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310 von 316 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstaunlich & sehr hilfreich!
Hoch empfindliche Menschen wissen oft nicht, dass sie hoch sensibel sind. Meistens vermuten sie, sie seien einfach weniger belastbar als andere Menschen. Das Gegenteil ist wahr. Sie sind nicht weniger belastbar, sondern werden stärker belastet! Sie nehmen einfach mehr wahr, spüren und sehen mehr, riechen und fühlen mehr. Dies ist gerade in unserer heutigen,...
Veröffentlicht am 24. Juni 2006 von Wortfeger

versus
115 von 130 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Idee aber wenig fundiert
Dieses Buch ist mit seiner Idee, seinem Anliegen wichtig und hat mich direkt angesprochen. Gerade nach den vielen positiven Rezensionen habe ich mir einiges von diesem Buch erwartet. Bevor die Post es mir brachte, habe ich mir die Seite des Autors angeschaut und den Test ausgefüllt. Beim anschließenden Lesen des Buches fiel mir auf, dass zu einem wesentlichen...
Veröffentlicht am 17. Juli 2009 von Elba Rathan


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310 von 316 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstaunlich & sehr hilfreich!, 24. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Zart besaitet: Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für hochsensible Menschen (Broschiert)
Hoch empfindliche Menschen wissen oft nicht, dass sie hoch sensibel sind. Meistens vermuten sie, sie seien einfach weniger belastbar als andere Menschen. Das Gegenteil ist wahr. Sie sind nicht weniger belastbar, sondern werden stärker belastet! Sie nehmen einfach mehr wahr, spüren und sehen mehr, riechen und fühlen mehr. Dies ist gerade in unserer heutigen, sehr bewegeten und lauten Umwelt nicht einfach. Mit Hochsensiblität umzugehen, muss gelernt werden. Sobald man damit umgehen kann, wird der Alltag plötzlich spannend, faszinierend und das ehemals vermutete Defizit wandelt sich zu einer Fähigkeit, die uns weiter hilft!

Dieses Buch ist ein Muss für alle, mit dieser "wilden" Welt schlecht zurecht kommen. Die Zukunft darf anders aussehen :-)

Auch zu empfehlen ist der Test auf der Homepage des Verlages, der ziemlich treffend über die eigene Hochsensiblität Auskunft gibt.
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397 von 410 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Handbuch, das bei meiner Geburt fehlte, 6. November 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zart besaitet: Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für hochsensible Menschen (Broschiert)
Die Freundin meines Bruders zeigte mir den Test zur Hochsensibilität auf zartbesaitet.net. Dem Ergebnis von 220 Punkten, also ziemlich sicherer Hochsensibilität, habe ich keine große Bedeutung beigemessen - wusste ich doch schon mein ganzes Leben lang, dass ich öfter Dinge mitbekomme, die anderen entgehen, viel grüble und mit einigen Alltagssituationen schlechter klar komme als viele meiner Mitmenschen. Doch so sehr man auch in Selbstdiagnose geübt ist, ohne Bestätigung von außen bleibt immer eine gewisse Unsicherheit, ob man auch alles komplett durchschaut hat.

Nachdem ich erneut auf eine Situation empfindlicher reagierte, als es mir angemessen erschien, kaufte ich mir dieses Buch. Ich hatte kurz vorher zwei Bücher über Perfektionismus gelesen und gemerkt, wie sehr dies meinem Selbstverständnis geholfen hat. So hoffte ich, mit diesem Buch einen weiteren meiner nicht unproblematischen Charakterzüge besser verstehen zu können. Doch dann die große Überraschung: nach jahrelangem "sich anders fühlen" und "individuell sein" las ich ein Buch, dass mich so umfassend beschrieb, wie ich es nicht mal nach ausgiebigen persönlichen Gesprächen für möglich gehalten hätte - dabei kennt mich der Autor nicht mal!

