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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rasant-spannende Kriminalgeschichte – lesenswert!, 17. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Adenauers Auge (Broschiert)
Als Neu-Bonner habe ich das Buch eher zufällig auf dem Regionalia-Tisch liegen sehen, mich kurz gewundert, warum dort ein Köln-Krimi liegt, das Buch trotzdem gekauft, dann angefangen zu lesen – und nicht mehr aufgehört zu lesen, bis ich fertig war! Dieses Buch ist (nicht nur) ein echter Tipp für alle Freunde des Regionalkrimis! Der Schluss des Buches stellt eine Fortsetzung in Aussicht, auf die man sich freuen kann.

Worum geht es? Eine Kölnerin ist Kanzlerin. Bei ihrem ersten Besuch in der Heimat auf dem militärischen Bereich des Flughafen Köln-Bonn kommt es zu einem Attentat auf einen ihrer Begleiter. Der zufällig anwesende Kölner Boulevardjournalist Georg Rubin nimmt die Ermittlungen auf und wittert eine große Story. Er vermutet zunächst, dass das Attentat nicht der Kanzlerin galt. Doch ob er damit Recht behält, dass sollten Interessierte am besten selbst nachlesen.

Worum geht es sonst noch? Als Nebenstrang erfährt man jede Menge Insiderstories über die Entwicklungen einer im Rheinland ansässigen Boulevardzeitung. Ein Genuss ist das zweite Kapitel, gespickt mit vielen Insider-Anekdoten. Dort und am Ende des Buches erfährt man viel über Hintergründe bestimmter Verlagsentscheidungen. Man kann sich gut vorstellen, dass die Geschichten stimmen, zumal der Autor selbst aus der Szene zu stammen scheint. Das Ganze wird mit viel Fiktion angereichert. Als Leser hatte ich durchaus Spaß daran zu raten, was nun echt und was erfunden ist. Die Geschichte über Monsieur O. scheint übrigens zu stimmen. Alleine diese Anekdoten sind sehr lesenswert. Daneben werden offenkundig gut recherchiert viele Orte und Plätze Kölns vorgestellt, von Schwulensaunen bis hin zur JVA Ossendorf.

Wie ist der Roman sprachlich? Die Rasanz wird durch die geschickte Verwendung der direkten Rede erzeugt. Beschreibende Passagen finden sich selten, sind dann aber aus meiner Sicht sprachlich gelungen. Lediglich bei der Darstellung der Gedanken der Hauptfiguren in der indirekten Rede gleitet der Autor für meinen Geschmack zu sehr ins Oberflächliche ab. Insgesamt ist dieser Krimi aber auch sprachlich gelungen.

Wie ist der Roman aufgebaut? Der Autor arbeitet mit Perspektivwechseln: Erst beginnt der Krimi mit dem Attentat aus Sicht des Attentäters. Dann wechselt die Perspektive auf die eigentliche Hauptfigur Georg Rubin. Dieser Wechsel wird ab und an vollzogen. Während der Attentäter mir etwas zu klischeehaft geraten ist, wird die eigentliche Hauptfigur Georg Rubin sehr plastisch herausgearbeitet. Die ersten 50 Seiten führen rasant in die Kriminalgeschichte ein, dann wird die Geschichte verlangsamt. Es geht Vordergründig um Tango und einige andere Dinge, doch dient dies wohl zur Herausarbeitung des Charakters der Hauptfigur Georg Rubin. Während nämlich die Kollegen Rubins ihn für einen Frauenhelden halten, erweist er sich doch eher als etwas schüchtern-hilfsloses Exemplar der Gattung Mann. Hier wird dem Leser einiges an Interpretationsleistung abverlangt, was ich für einen Regionalkrimi überraschend fand. Andererseits wird durch den Verzicht auf den allwissenden Erzähler zugunsten des Beobachters die Hauptfigur sehr greifbar. Die Spannung der Kriminalgeschichte geht hierbei ein wenig verloren, doch geht es auf den letzten 80 Seiten wieder so rasant weiter, wie der Krimi begonnen hat. Dicht und packend geschrieben kommt es zum großen Showdown.

Fazit: Eine spannende Geschichte, angereichert mit interessanten Anekdoten und detaillierten Ortsrecherchen. Einen kleinen Abzug gibt es aus meiner Sicht für manche etwas zu simpel gestrickte Nebenfigur. Insgesamt vergebe ich daher vier von fünf Sternen für diesen wirklich sehr schönen Kölnkrimi! Mir persönlich hat das Buch trotz kleinerer Schwächen so gut gefallen, dass ich direkt nach dem Fertiglesen ein zweites Exemplar über Amazon für ein Geburtstagsgeschenk besorgt habe.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen James Bond in Köln, 21. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Adenauers Auge (Broschiert)
Der Kölner Jounalist Georg Rubin, der schon aus Franzmanns letztem Buch bekannt ist, wird "zufällig" Zeuge eines Attentats in Regierungskreisen. Da die offiziellen Stellen den Mord zu vertuschen scheinen, macht Georg sich selber an die Aufklärung. Dabei geht es kreuz und quer durch ganz Köln, und da alle Örtlichkeiten so genau beschrieben werden, hat der Leser das Gefühl, bei der Suche direkt mit dabei zu sein.

