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am 5. April 2010
Der Vor- und Nachdenker des österreichischen Sports hat mit seinem neuen Buch einen sportliterarischen Weitenflug hingesetzt. Dieser enthält sowohl für Sportinteressierte als auch für Menschen in Führungs- und Managementverantwortung reichlich Denkenswertes.
Das Buch ist persönlich gehalten, kritisch und selbstkritisch zugleich. Viele persönliche Erfahrungen aus 30 Jahren Sportler-, Trainer- und Managerleben machen die Lektüre zu einem spannenden Leseerlebnis. Die eingestreuten Hintergrundgeschichten verknüpft Innauer immer wieder mit philosophisch-existentiellen Reflexionen. Etwa, wenn er den Leser Anteil nehmen lässt an seinem Weg nach unten, den der Olympiasieger nach seinem Abritt ging, als die nach ihm gekommenen jungen österreichischen Erfolgsadler seinen eigenen Glanz verblassen ließen.
Toni Innauer vermittelt für mich den Schisprungsport einprägsam als eine Sportkunst des Loslassens zum richtigen Zeitpunkt und er lässt mit feinem Schreibgefühl dem Leser seine Biografie als eine Biografie des oftmaligen Loslassens nachvollziehen. Den Weg nach unten erfährt jeder Mensch. Diesen auch zu verstehen und anzunehmen, dafür bedarf es immer wieder hilfreicher Deutungsfolien anderer Menschen, indem diese ihre eigenen reflektierten Lebenserfahrungen zur Verfügung stellen. Und das tut Toni Innauer. Er macht sich damit auch angreifbar. Was Am Puls des Erfolgs" sympathisch macht, sind manche Ereignisse und Erfahrungen, die Innauer respektvoll nur andeutet oder nicht weiter ausführt. So lässt das Buch auch einiges offen und regt zum Nach-Denken an.
Der Autor hinterfragt selbstkritisch auch sein eigenes Zutun am Entstehen einer - sportethisch gesehen - entgleisten Sportindustrie und macht konkrete Vorschläge für nötige Weiterentwicklungen. Aufschlussreich ist für mich die Liste der Buchempfehlungen und Literaturverweise am Schluss des Buches. Wie tief der olympische Goldflieger von 1980 seine geistigen Wurzeln gegraben hat, wird hier in verdichteter Form offenbar.
Sportpersönlichkeiten wie Toni Innauer sind rar. Man darf gespannt sein, in welchen Buchregalen Am Puls des Erfolgs" eingeordnet werden wird: Anbieten würden sich neben dem Sportregal durchaus auch die Regale für Jugendliteratur, Psychologie, Management, Ethik, Gesellschaft, Trauer& Sterben, Biografien oder Männerliteratur.
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am 29. März 2010
herr innauer gibt einen tiefen einblick hinter die kulissen des nordischen skisports aus sicht eines sportlers, managers und trainers. sehr kritisch setzt er sich mit den entwicklungen im sportzirkus, dem ständigen wettbewerb zum alpinen skisport und dem thema doping auseinander.
gleichzeitig spricht der autor sehr bewegend über seine seine emotionen, seine erfahrungen mit erfolg, niederlage, tod und sein intensives verhältnis zur natur.

nicht nur für skisprungbegeisterte leser ein sehr interessantes und bewegendes buch!
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am 5. April 2010
Der Vor- und Nachdenker des österreichischen Sports hat mit seinem neuen Buch einen sportliterarischen Weitenflug hingesetzt. Dieser enthält sowohl für Sportinteressierte als auch für Menschen in Führungs- und Managementverantwortung reichlich Denkenswertes.
Das Buch ist persönlich gehalten, kritisch und selbstkritisch zugleich. Viele persönliche Erfahrungen aus 30 Jahren Sportler-, Trainer- und Managerleben machen die Lektüre zu einem spannenden Leseerlebnis. Die eingestreuten Hintergrundgeschichten verknüpft Innauer immer wieder mit philosophisch-existentiellen Reflexionen. Etwa, wenn er den Leser Anteil nehmen lässt an seinem Weg nach unten, den der Olympiasieger nach seinem Abritt ging, als die nach ihm gekommenen jungen österreichischen Erfolgsadler seinen eigenen Glanz verblassen ließen.
Toni Innauer vermittelt für mich den Schisprungsport einprägsam als eine Sportkunst des Loslassens zum richtigen Zeitpunkt und er lässt mit feinem Schreibgefühl dem Leser seine Biografie als eine Biografie des oftmaligen Loslassens nachvollziehen. Den Weg nach unten erfährt jeder Mensch. Diesen auch zu verstehen und anzunehmen, dafür bedarf es immer wieder hilfreicher Deutungsfolien anderer Menschen, indem diese ihre eigenen reflektierten Lebenserfahrungen zur Verfügung stellen. Und das tut Toni Innauer. Er macht sich damit auch angreifbar. Was Am Puls des Erfolgs" sympathisch macht, sind manche Ereignisse und Erfahrungen, die Innauer respektvoll nur andeutet oder nicht weiter ausführt. So lässt das Buch auch einiges offen und regt zum Nach-Denken an.
Der Autor hinterfragt selbstkritisch auch sein eigenes Zutun am Entstehen einer - sportethisch gesehen - entgleisten Sportindustrie und macht konkrete Vorschläge für nötige Weiterentwicklungen. Aufschlussreich ist für mich die Liste der Buchempfehlungen und Literaturverweise am Schluss des Buches. Wie tief der olympische Goldflieger von 1980 seine geistigen Wurzeln gegraben hat, wird hier in verdichteter Form offenbar.
