillotine, da nach Aliiertenrecht die Todesstrafe noch möglich war) bis zu obskur. Zeitlich reichen die Geschichten bis ins Mittelalter zurück, aber auch modernes wird beschrieben (Ich schätze der Schwerpunkt liegt in den Jahren von 1900-1929). Einiges kennt man schon (Klarsfeld Ohrfeige). Insofern ein echtes Panoptikum zum stöbern. Aber mehr auch nicht: Aufgrund der Beschränkuing auf eine Textseite pro Eintrag (die andere Seite zeigt immer zwei Fotos) wünscht man sich z.T. etwas tiefergreifende Informationen. So bleibt das Buch etwas was man liebevoll mit Basezimmerlektüre umschreiben könnte: Man blättert ein bisschen, man liest ein bisschen, man wird ein bisschen unterhalten, aber man wird den Großteil bald wieder vergessen haben...
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5.0 von 5 Sternen Stadtführer der anderen Art, 21. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: 111 Orte in Berlin die Geschichte erzählen (Broschiert)
Unsere Hauptstadt ist furchtbar liebenswert und wer das abstreitet, kann zumindest ihre wunderbare wie oft auch schwermütige und obskure Geschichte nicht negieren. Von dieser Geschichte wird in "111 Orte in Berlin, die Geschichte erzählen" berichtet.

Zuerst zur Aufmachung: handliches Taschenbuchformat, für Rundgänge auch in der Handtasche aufzubewahren, stabile Aufmachung, hochwertiges Papier. Innen stehen wie von meinen Vorrednern benannt, eine Seite Text zwei Bildern parallel, das erste Bild verweist auf die historische Gegebenheit oder Person, das zweite Bild stellt eine Verbindung zur Gegenwart her.

Die Texte sind informativ, kurzweilig und unterhaltsam geschrieben, den Vorwurf, sie wären "nicht tiefgreifend" genug finde ich im 21. Jh. merkwürdig, da man sich ja bei Interesse weitergehend informieren kann. Der Stil der Autorinnen gefällt mir dabei sehr, denn er lässt auch weiter zurück liegende Geschehnisse wenn nicht aktuell, dann doch zumindest präsent erscheinen.

Wer Berlin mal anders erleben will, kann sich dieses Buch schnappen und die beschriebenen Plätze anschauen - alle Orte sind nämlich auf Karten am Ende des Buches vermerkt, sodass man regelrecht zu einem Besuch aufgefordert wird. Zu den Plätzen, die ich mir in nächster Zeit genauer ansehen will, zählen ohne Zweifel unter anderem der Balkon von Henny Porten (aka "Marlene Dietrich trifft als Kind eine andere Schauspielerin"), die Kohlhasenbrück (die Geschichte von Kohlhase wurde ja seinerzeit sehr schön von Kleist fiktionalisiert), das Café Kranzler (früher Treffpunkt vieler namhafter Schriftsteller und anderweitig Intellektueller), das Continental Film-Atelier (hier entstand 1912 der erste Titanic-Film) oder etwa der Ort des früheren Excelsior-Hotels (hier nämlich rettete Max Schmeling während der Novemberprogrome von 1938 zwei jüdische Jungs, indem er sie in seinem Zimmer versteckt hielt).

Fast jeder der "111 Orte" hat eine so faszinierende Geschichte zu erzählen, dass man sich dort quasi sofort umschauen will und so glaube ich, dass dieser kleine Stadtführer mir für viele Spaziergänge treue Dienste leisten wird.
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111 Orte in Berlin die Geschichte erzählen
111 Orte in Berlin die Geschichte erzählen von Carolin Huder (Broschiert - 30. Oktober 2012)
EUR 14,95
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