So vieles ergab plötzlich einen Sinn, viel mehr als geahnt: warum ich so oft und schnell in Frauen verknallt bin, obwohl ich sie kaum kenne, warum mir ein Korb so sehr zu schaffen macht, warum ich am Ende einer Party meistens deprimiert in der Ecke saß, weil ich das Gefühl hatte, nicht dazugehören zu können, warum ich Ironie häufig wörtlich genommen habe, warum ich gerne spät ins Bett gehe, obwohl es meinem Vater nie gefiel, warum ich immer die Zimmertür schließe, obwohl mich meine Mitbewohnerin damit aufzieht, warum ich nach einer Uni-Vorlesung gestresster war als nach einem normalen Arbeitstag im HIWI-Job und im zweiten Semester vorzeitig in die Semesterferien ging, obwohl meine Kommilitonen souverän eine Prüfung nach der anderen meisterten, warum meine Selbstständigkeit so frustrierend und unbefriedigend war, obwohl ich genügend Aufträge hatte, warum meine Beziehung immer komplizierter und schwerer zu ertragen wurde, obwohl wir beide liebe und verständnisvolle Menschen sind, warum ich so viele neue Dinge anfange, sie aber nicht beenden kann, kurzum, warum ich mit allem möglichen so viel mehr Probleme hatte, als "die anderen".

Warum? Weil ich hochsensibel bin. In den gleichen Situationen sehe ich mehr und intensiver und brauche länger, bis ich es verstanden und verarbeitet habe. Es ist nicht so, als würde ich weniger Belastung aushalten als andere. Ich bin nicht feiger als andere. Stattdessen ist die gleiche Situation für mich eine höhere Belastung als für andere, und die gleiche Aktion wirkt auf mich beängstigender als auf andere und erfordert damit mehr Mut als bei anderen. Metaphorisch gesprochen: Wer eine dicke Hornhaut hat, bemerkt manche Steine im Schuh nicht, spürt andere kaum und überwindet so auch viele Kilometer mit Leichtigkeit. Ich bemerke nicht nur mehr Steine, sondern habe nach ein paar hundert Metern schon blutige Füße. Gleiche Strecke, größeres Problem. Manchmal sind die Distanzen kurz genug, um ohne Probleme ans Ziel zu kommen. Manchmal muss ich eben ein paar Mal die Steine rausholen und komme dadurch etwas später an. Manchmal aber kommen die Steine schneller nach als ich sie herausholen kann und der Weg wirkt unendlich lang. Aber manchmal bemerke ich die Steine auch rechtzeitig, um doch noch nach einer Abkürzung zu suchen und komme so vielleicht sogar schneller ins Ziel. Und weil ich so nett bin, erzähle ich anderen auch davon, wodurch in Zukunft alle früher ankommen.

Die vielleicht wichtigste Information in diesem Buch ist aber, dass diese Hochsensibilität genetisch bedingt ist. Weder ich noch meine Eltern noch mein soziales Umfeld können also bewusst etwas dafür. Und es ist auch ganz normal, dass ich mich anders fühle - ich bin es nämlich! Wie ca. 15% aller Menschen - und Tiere. Ich kann also gar nicht normal werden, muss folglich auch nicht weiter Zeit damit verschwenden, es zu versuchen, oder Tränen vergießen, weil es nicht klappt. Stattdessen zeigt das Buch Wege auf, per "Selbstmanagement" mit der eigenen Sensibilität klarzukommen, sich die Rahmenbedingungen bewusst anzupassen oder mit Überzeugung andere, geeignetere Wege gehen zu können, ohne sich schlecht zu fühlen. Wenn ich den Boden unter meinen Füßen früher wackeln spüre, kann ich auch eher noch rechtzeitig zur Seite springen und komme so an Orte, die normalen Menschen nicht zugänglich sind. Da ist mit Sicherheit eine Menge Schönes bei.

