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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genialster Horror!
Keene hat schon eine blühende Phantasie, aber was noch wichtiger ist: Er schreckt nicht davor zurück, teils echt schräge Ideen zu verarbeiten, wo andere sagenh würden: "Nein, das ist jetzt albern, übertrieben..."
Und dennoch wird es nicht peinlich. Was außer Riesenwürmern noch in diesem Roman herumfleucht, will ich nicht verraten...
Veröffentlicht am 7. Februar 2008 von Alex

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen der Mittelteil schwächelt
Das Buch selbst kommt in einer, für den Preis, würdigen Aufmachung daher. Die Seiten sind fest, der Einband mit goldenen Prägelettern und der Schutzumschlag künstlerisch gestaltet. Die Optik macht definitiv Lust aufs Lesen.

Die Geschichte beginnt mit der Vorstellung des Erzählers und einer der Hauptpersonen im Buch, mit Teddy Garnet. Er...
Vor 18 Monaten von Floxine veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen der Mittelteil schwächelt, 14. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Wurmgötter (Gebundene Ausgabe)
Das Buch selbst kommt in einer, für den Preis, würdigen Aufmachung daher. Die Seiten sind fest, der Einband mit goldenen Prägelettern und der Schutzumschlag künstlerisch gestaltet. Die Optik macht definitiv Lust aufs Lesen.

Die Geschichte beginnt mit der Vorstellung des Erzählers und einer der Hauptpersonen im Buch, mit Teddy Garnet. Er liegt verwundet auf dem Boden seines Hauses und schreibt die folgende Geschichte auf, um sie für die Nachwelt, sofern es denn eine gibt, zu bewahren.

In den ersten Kapiteln dreht sich alles um Teddy. Er und seine Lebensgeschichte wird vorgestellt und der alte Mann wird einem schnell sympathisch. Ich habe mich allerdings schon zu Beginn des Buches gefragt, wie man mit solch einem alten Charakter ein ganzes Buch mit einer apokalyptischen Geschichte voll bekommt. Teddy bekommt allerdings Gesellschaft von dem ebenso alten Carl Seaton, Teddys bester Freund.

Im ersten Teil des Buches, das Buch teilt sich in drei große Teile auf, wird der Leser hauptsächlich an die Charaktere Carl und Teddy herangeführt und die unwirkliche, bedrückende, bedrohliche, apokalyptische Atmosphäre wird wunderbar aufgebaut und man bekommt als Leser ein tolles Gefühl für die Ausweglosigkeit der Situation.
Im zweiten Teil werden dann die Charaktere, welche zum Ende des ersten Teils auftauchen, vorgestellt und es wird, in einer Rückblende, auf die Ereignisse in Baltimore eingegangen. Dieser Teil hat mir nicht wirklich gefallen. Erstens war da die große Anzahl an Personen die neu vorgestellt werden, die aber nicht wirklich eine Bedeutung für die eigentliche Geschichte hatten, das Auftauchen einer Sirene und die Satanisten. Gerade die Sirene ist mir massiv negativ aufgestoßen und die Nebendarstellern in diesem Bereich der Geschichte waren mir auch etwas zu wider. Hier wollte der Autor wohl einfach etwas melodramatisch sein. Für mich hat dieser Teil der Erzählung jedenfalls nicht geklappt und ich habe beim Lesen immer gehofft, dass wir uns bald wieder bei Teddy und Carl befinden.
Zum Glück kommt der Autor aber in Teil Drei des Buches wieder zurück zu Teddy, Carl und den anderen und dieser letzte Teil des Buches war dann auch noch einmal ein wunderbar spannender und erschreckender Teil.

Die Idee die der Autor in dem Buch umgesetzt hat, ist keine neue. Er hat sich großzügig von der Bibel bedient, worauf auch im Buch immer wieder eingegangen wird. Aber ich finde er hat es wirklich gut gemacht. Die Geschichte läuft wunderbar und ich würde nicht mit den Protagonisten tauschen wollen. Nur der Teil mit der Sirene hätte wirklich nicht sein müssen. Ich kann mit Behemoth und Leviathan leben, auch mit irgendwelchen Irren, die diese 'Götter' anbeten, aber eine Sirene (?!). Ich bin nun nicht sonderlich bewandert was das alte Testament angeht, aber meines Wissens kommt da keine vor, allerdings ist mein Wissensstand dazu sicherlich nicht das Maß aller Dinge.
Die ganze Atmosphäre, gerade in Teil 1 und 3 bei Teddy ,ist sehr unwirklich, lebensbedrohlich und geradezu zum greifen dicht.

