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49 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Worte, die verändern!
Ich habe es ja immer schon geahnt: Ursache und Wirkung ist ein Konstrukt unseres Vordenkers Isaac Newton. Ein Irrtum der seit 300 Jahren die Welt scheinbar in ihren Angeln hält. Steven Harrison führt mich zurück zu den Wurzeln meines Seins und obgleich ich schon wieder hinausfalle, aus dem Unbeschreiblichen, indem ich versuche es in Worte zu fassen, bleibt...
Veröffentlicht am 21. Mai 2001 von M. Robertz

versus
23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen "In mir selber umgetrieben"
Es gibt diesen netten Witz von den Müttern, die sich über ihre Söhne unterhalten. Die eine erzählt, dass ihr Sohn neuerdings meditiert. Sie weiß zwar nicht, was das ist, aber: "Besser als rumsitzen und nichts tun!". Steven Harrison zieht in seinem Buch das entgegengesetzte Fazit: Nichts tun ist besser als Meditieren. Für die meisten...
Veröffentlicht am 7. Februar 2008 von Mathias Tietke


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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen "In mir selber umgetrieben", 7. Februar 2008
Von 
Mathias Tietke (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nichts tun. Am Ende der spirituellen Suche. (Gebundene Ausgabe)
Es gibt diesen netten Witz von den Müttern, die sich über ihre Söhne unterhalten. Die eine erzählt, dass ihr Sohn neuerdings meditiert. Sie weiß zwar nicht, was das ist, aber: "Besser als rumsitzen und nichts tun!". Steven Harrison zieht in seinem Buch das entgegengesetzte Fazit: Nichts tun ist besser als Meditieren. Für die meisten spirituellen Sucher dürfte das eine Ohrfeige sein.

In der Einführung behauptet der Autor, er hätte "so ziemlich jeden Mystiker, jeden Seher und jeden Magier, der sich irgendwo auf der Welt hat finden lassen", aufgesucht. Abgesehen davon, dass ich dies für reichlich übertrieben halte, ist diese >Alles-mal-ausprobieren-Haltung< nicht zugleich ein wesentlicher Grund für das Scheitern des Autors?
Sein Fazit "Doch das alles war umsonst" überrascht in diesem Kontext nicht. Nur - warum setzt Harrison sein eigenes, persönliches Scheitern absolut, warum überträgt er seine Erfahrungen, seinen Frust, seine Kurz-Schlüsse auf >wir alle<?

Als ich Steven Harrison per Brief fragte, wer denn dieser Yogi im Himâlaya sei, den er für einen der fähigsten hält, schrieb Steven Harrison kurz angebunden zurück: "The yogi is long ago deceased." Ein vor langer Zeit verstorbener, namenloser Yogi oder bloß eine Metapher?

In dem Kapitel, das mit dem Buchtitel überschrieben ist, behauptet Harrison, die Faktoren, die zur Meditation führen, wären grundlegendes Gewinnstreben und eine Unzufriedenheit mit dem, wo und was wir sind. Das mag auf ihn und auf Einzelne zutreffen, doch warum dieses Pauschalurteil, das jede und jeden mit einbezieht?

Sätze und Thesen dieser Art gibt es viele in diesem kleinformatigen Band. Gleich zu Beginn behauptet Harrison, durch Yoga und Meditation wollen wir Wesen werden, die Schmerz nicht kennen. Aber warum sollten >wir< etwas vermeiden, was >wir< gar nicht kennen? Bezieht sich Harrison auf das Yoga-Sûtra 2.16, wo es heisst, es gilt, vermeidbares Leid zu vermeiden? Dann wäre sein Fazit ein Missverständnis. Erst wenn ich Schmerz kenne, ihn erfahren habe, werde ich alles daran setzen, schmerzfrei zu leben: mit oder ohne Yoga, mit oder ohne Meditation. Lediglich Masochisten dürften dies anders handhaben.

