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am 17. März 2014
Ich habe das Buch in einem Lauf durchgelesen und es hat mich sehr berührt!
Mark Rowlands schreibt auf sehr unterhaltsame und leicht zugängliche Weise. Über das Laufen kommt er zum Nachdenken über das Menschsein an sich und stellt sich Fragen über die Freiheit oder das Altern.
Ich kenne das aus eigener Erfahrung sehr gut. Ich laufe zwar nicht regelmäßig, aber wenn ich es tue, fange ich auch jedes Mal an über "existentielle" Dinge nachzudenken. Mark Rowlands findet Antworten nicht nur bei Philosophen wie Platon, Sartre und Schopenhauer, sondern auch bei seinen Laufbegleitern: seinem Wolf Brenin und den Hunden Tess und Hugo.
Insgesamt ein sehr unterhaltsames, aber auch tiefgründiges und lehrreiches Buch! Vier Sterne von mir!
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am 21. Juli 2015
Jeder hat eigene Gründe, um die Laufschuhe zu schnüren. Mark Rowlands wurde zum Läufer, weil seine hündischen Gefährten ausgelastet werden mussten. Ansonsten hätten sie ihm aus purer Langeweile seine Wohnung zerlegt. Eigentlich haben wir es also seinen Hunden zu verdanken, dass dieses wunderbare Buch nun existiert. Es geht jedoch nur am Rande um Wölfe, wie der Titel Glauben schenken mag, als eher um das Leben an sich, um allgemeine philosophische Einsichten und natürlich um den inneren Wert des Laufens.

Mich hat das Buch veranlasst, nach einigen Jahren selbst wieder die Laufschuhe anzuziehen und loszulaufen. Ich würde gerne wissen, ob es anderen Lesern ebenso geht.
Denn wenn Rowlands schreibt: „Wenn ich den ersten Schritt mache, dann verstehe ich: Ganz gleich, was heute geschieht und wie weit ich komme, ich sollte hier sein. Ich tue, was ich tun sollte. Die Freiheit, die ich auf dem langen Lauf erfahre, ist die Erfahrung eines Werts, um den ich einmal wusste, den ich aber in der Folge vergessen habe. Laufen ist die verkörperte Wahrnehmung dieses Wertes. Der erste Schritt ist getan. Der lange Lauf beginnt. Hoffe ich….“, dann spricht er mir aus der Seele.

Das Buch ist eine klare Empfehlung für zur Selbstreflektion fähige Zeitgenossen (mit Laufschuhen), die nachdenkenswerten Lebensweisheiten gegenüber aufgeschlossen sind!
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TOP 500 REZENSENTam 29. Dezember 2014
Dieses grau-gelbe Buch (Hardcover) wirkt mager, um so mehr erfreut es mit seinen 230 Seiten den Leser, lässt er oder sie sich ein auf eine Lektüre, die Philosophisches mit etwas Banalem wie das Laufen verbindet.

Banal? Nein, eben nicht.

Als ich anfing, in Der Läufer und der Wolf zu lesen, brachte es mich schon im Vorwort in Kontakt mit dem großartigen Buch Einfach laufen: Wie ich die Form meines Lebens fand', mit dem Kapitel 'Die sechs Stufen zum Läuferhimmel'. Wird ein Läufer der höchsten Stufe gefragt, warum er läuft, wird er antworten, weil ich zwei Beine habe.

Wer auf dieser Stufe angekommen ist, weiß um den inneren Wert des Laufens - und um diesen geht es in Der Läufer und der Wolf. Das Gegenteil des inneren Werts ist der instrumentelle Wert. Wenn ich laufe, um beispielsweise 10kg Gewicht zu verlieren. Oder wenn es für mich wichtig ist, im Verein namentlich genannt zu werden, weil ich wieder einen Platz auf dem Podest erlaufen habe.