Während James Bond sich seiner Hightech-Hilfsmittel bedient, kann Georg Rubin auf unzählige Kontakte zurückgreifen. Immer, wenn er sich in einer Sackgasse wähnt, taucht ein Freund auf, ein neuer Informant oder ein alter Kumpel, der ihm noch einen Gefallen schuldet, und schon bekommt die rasante Jagd ein neues Ziel. Dabei gerät Georg direkt ins Berliner Zentrum der Macht, d.h. in das Büro der neuen Bundeskanzlerin Barbara Jung.

Der Krimi bietet gute Unterhaltung und war mir ein kurzweiliger Begleiter auf einer langen Zugfahrt. Als Leser wird man durch keine unnötigen Längen aufgehalten, und neben der Unterhaltung bekommt man auch Einblick in einige ausgezeichnet recherchierte Sachverhalte. Die Handlung ist gut ausgedacht und überrascht durch immer neue Wendungen. Der Showdown am Schluss ging mir allerdings zu schnell, und im Hinblick auf den Täter hatte ich zunächst Schwierigkeiten, den Hergang zu verstehen. Auch bleibt Georg emotional weitgehend unberührt von Mord und Intrigen - aber vielleicht muss das bei Journalisten so sein. Und dann wäre da noch das Bond-Girl... Die letzten Zeilen des Krimis fand ich wunderschön!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Attentat auf die Kanzlerin, oder: So macht Tango Spaß, 12. November 2012
Von 
K. Beck-Ewerhardy "kgbeast" (Moers) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Adenauers Auge (Broschiert)
Der Kölner Reporter Georg Rubin bekommt die Gelegenheit, die neue Kanzlerin - eine Kölnerin - bei ihrem ersten "Heimatbesuch" zu interviewen. Doch leider gibt es bei der Trauerfeier für gefallene Afghanistan-Soldaten am Kölner Militärflughafen einen Attentat und danach ist die Kanzlerin natürlich zunächst erst einmal nicht greifbar. Wild entschlossen macht sich Georg auf die Suche nach dem Täter - wozu er erst einmal mehr über das tatsächliche und vermeintliche andere Opfer erfahren muss. Und was er erfährt wirft ein etwas trübes Licht auf die neue politische Lichtgestalt - Bundeskanzlerin Barbara Jung.

Zusmmen mit der Kölner Kripo gegen die Angst seines Chefredakteurs, den MAD, das BKA und andere Dienste, gegen die Familieneinbindungen und gegen Terminnöte bei einem neuen Liebesinteresse sieht sich Georg bald selbst in einem Fadenkreuz - oder vor einer eventuell längeren Haftstrafe.

Bis auf eingie Erlebnisse des Attentäters ist die hier erzählte Geschichte ziemlich plausibel und in Bezug auf verschiedene Themen, wie etwa die Geschichte des Paragraphen 175, sehr erhellend. Dringend empfehlenswert und unweglegbar.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Köln und seine Menschen schön getroffen, 4. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Adenauers Auge (Broschiert)
„Wir sind Kanzlerin“, denkt sich Chefreporter des BLITZ, Georg Rubin, bevor er sich zum Flughafen aufmacht, um das erste Interview mit der aus Köln stammenden Barbara Jung bei deren Kurzbesuch in der Kölner Heimat zu führen. Er ist live vor Ort, als ein Schuss fällt. Doch nicht die Kanzlerin, sondern ein enger Freund von ihr, der Wirtschaftsweise Ingo Dahm bricht tödlich getroffen zusammen. War das ein Attentat auf die Kanzlerin? Hat der Schütze sein Ziel verfehlt? Schnell wird Rubin klar, dass hier nicht alles scheint, wie es ist. War die Kanzlerin wirklich das Ziel? Wer konnte, angesichts ihres Besuches und damit verbundenen hohen Sicherheits-auflagen auf den abgesperrten militärischen Teil des Konrad Adenauer Flughafen gelangen? Wieso mauern die staatlichen Behörden bei der Klärung des Falles? Rubin riecht eine Story, muss sich aber nebenher aber noch um seine berufliche Perspektive und sein Familien- und Liebesleben kümmern. Stürmische Zeiten stehen dem Chefreporter ins Haus, die immer neue überraschende Situationen mit sich bringen.

Das Cover des Buches zeigt ein Flugzeug an einem locker bewölkten Himmel. Davor durchtrennen zwei Reihen weißer Stacheldrahtzaun das Bild. Ein Bild vom militärischen Teil des Köln Bonner Flughafens? Die Lösung hierzu findet sich im Roman.