Es gibt ein, zwei Kleinigkeiten die nicht wirklich zum Ende hin aufgeklärt werden und über die man sich jetzt wirklich aufregen könnte, auch gibt es einige Fragen zu dem Plot in Baltimore, aber ich will mal nicht so sein, denn gerade der Handlungsstrang im Haus von Teddy ist fantastisch in Szene gesetzt.

Fazit:
'Die Wurmgötter', wenn auch der Titel nicht unbedingt passt, ist ein gutes Buch über Menschen, die während des Weltuntergangs, um's nackte Überleben kämpfen und auch ihre eigenen kleinen innerlichen Kämpfe ausfechten müssen. Das Buch hat an der einen und anderen Stelle etwas seine Längen und wird an manchen Stellen geradezu albern. Den Baltimore-Teil der Geschichte hätte man ruhig weglassen, oder zumindest gut einkürzen können.
Wenn das Buch nur aus Teil1 und Teil 2 (also die Teile mit Teddy und Carl), dann würde sich das Buch, vom Unterhaltungswert, locker die Fünf Sterne verdienen, leider aber gibt es einen Mittelteil der viel kaputtmacht, deshalb gebe ich dem Buch auch nur 3,5 Sterne, auch weil einige Fragen am Ende offen bleiben. Leider gibt es den 2. Teil nicht in deutsch ,obwohl ich auch nicht vermute, dass dort diese Fragen zufriedenstellend geklärt werden würden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Düsterer Endzeithorror mit Schwächen, 23. Mai 2009
Von 
Florian Hilleberg (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Wurmgötter (Gebundene Ausgabe)
Ein stetig andauernder Regen hat die Welt überschwemmt und den Menschen die Apokalypse gebracht. Der alte Teddy Garnett hat sich gegen die Evakuierung durch die Nationalgarde gesträubt und will in seinem Heim bleiben und gegebenenfalls auch dort sterben. Doch sein Entsetzen ist groß als unter dem Carport Hunderte von Würmern auftauchen und eine große wurmartige Kreatur einen Vogel frisst. Auch Teddy bester Freund Carl, dessen Haus komplett von einem Schluckloch verschlungen wurde, ahnt Schreckliches. Als dann noch Teddys und Carls fanatischer Nachbar einen Hubschrauber mit Überlebenden aus Baltimore abschießt, scheint die Apokalypse perfekt, denn was die beiden jungen Menschen aus der Stadt zu berichten wissen scheint tatsächlich das Ende der Welt zu sein. Schließlich wird auch Teddys Haus, in dem sich die Überlebenden verschanzt haben, zum Ziel bösartiger, gigantischer Wurmkreaturen, die direkt aus der Hölle zu stammen scheinen'