Sportpersönlichkeiten wie Toni Innauer sind rar. Man darf gespannt sein, in welchen Buchregalen Am Puls des Erfolgs" eingeordnet werden wird: Anbieten würden sich neben dem Sportregal durchaus auch die Regale für Jugendliteratur, Psychologie, Management, Ethik, Gesellschaft, Trauer& Sterben, Biografien oder Männerliteratur.
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am 11. Oktober 2011
Ein Insider im Sport des Skispringens bin ich nicht. Das Buch gibt einen guten Einblick in die Problematik des Skispringens. Für den Kenner ist der Blick hinter die Kulissen der Verbands- und Funktionärsarbeit interessant.
'Am Puls des Erfolgs' verspricht viel: '... welche Voraussetzungen dauerhaften Erfolg ermöglichen, wie man die Kraft von Niederlagen erkennt und seinen Kopf frei für Spitzenleistungen machen kann'. Dafür habe ich mich interessiert, doch, nebst bekannten Grundsatzsätze wie, 'Kino im Kopf und Selbstgespräche unterstützen der bevorstehende Bewegung *(S.149), 'Vorfreude auf die Aufgabe aufbauen, Prozessorientierung anwerfen und akzentuieren, die Bedeutung des Ereignisses umdeuten' (S.152), Grosse, starke Gedanken, die das Gefühl beherrschen, lenken und leiten uns' (S.155), 'Das Abtrainieren von fehlerhaften, aber schon automatisierten Grundmustern gehört nämlich zum Schwierigsten ...' (S.233), '..., dass ich allein für meine Leistung verantwortlich war' (S.264), 'das Zauberwort heisst Prozess-orientierung. Nur nicht ans Ergebnis denken' (S. 274). Meine Erwartungen wurden nicht ganz erfüllt. Ich habe noch mehr Tipps erwartet.
Einverstanden bin ich mit der Frage über unseren Roger Federer 'Ob unsere Schweizer Nachbarn wirklich wissen, was sie an ihrem Prachtsexemplar haben?' (S.228) Nein, leider wissen das viele meiner Landsleute nicht. Für sie zählt nur der erste Platz, alles andere ist schlecht und wird kritisiert. Gut finde ich auch die Bemerkung über das Zeigen von Gefühlen bei Knaben '... musste sich von seinen Eltern nie anhören, dass sich das nicht gehört' (S.229).
Mühsam sind aber die über 300 Namen, die irgendwo erwähnt werden. Insider werden die meisten kennen, doch für einen Schweizer Sportpsychologen...... Oft hatte ich beim Lesen den Eindruck, dass er mit seinen Mitstreitern 'abrechnen' will, fast immer auf eine positive Weise. Die Erwähnten wird es freuen.
Toni Innauer ist eine grosse Sportlerpersönlichkeit. Es lohnt, sich mit ihm auseinanderzusetzen.
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am 8. Mai 2010
Tolles (Sport)Buch, dass die Hintergründe des Spitzensports, nicht nur das Skispringen, aufzeigt, mit all seinen Vor- und Nachteilen, dabei Aussichten und den Stellenwert des Sports erörtert und dabei denn Zusammenhang mit der wirtschaftlichen und politischen Welt spiegelt, und umrahmt ist mit den Werdegang dieses tollen Menschen. Hab es verschlungen!
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am 4. Dezember 2011
Ein sehr persönliches Buch von Österreichs Überflieger Toni Innauer!
Authentisch erzählt erfahren wir sehr viele Background-Infos aus dem Nordischen Schilager, aber auch sehr viel Persönliches!
Am meisten beeindruckt hat mich beim Lesen, wie die tief verbundene Freundschaft zu "Liss" (Alois Lipburger) rüberkommt. Herr Lipburger ist ja bei einem Autounfall tödlich verunglückt, mit im Auto waren Martin Höllwarth als Fahrer und auf der Rückbank des Autos liegend Andi Widhölzl. Die beiden Athlethen hat dieses Erlebnis tief geprägt.
Kritisch kommt die Episode Andi Goldbergers Koks-Affaire rüber. (wer kann sich an diesen Megaskandal heute noch erinnern, wenn wir Goldi als ORF-Co-Moderator vor uns haben, der im Sommer die Berge bei Mountainbike-Events und Laufveranstaltungen unsicher macht?) Golde wäre da ja beinahe unter serbischer Flagge geflogen, wozu es glücklicherweise dann doch nicht kam.
Auch die Doping-Affaire Turin wird von Toni beleuchtet sowie die großen beeindruckenden Erfolge von Mario Stecher und Felix Gottwald.
Auch seine eigene Karriere mit den Höhen und Tiefen wird gut beleuchtet.
Auf die Karriere seines Sohnes Mario will er jedoch nicht im Detail eingehen, als Respekt seinem Sohn gegenüber. Das hat mich sehr beeindruckt!
Auch den Aufstieg der aktuellen Superstars Gregor Schlierenzauer und Thomas Morgenstern wird super erzählt.
Sehr gutes Buch!
Ein paar Bilder mehr wären sehr interessant gewesen.
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am 20. Februar 2011
Ein sehr ehrliches und kritisches Buch mit sehr persönlichen Einblicken in ein bewegtes Leben!
Sehr emotional ist das Kapitel über seinen besten Freund Alois "Liss" Lipburger der bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben kam!

Absolut Empfelenswert!!!
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