Im Grunde beschreibt Steven Harrison, der sich als Mystiker bezeichnet und in Boulder/Colorado lebt, wo auch Ken Wilber zu Hause ist, seine eigene Suche und sein eigenes Scheitern in der Wir-Form. Seine Erfahrung etwa, dass Tanz und Gebete ihm nichts gebracht haben, überträgt er und meint: "...wir mögen tanzen, beten und singen. (...) Und es bringt alles nichts."
So stellt er Seite für Seite Behauptungen und Definitionen auf, die oft weder nachvollziehbar noch übertragbar, dafür aber meist widersprüchlich bzw. nicht stimmig sind. Da schreibt er z.B. auf Seite 112: "Es ist so viel einfacher, Geld zu spenden, sich einen Augenblick lang als großzügiger Spender zu fühlen und sich darin zu sonnen, etwas Gutes getan zu haben.... In Tat und Wahrheit gib es so etwas wie >geben< gar nicht,...". Auf Seite 139 ist dann zu lesen: "Das gesamte Autorenhonorar aus dem Verkauf dieses Buches geht an wohltätige Organisationen."

An anderer Stelle schreibt er: "Die Stille braucht keinen, der in ihrem Namen spricht." Einverstanden. Aber warum sprich Steven Harrison in ihrem Namen? Warum spricht er überhaupt, wenn es ihm doch ums Nichts tun geht? Und warum hat er eine eigene Website eröffnet und bietet dort u.a. eine VHS-Kassette für 28 Euro an, auf der er "das Unmögliche möglich macht"- "aus der Stille zu sprechen"? Weshalb reist er um die Welt und lädt zu Retreats und Begegnungen ein? All dies ein Ausdruck des Nichts tun? Sieht so das Ende der spirituelle Suche aus?
Als ich ihn per Email auf die Widersprüche ansprach, antwortete er, dies hätte etwas mit der Sprache zu tun und damit, dass etwas Gestalt annimmt. Aber weshalb schreibt er ein Buch nach dem anderen?

Eine "unvergängliche Botschaft" und "Mystik ohne Brimborium oder Imponiergehabe, schnörkellos, radikal, befreiend" wie es auf der Rückseite des Buches heisst, konnte ich nicht entdecken.

Insgesamt fand ich zwei Sätze, denen ich uneingeschränkt zustimmen kann: "Wirklichkeit ist eine Bewegung von Energie." (S.19) und "Das Talent, Fragen zu stellen, ist eine kostbare Gabe." (S.35). Aber warum nur gibt Steven Harrison so viele Antworten, warum stellt er kaum Fragen? Oder ist der Vorgang des Sich-Widersprechens schon Mystik? Dann wären Politiker häufig auch Mystiker. Zumindest das zentrale Anliegen des Buches trifft auf sie oft zu: Nichts tun und - darüber reden.
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49 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Worte, die verändern!, 21. Mai 2001
Von 
M. Robertz "Matthias Robertz" (Mönchengladbach, NRW Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nichts tun. Am Ende der spirituellen Suche. (Gebundene Ausgabe)
Ich habe es ja immer schon geahnt: Ursache und Wirkung ist ein Konstrukt unseres Vordenkers Isaac Newton. Ein Irrtum der seit 300 Jahren die Welt scheinbar in ihren Angeln hält. Steven Harrison führt mich zurück zu den Wurzeln meines Seins und obgleich ich schon wieder hinausfalle, aus dem Unbeschreiblichen, indem ich versuche es in Worte zu fassen, bleibt dieses Unbeschreibliche in mir fühlbar und macht mich sprachlos. Mit diesem Buch ist Steven Harrison der Versuch, das Namenlose zu benennen geglückt, auch wenn es unmöglich ist.
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20 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wirrkopf, 27. Februar 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Nichts tun. Am Ende der spirituellen Suche. (Gebundene Ausgabe)
Mit Spannung habe ich dieses Buch in die Hand genommen - doch leider wurde ich enttäuscht. Es ist nachvollziehbar, dass eine gewisse Frustration aufkommt, wenn man jahrelang bei verschiedenen Gurus verbringt und dabei nicht an seiner Spiritualität anknüpfen kann. Aber deswegen muss man seine Enttäuschung nicht dazu verwenden, alles anzuprangern, wie es Harrison in diesem Buch tut.
Ich fand das Buch zum Teil unverständlich und die Formulierung wirr und unzusammenhängend. Harrison hat es meiner Meinung nach nicht geschafft, seine vielleicht doch noch vorhandenen Erkenntnisse klar auszudrücken.
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Nichts tun. Am Ende der spirituellen Suche.
Nichts tun. Am Ende der spirituellen Suche. von Steven Harrison (Gebundene Ausgabe - 5. Mai 2000)
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