Brian Keene besitzt einen ausgeprägten Hang zu düsteren Weltuntergangsszenarien, die er wortgewaltig zu schildern versteht. Ganz in der Tradition eines Stephen King, mit all seinen Vor- und Nachteilen, präsentiert Keene einen ansprechend aufgemachten Horrorroman mit enormem Unterhaltungswert, der den Leser stets zu fesseln versteht und nur kleine Stolpersteine bereit hält. Eins dieser Hindernisse, die den Lesefluss beeinträchtigen sind die vielen Druck- und Satzfehler. Vor allem die falsche Trennung von Wörtern (versch-wand, kle-ine, verdam-mte) stören das Lesen erheblich, hinzu kommen schließlich noch einige Wortvertauschungen (Und statt uns; man statt mein). In Anbetracht der edlen Aufmachung sind diese Fehler recht enttäuschend. Dafür tröstet Brian Keene den Leser mit einer wahrhaft eindringlichen Endzeitstimmung und beschreibt auf eine unvergleichliche Art und Weise wie eine biblische Sintflut in unseren modernen Zeiten sich auf das menschliche Leben auswirken würde. Das Buch wurde in drei Abschnitte unterteilt. Der erste und letzte Teil wird dabei von Teddy Garnett in der Ichform erzählt, während der zweite Teil von dem Überlebenden Kevin geschildert wird, der den beiden Männern erzählt, was sich in Baltimore zugetragen hat. Eine interessante Perspektive, die den Leser immer direkt in das Geschehen involviert und die Identifizierung mit den Protagonisten erleichtert. Das Grauen entwickelt sich langsam aber stetig, bis es mit Brachialgewalt in die, sowieso schon versehrte Welt, einbricht. Mit der riesigen Wurmkreatur und dem Kraken zollt Keene nicht nur dem großartigen Horrorschriftsteller H.P. Lovecraft Tribut, sondern auch Bram Stoker, der neben 'Dracula', auch die Novelle 'Das Schloss der Schlange' schrieb, in der es auch um einen gigantischen, menschenverschlingenden Lindwurm geht. Bisweilen verfällt Keene allerdings beim Erzählen seiner Geschichte ins Schwafeln, was in den Abschnitten von Teddy Garnett, der Tagebuch führt, mit dem Mitteilungsbedürfnis eines alten Mannes zu rechtfertigen ist, bei der Berichterstattung von Kevin aber unrealistisch wirkt. Wenn man gerade geliebte Menschen verloren hat, mit einem Hubschrauber abgestürzt ist und unter einem immensen emotionalen Druck steht, erzählt man fremden Menschen höchstens das Wesentliche, und nicht, wie man aufgewachsen ist, und mit wem man das erste Mal Sex hatte. Hier bekommt man als Leser den Eindruck, dass Keene zu gezwungen seinem offensichtlichen Vorbild Stephen King nacheifern wollte. Die vielen Zitate und Titel von irgendwelchen Songs tragen ebenfalls nicht unbedingt dazu bei die Geschichte spannender oder authentischer zu gestalten. Auffallend ist Keenes religiöse Neigung, denn er hält sich viel mit Erklärungen und Spekulationen in Hinsicht auf die Apokalypse und biblischer Dämonen auf. Die Meerjungfrau, die Kevin und seine Gefährten in Baltimore zusetzt, erscheint im Kontext allerdings eher unfreiwillig komisch, denn bedrohlich. Dafür wurden die fanatischen Sektenangehörigen sehr realistisch und gefährlich beschrieben. Das Finale ist unheimlich, dramatisch und actionbetont; endet aber recht offen und lässt dem Leser so viel eigenen Interpretationsspielraum.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wenig Spannend, 14. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Wurmgötter (Gebundene Ausgabe)
Kennt noch wer Grizzley Adams besser bekannt als der Mann aus den Bergen? Nun, der "Held" dieses Buches ist so ein bisschen wir dieser alte Herr. Um es kurz zu machen damit man auch versteht was ich hier fasel. Bei der Story geht es um die Erzählung eines alten Mannes in den Bergen Amerikas während des Weltuntergangs.
Kling spannend, ist es nicht. Wenn der gute alte Mann nicht am Jammern ist weil er keinen Kautabak hat, ist er ein Klugscheisser vor dem Herrn. Ehrlich, der Autor versucht uns zwar zu vermitteln wie nett und gescheit der gute Teddy doch ist, aber letztlich kann man keine Bindung zu ihm Aufbauen. Zu generisch, zu abgedroschen wirkt das Ganze. In der Mitte des Buches versucht der Autor einen kleinen Brückenschlag zu Lovecraft. Auch hier nur vergeblich.
Mal ehrlich, Lovecraft war Meister der Wiederholung, aber Keene ist einfach nur langweilig. Trotz des großartigen Settings und Troz der wirklich tollen Idee, bleibt die Spannung auf der Strecke. Selbst als am Ende der wirklich dicke Brocken kommt ist nach 4 Seiten schicht.
Ich kann dieses Buch wirklich nur leuten empfehlen die nicht genug vom Würmermythos kriegen können. Echte Dhole sollte man jedoch nicht erwarten. Der Rest kann das Buch liegen lassen oder wartet bis er ein Mängelexemplar für 1,50€ kriegt.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genialster Horror!, 7. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Wurmgötter (Gebundene Ausgabe)
Keene hat schon eine blühende Phantasie, aber was noch wichtiger ist: Er schreckt nicht davor zurück, teils echt schräge Ideen zu verarbeiten, wo andere sagenh würden: "Nein, das ist jetzt albern, übertrieben..."
Und dennoch wird es nicht peinlich. Was außer Riesenwürmern noch in diesem Roman herumfleucht, will ich nicht verraten. Es verdirbt ohnehin etwas die Überraschung, dass ich überhaupt darauf hingewiesen habe, dass die Würmer nicht die einzigen absonderlichen Kreaturen sind.
Auch die Charaktere sind wieder dreidimensional und förmnlich zum Greifen nah, nur dass Keene dazu im Gegensatz zu Stephen King das Erzähltempo und die Spannung nicht auf 25 km/h drosseln muss: Er drückt von Anfang bis Ende das Gaspedal durch, dennoch meint man sogar Nebencharaktere die nicht mal ein Viertel des Buches lang vorkommen genau zu kennen.