Ein Kölner Reporter, eine Kölner Kanzlerin und ein Attentat auf Kölner Boden sind die Ausganspunkte zu Edgar Franzmanns neuestem Köln Krimi. Garniert mit Intrigen, Loyalität und Sex hat er einen rundherum gelungenen und spannungsreichen Roman gestrickt, der auch mit ungewöhnlichen Wendungen nicht zurückhält. Ein Roman der mit vielen wunderschönen Hintergrundinformationen zu einer lokalen Boulevardzeitung, den Prominenten der Stadt und des Landes, sowie zu deren Machenschaften glänzt. Wer sich in Köln und Umgebung auskennt, wird schnell die eine oder andere Parallele ziehen können und auch für Ortunkundige hat Edgar Franzmann ausreichend Klatsch und Tratsch mit eingebaut.
Hier ein wenig Kießling Affäre, dort ein wenig Klüngel im Investmentmarkt. Edgar Franzmann weiß wovon er schreibt, war er doch lange Zeit ein Mitarbeiter eben jener hier genannten BLITZ Zeitung. Mühelos wird man den einen oder anderen Weggefährten aus eben jener Zeit hier wiedererkennen.

Die Charaktere sind klar beschrieben und lassen keine Fragen offen. Einzig Rubins Tochter Rosa macht mit ihren zehn Jahren einen sehr altklugen und aufgeklärten Eindruck.
Kölsche Eigenheiten und Lokalitäten werden liebevoll und detailliert gezeichnet, so dass man als ortskundiger Rubin und seinen Mitspielern mühelos folgen kann.
Auch Edgar Franzmanns große Liebe, der Tango Argentino findet im Roman seine Daseinsberechtigung, denn der Herr Chefreporter entpuppt sich im Verlauf des Romans nicht nur als begeisterter Hörer der Musikrichtung sondern auch als gelehriger Schüler desselben. Erwähnt sei, dass eben dieser Tanz eine ungewöhnliche Rolle im Showdown erfährt.
Lesen sie gerne Regio-Krimis? Leidenschaftlich. Was gibt es schöneres, als mit den Figuren durch eine mir wohlbekannte Stadt zu wandern. Nicht nur, das Orte plastischer werden, auch die gezeichneten Personen werden bunter und lebhafter. Wenn ein lauer Sommerabend oder ein grauer Herbsttag beschrieben werden, dann kann man das mitfühlen. Und wenn dann noch die Geschichte einen durch das Buch vorantreibt, kann man nur noch von einem gelungenen Roman sprechen.

Leseempfehlung? Ja!
Für wen? Vor allem für ortskundige aber auch für jeden anderen Krimi Liebhaber.

Adenauers Auge
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Köln macht Spaß, 2. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Adenauers Auge (Broschiert)
Kölner werden diesen Krimi lieben - aber auch Nicht-Kölner wie ich finden eine wirklich originelle Story vor. Da ist dieser Reporter Georg Rubin, den wir schon aus dem Richter-Code kennen. Der recherchiert eine Story um ein Attentat am Kölner Flughafen und findet sich plötzlich inmitten eines unglaublichen Komplotts wieder. Im Zentrum des Geschehens steht neben Georg - ja wirklich - die neue Bundeskanzlerin Barbara Jung, die ebenfalls aus Köln stammt.

Die Handlung ist rasant geschrieben, Georg kennt sich aus in Köln, und wenn es wirklich brenzlig wird, hat Georg ja seinen eigenen "Klüngel" - einen reichen Freund mit Anwaltsfreundin und natürlich auch einen besten Kumpel bei der Polizei. Und mit der Kanzlerin kann er irgendwann auch ganz gut... Am Ende überschlagen sich die Ereignisse, der Showdown in einem Kölner Tangoclub ist ist noch einmal etwas für "tanzende Lokalpatrioten".

Ich kann dieses Buch sehr empfehlen und freue mich schon auf den nächsten Roman mit dem Kölner "Schorschi".
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5.0 von 5 Sternen Der beste Franzmann bislang ..., 22. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Adenauers Auge (Broschiert)
Nach Millionenallee und Richter-Code mein dritter Krimi von Edgar Franzmann und für mich der spannendste Roman von ihm bisher.

Die Story mag vielleicht mal ein Phantasieelement zuviel haben, aber der Spannungsbogen ist brutal gut gezogen und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, bis ich das Buch durch hatte. Klasse Unterhaltung, spannend und hat mich gefesselt.

Freue mich auf den vierten Krimi von Edgar Franzmann im September.... schon vorbestellt....
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenswert!, 4. August 2013
Von 
Marita Beckers (Wassenberg,NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
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Rezension bezieht sich auf: Adenauers Auge (Broschiert)
Super geschrieben und vom Inhalt sehr interessant, da man in der heutigen Politik auch nicht mehr bescheid weiß, ob alles mit rechten Dingen vorsicht geht.
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Adenauers Auge
Adenauers Auge von Edgar Franzmann (Broschiert - 4. Oktober 2012)
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