Ich danke dem Autor für dieses Buch. Ich habe das Gefühl am letzten Teil einer langen Reise auf dem Weg zum Selbstverständnis angekommen zu sein. Ich traue mich nun wieder, mein Leben fortzusetzen, statt die meiste Zeit im Diagnosemodus zu verweilen, weil ich nun weiß, worauf ich mich damit einlasse - und dass ich nicht defekt bin. Und dem nächsten normalen Menschen, der mir dazu rät, es einfach auszuhalten und durchzustehen, kann ich was zum Lesen geben. Normale Menschen laufen auch nicht weiter, wenn ihre Füße bluten und sie eine Wahl haben. Sie kaufen sich bessere Schuhe oder ändern den Weg.
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142 von 154 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man erkennt sich (wieder), 29. Januar 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zart besaitet: Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für hochsensible Menschen (Broschiert)
Das flüssig geschriebene Buch bringt einem zart Besaiteten zahllose Aha-Erlebnisse und die Erkenntnis, warum man früher auf gewisse Weise reagiert hat. Insofern ist das Buch beglückend. Schwieriger ist der zweite Teil, wie man auf seine Sensibilität eingehen und Spielräume erweitern soll. Dieser Teil erschien mir sehr geschwätzig, zu wenig konkret und führt den Leser womöglich nur zu der Frage: "Ich bin also hochsensibel, doch was fange ich damit an?" Die Umwelt, über solcherlei Erkenntnis informiert, reagiert mit Achselzucken. Letztlich interessiert's keinen und man muss selber schauen, wie man sich mit seiner empfindlichen Haut durchs Leben laviert. Andere werden darauf keine Rücksicht nehmen.
Trotzdem liefert das Buch einige Erkenntnisse, dass ich es empfehlen kann.
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Buch mit einigen Schwächen, 9. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Zart besaitet: Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für hochsensible Menschen (Broschiert)
Zunächst einmal kommt diesem Buch von Georg Parlow wohl das Verdienst zu, in seiner ersten Auflage eine der frühesten deutschsprachigen Publikationen zum Thema gewesen zu sein. Es war, als ich es vor nunmehr 8 Jahren erwarb, auch meine erste Berührung mit dem Phänomen der HSP. Somit muss ihm eine gewisse Pionierleistung, zum Bekanntwerden des von der US-amerikanischen Psychologin Elaine Aron entwickelten Konzepts der "highly sensitive person" im deutschsprachigen Raum beigetragen zu haben, zugestanden werden. Wenn man als selbst Betroffener durch die Lektüre dieses Buches erstmals Klarheit über seine Hochsensibilität und die damit verbundenen Eigenheiten gewinnt, kann es einem sicher große Erleichterung verschaffen. So ging es auch mir. Dennoch muss ich einige Abstriche machen, will insgesamt aber eine positive Tendenz herausstellen, so dass ich zu der Bewertung 3 von 5 Sternen komme. Da Parlow allerdings in gewissem Maße "Neuland" betrat, gestehe ich 4 Sterne zu.

Die Stärken dieses Buches sind die gute Verständlichkeit, eine klare und systematische Gliederung, in der versucht wird das Thema von möglichst vielen Seiten aus zu betrachten und die sehr behutsame und einfühlsame Sprache des Autors. Letzteres macht allerdings auch schon wieder einen Teil der Schwächen des Buches aus. Für meinen Geschmack übertreibt Parlow es ein wenig mit der Behutsamkeit und ich komme mir an manchen Stellen etwas eingelullt vor (allerdings nicht in dem Sinne wie in der Rezession von "Pseudonym" geschildert. Das mögliche Leiden an der Veranlagung HSP halte ich keineswegs für abwegig und habe das selbst zur Genüge am eigenen Leib erfahren. Dennoch muss man das Verfallen in Weltschmerz nicht noch zur Tugend erheben). Weiterhin tendiert der Autor ein wenig zum esoterischen Denken, was mich an der einen oder anderen Stelle etwas gestört hat. Das ist natürlich Geschmackssache, allerdings passt es nicht zum teilweise wissenschaftlichen Ton in anderen Passagen. Gewiss, es handelt sich hier "nur" um einen für die Allgemeinheit geschriebenen populärwissenschaftlichen Ratgeber, dennoch erscheint das ganze durch diese Widersprüchlichkeiten in der Gesamtkonzeption etwas inkonsistent. Auch eine gewisse, von anderen Rezensenten schon beschriebene Tendenz zur "Selbstbeweihräucherung", lässt sich nicht ganz leugnen. Wenn auch Parlow das Ansinnen die Veranlagung zur HSP als eine Form der Überlegenheit zu interpretieren an einigen Stellen explizit zurückweist, drängt sich der Eindruck einer impliziten Annahme "etwas Besonderes" und "besonders begabt" zu sein dennoch immer mal wieder auf. Nun ja, seis drum, da ein Großteil der von HSP betroffenen Menschen eher zu einem zu schwachen als zu einem zu starken Selbstbewusstsein tendieren dürften, ist die Gefahr in Narzissmus zu verfallen wohl nicht allzu groß. Dass Parlow wohl den auf der website des Verlages abrufbaren Fragebogen, mit z.T. ziemlich schwammigen Suggestivfragen, als Datenquelle und zur Untermauerung vieler Aussagen im Text benutzt hat, muss als eine weitere Schwäche gewertet werden.