Ein Tip für Leute mit Englischkenntnissen: Die Originalversion kriegt man als "The Conqueror Worms" um ein Viertel des Preises und es ist nicht schwer zu lesen. Ist allerdings auch nicht so schön eingebunden sondern ein Taschenbuch das ziemlich schnell hässlich wird wenn man es nicht in Plastik einbindet.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kauf mir morgen ein Gummiboot., 28. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Wurmgötter (Gebundene Ausgabe)
Brain Keene ist ein echt guter Schriftsteller, tolle Ideen und dazu noch wunderbar umgesetzt.
Das wir es hier nicht mit einem jungen Helden zu tun haben finde ich fantastisch (wir werden ja auch nicht jünger).
Spannend, blutig und beängstigend - so muss es sein.

Gruss :O)
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9 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bubba Ho-tep, 22. März 2008
Von 
Matthias Wessel (Bad Herrenalb) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Wurmgötter (Gebundene Ausgabe)
Kennen Sie den Film "Bubba Ho-tep"? Nein? Müssen Sie auch nicht. Aber wenn Sie den Steifen über zwei alte Männer und eine untote Mumie gesehen haben, wird Ihnen einiges in dem Buch irgendwie bekannt vorkommen. Zumindest ist das Erzähltempo ebenso lahm.

Worum geht es:
Es regnet seit über 40 Tagen. Die Welt ist abgesoffen. Ein alter Mann (Teddy) schildert als Ich-Erzähler seine letzten Tage. Es geht um Riesenwürmer, biblische Dämonen, gemeine Meerjungfrauen, Satanisten, den Leviathan ... Eigentlich könnte man sich als Leser jetzt im Geiste schön nach hinten lehnen und denken: Das rockt sicherlich!
Tut es aber nicht, denn die Erzählstrukturen sind sehr, sehr langsam. Seitenlang labert Teddy über die Bibelstunden seiner verstorbenen Frau, Nikotinentzug und ähnliches. Eine Kürzung von 1/4 des Textes durch Straffung würde hier wunder wirken.

Die Charaktäre wirken unisono stereotyp und sind sich alle recht ähnlich. Lediglich bei der Darstellung von Carl (Teddy's besten Freund) kommt so etwas wie ein "menschliches- Faktor" rüber (exemplarisches Beispiel: ...und Carl hatte immer die Angewohnheit, dass offensichtliche auszusprechen: Er sah, wie alle anderen auch, jenes Auto dort stehen und meinte: "Seht, dort steht ein Auto!").

Bei den "Feindfiguren" fühlte ich mich ein wenig an den Fundus von Kai Mayer erinnert (Meerjungfrauen - Klabauter). Die Beschreibung der Wesen kommt aber nicht mal ansatzweise an die Leichtfüßigkeit des Autors von "Merle" oder "Wellenläufer" heran.

Wie auch bei "Siqqusim" stört mich bei den "Wurmgöttern" die ewig gleiche Verwendung von Begriffen. Beispiele: kichern, grunzen, schnarren. Meine Güte, sind die LektorInnen bei Otherworld so arm, dass sich nicht mal ein Synonym-Wörterbuch leisten können?

Bei aller aller Kritik gibt es auch gutes zu berichten:
1. Das Buch ist wesentlich besser als "Siqqusim" (was nicht viel heißen muss)
2. Die Geschichte ist ohne größer Logiklöcher
3. Bei der Austattung des Werkes hat der Otherworld-Verlach ganz klar zugelegt. Die Schriftgröße ist im Gegesatz zu "Siqqusim" erheblich besser geraten (weil größer)und die Aufmachung wirkt überhaupt sehr gut.