In acht unterhaltsamen Kapiteln - die es erfordern, mit Achtsamkeit gelesen zu werden -, nimmt uns der Autor mit auf seine unterschiedlichsten Läufe. Solche aus seiner Kindheit und auch auf seinen ersten Marathon spät in seinem Leben. Alles lange Läufe, denn nur auf solchen sind Erfahrungen zu machen, denen er sich - denen wir uns - philosophisch nähern können, beziehungsweise von selbst nähern:

'Bevor ich diesen Punkt erreiche, an dem das Denken aufhört und die Gedanken anfangen, laufe ich nicht, nicht wirklich. Ich bewege mich bloß. Der Punkt, an dem sich Bewegung in Laufen verwandelt: das ist der Punkt, an dem die Gedanken ihr Spiel beginnen.'

Alte Hasen, denen Laufumfänge von mehr als eineinhalb Stunden nicht fremd sind und gerne lange laufen, wird dieses Buch von großem Wert sein, weil der eine oder andere Gedanke, der dabei schon gedacht aber nicht weiter verfolgt worden ist, hier nochmal neu und zu Ende gedacht werden kann. Wer zudem nach Lauflektüre lechzt, die das Zentrum mit den Ratschlägen und Tipps verlassen hat und zum Rande des Laufuniversums führt, wird mit Freude den Geschichten und Gedanken Mark Rowlands folgen.

Aber auch für Läuferinnen und Läufer, die eher am Anfang stehen und sich vielleicht für den ersten 10-km-Lauf vorbereiten, kann dieses Buch ein Gewinn sein, blicken sie doch in ihre Zukunft, in die Zeit, wo sie sich für ihren ersten Marathon vorbereiten oder anfangen, mit dem Trailrunning zu liebäugeln - und erfahren so ganz nebenbei, wie lust- und genußvoll es sein kann, einfach nur zu laufen, zu laufen und zu laufen, und tun sie dies, ohne ein bestimmtes Ziel zu verfolgen, dann arbeiten sie nicht mehr, sondern spielen.

Auch für Sie habe ich eine Stelle im Buch gefunden, die ich gerne zitiere, es geht um einen nicht genau bestimmbaren Punkt am Anfang eines Marathonlaufs, dem eigentlich ersten Schritt: "Mit jenem ersten Schritt verfliegen alle Zweifel, und eine ruhige Gewissheit setzt ein".

Update 17.2.16: Erfreulicherweise hat der MALIK-Verlag (der wohl von R&B die Rechte für eine Taschenbuch-Neuauflage erworben hat) das Cover geändert und leuchtend Gelbgrün gestaltet. Leider vermisse ich neben dem Wolf einen Läufer. Schade! Denn damit lockt der Titel keine Läufer an, eher Tierfreunde. Daher wird dieses Buch wohl weiterhin im Verborgenen blühen, eine Perle unter den Laufbüchern.
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am 10. Juni 2016
Leider fehlen dem Philosophen die zoologischen Kenntnisse, sodass man öfters einfach nur den Kopf schütteln muss. Den Wolf so zu verherrlichen und von diesem einen Wolf allgemein gültige Verhaltensregeln für Menschen abzuleiten, finde ich absurd. Wie bei uns gibt es auch bei den Tieren fähigere und unfähigere Spezies, schwierigere und einfachere Charakteren. Zudem ist der "Wolf" des Autors kein reiner Wolf (siehe auch erstes Buch "Der Philosoph und der Wolf", sondern eine Hybridkreuzung. Darum ist er auch so riesig geworden. Das Titelbild entspricht nicht Mr. Rowland's Tier, sondern ist ein richtiger Wolf. Der Autor, vom Nihilismus geprägt, findet in seinem "Wolf" eine Stütze für sein Leben. Ich kann nur sagen: Armer Mr. Rowland!
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am 10. März 2014
Ich hatte gehofft, dass Autor und Verlag die Anmerkungen zum ersten Buch "Der Philosoph und der Wolf" annehmen würden. Nein. Es ist schlichtb hanebüchen. Entsetzlich selbstverliebt.
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