Positiv ist, wie schon gesagt, die relativ breite thematische Fächerung hervorzuheben. So wird versucht das für die Wissenschaft neue Konzept der HSP in älteren psychologischen Systemen aufzuspüren, z.B. wird eine Verbindung zu Alice Millers Begriff des "begabten Kindes" und der Vorstellung des "falschen Selbst" hergestellt. Dieser mit "Weitere Fakten und Vermutungen" überschriebene Teil erscheint mir sehr schlüssig, schließlich wäre es sehr verwunderlich, wenn ein doch so verbreitetes Phänomen wie HSP sich bislang noch gar nicht in der wissenschaftlichen Psychologie niedergeschlagen hätte. Die weiteren Themenschwerpunkte wie "Selbstmanagement", "Körperliche und seelische Gesundheit", die Anwendung auf einzelne Lebensfelder wie Arbeit und persönliche Beziehungen etc. sind klar gegliedert und grundsätzlich sinnvoll gewählt. Allerdings erscheint mir die Polarisierung in "HSP" und "Nicht HSP", z.B. bezüglich Partnerschaften, manchmal etwas auf die Spitze getrieben. Schließlich sind "wir HSP" keine andere Gattung Mensch ;-)

Besonders hervorheben möchte ich abschließend noch den anthropologischen Ansatz Parlows bezüglich HSP. Der Grund dass viele HSP zu einem schlechten Selbstbild neigen (was "Pseudonym" in seiner Rezension ja nicht so recht verstehen mag)* liegt in den Wertmaßstäben unserer Gesellschaft bzw. Kultur begründet. Introversion (und die Mehrheit der HSP fällt laut Parlow in diese Kategorie) wird im allgemeinen mit weniger Wertschätzung als Extroversion bedacht. Der Autor spricht hier von einer "Heldenkultur" in welcher der am meisten Respekt bekommt, der am lautesten auf sich aufmerksam macht. Der "Anführer" oder "Macher" wird mehr geschätzt als der "Denker" oder "Abwägende". Ich möchte hinzufügen, dass diese historisch tief verwurzelte Tendenz durch die gegenwärtige Marketingorientierung in der westlich-kapitalistischen Welt sicher noch verstärkt wird. Sehr interessant ist es dann zu lesen, dass dies durchaus keine Zwangsläufigkeit ist in einer von dem "Rudeltier" Mensch begründeten Kultur und Gesellschaft. Parlow verweist hier auf asiatische Kulturen in denen andere Wertmaßstäbe gelten, die aber Gefahr laufen von den aggressiveren "Heldenkulturen" zurückgedrängt, bzw. im Zuge der Globalisierung überformt zu werden. Dieser Ansatz hat mich so fasziniert, dass ich mich weiter mit dem Thema beschäftigt habe und zu der Überzeugung gekommen bin, dass der Buddhismus oder Taoismus als Glaubenssysteme der fernöstlichen Kulturen sehr gut diesen Unterschied widerspiegeln, wenn man sie mit den eher aggressiven und auf Expansion ausgerichteten monotheistischen Religionen unseres Erdteils vergleicht. Aber das führt jetzt zu weit...