Aber reicht das für ein Buch?

Ich meine nicht. Und ich denke meine Ausflüge zu Brian Keene haben sich hiermit auch erledigt.
Prost.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Iä! Iä! Cthulhu fhtagn! ..., 11. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Wurmgötter (Gebundene Ausgabe)
Keene lässt in diesem Buch die Apokalypse recht feucht ausfallen, doch dies verwässert die Spannung und den Lesespaß keineswegs. Aufgrund anhaltenden Regens, ist die Welt überflutet, und aus dem Erdboden und den Untiefen des Meeres kreuchen grauslige Wesen hervor, die mit Sicherheit Fans des Cthulu-Mythos erfreuen werden. Auch der Protagonist Teddy ist es wert, einen Blick in „Die Wurmgötter“ zu werfen: Mit seinen 80 Jahren und der unstillbaren Nikotinsucht liegt er zwar ein wenig hinter dem Durchschnittshelden, dennoch machen ihn diese Attribute zu einem großen Sympathieträger. Die Handlung ist mitreißend und macht einfach nur Spaß; das Buch ist kurz gesagt ansprechend und flüssig geschrieben.
Uneingeschränkt empfehlenswert! ;)
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr coole Geschichte, 24. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Wurmgötter (Gebundene Ausgabe)
Ein klasse Buch mit einer klasse Geschichte, typisch Brian Keene. Wer düstere, markabere Geschichten mag, wird die Wurmgötter lieben :o)
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen King-Abklatsch ohne Spannung, 22. Dezember 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Wurmgötter (Gebundene Ausgabe)
Man mag Vergleiche ziehen zu Stephen Kings "Der Nebel": eine globale Naturkatastrophe bricht über die Menschen eines kleinen Ortes in der amerikanischen Provinz herein; seltsame Geschöpfe, die dem Lovecraft-Universum entsprungen sein könnten, attackieren die Protagonisten und metzeln diese auch ziemlich brutal nieder. Das Ende der Geschichte bleibt ebenfalls offen für die Phantasie des Lesers.

Hier hören die Gemeinsamkeiten aber schon auf. Im Gegensatz zu King sind wir bei den "Wurmgöttern" nicht Zeuge, wie das Grauen über die Welt hereinbricht. Das Grauen regiert bereits in Form von 40 Tagen Dauerregen. In diese Situation geworfen, erleben wir, wie Rentner Teddy Garnett den Alltag organisiert, erfahren viel über seine Nikotinsucht, ein wenig über seine Frau usw. Das klingt nicht nur langweilig, das ist es in der Tat. Bis die Würmer in Aktion treten, vergeht eine halbe Ewigkeit. Die Würmer selbst kamen mir vor wie Matrioschkas: wenn man glaubt, es geht nicht grösser, taucht ein busgrosser Wurm auf, um später von einem noch grösseren abgelöst zu werden. Die Viecher unterscheiden sich dabei nicht grossartig, nur dass sie lauter brüllen und grössere Mäuler haben. Mein Fazit: erstaunlich harmlos wirkende Wesen, die bei mir kein Grusel verursacht haben.

Der zweite (leider kürzere) Teil des Buches spielt in Baltimore, wo sich eine Gruppe von Personen in einem Hochhaus verschanzt hat und sich mit einigen Monstrositäten (auch menschlichen) herumschlagen müssen. Hier kommt die Verzweiflung, die Ohnmacht der Charaktere besser zum Ausdruck. Keene kann aber auch hier nur wenig variieren, weil durch das allgegenwärtige Wasser nur begrenzte Handlungsmöglichkeiten bestehen: Monster kommen aus Wasser, Monster aus Wasser töten Menschen.

Das alles wirkt wie ein Mix aus Kings "Nebel", Lovecrafts Cthulhu und den Ungeheuern der jüdisch-christlichen Mythologie. Allerdings seltsam blass, wenig Spannungsaufbau, mehr wie eine detaillierte Dokumentation.
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Die Wurmgötter
Die Wurmgötter von Brian Keene (Gebundene Ausgabe - 31. Oktober 2007)
EUR 18,95
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