Ein vom Ansatz her gutes Buch mit inhaltlichen und stilistischen Stärken und Schwächen und einer klaren Gliederung, wobei ich nur von der 1. Auflage ausgehen kann und eventuelle Verbesserungen der 2. Auflage unberücksichtigt lassen muss.

*Ich hoffe mein zweimaliger Bezug auf die Rezension von "Pseudonym" wird mir von diesem nicht übel genommen ;-)
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85 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufklärungsarbeit, 4. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Zart besaitet: Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für hochsensible Menschen (Broschiert)
Hochsensibilität bedeutet, starkt vereinfacht ausgedrückt, einen deutlich niederigen Toleranzwert in puncto Stressfaktoren (Lärm, Gerüche, optische Reize, Stimmungen, etc)zu haben, als der Großteil der Menschen.

Georg Parlow, selbst hochsensibel, hilft mit seinem Buch vor allem aber nicht nur hochsensiblen Menschen, sowohl mit der schieren - und leider noch sehr seltenen - Erkenntnis ihrer Eigenart, als auch mit hilfreichen Anregungen im Umgang mit sich und der Umwelt.

Mir hat das Buch viele Erkenntnisse gebracht. Ich kann heute in vielen Bereichen meines Lebens selbstverständlicher mit meinen Bedürfnissen umgehen. Tatsächlich, eine Lebenshilfe!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Standardwerk zum Thema Hochsensibilität, 30. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zart besaitet: Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für hochsensible Menschen (Broschiert)
Dieses Buch war für mich ein Segen. Das Phänomen Hochsensibilität als solches kennen zu lernen, hat bewirkt, dass ich mich ganz neu begreifen konnte. Wie anders klingt "hochsensibel" als "überempfindlich"!! Als ich das Buch las, erlebte ich einen Aha-Effekt nach dem anderen. Ich dachte, der Autor hat ein Buch über MICH geschrieben. Auf einmal fand ich für so viele verschiedene Dinge eine Erklärung. Das beruhigte mich und erlaubte mir, so manche aussichtslose Anstrengung, mich zu verändern, einfach sein zu lassen. Von da an galt die größte Aufmerksamkeit einem verbesserten Selbstmanagement.

Inzwischen - Jahre später - biete ich selbst Coaching für Hochsensible an, weil ich es so wichtig finde, dass Hochsensible aufhören, sich irgendwie verkehrt zu fühlen, sich immer wieder zu überfordern und sich mit Ihren Fähigkeiten zurückzuhalten. Wer dieses Buch noch nicht gelesen hat, dem lege ich es ans Herz, denn ich bin überzeugt: es hilft dabei, sich selbst besser zu verstehen und anzunehmen, besser auf sich zu achten und für sich zu sorgen und schließlich sich besser zu verwirklichen und mit seinen besonderen Begabungen in die Gemeinschaft einzubringen.
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78 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Informativ, Umfassend, gut verständlich, 21. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Zart besaitet: Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für hochsensible Menschen (Broschiert)
Dieses Buch erklärte mir viele Dinge in meinem Leben, die ich lange nicht verstanden habe. Z.B Was bedeutet es hoch empfindlich zu sein und welche Auswirkungen kann es auf das Leben haben? Es entschlüsselt die Folgen und gibt hilfreiche Tips wie man mit seiner Sensibilität umgehen kann. Es beschreibt sehr hilfreich alle Lebensbereiche und öffnet neue Türen in der eigenen Person. Es ist flüssig geschrieben und liest sich dadurch leicht.
"Zart besaitet" ist ein Buch zu dem man gerne immer wieder greift um noch einmal nachzulesen.
Es wäre wünschenswert, dass dieses Thema in der Öffentlichkeit einen breiteren Zugang findet.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viele nützliche Tipps zum Meistern von Alltagsproblemen!!!, 6. November 2010
Von 
Birgit Butke (Neuenhagen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Zart besaitet: Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für hochsensible Menschen (Broschiert)
Auch ich habe mich an vielen Stellen des Buches wiedererkannt!
Mehr und mehr lerne ich zu verstehen, wie ich wirklich " ticke"!
Ich habe begonnen, die für mich wichtigsten Stellen zu kennzeichnen,
damit ich immer wieder schnell darauf zurückgreifen kann.
Ich bin meinem Therapeuten sehr dankbar, dass er mich auf dieses
für mich so wertvolle Buch aufmerksam gemacht hat!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hilfreiches Büchlein für sensible Menschen, 30. April 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Zart besaitet: Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für hochsensible Menschen (Broschiert)
Dieses Buch beschreibt klar und einfach was einen als hochsensiblen Menschen klassifiziert, was Hochsensiblität für Stärken und Schwächen mit sich bringt und auch wie man als Hochsensibler besser durchs Leben gehen kann. Für mich war das Buch sehr aufschlussreich; vor allem fühlt man sich als hochsensible Person nicht mehr so andersartig und versteht die eigene Sensibilität nicht nur als Schwäche, sondern auch vielmehr als ein Potential und eine Stärke die nur richtig genutzt zu werden braucht. So hat mir dieses Buch zu einem besseren Vertändnis für mich selbst und zu einer besseren Akzeptanz der eigenen Sensibilität verholfen.
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115 von 130 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Idee aber wenig fundiert, 17. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Zart besaitet: Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für hochsensible Menschen (Broschiert)
Dieses Buch ist mit seiner Idee, seinem Anliegen wichtig und hat mich direkt angesprochen. Gerade nach den vielen positiven Rezensionen habe ich mir einiges von diesem Buch erwartet. Bevor die Post es mir brachte, habe ich mir die Seite des Autors angeschaut und den Test ausgefüllt. Beim anschließenden Lesen des Buches fiel mir auf, dass zu einem wesentlichen Teil eben die Ergebnisse dieses Tests verwertet werden. Bereits beim Ausfüllen des Tests sind mir allerdings eine Vielzahl von Fragen aufgefallen, die ich als suggestiv empfand (z.B. 25.Ich bemerke scheinbar mehr Feinheiten in meinem Umfeld als die meisten Menschen) bzw. deren Verwertung aufgrund der zugrundeliegenden Komplexität ohne spezifisches Hinterfragen kaum möglich scheint(z.B. 39. Meine Grundschulzeit habe ich in sehr angenehmer Erinnerung). Leider sind allzu häufig die Ergebnisse wie erwartet "zielorientiert" im Buch verarbeitet worden. Natürlich bemerken hochsensible Menschen mehr Feinheiten und natürlich hatten sie es in der Grundschule schwerer sich einzufinden... Neben dieser Absehbarkeit ist das Buch für mich zu schwammig geschrieben, zu viele Allgemeinplätze, zu wenig fundiert. Es kann seinem wissenschaftlichen Anspruch, den ich immer wieder herauslese, nicht gerecht werden. Wäre es als Erfahrungsbericht geschrieben ohne diesen Druck Belege erbringen zu wollen, wäre es mir deutlich sympatischer gewesen.
Leider hat das Buch zudem einen abgrenzenden Unterton, der sich für mich liest wie "Wir Hochsensible leiden unter der Unsensibilität der Normalen". Ich denke jeder Mensch hat hochsensible Seiten, einer mehr der andere weniger und wie sehr jeder Einzelne darunter leidet oder eben nicht, hängt zu einem großen Teil mit seiner Einstellung zur Welt zusammen. Eine große Hilfe kann da Byron Katie mit ihrem Werk The Work sein.

Fazit: Zum Erkennen und Annehmen der persönlichen Eigenschaften bietet das Buch einen interessanten Überblick, wenn einen die Formschwäche nicht stört. Wer den Schritt bereits hinter sich hat, sollte auf unterstützende Literatur zurückgreifen und seine Stärken endlich einsetzen.
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Zart besaitet: Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für hochsensible Menschen
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